Claras Allerleiweltsgedanken


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Vertreibung aus dem Paradies (11)

„Neugierig war des Adams Weib, sie ging zum Teufel zum Zeitvertreib …“

Tja, jetzt hat’se die Erbsünde auch an der Backe, weil sie ja den Apfel nicht nur angesehen, sondern auch gegessen hat – war ja zu verlockend, so wie der Herr Regisseur zu sein.

Aber sie bemerkte keine Veränderung – oder? Ja, plötzlich bemerkte sie, dass sie nackt war, dass ihr Kleider fehlten … und noch vieles andere.

Da half nur: Nach Hause gehen und Adam überreden, dass er auch einen Apfel isst, denn, geteiltes Leid ist doppeltes Leid.

Und hier ist der Link zum Obstteller.


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Vertreibung aus dem Paradies (10)

Tja, wenn man alles in der Umgebung kennt, dann will man auch mal was neues kennenlernen. Eva ist da sehr unternehmungslustig, natürlich auch wahnsinnig wissbegierig, – sie möchte den Baum der Erkenntnis endlich mal richtig in Ruhe betrachten. Adam, dieser olle Schisser, will immer nur zu Hause sitzen bleiben und seinen kleinen Paradiesgarten pflegen.

Also fragt sie ihn ganz scheinheilig: „Kommst du mit auf meine Tageswanderung?“ – weiß aber ganz genau und hofft es auch, dass er „nein“ sagt.

Alles läuft, wie in der Bibel voraus bzw. eher hinterher beschrieben – sie geht los und das Unglück nimmt seinen Lauf.

Der Teufel sitzt da wie ein italienisches Marktweib verkleidet und bietet Äpfel an – wohlfeil und paradiesisch teuer. Den hier wollte Eva nicht, der war ihr dann doch zu wertvoll und teuer – da wäre Adam stutzig geworden und sie hätte Rechenschaft geben müssen, auf welche Weise sie den erworben hat.

Und husch ab zum Bilderblog!