Claras Allerleiweltsgedanken


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Brandenburgticket führt mich nach Nauen

0809 Nauen Rathaus 59

Umwerfend fand ich den Besuch in diesem kleinen Städtchen nicht – am schönsten fand ich die Backsteinbauten aus roten Steinen, egal, ob sakrale oder weltliche Bauten. Die gelungensten Fotos habe ich morgen im Fotoblog versteckt.

Eindeutig ein sakraler Bau

Eindeutig ein sakraler Bau

Und um das ganze Kirchengelände gibt es eine Mauer aus rotem Backstein, der ein wenig auf Romanik getrimmt ist.

0809 Nauen Mauer 45

Wie schon gesagt, bedeutsam fand ich Nauen nicht. An manchen Stellen war der in der DDR begonnene Verfall nicht aufzuhalten. Da wäre jeder Abriss humaner als dieser Schandfleck.

0809 Nauen Verfall 72

Ein gesprayter Hinweis auf moderne Autos macht es auch nicht erträglicher.

0809 Wandmalerei 52

 

 

 


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Großeltern: Die Heimfahrt über Gotha

Sorry, der Bus vom Berliner Großelterndienst hat leider ein paar Tage Verspätung, da es einen Zusammenstoß auf der Datenautobahn gab.

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Hier, hier und hier habe ich in diesem Blog über die Fahrt des Großelterndienstes nach Erfurt erzählt. Da aller guten Dinge vier sind, kommt hier auch noch dazu. Der letzte Post war am 13. Mai – und seitdem: Still ruht der See.

Aber ich hatte ja versprochen, dass es über den Heimweg auch noch ein Pösterchen gibt. – In Gotha haben wir eine Pause gemacht, um uns das Schloss und das Flair drum herum ansehen können.

Im Schlossinnenhof haben mich einige Sachen begeistert, manches davon zeige ich im Fotoblog. Eine Sache davon waren die hübschen Wappen von Städten (oder Grafschaften?), die über den Bögen angebracht waren. Apolda war für mich von den angeführten die einzige Stadt, mit der ich was anfangen konnte.

1006 AW Gotha Schloss Wappen Collage

In das Schloss und in die Sonderausstellung über Bildung in Deutschland wollte ich nicht hineingehen, also sah ich mich ein wenig in der Umgebung um. Gleich hinter dem Schloss, noch vor dem Rathaus, war eine beeindruckenden Brunnenanlage, die sich „Wasserkunst“ nennt.

1006 AW Brunnen Gotha Collage

Dass ich inzwischen mit einem anderen Gefährt unterwegs bin, ist sicher bemerkt worden. Wie jemand richtig meinte: „Wo Clara draufsteht, ist Clara drin.“

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Die Tiere, die alle in dem Brunnen still hielten, bis ich mein Foto geschossen hatte, waren schon recht eindrucksvoll. – Den Rest der Fotos zeige ich als Galerie. Ihr könnt euch die Fotos einzeln ansehen, sobald ihr auf ein Foto klickt.

Am 21.6. geht es weiter, da besuchen wir Weimar – auch leider nur als Stippvisite.


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Brandenburg erkunden – Jüterbog 5

Ich könnte jetzt kalauern: „Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei!“

Nachdem wir jetzt so viele hübsche Details dieses Städtchens kennen gelernt haben, sind immer noch so einige Fotos übrig, die ich einfach nicht dem Datennirwana übergeben möchte. Wer Lust hat, kann noch weiter auf Entdeckungspirsch mit mir gehen.

Jeder Markt hat natürlich erst mal ein Rathaus.

Dass dort auch heute noch geheiratet wird, das stand – schwarz auf weiß – auf einem Schild zu lesen.

Es ist zwar "nur" neugotisch, aber das andere wäre ohne die vielen Stadtbrände auch möglich gewesen

Und was hat jede alte Stadt, die was auf sich hält: Natürlich eine Stadtmauer. Jahrelang ist sie hier – wie so vieles – vor sich hin-verfallen und vergammelt, aber jetzt haben sich die für die Öffentlichkeitsarbeit und Touristik zuständigen am Riemen gerissen, vielleicht polnische Handwerker (die sind da besonders gut, da sehr erfahren durch ihre vielen zerbombten Städte im zweiten Weltkrieg) beauftragt und schon geht es aufwärts – mit der Mauer, aber diesmal positiv gemeint.

In schwarzweiß lässt sie ihre wahre Bedeutung besser erahnen

Also weiter durch eine Stadt, die noch mehr als ein Rathaus und eine Stadtmauer hat. – Plötzlich geistern ein riesengroßer Schmied mit einem gefährlich aussehenden Hammer in seiner kräftigen Rechten und ein jämmerlich verprügelter Teufel über den Marktplatz. „Teufel, Teufel… da war doch was?“, denkt Clara, und geht auf den großen Wagen und die Figuren zu. Als sie alles von der Sage gelesen hat, zückt sie ihr kleines Wunderkästchen und klickklack ist alles im Kasten.

Farbig oder schwarzweiß, das war hier die Frage

1000 Jahre jung, mit Sprayern und Kneipen, Spielplätzen und Baustellen

Und mit dem Foto auf dem Fotoblog möchte ich mich endgültig von euch verabschieden – natürlich nur aus Jüterbog.