Claras Allerleiweltsgedanken


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Tägliche Spielerei 1 – ausgereist

Einen Monat lang wird es TÄGLICH ein Foto hier geben, dessen Beschreibung mit „ausge….“ beginnt. – Viel Spaß!

Zusätzlich gibt es in dem schon lange stiefmütterlich behandelten Fotoblog täglich ein Lieblingsfoto aus 29 Monaten

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Ausge-reist

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Link zum Fotoblog:

September 2017

 


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Dreiländerhauptstadttour – Prag 3

Wie kann ich nur an so wenigen Tagen (eigentlich nur zwei) so viele Fotos machen? Das wäre mit Film im Apparat nie passiert – doch virtuell gibt es immer Überflutungen. Dabei lösche ich ähnliche Fotos fast immer, weil ich meiner Festplatte auch nicht zu viel zumuten will.

Ich möchte mit einer spielerischen Sache anfangen. An mehreren Stellen Prags standen junge Männer und ließen für staunende Kinder und jung gebliebene Erwachsene Seifenblasen in den Himmel steigen. – Durch die viele Übung hat er am nächsten Tag sicher keinen Muskelkater in den Armen.

Des Tschechischen nicht mächtig, konnte ich ihn nicht fragen, ob er es beeiflussen kann, dass nur große Blasen oder ganz viele kleine entstehen.

Doch jetzt zu dauerhafterer Kunst. Im Park auf dem Vysehrad standen wunderschöne Skulpturen. Immer, wenn ich mir die Fotos auf meinem Display ansah, störte mich ein größerer heller Fleck. Zuerst hielt ich es für Sonnengegenlicht, bis ich merkte, dass die Linse verdreckt war. Ein wenig konnte ich es beseitigen. – Auf dem ersten Foto sieht man es ziemlich deutlich. Die anderen Fotos mit Fleck habe ich gelöscht.

Und jetzt zu der großen Baukunst auf dem Vysehrad. Die Kirche war leider verschlossen, so dass ich mich mit ihren sehr schönen Türen begnügen musste.

Ihr werdet übermorgen noch vom Vysehrad lesen können, denn dort war ein wundervoller Friedhof, auf dem ich fotografiert habe.

Pragbesucher wissen, dass sich Prag einen kleinen Eiffelturm leistet – er ist auf dem Hügel Petrin, ca. 63 m hoch und lässt die Besucher weit über Prag schauen. Zum Glück hat er für ältere und behinderte Personen (leider war ich an diesem Tag beides) einen Aufzug, denn meine Hüfte hätte diese 299 Treppenstufen nicht mitgemacht. Für alles musste ich 110,- Kronen bezahlen – den Preis einer Tageskarte für alle Verkehrsmittel und umgerechnet minimal mehr als 4,- € – also äußerst bezahlbar.

Auf den Berg hoch fährt eine Standseilbahn, die ins öffentliche Verkehrsnetz integriert ist. Sie erinnerte mich an meine Standseilbahnzeiten Ende der sechziger Jahre in Dresden.


Geschützt: Die Affen und die Langarmigen

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Clara hat Schneegeschenke zu verteilen

Ich habe eine Freundin, die sorgt in regelmäßigen Abständen dafür, dass ich an die frische Luft komme – das finde ich sehr gut, denn ich bin sonst eine ziemliche Stubenhockerin (geworden).

Dieses Mal waren wir an der Glienicker Brücke – aber kein einziger Spion wurde gegen einen anderen ausgetauscht, nur Autos fuhren über die Brücke. Wir gingen rund um das Glienicker Schloss spazieren und hatten an dem wunderschönen weichen weißen Schnee unsere helle Freude.

Der ganze Wald war weiß und die kahlen Zweige der Bäume waren gepudert.

2301 Zweige mit Schnee

Der Dreizackengott Neptun ist zwar kaltes Wasser gewöhnt, aber hier machte er doch einen sehr verfrorenen Eindruck. Er hockte etwas unglücklich auf seinem Sockel.

2301 Neptun im Schnee

Dieses Foto kann ich einzig und allein der lieben Rosenruth schenken, denn keine andere Bloggerin bringe ich auf Anhieb bei Rosen mit ihr in Verbindung.

2301 Für Rosenruth

Die liebe Wildgans mag es ja, wenn Frauenskulpturen nicht nur aus Haut und Knochen bestehen, sondern eher so rundlich sind wie die Nanas in Hannover. Hier gab es gleich zwei für dich, liebe Sonja.

2301 Nackt im Schnee 2

Oder lieber die, die sich ein wenig mehr unter dem Schnee versteckt? Besonders den Schnee im Gesicht fand ich so lustig – zuerst wollte ich ihn wegpusten.

2301 Nackt im Schnee

Und dieses Foto bekommt Anja, mit der ich am Dienstag lange telefoniert habe und die mir über whatsApp ein Foto geschickt hat. Dieses hier ist zwar vollkommen anders – aber auf eine bestimmte Art auch so schön wie das bei whatsApp.

2301 Frauenkopf Ton Schnee

Zum Abschluss gönnten wir uns einen Kaffee mit Kuchen oder Quiche. Neben dem Cafe war eine Gärtnerei, eine Töpferei und eine Ausstellungshalle angeschlossen. Und dort habe ich meine Schneegeschenke fotografiert.

So, und jetzt ist auch schon die Bescherung zu Ende.

 


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BSuM – der Märchenbrunnen – RB

Es gab viele Projekte in Bloggersdorf – von dem, das ich ausgerichtet habe, berichtete ich schon. An einigen (Blätter + Geschmiedetes) und viele eigene habe ich eifrig mit Fotos bestückt. Doch dann kam ein sehr schönes, das mich sofort zur Teilnahme angelockt hat – und das war

Brunnen, Skulpturen und mehr

von Lucie. Die Teilnahme war nicht so üppig, das man sich stundenlang durch die Posts der anderen klicken musste, doch mir hat es einen Riesenspaß gemacht. Mit einem Reblog-Artikel MUSSTE ich einfach daran zurückdenken. Mein Unterbewusstsein fragt sich, wie ich dazu kam, gerade heute gerade diesen Artikel auszuwählen. – Die Wege des Unterbewusstseins sind manchmal klarer als die des Bewusstseins – bei mir jedenfalls. (Verstehen muss das jetzt niemand, ist nur für mich ins Unreine gesprochen).

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Link: Der Märchenbrunnen im Friedrichshain

6. November 2012 14 Kommentare

Wollt ihr mehr sehen von Claras Schildkrötenritt – dann geht zum Fotoblog. Vielleicht fühlte sie sich von Tiger and Turtle in Duisburg angestachelt, zumindest konnte sich es nicht lassen, auf den Brunnenrand zu krabbeln. Ich sah sie schon (schadenfroh) im Wasser landen.

Wollt ihr wissen, von wem das Projekt ist – dann geht zu Lucie


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Aus Eins mach Vier (3)

Und, seid ihr bereit für den Fotomarathon, Teil 3?

2609 Brunnen Collage

Hier beobachtet der Rabe aus dem rechten Augenwinkel, was denn dieser komische Schatten bedeutet. Er kann nicht verstehen, warum diese Frau mit den bunten Hosen den Brunnen so intensiv beäugt und versucht, etwas Genaueres zu erkennen. Sie vermutet, dass in Frankfurt in diesem Brunnen Geldwäsche stattfindet – na gut, nicht Euro und auch nicht Zloty, das Geld ist schon etwas älter, dafür um so sauberer, weil das Wasser schon lange darüer fließt.

2609 Collage

Der Oderspeicher, sicher früher ein Kornspeicher, wie der seitliche Haken schlussfolgern lässt. (Fotoblog) – Der Pegelstand gab keinen Grund zur Besorgnis. – Das unhübsche Hochhaus habe ich fotografiert, weil ich  mir über die vertikalen Stangen, die mittig über die Fenster gehen, keinen Reim machen konnte. Nur Zier? Zum Runterklettern bei Gefahr ungeeignet, weil sie zu weit oben enden. 2609 Kirche Ausstellung 2

Kunst in der Marienkirche. Die versandete Nachricht war mehr humoristisch zu verstehen, aber die anderen Sachen waren alle sehr aufrüttelnd und gegen den Krieg gerichtet.

2609 Kirche Ausstellung 82

Dieser mit Beton beschwerte und mit Spiegelscherben verzierte Einkaufswagen wird bestimmt nicht mehr entwendet (bei uns stehen diese Wagen nämlich überall rum). Na gut, das Gemüse war auch nicht mehr das frischeste.

2609 Kirche Ausstellung

Ich weiß nur noch, dass die beiden unteren Kunstwerke „Der Terrorist“ und das „Trojanische Ei“ heißen – letzteres gefiel mir ausnehmend gut.

2609 Skulpturen 2 Collage

Schach ist international – das kann man auch spielen, wenn der Gegner von der polnischen Seite nicht mehr als „Guten Tag“ auf deutsch kann. Der Deutsche revanchiert sich mit dzien dobry. – Wenn Bremen seine Stadtmusikanten hat, dann hat Frankfurt seinen Turm der Tiere. Leider wurde davor gebaut – aber die Bauarbeiter waren so freundlich, mir die Zäune wegzuräumen, damit ich besser an FlusspferdBärZiegeHaseRabe rankomme. – Diese neugriechische Dame mit wallenden Gewändern steht mitten in der Stadt. Ich vermute, dass ihr ehemaliges Zuhause zerbombt wurde, sie aber überlebt hat. – Der Herr, der auf der goldenen Kugel tanzt, schert sich um all das nicht, sondern narrt weiter vor sich hin.

2609 Skulpturen Collage

Kunst und Skulpturen gibt es in Frankfurt reichlich. – Ob die beiden Geschwister rechts oben (1990) darauf aufmerksam machen wollen, dass es in der neuen Gesellschaftsordnung auch Bulimiekranke gibt? – Dagegen spielt der kleine Junge (1970) selbstvergessen mit dem Fisch, den er gerade geangelt hat.

Und morgen nur noch Tag 4 im Fotoblog.


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Schwedt an der Oder …

war zu DDR-Zeiten bekannt durch das große Textilkombinat. Davon ist nichts übrig geblieben. Auch sonst scheint von industrieller Erwerbstätigkeit nicht viel in Schwedt und Umgebung zu sein – die Stadt macht keinen wohlhabenden Eindruck. Kunst gab es einiges, was mir gefallen hat – und Wasser. Eine Stadt am Fluss hat schon immer für mich einen besonderen Reiz. In der Nähe der Donau geboren, an der Neiße gelebt, an der Elbe (Dresden) studiert, an der Spree die Berliner Luft geschnuppert, an der Elbemündung geliebt, am Rhein Fahrrad gefahren, am Neckar einen Teil der Familie geparkt! Gibt es eigentlich Städte ohne Flüsse????

Das sind hier also ODER-Möven, die auch nicht anders aussehen als andere Möven, nur dass sie Polnisch verstehen, weil sie ja ständig hin und her fliegen.

1009 Collage Möven

Und jetzt Kunst satt.

Ich hoffe, jeder erkennt die Seejungfrau

Ich hoffe, jeder erkennt die Seejungfrau

Wie es aber kommt, dass die Seejungfrau ein Baby im Arm hat, das verstehe biologisch, wer will. – Vielleicht ist das hier der Vater von dem kleinen Seejungfrauen-Baby, der jetzt ganz schnell davon reitet, um keine Alimente zahlen zu müssen???

1009 Schw Skulptur Reiter 85

Als die Seejungfrau noch eine Mädchenjungfrau war, hat sie ganz unbeschwert mit ihrem Liebsten getanzt. – Diese Skulptur strahlt den typischen DDR-Kunst-Charme aus.

1009 Schw Skulptur Liebespaar 18

Und jetzt noch zwei Collagen von der Rathaustür, die ganz mit Skulpturen geschmückt war. – Dass die Industrie eine Rolle spielte, verstehe ich ja – aber warum Pferde für Schwedt so bedeutend sind, habe ich nicht erforscht.

1009 Collage Rathaustür (2)

Offenbar wurde die Industrie durch Natur und Obstbau ersetzt und die Pferde durch die symbolischen Pferdestärken. 1009 Collage Rathaustür 2

Und morgen gibt es noch was im Fotoblog über Schwedt.