Claras Allerleiweltsgedanken


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Das Iliosacralgelenk …

ist das nun das neue Diagnose- und Therapiezauberwort der Orthopäden?

Neuerdings höre ich es da und dort und überall – hatten die Menschen früher auch so ein Gelenk?

1207 Skelett Becken

Ja, natürlich – es ist das fast nicht zu bewegende Gelenk zwischen Beckenschaufel und dem Kreuzbein = os sacrum, das weiß ich noch aus meiner Physiotherapeutenzeit. Es bewegt sich zwar nicht, aber es kann ekelhafte Beschwerden machen.

Und die kann ich gerade nicht gebrauchen. Wenn keine Sitz-, Steh-, Geh- oder Liegeposition von diesem Gelenk unkommentiert bleibt, dann müssen auch mal 2 Stunden Wartezimmerwartezeit in Kauf genommen werden. Kämt ihr bei diesem Foto auf die Idee, ihr sitzt in einem Arzt-Warteraum?

1207 FB Orthopädiepraxis 58

Die Monatsmiete für dieses Etablissement mit Stuck, Schnitzereien und Marmorskulpturen wird in etwa meiner Halbjahres- oder sogar Ganzjahresmiete entsprechen.

Sei’s drum, wenn er ein guter Orthopäde ist, dann hat er das auch verdient, dass er das bezahlen kann.

Und wenn ich erst den Servierwagen mit Tassen, heißem Wasser und Süßigkeiten fotografiert hätte!!!! Eigentlich sollte ich jeden Tag in diese Praxis gehen! 🙂 – Na gut, aber die Spritze ins Gelenk wird dann weggelassen, sonst gehe ich doch nicht!!!

So, aber jetzt wollen wir wieder zu ernsten Dingen kommen.

Diese Sandalen machen nicht nur größer (die beigefarbenen) oder schöner (die lilafarbenen), sondern die haben auch noch einen Gesundheitseffekt, weil man immer ein wenig ausbalancieren muss. Und da ich es ja nicht nur neben dem Hintern (Ilio……) habe, sondern auch im Kopf (was noch zu berichten sein wird) habe, kam mir dieser A*LDI-Verkauf gerade richtig. Ich habe sicherheitshalber mal beide Farben genommen – und ich war sofort und gleich zufrieden mit diesen Klettverschlusssandalen. Nach 10 Minuten probierte es es ohne Socken (mache ich fast nie) und nach 5 Stunden zog ich sie wieder aus – OHNE Blasen! – Ist doch schön, wie sie so über den Tisch marschieren! – Und WIEEEEEEEEEE sie größer machen, mindestens … wenn nicht noch mehr!


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Das Skelett und meine Phantasie – am 1. April machbar

 „Rauchen macht schlank“ –
Nur ein böses Gerücht?
Nur ein abgewandelter Zigarettenpackungstext?

Ihr müsst euch jetzt nicht beunruhigen – das ist nicht meine Hinter(n)ansicht. Der ganze Kerl lachte mich so an, als ich im November Orthopädie-Praxis-Hopping machte. Weder die Ärzte wurden aus meinen Knochen schlau noch ich aus dem Kopfinhalt der Ärzte. – Also habe ich es einfach ignoriert. –

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Vor kurzem habe ich den Beweis bekommen, dass ich mich – zumindest ein Schinken von mir – mindestens bis zu meinem diesjährigen Geburtstag halte – und das ohne Kühlung.

Oder gilt das nur für „Keulchen“, die nicht mehr als 500 g wiegen?

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Aber ansonsten habe ich das Gefühl, ich werde so rund wie die Nester in den Bäumen.Deswegen muss mehr als nur Fingerbewegung auf den Tasten her. Die Bewegung mit Lenni ist da schon ein schöner Anfang.

Apropos „Lenni“ – da habe ich gleich noch was zu erzählen.
Da er beim Laufen an der Leine zieht wie ein Besengter, wollten wir uns was ganz Kluges einfallen lassen. Ich machte einen Gürtel um und hakte den Karabiner in die Gürtelschnalle. Fazit: Er stolperte ständig über die Leine, bepinkelte sie zweimal und ich verhedderte mich auch ständig. Das war also nicht der Weisheit letzter Schluss.
Unterwegs durfte er das erste Mal mit einem anderen Hund spielen, toben und balgen. Der Besitzer sagte mir, dass es eine einjährige, sterilisierte Hundedame ist. Dadurch wurde der Spieltrieb von keinerlei Paarungstrieb gestört. Aber das Ergebnis nach Punkten war für Lenni sicher frustrierend. Entweder hat er aus Höflichkeit immer nachgegeben oder die Dame war wirklich stärker als er. Ich sah ihn unheimlich oft auf dem Bauch oder Rücken liegen. Nach ca. 5 Minuten intensiver Balgerei lief er ziemlich frustriert   zum Wiesenrand und war ganz glücklich, dass ich ihn an die Leine nahm. So konnte er den Schauplatz verlassen, ohne sein Gesicht zu verlieren. Wahrscheinlich durfte er bisher viel zu selten spielen und balgen.

Zu Haus erwartete uns gleich ein anderer Schauplatz. Als ich die Wohnungstür aufschloss und der  Schlüssel noch  im Schloss steckte, stürmte er in die Wohnung, um sein „Herrchen“ zu suchen, der aber nicht da war, deswegen war ich ja beim Hund. Und was machte der Schlüssel??? Knack – die Hälfte im Schloss, den Griff in der Hand. Und damit war das restliche Abendprogramm gelaufen, denn ich hätte ja nicht Hund und Wohnung allein lassen können, weil keiner reingekommen wäre. Zum Glück klärte sich noch alles. Mit einem anderen Schlüssel stocherten wir den Rest raus und alles war okay.

Wenn Lenni allein bleiben muss, geht er in die sonst verbotene Küche und räumt aus Langeweile die Bioabfall“tonne“ vom Tisch und den Müllbehälter leer, so weit er den Inhalt mit der Pfote erreichen kann. „Kluger Hund“ – aber seine Intelligenz muss noch in eine andere Richtung gelenkt werden.

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Es heißt ja „Alkohol und Nikotin, rafft die halbe Menschheit hin …“ Und deswegen gibt es zum Thema „Alkohol“  noch was im Fotoblog zu sehen!