Claras Allerleiweltsgedanken


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Kunst in Teltow – Teil 2

Im gleichen Ausstellungsraum (Landhotel Diana) wie die Bilder von Elvira Zimmermann befanden sich auch zwei Portraits von Elena Lück. Sie stammt aus Odessa, wohnt aber jetzt in Trebbin.

Ich bat darum die Bilder fotografieren zu können. Durfte ich und will sie euch jetzt nicht vorenthalten. Sie wirken aus der Entfernung anders als hier, wo ich sie ziemlich aus der Nähe fotografiert habe. Es gibt ja eine Kunstrichtung, die als Pointillismus bezeichnet wird https://de.wikipedia.org/wiki/Pointillismus

Nicht genau so, aber ähnlich empfand ich, als ich mir die beiden Bilder immer und immer wieder ansah. Und ich weiß nur noch den Titel vom zweiten, das erste war ein Männername.

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Von weitem sah er nicht aus wie ein Regenbogengesicht. – Kunst gefällt einem oder sie gefällt einem nicht – dazwischen gibt es nichts.

Und dann hing da das Bild „Meditation“ – das Format war (ca.) 40 x 40. Hat es mich deswegen so angesprochen, weil mir seit einiger Zeit meine innere Ruhe (die eigentlich selten habe) total abhanden gekommen ist? Das Gesicht ist ziemlich gegenständlich – die Farben sind es, die es von der Normalität abweichen lassen. Ich weiß nicht, ob ich es im Zimmer hängen haben möchte …

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Kunst in Teltow – Teil 1

Dieser Artikel ist mir wichtig – deswegen soll er nicht auf dem Fotoblog verpuffen.

Himmelhohes Fotogeflüster

Diese kleine brandenburgische Stadt im Speckgürtel von Berlin mit direktem S-Bahnanschluss zu der großen Stadt führt jedes Jahr im November einen

Teltower Kunstsonntag

durch – dieses Jahr war es der neunte. Die Bilder, Skulpturen und andere Kunstwerke werden alle von Laien geschaffen, die ihr Können als Autodidakten erlernt haben und in Malkursen oder anderen Weiterbildungsveranstaltungen vervollkommnet haben.

In vier verschiedenen Räumlichkeiten – altes und neues Rathaus, Bürgerhaus und Landhotel Diana – werden an aufgestellten Trennwänden Bilder aufgehängt oder auf Steffeleien gestellt. Jeder Künstler, jede Künstlerin darf offiziell 5 Sachen ausstellen, kleinere Sachen liegen dann auf einem Tisch oder lehnen unten an der Staffelei. Die Besucher entrichten 3,00 € Eintritt und die Künstler müssen auch einen Betrag entrichten, der aber sehr viel höher ist.

Da manche Frauen aus meinem Umkreis nicht nur Doppelkopfkarten mischen, halten und ausspielen können, sondern auch noch Pinsel mit Farbe daran auf eine Leinwand bringen können, gibt…

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Ich habe mich verliebt …

… zugegeben erst einmal in Äußerlichkeiten, noch nicht in den Mann selbst. Aber er tritt in lila auf – zumindest ist sein corporate design lila. Ich weiß noch nicht genau, wie ich ihn kennen lernen kann, weil ich denke, ich könnte Schwierigkeiten haben, ihn zu verstehen. Er kommt nämlich aus der Schweiz, wie er überall verkündet.

Aber noch mehr Schwierigkeiten hätte ich wohl, wenn ich seinen Namen annehmen sollte. Aber – was denke ich so weit im voraus – so weit sind wir doch noch lange nicht. Aber ihr wisst ja, ich bin allergisch gegen all die Verkleinerungsformen und -förmchen der deutschen Sprache. Wenn, dann möchte ich „Vogel“ heißen, und nicht „Vögele“ 🙂

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Flattern und knattern sie nicht stolz und laut im Wind – vor dem herrlich blauen Himmel?

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Und er fängt mit dem gleichen Buchstaben beim Vornamen an wie ich – wie schön!!!

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Hach, jetzt gehe ich mal träumen – von allem möglichen 😉


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Fassaden kann man verzieren …

1. Mit Wandmalereien. Davon hatte ich ja schon einige rasante Beispiele hier im Blog.
https://chh150845.wordpress.com/2012/03/24/illusion-versus-realitat/
2105 Schiff  Kunst Malerei2z.B. das durch das Haus gefahrene Schiff (Charlottenburg, Wintersteinstraße 20; Gemälde ist von Gerd Neuhaus) oder die Generationen, die sich an einem Giebel vereinigen.

2105 Teltow 41
Ich finde es immer so interessant, wenn ich genau hinsehen muss, was ist Illusion, was ist Realität.

2105 Hauswandmalerei 73

2105 Hauswandmalerei 74

 

2. Mit Buchstaben – diese hier finde ich ein wenig schwer lesbar

2105 FB Buchstaben an Hauswand76

oder
3. Mit lebenden Menschen – mir würde vor Angst das Herz stehen bleiben, wenn ich so an der Häuserkante hocken müsste.

2105 Bauarbeiter 89