Claras Allerleiweltsgedanken


Sex-Stöckchen, eher -Zweiglein

oder „Sexpikanterie à la Dr. Eckart von Hirschhausen.“
Er schneidet in seinem Buch „Glück kommt selten allein“ folgende Frage an:

„Was ist der ungewöhnlichste Ort, an dem Sie schon einmal Sex hatten? In keiner meiner wildesten Phantasien käme ich auf die Idee, in einem Positronenemissionstomographen (PET) einen Orgasmus haben zu wollen, …

Beim Lesen musste ich schmunzeln. Meine Gedanken wanderten in das Jahr 1964, ich bis über drei Ohren verliebt. Für streng katholische Liebespaare waren wenig geeignete Treffmöglichkeiten vorhanden.
Und jetzt das Sakrileg – wäre ich nicht freiwillig fahnenflüchtig geworden, hätte man mich jetzt – nach dem gleich kommenden Geständnis – bestimmt exkommuniziert.
Der Kapitelsvikar (quasi ein Bischof) von Görlitz war gestorben. Er war vor dem Hochaltar aufgebahrt und eine Nacht wurde für ihn die Totenwache gehalten. Ich oder er oder beide zusammen besorgten uns die Zeit um die Mitternacht. Brav wachten wir an seinem Sarg – aber danach gingen wir hoch auf die Orgelempore – und wachten nicht mehr, zumindest nicht mehr ganz brav.
Und jetzt schreibt EvHh noch

„Weder die ausgefeiltesten Sextechniken, die pikantesten Stellungen noch die exotischsten Hilfsmittel haben auf oder unter dem Strich einen messbaren Einfluss auf den Lustgewinn. …“

Da muss ich ihm doch glattweg widersprechen, aber er hat ja auch nicht „die ungewöhnlichsten Orte“ aufgezählt.

Na wer traut sich, aus dem Nähkästchen zu plaudern?

Hier ist das jedenfalls nicht passiert, was da beschrieben wird, um nachträglichen Klagen vorzubeugen.