Claras Allerleiweltsgedanken


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Zum Saisonende: Britzer Garten satt … 2

… oder: Schauen Sie so lange, bis Sie sich satt gesehen haben

Ganz kurz was anderes vornweg. Seit gestern ist ja auf der Google-Startseite ein Spiel mit Geistern eingestellt. Ich habe mich mal durchgeklickt. Dann hieß es: „Sie spielen im violetten Team!“ – Zufall oder Wissen? Natürlich letzteres, denn nichts kann man geheimhalten.

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Die Zeit der schönen Landschafts-, Natur- und Blumenfotos vom Britzer Garten ist vorbei – davon hat es hier mehr als genug gegeben, keiner kann sich richtig beklagen.

Ich schwärme heute noch einmal von kleiner Technik, nicht zu Lande, sondern zu Wasser und in der Luft.

Der Modellbootshafen war am Sonntag, dem 14. Oktober, Schauplatz für beschauliche und rasante Bootsfahrten. Feuerwehrschiffe verspritzten aus ihren Bordkanonen ihren Wasserstrahl (ich wusste nicht, wie von diesem Strahl der Plural heißt, deswegen habe ich den Singular genommen), ein großes Boot rettete ein kleines Boot, ein hilfreicher Erwachsener befreite mit einem Schlauchboot ein Boot aus dem Schilf und andere Große legten sich fast unter den Steg, um dort ein in die Irre gefahrenes Boot eines kleinen Afrikanerjungen zu bergen. Damit sie nicht kopfüber im See landen, beschwerten andere Erwachsene ihre Füße – es war eine spannende Aktion.

Ich fange gleich mit einer Collage an, wo man die einzelnen Fotos nicht vergrößern kann, aber irgendwie musste ich die vielen Fotos bändigen. – Mein Herz gehörte natürlich dem Segelboot, da es wirklich motorfrei über den See glitt.

Jetzt gibt es eine Galerie, wo die Fotos durch Anklicken zu vergrößern sind.

Foto 1: Aus vielen Einzelteilen wurde ein Bootshafen im Wasser gebaut. 2. Ein Rettungsschlauchboot sticht in See 3. Ein schubkräftiges Boot schiebt ein anderes in den Hafen, vielleicht ist dem kleinen Boot die Energie ausgegangen  4. Und da werden die „Ostereier“ unter dem Steg gesucht – oder: „Köpfchen in das Wasser, Schwänzchen Popo in die Höh'“  5. Ein großes Boot zu Wasser zu lassen, ist ein ganz schöner Kraftakt 6. Mit diesen Steuerkästen vor dem Bauch rannten fast alle Kapitäne rum.

Ich fand es besonders schön, dass ich die Zwillingsbrüder, die mir schon bei den Modellbauautos so angenehm aufgefallen waren, hier auch wieder entdecken konnte. Einmal Modellbauer – immer Modellbauer, ob Autos oder Schiffe, wahrscheinlich egal. Ich konnte die beiden bis zum Schluss nicht auseinander halten.

Das erste Foto zeigt das Feuerwehrschiff. Aus drei Rohren spritzte das Wasser – aber keiner wurde nass.

Mit dieser letzten Collage (bevor ich zu den Luftereignissen gehe) will ich zeigen, dass dieser Sport auch die Umwelt versaut. Kein Boot verwendete Akkus zum Aufladen – nein, alle fuhren mit Batterien, die sie zu „Tonnen“ verbrauchten.

Das Segelboot natürlich nicht. Ich habe nur das Deck fotografiert, um zu zeigen, mit welcher Liebe es beplankt wurde.

Und ganz zum Schluss zeige ich die verpackte Ente, die mich fast zum Narren gehalten hätte, weil ich sie für eine echte hielt. Im Video am Sonntag erzähle ich davon.

So, und jetzt gehe ich zu den Luftveranstaltungen.

Auf einer großen umzäunten Wiese saßen viele, viele dicke Tiere herum – allerdings konnten sie nicht fliegen, das wäre zu viel des guten gewesen. Der Eigentümer erklärte mir, dass Helium ziemlich teuer wäre und die Veranstalter nicht so viel Geld bezahlen wollen. – Zuerst die 5 dicken Elefanten – schön anzusehen mit ihren Knopfaugen.

Dann die restlichen Aufblastiere.

Am Himmel flogen unsäglich viele Drachen umher – sehr schöne und auch weniger schöne, wenige selbst gebastelte, meistens gekaufte.

Ich habe schnell mal dem Prinzen den Auftrag „zoomen“ erteilt und die fotografiert, die ganz oben am Himmel schwebten.

Dann war ein Areal für die Modellflugzeuge abgeteilt – doch dort war nicht sehr viel los – offensichtlich stand der Wind nicht günstig für die Himmelseroberer. – Mir war es ein wenig zu kriegerisch, was dort gezeigt wurde.

Einige von ihnen sollen wohl vor vielen Jahren als richtige Flugzeuge viel Schaden angerichtet haben – das muss ich mir nicht eingehend ansehen.

Deswegen machte ich mich dann doch bald auf den Heimweg, denn ich verspürte Hunger. Es gab zwar viele Kioske und Stände, aber vor allen riesenlange Schlangen – und das gefiel mir nicht.

Mein Bild auf dem Heimweg – ihr seht, diese „Spitzen“-Brücke hat es mir angetan:

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Wässriges, doch nicht Verwässertes – RB

Gestern war Lenni IM Wasser, heute fahren wir ANS Wasser. Anna ist auch mit dabei, denn eine erneute Urlaubsreise mit uns beiden wird es nicht mehr geben, denke ich jedenfalls. Die Sache mit dem Jugendamt ist ausgestanden und nach 7 Jahren beendet.

Hamburg ist und bleibt meine große Liebe – dennoch bin ich viel zu selten dort. Die Freundin aus Grundschulzeiten, bei der ich des öfteren Quartier bezog, ist durch die Alles-Vergessen-Krankheit nicht mehr in der Lage, ihr Alltagsleben so zu meistern, dass Besuch darin Platz findet.

Der untere Reblog-Beitrag ist stark gekürzt. Wenn jemand Interesse hat am Original mit weiteren Wasserfotos, dann bitte dem Link folgen.

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Link: Wässriges …

1. Sept. 2012

Die “Fridjof Nansen”, wie sie gerade den Hafen von Wismar verlässt – die Sonne, die wir hatten,  wird durch die Schatten glaubhaft gemacht

Wenn solche oder ähnliche große Segelschiffe mit ihren doch sehr hohen Masten die Brücke in Greifswald durch die Klappbrücke am Ryck wollen, dann muss diese schon ihre Flügel hochklappen. Die Begrenzung in der Höhe wäre nicht das Problem, nur die Breite.

 

In Hamburg ist für Erstbesucher, was Anna ja war, eine Hafenrundfahrt Pflicht. Da wir in Rendsburg schon viele Contaierschiffe gesehen hatten, konnte sie jetzt mit diesem Begriff schon was anfangen

Irgendwie sind wir ein lustiges Team – sie versteht es meist akustisch und ich erkläre es ihr dann danach inhaltlich – so haben wir beide was davon.

Die Rickmer Rickmers – fast schon ein Wahrzeichen von Hamburg – noch vor der Abfahrt von der Barkasse aus fotografiert. – Wieder in Berlin und sie in der Schule, erzählt sie mir ganz stolz, dass dieses Schiff in einem Lehrbuch vorkommt und sie die einzige war, die es kannte.

Wo dieser eigenartige Name herkommt, habe ich jetzt keine Lust zu googeln – so viel sei nur gesagt, sie segelt nicht mehr, sondern hat einen Dauerliegeplatz vor Ort.

Hier ziehen sich schon Regenwolken zusammen, aber wir haben die Fahrt noch trocken hinter uns bekommen – erst beim Picknick hat es uns wieder voll eingewässert.

Gefällt euch dieser Raddampfer auch so gut wie uns?