Claras Allerleiweltsgedanken


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Clara und ihre neue Technik … und Blumen

Eigentlich könnte ich dieses „Unternehmen Blog“ gleich wieder eine Zeit lang schließen oder zumindest ruhen lassen.
Grund: Technische Überforderung. Das neue Handy, das ich mir vor kurzem gekauft habe, fordert(e) mich ganz schön. Es sind zwar zum Teil die gleichen Apps wie vorher drauf, nur haben sich diese in den vier Jahren wesentlich verändert und funktionieren anders, als Clara das in ihrem Technikhirn abgespeichert hatte. – Der Kalender hätte graue Haare wachsen lassen, wenn sie nicht schon alle weiß wären.

Ich bin vom S4 auf das S7 gesprungen – Gründe gab es einige, aber eigentlich keinen wirklich zwingenden – das gestehe ich, bevor mich jemand deswegen angreift. Für mich ist das Ding ein Tor zur Außenwelt. Da ich alle meine schriftlichen Sachen in das Phone hineinspreche, kann ich wunderbar kommunizieren.

Die „grobe Arbeit“ – also alle Daten vom S4 auf das S7 zu übertragen, habe ich mir sogar machen lassen. Zu Haus habe ich dann versucht, die Start- und Sperrbildschirme ähnlich wie beim alten einzurichten. – Natürlich musste eine neue Hülle her, denn es soll ja ein wenig (wasser- und fall-)geschützt sein, wenn ich es mal im Bad oder WC versenke 🙂 Zufälliger Weise gab es diese nur in lila und weiß 🙂 😉

Ab nächsten Monat bin ich dann endlich meinen sauteuren Mobilfunkanbieter Mobilcom Debitel los. Ich muss gleich zu Beginn des neuen Vertrages nicht vergessen, zu kündigen, sonst erlebe ich eine ähnliche Pleite wie mit dem jetzigen.

Und damit ich nicht vergesse, wem das Dingens gehört, lasse ich ein Auge von mir über das ganze wachen. Vielleicht wird ein ehrlicher Finder dadurch auch motiviert, mich anzurufen und es mir zurück zu geben.

Und dann habe ich mich auf einen eBook-Reader vorbereitet. In der Bibliothek konnte ich mir einen Tolino ausleihen und ein Buch ausleihen. – Als alles geschafft war, erschien es mir einfach. – Dann kann ich mir ja einen kaufen oder schenken lassen.

Der kürzlich gezeigte Leuchter ist eine wunderbare Stütze für den kleinen „Grinskopp“. Im Bett konnte ich vorher nicht lesen, weil die Lampe bei aufgestelltem Kopfteil das Buch im Finsteren ließ. – Wenn aber das „Buch“ leuchtet, geht das wunderbar.

Bei mir heißt es sehr oft: Aller guten Dinge sind drei. Mit diesen Bluetooth,Kopfhörern, die ich aus dem Süden geschickt und geschenkt bekommen habe, soll meine Schlechthörigkeit am Handy überwunden werden, so dass ich auch mal ein Video anhören kann – und später Hörbücher oder oder oder.

Geladen, über Bluetooth mit dem Handy verbunden und ausprobiert. Was allerdings nicht geht, ist telefonieren. Und zwar nicht wegen des fehlenden Kabels mit Mikrofon, sondern, weil sich meine Stimme durch die aufgesetzten Kopfhörer so eigenartig anhört, wenn ich in das Handy spreche, dass mich das vollkommen nervös macht.

Dann habe ich meinen Akustiker konsultiert und gemeinsam haben wir die Verbindung über Bluetooth zwischen Handy und Hörgeräten direkt hergestellt. Ich muss nur das Antennenteil um den Hals hängen haben. Dieses hat auch ein Mikrofon, so dass ich beim Handytelefonat gut hören kann und auch gut sprechen kann – das Handy kann in der Tasche bleiben. – Unter diesem Aspekt habe ich mich dann doch gegen die Kopfhörer entschieden.

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Damit es nicht nur Technik gibt, zeige ich euch noch, was so aus meinen Prachtamaryllis geworden ist. Meine rote in der Küche, die tatsächlich aus dieser kleinen Wachsknolle gewachsen ist, ziert mein Fensterbrett und ist sogar von unten aus gut zu erkennen.

Und jetzt die 8 weißen Blüten, die eine Kooperation mit der Orchidee eingegangen ist.

Ich bin sogar „todesmutig“ auf den Tisch gestiegen, um die Pracht von oben fotografieren zu können. Sollten mir solche abartigen Gedanken öfter kommen, lohnte sich doch tatsächlich eine Fotodrohne, die das dann übernimmt.

 

 

 

 


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Kommunikationsfördernde Serie – Ü

Button Rahmen Buchstaben 300Dreißig mal berührt
Dreißig mal ist nichts passiert.

Elektrisierender Marathon von und mit C+C klein 2

 

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Überlandsprechgeräte …

oder „Frau hat von allem immer reichlich und zu viel“

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Das Foto würde ich nennen: Ehepaar Sam-Sung mit ihrem Töchterchen No Kia hat Besuch von Onkel Med Ion und Patentante Phonak. Alle zusammen schnacken und schwatzen so laut, dass sie gar kein Telefon brauchen, um sich über weite Entfernungen zu unterhalten. Es ist wie in der Berliner S-Bahn, da möchte ich auch oft sagen: „Nehmen Sie doch ein Telefon, da versteht sie der  Gesprächspartner vielleicht besser!“ *grghhhhhhhhh*

Nicht alles davon wird noch aktiv betrieben, aber in der Steckdose herrscht trotzdem manchmal Hochbetrieb, wenn ich sie alle im Überblick behalten möchte und in der Bett-Steckdose auflade.

Aber am schlimmsten ist, dass ich meinen über alles geliebten kleinen Fotoapparat nicht mehr finde – ich weiß nicht, ob ich ihn nur verlegt oder richtig verloren habe. Bei mir müsste alles am Bauch festgebunden sein.


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Wissenserweiternde Serie – Qu

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Dreißig mal ist nichts passiert.

Elektrisierender Marathon von und mit C+C klein 2

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Quadratwurzelziehgerät = Taschenrechner

oder „…hat noch jemand so wenig Ahnung von Quadratwurzeln???“

Es ist bestimmt bisher noch nie nicht ein einziges Mal aufgefallen, dass ich so verschiedene Geräte doppelt habe, von dreifach wollen wir jetzt gar nicht reden. Doch was zeigte die Vergangenheit: Sie können ausfallen, ins „technische Delirium fallen“, kaputt gehen – und dann hat Frau Clara ohne Probleme immer gleich einen Ersatz bei der Hand. – Sollte ich mal umziehen und diese neue Wohnung ist ca. 10 m² kleiner, dann muss ich große Verschenkaktionen machen – und nieman will das Zeux dann haben.

Das hier ist gar kein richtiger Taschenrechner – und wenn, dann ist es einer, mit dem ich sprechen kann – mit anderen Leuten. Und deswegen bräuchte ich all die anderen gar nicht mehr, bei denen entweder die Batterien leer sind oder die einen Erinnerungswert an einen ganz lieben Menschen haben.

Fazit: Bisher ziehe ich ja noch nicht um, deswegen bekommen alle Taschenrechner von mir noch das Gnadenbrot, ähm, den Gnadenstrom.

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Dieses vornehme Bild, von dem ich die Hälfte der Tasten eh nicht verstehe, zeigt das Phone nur, wenn ich es querkant halte, hochkant ist es ein Taschenrechner für Einfache wie mich.

 

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Das ist Familie Taschenrechner-Himmelhoch. Die Frau, ganz links im Bild die untere, wurde schon oft angesprochen, warum sie so einen komplizierten, langatmigen Doppelnamen führt – aber ihr gefällt er.

Rechts davon sind die beiden Kinder – die hochbegabte Mathematiktochter, der keine dieser Tasten zu unverständlich ist, und der praktisch veranlagte Sohn, den es ins Handwerk verschlagen hat.

 

 


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Mit Clara ist nicht gut Kirschen essen …

wenn sie sich berechtigter Weise über den Tisch gezogen fühlt

Warum es dennoch immer wieder versucht wird, liegt wohl zum einen am Geschlecht, zum anderen am Alter oder an Sachen, die ich nicht kenne. Mein unfreiwilliges „Abonnement“ bei einem Handyshop um die Ecke, aber nicht der meines Vertrauens, hat vorgestern sicherlich seinen Abschluss gefunden, keinen rühmlichen.

Vorgeschichte:

Im Januar 2014 habe ich dort ein gebrauchtes Samsung S2 gekauft, was nicht nur überteuert, sondern auch noch defekt war und mit der Vorspiegelung falscher technischer Tatsachen verkauft wurde.

Nach 5 Tagen wollte ich es zurückgeben, weil es fast so viele Macken hatte wie Vorteile – doch der Händler weigerte sich. Erst nach Androhungen von Sanktionen bot er mir ein neues S3 Mini an, stellte dann jedoch einen Verkaufsbeleg auf 150,00 € aus,  obwohl ich 180,00 bezahlen musste. Ich wollte eine vernünftige Rechnung, auf der der korrekte Verkaufspreis  und  die richtige Summe für den Rückkauf des defekten Handys und die 50,00 € für die Inzahlungnahme eines anderen Smartphones steuerübersichtlich aufgelistet waren, doch das bekam ich trotz langen Redens nicht. – Meine Alarmglocken läuteten fast schon Feueralarm. – Doch ich nahm das neue und zog nach Haus.

Wenige Wochen später bemerkte ich eine grundlegende Macke – ich konnte weder anrufen (lag nicht an E-Plus oder Medion) noch konnte ich angerufen werden – der Anruf landete gleich und sofort auf der Mailbox. Der Missstand konnte nur behoben werden, wenn ich bei dem Phone einen Neustart veranlasste. Zusätzlich schwächelte die Kopfhörerbuchse. – Der „Kenner der Materie“ in dem Handyshop meinte, mit dem Neuaufspielen der Software den Teufel mit dem Beelzebub austreiben zu können – genutzt hat es nichts, nur ich hatte zusätzliche Arbeit. – So weit so gut, da Handy auf der Straße eh nicht mein bevorzugtes Kommunikationsmittel ist (ich erinnere an die Einsperraktion), bleibt dieser Zustand unverändert bis Anfang März diesen Jahres – da ist das defekte Smartphone genau 13 Monate jung und noch im Garantiezustand. –

Da ich ja als Luxusanschaffung inzwischen ein größeres habe, brachte ich das defekte zur Reparatur zum „Händler meines Vertrauens“ *grrrrr*. Verhandlungsgegenstand ist die Einsendung zu Samsung. Er warnte mich: „Samsung nimmt Ihnen 30,00 € ab und macht nichts, weil es an eingedrungener Feuchtigkeit liegt! Außerdem dauert es zwei bis drei Wochen.“ – Ich war mir sicher, dass keine Feuchtigkeit die Ursache ist und bestand darauf, dass er es einschickt. – Einen „Abholschein“ musste ich erst einfordern – ich sollte es einfach so abgeben. Er meinte, ich sei die einzige Kundin, die so viel Schwierigkeiten macht, alle anderen deutschen Kunden hätten mit ihm, einem Araber, keine Schwierigkeiten. – Warum er sich nicht mit einer Registrierkasse, normalen Rechnungen und anderen Üblichkeiten an deutsche Geschäftsabläufe hält, konnte er natürlich nicht beantworten.

Nach knapp drei Wochen bekam ich eine Nachricht, dass das Phone abgeholt werden kann. Ich wollte die Reparaturbescheinigung von Samsung haben, da es ja schließlich MEIN und nicht sein Phone ist, doch die war „GEHEIM“ – ich bekam nichts. – Die Sache mit der Kopfhörerbuchse war repariert – der andere Fehler trat unverändert auf.

Ich erkundigte mich bei Samsung, doch dort war ein Phone mit meiner IMEI-Nummer von diesem Händler natürlich nicht repariert worden – war mir vorher schon klar. – Auf Nachfrage gab er zu, dass er das Phone an seinen Großhändler geschickt hat, der die Reparatur (unberechtigt) ausgeführt hat (oder auch nicht)– er dachte offenbar, dass das Aufspielen einer höheren Softwareversion alle Fehler beseitigt. Erneut wollte ich die Reparaturbescheinigung, doch die blieb TOP SECRET. – Wenn ihr mich fragt, hat sich das Handy keine 100 m weit bewegt – er hat sicher die Buchse selbst repariert und das andere auch selbst versucht. – Als ich erwähnte, dass ich es zu Samsung schicken und erwähnen werde, dass es bereits repariert wurde, konnte ich gar nicht so schnell gucken, wie ich ein nagelneues SIII Mini in weiß bekam und er alles von dem alten einpackte. – Hätte er nicht so vehement behauptet, ich würde MIR schaden, wenn ich das von der Reparatur erzähle, wäre ich gar nicht so misstrauisch geworden. Ungehalten wurde ich, als er MIR ausländerfeindliches Verhalten unterstellte. Alle Beschuldigungen hat er selbst „erfunden“ – und ich habe mir wirklich verkniffen zu sagen: „Was ich selber denk und tu….“ – Das neue Gerät schob er über den Tisch, als ich andeutete, dass es bestimmt Stellen gäbe, die sich für sein Verhalten als Geschäftsmann interessieren. – Zu Haus stellte ich voller Freude fest, dass es weiß ist – das alte war blau. – Die auf dem Sperrbildschirm gezeigte Nummer ist falsch – versehentlich, aber ich habe es schon korrigiert – aber ansonsten bin ich das schon :-).

2403 S3 mini neu

 

Jetzt habe ich ein neues Gerät, aber keine Kaufbescheinigung, denn die alte wäre für das neue nicht gültig gewesen. Es ist die verbesserte Version vom S III mit der neuesten Androidversion – also hoffe ich, dass es gut geht.

NUR … NUR … eigentlich wollte ich es verkaufen, das geht jetzt aber schlecht – ohne Eigentumsnachweis. Wer schon einen Fernseher als Ersatz hat, kann auch ein Smartphone in Reserve haben. Über die Wohlstandsgesellschaft schimpfen, selber aber mitten drin sein.