Claras Allerleiweltsgedanken


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Ich ging im Walde …

so für mich hin …

und nichts zu suchen, das war mein Sinn! – Und dabei findet man ja oft das meiste. Auf der Straße fand ich erst einmal ein „halbes Auto“:

2206 Halbes Auto

Das stand da wirklich drauf, das habe nicht ich erfunden!2206 Smarte Spiegelung

Das Interesse an diesem Auto erlahmte trotz schöner Bemalung oder Beklebung  sofort, denn ich möchte mein Auto gern für mich alleine haben – da bin ich eigen. Car-Sharing kommt dann später.

Auf bestem Wege zum Wald  war plötzlich Schluss. Der freie Zugang zum Wannsee war ein Recht, das nur auf dem Papier stand – ich konnte mich lediglich mit einem Foto von diesem Zaun begnügen...

3006 AW zu Ende

Stattdessen fand ich ein ausgefallenes Fahrrad, das ich am liebsten ???, na wer ist hier alles Blaufan – geschenkt hätte

2206 Fahrrad

… und ein sehr geheimnisvolles Fahrrad, für das mir erst meine Begleitung die Augen und die Kamera öffnen musste:

2206 Verpackt

Und zuletzt bekam ich in meiner Küche demonstriert, wo ein Kirschjoghurt NICHT hingehört. Vielleicht ein versteckter Hinweis: Mal wieder Küche wischen!

2206 shit happens

Ich konnte mich nur noch ohne Brille in einem Alsterwasserglas „ertränken“  – besser als in der Toilette.

2206 Brille u Bier

Diesen Joke habe ich mal beim Doko gemacht. Ich hatte grottenschlechte Karten, wir verloren und ich sagte: „Ich geh mich jetzt in der Toilette ertränken“ – und kam dann nach einer Weile mit klatschnassen Haaren zurück, alle grinsten und ich meinte lakonisch: „Ich habe nicht durchgepasst.“

Die Karten waren in etwa so – und Dokokenner werden jetzt bedenklich den Kopf schütteln:

3006 AW Karten 20


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Hineingeschaut

… nicht in das Fernsehprogramm, nicht in den letzten Modehauskatalog – nein, hineingeschaut in die verschiedensten Spiegel.

Mit einer Geschichte wie der, die gerade hier gelaufen ist, können geschickte Leser in den Spiegel der Seele der Schreiberin schauen. Aber nur ein bisschen, denn alles will frau ja doch nicht von sich preisgeben.

Die Spiegel, die wir alle in der Wohnung hängen haben, zeigen unser äußeres Abbild, und wir sind manchmal so schockiert, dass wir sie am liebsten abhängen möchten. Doch was würde es uns nutzen – die anderen sehen uns doch sowieso. Und zum Glück ist es oft so, dass andere mit uns weniger kritisch sind  als wir selbst. Vielleicht sind wir ja gar nicht zu dünn, zu dick, zu alt, zu hässlich, zu pickelig, zu blass und und und, weil die anderen nicht nur unser Äußeres wahrnehmen, sondern auch unsere Art, die vieles wieder ausgleicht.

In der Natur gibt es die am meisten fotografierten Spiegelungen, die durch Wasser entstehen. – Aber auch glatte Häuserwände (dort Rathaus Hannover, hier Hochhaus am Potsdamer Platz) können ein Spiegelbild ihrer Umwelt wiedergeben, wenn auch nicht klar und deutlich.  Sogar blank geputzte Autos mit einem Hochglanzlack können wunderbare Spiegelbilder zeigen, wenn man mit der Verzerrung leben kann.

Der Spiegelfahrstuhl befördert mich ausnahmsweise im „Schloss“ (Einkaufszentrum in Berlin-Steglitz) in die Bibliothek – sonst laufe ich.

Gibt es auf der Straße in einem fremden Auto plötzlich einen leichten Bums, nennt man das einen Auffahrunfall. Eine junge Frau stupste mit ihrem Skoda(grill) die Nobelkarosse einer Bekannten ganz leicht an. Als Ursache für den Unfall gestand sie: „Wir haben uns gerade geküsst!“ Ich fand diese Ehrlichkeit ganz schnuckelig. – Ich versuchte mit dem Fotoapparat den Schaden festzuhalten. Dabei entstand dieses Bild:

Der Schaden war sichtbar, aber hielt sich in Grenzen.

Die beiden Fotos außerhalb der Montage zeigen Fotos aus dem Britzer Garten. Es ist ehemaliges BUGA-Gelände und zu jeder Jahreszeit einen Besuch wert.