Claras Allerleiweltsgedanken


17 Kommentare

Ins CSAZ durfte eine andere Farbe einziehen

Falls jemand grübelt, was CSAZ bedeutet, kommt hier gleich die Aufklärung: Claras Schlaf- und ArbeitsZimmer

Im Grunde genommen ist das eine Tatsache, die weniger bedeutet, als wenn in China ein Sack Reis umfällt. Da ich jedoch diesen absoluten Lila-Ruf habe und auch alles tue, um ihn zu verteidigen und zu verbreiten, will ich jetzt zeigen, dass auch eine andere dominierende Farbe eine Chance bei mir bekommen kann.

Ich brauche grundsätzlich zwei Kopfkissen – eines genau für diesen und eines, um es mit bei Seitenlage zwischen die Knie zu stopfen. Als es diese Kissen bei ALDI gab, habe ich zielbewusst nach orange gegriffen – warum auch immer. Auf jeden Fall gab es lila nicht.

Doch schon davor gab es ein wenig orange – immer den Mandarinenbaum am Fenster und temporär den Glaskrug mit orangefarbigen Kugeln.

Ich habe auch die vornehmere Variante – ich nenne sie meine Silvesterbettwäsche, da es auf ihr Sterne regnet – und vor allem leise Sterne, die einem nicht das Trommelfell zerwummern.

Mit einer anderen Farbe wie rot für die Küche irritiere ich euch jetzt nur bildlich, denn ich will ja keine Verwirrung stiften.

Eine freudige Nachfeiertagsmeldung: Das Gewicht wurde in etwa gehalten. Die Nägel habe ich extra davor gelila-t, ich trage sonst im Winter keinen Nagellack.

Und zum Schluss: Als es partout in der Natur keine weiße Weihnacht werden wollte, habe ich die eben in meiner Waschmaschine veranstaltet. Ich hatte Glück, dass alle Dichtungen dicht hielten und sich kein Schnee im Badezimmer ausgebreitet hat.

Kennt ihr noch das Lied „Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett!“ –  Bill Ramsey  hat es gesungen. Ich habe es umgeschrieben:
Ohne Basteln geht die Clara nie ins Bett!“

Mir fielen ganz schnell eine oder mehrere Rollen raus – die Zapfen hatten einen zu kleinen Durchmesser. Das vor langer Zeit umwickelte Klebeband hatte sich aufgelöst. – Jetzt habe ich hoffentlich die richtigen bestellt.

Viel Zeit zum Unsinn machen im Jahr 2017 bleibt mir nicht mehr – aber ich denke, mir fällt auch nächstes Jahr etwas ein.


31 Kommentare

Teure Dinge sind im Anrollen

Mein heiß ersehntes Bett steht in der Produktionsstätte in den Startlöchern, ja man könnte fast sagen, es ist im Anrollen. Ich habe mir den 5. Dezember als Liefertag ausgesucht. Ich freue mich sehr, auch wenn ich dann um eine beträchtliche Summe ärmer bin. Als ich meinem Sohn sagte, was ich dafür auf den Tisch legen muss, war sein Kommentar: „Da hast du dir ja endlich mal was Anständiges gegönnt!“

Jetzt muss ich nur noch meine langjährige, liebgewordene Schlafstätte loswerden,. – Und bei der Überarbeitung dieses Artikels war das Thema auch schon abgeschlossen.

2911 Liege 1

2911 Liege 3

Ich habe sie bei den Kleinanzeigen als „zu verschenken“ eingestellt – und flugs meldete sich eine junge Frau, deren Namen auf Polin schließen ließ. Meine Vermutung war richtig – sie kam mit Mann und Arbeitskollegen (zum Tragen) für einen Tag nach Berlin. Natürlich wollte ich wissen, wo in Polen sie genau wohnt. Sie meinte, das werde ich nicht kennen. Als ich nach der nächsten größeren Stadt fragte, kam „Görlitz“ als Antwort. Da war das Hallo groß – sie war aus Luban, zu deutsch Lauban. Das muss ein beliebter Ort meines Vaters gewesen sein, denn meine ganze Kindheit hing ein Foto mit zwei Türmen aus dieser Stadt an der Wand.

***********

Eine Woche ohne altes und ohne neues Bett – wie soll das gehen? Wird es die harte Liege aus dem Besucherzimmer oder werden es diese beiden luftgefüllten Teile?

Nach zwei Nächten auf den wackelnden Luftmatratzen bin ich unter die Fakire gegangen 🙂 Auf dem letzten Foto seht ihr, dass die Luftmatratzen „entlüftet oder entluftet“ wurden. Die Decke ist der Platzhalter für das Bett – und ich habe, mehr schlecht als recht, auf der harten Liege im Besucherzimmer geschlafen.

Wenn die Bettaufbauer ihr Werk getan haben, wandert dieser Haufen Geld über den Tisch – und ich kann dann hoffentlich schlafen wie ein Engel.

2911 Haufen Geld fürs Bett

Bisher geht mir aber noch ein wenig die Muffe oder ich habe Fracksausen – denn wie sonst könnte man sonst solch ein qualitativ hochwertiges Foto erklären? 😉

0112 Bild verwackel Aktion


11 Kommentare

Am (Freitag) Dienstag, dem 13., habe ich zugeschlagen

Durch eine ganz, ganz liebe Mail, die ich vorgestern erhielt, wurde ich in eine sehr euphorische Stimmung gebracht – der 13. musste einfach ein guter Tag werden.

Am Tag zuvor hatte ich mich in einem Bettenfachgeschäft nach meiner zukünftigen Liegestatt umgesehen – doch das Entsetzen trieb mich nach langem Probeliegen wieder hinaus. Die Idee, ca. 1.200,00 € allein für eine Matratze auszugeben, fiel bei mir nicht auf fruchtbaren Boden. Den Abend verbrachte ich mit Netzrecherchen über Matratzen, ihre Qualitätsmerkmale, ihre Preise und ähnliches. – Doch das Ausschlaggebende an dem Nichtwollen dieses Bettes war, dass das Bettgestell nackt und kahl und nur weiß war und sich mir beim Sitzen auf der Bettkante in die Rückseiten des Oberschenkels drückte – sehr unangenehm. Als dann der Fachverkäufer etwas davon faselte, die Matratzenkanten gegen gehörigen Aufpreis zu verstärken, wusste ich, dass ich HIER mein Bett nicht kaufen werde. Seine vorgestellten 3.000,00 € muss er sich von einer gutgläubigeren Seniorin holen. – Vielleicht sieht meine Zukunft wirklich so aus, dass ich erst mal nach dem Aufwachen 15 min auf der Bettkante über den angefangenen Tag sinnieren muss – und das mit drückender Gestellkante in den Kniekehlen – geht ja gar nicht.

Ich suchte mir mehrere Adressen von Bettenfachgeschäften raus und war auch schon bereit, nach Potsdam-Drewitz in das große Möbelgeschäft zu fahren, doch erst einmal fuhr ich in das Riesen“ding“ in Tempelhof, das auf 4 Etagen eine riesige Auswahl anbietet – nicht nur Betten. Dort hätte ich übrigens auch eine Polsterliege vor dem Kauf probeliegen können.

Doch jetzt habe ich das mit Matratzen gemacht. 1,20 und 2,00 Länge passen in den Raum, also wurde diese Größe auch gewählt, ein Lattenrost mit Doppelmotor (Kopf- und Fußteil“ wurde gefunden, das Bettgestell ist abgepolstert und mit selbst ausgewähltem Stoff bezogen. Es ist – was für eine Überraschung – ein ganz wunderschöner dunkler lila samtartiger Stoff von mir ausgesucht worden.

Der Preis ist nicht weniger geworden, obwohl die Matratze billiger ist – dafür ist die Qualität des umgebenden Bettes um Welten besser. – Und wenn ich dann nicht jede Nacht 8 Stunden wie ein Stein schlafe – dann möchte ich bitte schön mein Geld zurück!!!!

Leider ist ca. 9 Wochen Lieferzeit – also kann ich euch noch paar Fotos zeigen mit alter Liege. – Die Pfeile auf dem ersten Foto sollen zeigen, dass dort der Maler noch seines Amtes walten soll. Auch die Schrankwandseite, an der die Werkzeugkisten stehen oder hängen, bedürfen einer dringenden Farbauffrischung.

Wenn schon keine neue Liege oder Bett, dann doch wenigstens neue Bettwäsche. Ich schlafe himmlisch darunter.

Es ist gerade Mitternacht vorbei – und ich habe keinen dringlicheren Wunsch als ins Bett zu gehen. – So richtig bin ich noch nicht wieder in Hochform. Ich habe schon drei riesige Zwiebel zu Zwiebelsaft verarbeitet – ohne nennenswerten Erfolg. Es rasselst im oberen Bronchialstamm wie … ??? mir fällt kein Vergleich ein.

GUTE NACHT!


9 Kommentare

Lila-nicht-Liebende blättern schnell weiter …

denn sonst bekommen ihre Augen einen Schock.

Da mich ja sonst keiner lobt oder tadelt, muss ich das Ergebnis meiner Folienbezieherei aus dem Schlafzimmer noch schnell zu Papier Bildschirm bringen.

In mein Schlafzimmer gibt es noch einen Blick in groß im Fotoblog.