Claras Allerleiweltsgedanken


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RB 13 – Norwegisch-Schnellkurs

Ist man in einem Land, dessen Sprache man nicht beherrscht, freut man sich doch sehr – ich zumindestens – wenn es ab und zu dann doch klappt. Soooooooooooooo schwer kann also norwegisch gar nicht sein 🙂  , denn auch ihr werdet sofort verstehen, was ich fotografiert habe:

Noch dreimal hinfahren – und ich spreche fließend norwegisch – nur verstehen werde ich es nicht.

Über Hotels habe ich schon lange nichts mehr gesagt, zumal wir „heute“ (18.8.) in das Hotel mit der schönsten Aussicht gefahren sind. Es steht in Molde – und diese Stadt ist die Stadt der Rosen.

Im Hotel hängen in jeder Etage verschiedenen Rosenfotos. – Das letzte Foto gehört gar nicht in dieses Hotel, ich wollte nur zeigen, dass ich es immer mit der Elektrik habe in den Hotels auf meinen Reisen.

Vor dem Abendessen, das wir außer Haus eingenommen haben, gab es unterwegs noch eine kleine Stadtführung.

Unterwegs mit dem Bus gab es ab und zu auch mal schöne Sachen, nicht nur Toiletten 🙂

Und mit dieser Gewissheit verabschiede ich mich bis übermorgen – und besuche in der Zwischenzeit diese wichtige Institution mehrmals 🙂

 


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Das Pädagogengen – Update

… wer hat es noch?

Oder ist das bei mir nur eine Familien“krankheit“?

Ehrlich, ohne (zu) schummeln: Wer hat – sofort wie ich – beim Lesen dieser Zeilen aus Lucies Kalender auch gleich gedacht:

Wer brauchen ohne zu gebraucht, braucht brauchen gar nicht zu gebrauchen.

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Oder ich kaufe mir eine Bodylotion und genieße den aufgedruckten Spruch. „Straffen“ – wäre ja an manchen Stellen nicht schlecht. Aber das soll schon nach 14 Tagen passieren? Wer es glaubt, wird selig.

Ich denke:

Wenn Hänschen das kann (das mit der straffen Haut), so kann das Hans nimmermehr – und bei Klein- und Großclara ist das auch nicht anders.

*********

Und da kommt mir eine Uraltflasche in die Hand – wo die so lange überlebt hat, weiß ich nicht. Sie ist noch mit einem Preis der deutschen Notenbank der DDR versehen. Das waren noch Summen! Ob das Altöl hilft, die Haut auf Vorderfrau zu bekommen? Aber bin ich ein Feinmechanikobjekt???

Anhang:

Da das mit dem brauchen mit oder ohne zu offensichtlich etwas unverständlich war, habe ich jetzt Passagen der Webseite „Deutsche Grammatik“ abkopiert:

 

brauchen als Modalverb

Die Verwendung von brauchen als Modalverb ist standardsprachlich nur mit Negation und zu korrekt und hat die Bedeutung nicht müssen.

Beispiele: Modalverb nicht brauchen zu
Der Student braucht die Prüfung nicht zu machen.
= Der Student muss die Prüfung nicht machen.

Allerdings wird nicht brauchen in der gesprochenen Sprache auch häufig ohne zu verwendet.

Beispiel: brauchen (zu)
Standardsprache: Der Student braucht die Prüfung nicht zu machen.
gesprochene Sprache: Der Student braucht die Prüfung nicht machen.

Jetzt alles claro, fragt Clara?


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Tipps und Tricks aus der Clarakiste

Zum 45. Hochzeitstag von Clara – so es denn einer wäre – gibt es heute Tipps und Tricks kostenlos.

  • Wenn Sie irgendwann nicht wissen, wie ein kompliziertes Wort geschrieben wird und Sie haben keinen Duden zur Hand, dann schreiben Sie es so abartig falsch, dass jeder denkt, Sie machen nur einen Scherz
    1504 Rechtschreibung Schlechtschreibung
  • Wenn Sie sich nach drei sitzend verbrachten Blogjahren über ihr mittelschwer angestiegenes Gewicht wundern oder ärgern , dann steigen Sie einfach mit Kleidung und Schuhen auf die Waage – dann können Sie es immer auf die schweren Sachen schieben. 🙂
    1504 Waage
  • Brauchen Sie einen guten Rat in punkto Vorratswirtschaft, dann gehen Sie zu den Affen in den Zoo. Die zeigen Ihnen, wie Sie sich schnell und effektiv mit knappen Lebensmitteln bevorraten können.
    • 1504 Vorratswirtschaft (2)

    Mit diesen drei kostenlosen Vorschlägen aus Claras Trickkiste wollen wir es bewenden lassen. Benötigen Sie weitere Ratschläge, dann füllen Sie bitte den Sparschuh – aber so, dass er nachher nicht klappert und scheppert – und warten Sie ab, was danach passiert.


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Umfrage, nicht nur für die Fans aus dem Ruhrgebiet

Ich habe es gerade mit Umfragen, denn vor kurzem ging es um das Fortschreiten der Verblödung — Deutschlands, der Medienlandschaft oder meiner eigenen.

Heute geht es nicht um Verblödung, sondern natürlich um das genaue Gegenteil.

Bitte die richtige Antwort ankreuzen oder benennen. Aussagen:

A) Ich laufe jetzt nach Hause.
B) Geh‘ doch zu Hause … siehe das Video http://youtu.be/kx1L4jNyDoY ab 00:45
C) Ich fahre jetzt nach Tele*funken, um den Fernseher zu tauschen.

a) Alle Antworten sind richtig

b) Alle Antworten sind falsch (weil das Zuhause viel zu weit weg ist und ich nie und nimmer laufen könnte, zum Beispiel)

c) A) ist trotz der eigenartigen Aussage richtig und C) kann nur richtig sein, denn Lucie, der Ruhrpottschatz, sagt es immer so. Wie oft muss sich am Telefon grinsen und habe natürlich immer den Witz im Kopf mit ALDI und dem Deutschen und dem Ausländer = Türken oder auch ein anderer könnte es sein:

Wo gehtsen hier nach ALDI?
ZU(!)
ALDI?
Was, schon zu – is doch noch gar nich so spät.

Lucielein, ich will dich nicht ärgern, aber das musste mal geschrieben werden.


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Sprachclara mit Palindromen

Wenn ihr das Wort „Palindrom“ nicht kennen solltet – schlag nach bei Wiki – ich musste mich auch erst informieren, als es von Blinkfeuer in die Diskussion geworfen wurde.

Es ist ja nicht schwer, sich eine Liste anzusehen, was es für deutsche Wörter gibt, die von vorn und von hinten gelesen gleich sind. Ja, aber dazu muss ich ja auch noch Fotos haben, denn nur eine Aufzählung wäre euch und mir sicher zu langweilig.

ANNA„, die ja eigentlich gar nicht Anna heißt, wurde von mir im Jahre 2007 „ausgebuddelt“, damit sie mir nicht in den Bällen verschwindet. Das Foto dazu könnt ihr im Fotoblog sehen – da ist sie wirklich kaum zu sehen.

Wie groß das Annakind inzwischen geworden ist, könnt ihr bei dem Palindrom „Reittier“ sehen – fotografiert in der Domäne Dahlem.

Das zweite, architektonisch weitaus wertvollere Beispiel für „Reliefpfeiler“ könnt ihr auch im Fotoblog sehen

Aber was haltet ihr denn von „Gnudung„? Den kann ich zwar nicht liefern, ich habe ersatzweise die großen Rüsseltiere Dung produzieren lassen. Damit es hier nicht zu stark riecht, habe ich das Foto extra für euch verkleinert.

Wo ihr aber in groß durch müsst, nicht hinein, das ist der „Grassarg“ ich frage mich immer, wem solche Wörter aufgefallen sind, ob sie extra spielerisch auf dem Scrabblebrett (kein Palindrom) entstanden sind oder zufällig entdeckt wurden.


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Deitsche Schprache – schwerre Schprache!!!

Dass ich es mit der deutschen Sprache treibe, ist wohl allgemein bekannt!

Nein, das war kein guter Anfangssatz, also noch mal:
Dass ich ein gutes Verhältnis zur deutschen Sprache habe, ist doch wohl hoffentlich in meinen zwei Jahren schriftlicher Blogger-Bemühungen bekannt geworden und aufgefallen. Vielleicht liegt es daran, dass es die einzige Sprache ist, die ich relativ gut beherrsche – bei den anderen ist der Vergessensfaktor einfach zu hoch und ich komme immer wieder ins Stocken.

Bei Kindern, Enkelkindern und Betreuungskindern versuche ich, in dieser Beziehung was auf die Beine zu stellen, denn ich finde, dass „ordentliche Berufsgruppen“ auch ordentlich sprechen sollten. Nichts schlimmer als einen nuschelnden, stark Dialekt sprechenden Kundendienstbetreuer oder ähnliches am Telefon zu haben – ich verstehe dann fast nichts und bin stark bis sehr stark versucht, den Hörer aufzulegen und zu versuchen, das nächste Mal eine sympathischere verständlichere Stimme an den Hörer zu bekommen, „geerne im  hohen Nooorden beheimatet“.

Leider blieben meine Bemühungen in der ersten Generation nach mir nur mäßig von Erfolg gekrönt, also wird mit der Enkelgeneration fortgesetzt.

Die deutsche Sprache besteht ja nicht nur aus Orthografie – nein, es gibt auch noch die Grammatik – doch dieses Schulfach scheint bundesweit nicht mehr gelehrt zu werden. Ständig, überall und auch hier in Blogs fällt mir auf, dass der männliche Akkusativ falsch verwendet wird. Faulheit? Unwissen? Bei vielen heißt es: „Ich sehe da ein Mann stehen“ – obwohl doch erst das „einen Mann“ einen grammatisch richtigen Satz ergibt.

Amüsante Beispiele kann man da lesen: http://www.spiegel.de/kultur/zwiebelfisch/zwiebelfisch-kasus-verschwindibus-a-372005.html

Hand aufs Herz, wer schreibt und spricht folgenden Satz auf Anhieb richtig: „Ich erkenne in ihm mühelos einen Anarchist.“ oder „Ich erkenne in ihm mühelos einen Anarchisten.“ Keiner muss die Hand heben, wenn er die erste Variante wählt. Ich bemerke immer mehr solche Sprachschludereien. Den Deutschen scheint es entfallen zu sein, dass sie eine Sprache mit 4 Fällen haben. Den Nominativ beherrschen sie ja noch recht gut: dass der Dativ dem Genitiv sein Tod ist, darüber hat sich schon Herr Sick in dem gleichnamigen Buch geärgert und belustigt – und ich setze jetzt noch einen drauf mit dem Akkusativ. – Viele haben ja schon mit diesen oder anderen Bezeichnungen wie deklinieren oder konjugieren oder oder oder ihre Probleme. Ich möchte betonen, dass ich das noch von der Grundschulzeit her kenne, nicht aus der Gymnasialzeit, und die ist bei mir bestimmt länger her als bei manchen anderen.  – Aber genug, sonst liest nie wieder jemand hier und zumindest diesen Artikel nicht weiter.

Über den Gebrauch von „größer als“ und „größer wie“ will ich mich jetzt nicht aufregen, das scheint wirklich in manchen Regionen falsch unterrichtet zu werden. Das Schlimme ist, der Duden passt sich im Laufe der Zeit an, man muss nicht mehr „Atlanten“ oder „Kakteen“ sagen, Atlasse und Kaktusse tun es auch!

Doch wie viel schlimmer ist es für meine Augen, wenn im wunderschönen Tierpark Germendorf überall die deutsche Sprache misshandelt wird, mit den Füßen getreten – im übertragenen Sinne. Keinem in der Schilderfabrik ist es aufgefallen, keinem von der Leitung des Parks, als die Schilder angebracht werden sollten. – Mitleidige oder genau so sprachlich beleidigte Besucher wie ich haben schon eigenmächtig Korrekturen vorgenommen.

Im Fotoblog habe ich zwei sehr schöne Fotos mit sehr schönen Fehlern. Die Fehler im dritten Foto habe ich nicht aufgeklärt – da kann sich jeder testen, wie sattel- und grammatikfest er ist.

Ich bin auch hier auf dem Foto noch versucht, mit dem Fotoprogramm ein „n“ anzufügen. Das hier hatte ein Besucher angehängt.  – Und davon standen bestimmt 100 Schilder rum.

Mal davon abgesehen, dass es „Häuserschluss“ heißen müsste, meinen die sicherlich „Schließung der Häuser“ oder „Häuserschließung“ – aber na ja, man versteht es ja auch so.

Hier überlasse ich es euch selbst, die drei Fehler zu finden oder eben auch nicht zu finden.

Und jetzt habe ich ein Beispiel aus dem echten täglichen Leben, wo ich selbst überfragt bin, wie es eigentlich richtig heißen müsste. Voilà:

Genug, die Lehrerin hat Pause.


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Wenn schon englisch, dann richtig …

und nicht dieses „Denglisch“, was neuerdings überall üblich ist. Anna-Lena und Skriptum (leider finde ich den entsprechenden Artikel nicht zum Verlinken) haben darüber auch schon mal geschrieben und ich will mit einigen Fotos noch einmal in die gleiche Kerbe hauen.

Deutsch ist deutsch und englisch ist englisch – das sollten sich alle Leute im Handel und sonstwo hinter die Ohren schreiben. In der Technik ist es sicher noch zu verstehen, aber warum müssen Hinz und Kunz vor closed-Türen stehen, durch open-Türen gehen, in shops schoppen und mit drugs „droppen“.

Die Bahn meint, es ist ein „Service Store, verkauft dann aber doch Fahrkarten und nicht „tickets and more“ – was sich wenigstens noch gereimt hätte.

Das Foto ging nicht blend- und spiegelungsfrei aufzunehmen

Wir haben in Zoos oder sonst wo keine „Elektrozäune“ mehr, sondern:

Zu beachten ist diese eklige Mischung aus deutsch und englisch

Und wenn dann noch ein Teil der deutschen Buchstaben ins Rutschen kommt, wird es vollends lächerlich:

Ja, wir kaufen unsere Socken jetzt im Umpf-Shop …

… zu singen nach der Melodie von „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad …“ – Tumpf-Shop passt auch!!!!