Claras Allerleiweltsgedanken


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Das Skelett und meine Phantasie – am 1. April machbar

 „Rauchen macht schlank“ –
Nur ein böses Gerücht?
Nur ein abgewandelter Zigarettenpackungstext?

Ihr müsst euch jetzt nicht beunruhigen – das ist nicht meine Hinter(n)ansicht. Der ganze Kerl lachte mich so an, als ich im November Orthopädie-Praxis-Hopping machte. Weder die Ärzte wurden aus meinen Knochen schlau noch ich aus dem Kopfinhalt der Ärzte. – Also habe ich es einfach ignoriert. –

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Vor kurzem habe ich den Beweis bekommen, dass ich mich – zumindest ein Schinken von mir – mindestens bis zu meinem diesjährigen Geburtstag halte – und das ohne Kühlung.

Oder gilt das nur für „Keulchen“, die nicht mehr als 500 g wiegen?

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Aber ansonsten habe ich das Gefühl, ich werde so rund wie die Nester in den Bäumen.Deswegen muss mehr als nur Fingerbewegung auf den Tasten her. Die Bewegung mit Lenni ist da schon ein schöner Anfang.

Apropos „Lenni“ – da habe ich gleich noch was zu erzählen.
Da er beim Laufen an der Leine zieht wie ein Besengter, wollten wir uns was ganz Kluges einfallen lassen. Ich machte einen Gürtel um und hakte den Karabiner in die Gürtelschnalle. Fazit: Er stolperte ständig über die Leine, bepinkelte sie zweimal und ich verhedderte mich auch ständig. Das war also nicht der Weisheit letzter Schluss.
Unterwegs durfte er das erste Mal mit einem anderen Hund spielen, toben und balgen. Der Besitzer sagte mir, dass es eine einjährige, sterilisierte Hundedame ist. Dadurch wurde der Spieltrieb von keinerlei Paarungstrieb gestört. Aber das Ergebnis nach Punkten war für Lenni sicher frustrierend. Entweder hat er aus Höflichkeit immer nachgegeben oder die Dame war wirklich stärker als er. Ich sah ihn unheimlich oft auf dem Bauch oder Rücken liegen. Nach ca. 5 Minuten intensiver Balgerei lief er ziemlich frustriert   zum Wiesenrand und war ganz glücklich, dass ich ihn an die Leine nahm. So konnte er den Schauplatz verlassen, ohne sein Gesicht zu verlieren. Wahrscheinlich durfte er bisher viel zu selten spielen und balgen.

Zu Haus erwartete uns gleich ein anderer Schauplatz. Als ich die Wohnungstür aufschloss und der  Schlüssel noch  im Schloss steckte, stürmte er in die Wohnung, um sein „Herrchen“ zu suchen, der aber nicht da war, deswegen war ich ja beim Hund. Und was machte der Schlüssel??? Knack – die Hälfte im Schloss, den Griff in der Hand. Und damit war das restliche Abendprogramm gelaufen, denn ich hätte ja nicht Hund und Wohnung allein lassen können, weil keiner reingekommen wäre. Zum Glück klärte sich noch alles. Mit einem anderen Schlüssel stocherten wir den Rest raus und alles war okay.

Wenn Lenni allein bleiben muss, geht er in die sonst verbotene Küche und räumt aus Langeweile die Bioabfall“tonne“ vom Tisch und den Müllbehälter leer, so weit er den Inhalt mit der Pfote erreichen kann. „Kluger Hund“ – aber seine Intelligenz muss noch in eine andere Richtung gelenkt werden.

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Es heißt ja „Alkohol und Nikotin, rafft die halbe Menschheit hin …“ Und deswegen gibt es zum Thema „Alkohol“  noch was im Fotoblog zu sehen!


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Witz-Bild Foto 10

Witz von http://witze.net/:

Ein junger Mann geht spazieren und sieht eine verschrumpelte, faltige, kleine Frau, die glücklich in ihrem Schaukelstuhl auf der Veranda sitzt.
„Entschuldigen Sie,“ spricht er die Frau an, „aber Sie sehen so zufrieden und glücklich aus. Was ist das Geheimnis Ihres Lebens?“
Die Frau antwortet: „Jeden Tag 60 bis 80 Zigaretten, mindestens eine Flasche Schnaps, keinen Sport und jede Menge junger Männer … und das mein ganzes Leben lang!“
„Unglaublich!“ staunt der Mann, „und darf ich Sie fragen, wie alt Sie jetzt sind?“
„Neununddreißig“

Fotograf: E. Stumpe (epmuts) / Pixelio.de

„Lieber kurz und knackig als lang und langweilig“ – hat sich die obige junge Frau als Lebensmotto gestellt.


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Die dunkle Seite in jedem Menschen …

Die meisten Menschen geben ihre Laster erst dann auf, wenn sie ihnen Beschwerden bereiten.

William Somerset Maugham

Keine Avancen, keine Angebote - das Foto ist von 1999. Seit 05/2004 habe ich meine Hände und beide Lungenflügel zigarettenfrei gehalten

… und ich müsste mir also einen anderen guten Vorsatz suchen – müsste ich, will ich aber nicht!

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Halt – jetzt ein paar Stunden später und damit klüger, ist mir doch was für die Kategorie „Vorsätze“ eingefallen.

Wenn Frau am ersten Morgen des neuen Jahres mit einem Wadenkrampf vom feinsten aufwacht und sich als Ausgleich wenige Minuten später heißen Kaffee über die (diagonale) Hand gießt (nichts Aufregendes passiert!), weiß sie genau, dass sie über tägliche Magnesiumeinnahme nicht mehr nur nachdenken sollte und vielleicht bei Küchentätigkeiten mit den Gedanken nicht immer nur im Blog, sondern stattdessen vor Ort verweilen sollte.

Gestern habe ich seit langer, langer Zeit mal wieder einen Mann vermisst, nach einem Mann Sehnsucht gehabt:

Ich wollte einen Gymnastikball mit 75 cm Durchmesser aufpumpen.

Männer sagen in bezug auf Frauen oft diesen unschönen Sruch: „Warum eine Kuh kaufen, wenn ich nur einen Liter Milch will?“ – und ich pariere jetzt mit: „Warum einen Ochsen pflegen, wenn ich nur zeitweise mal seine Kraft brauche?“

"Halbmond" von oben wird durch "Vollmond" hier unten ergänzt


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Guter Vorsatz für das neue Jahr

Mit manchen Sachen muss frau zeitig genug anfangen, wenn es denn am 1. Januar auch klappen soll.

Ich nehme mir vor, ab 1. Januar nach 7 Jahren Enthaltsamkeit wieder zu rauchen *grins*

Glaubt es nicht, es ist nicht ehrlich gemeint . Ich hatte ja schon im Nachruf für Loki Schmidt auf den besonders hohen Nikotinkonsum hingewiesen, der auch von ihrem Mann nicht unbedingt unterschritten wird.

Als ich aber las, dass Herr Heesters kurz vor seinem 107. Geburtstag das lebenslang gepflegte Laster seiner jugendlichen Frau zuliebe aufgegeben hat, um ihr noch lange erhalten zu bleiben, habe ich nur gedacht:

Dauergeräucherte Ware hält sich offenbar wirklich besser !

Nicht, dass der Künstler a.D. jetzt an Entzugserscheinungen zugrunde geht – weil der Körper das Gift braucht. Mal völlig im Ernst, ich weiß nicht, ob das nicht gerade zu viel Stress für den Körper bedeutet – aber er hat ihn ja schon vor ca. 4 Wochen angefangen, den Entzug.

Und Clara übt hier (Fotos alle vom Jahr 2000) schon mal, wie das aussehen wird, wenn sie wieder ein Stengelchen in der Hand hat, ein glimmendes, rauchendes, stinkendes.

 

Vom vielen Üben ist sie schon ganz grün im Gesicht - schadet gar nichts!

 


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Das 5er Jahr

Im Jahr 2010 wurde an einem 15. meine Mutter 95,
wiederum an einem 15. wurde ihre Tochter 65
und am heutigen 30. würde mein Vater 105 werden, so er nicht schon vor langer Zeit verunglückt wäre. – Ich kann euch versichern, am Rauchen hat es nicht gelegen, dass er nicht alt geworden ist.

Herzlichen Glückwunsch, my old Daddy!