Claras Allerleiweltsgedanken


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Fünf Minuten vor Ultimo

Die Besuche beim Hausarzt in den letzten Tagen  waren sehr unerfreulich. Er ordnete sofort ein großes Blutbild an, dessen Ergebnisse aber noch nicht vorliegen. Er sucht die Ursachen, warum es relativ schnell so schlecht geworden ist.  – Da ich vieles zu dem Thema gelesen habe, wurde mir klar, dass der PD = Pulspressure = Pulsdruck = Differenz zwischen systolischem und diastolischem Druck sehr wichtig ist. Er begann mit einer Tablette am Morgen, die aber keinen großen Erfolg brachte.

Datum Syst Dias Puls PD Syst Dias Puls PD Syst Dias Puls PD
08. Feb 185 84 88 101 160 78 97 82 162 85 86 77
09. Feb 159 88 88 71 138 59 85 79 167 74 91 93
10. Feb 172 79 85 93 163 74 76 90 160 79 91 81
11. Feb 135 84 85 51 150 59 89 91 176 76 89 100
12. Feb 173 90 82 83 176 74 83 102 174 72 99 102
13. Feb 174 86 86 88 149 69 88 80 159 77 86 82
14. Feb 163 86 83 77 171 76 88 95 185 90 91 95
15. Feb 152 76 88 76 132 64 91 68 176 74 85 102
16. Feb 156 79 96 77 144 77 93 67
165 68 83 97
17. Feb 151 73 87 78
165 71 89 94
185 80 89  105

„Ins Gewissen reden …“ ist ein harmloser Ausdruck für das, was er mir nahe gelegt hat. Es hörte sich fast so an, als stünde ich 5 Minuten vor einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt. Natürlich kann man beide überleben, aber ich habe keine Lust, es zu testen. – Wenn ich richtig in mich gehe, habe ich vor einem Herzinfarkt weniger Angst als vor einem Schlaganfall. Einen Infarkt überlebt man oder nicht – bei letzter Variante ist alles vorbei. – Ein Schlaganfall kann aber für jemand, die allein lebt wie ich, das ganze Leben auf den Kopf stellen. Halbseitig gelähmt oder mit Sprachstörungen – nicht auszudenken.

Und dann kam auch noch die Auswertung von der Dauerblutdruckmessung. Mehrere systolische Messwerte waren über 200 – die Kardiologin hat ganz laut Alarm geschlagen – jaja, ich habe ihn gehört.

Ab 15.2.   entschloss ich mich, ein Hausmittel zu testen. Viele, viele Knoblauchzehen und 3 Biozitronen wurden mit Schale zermixt, mit Wasser aufgefüllt, durchgesiebt, kurz aufgekocht und jetzt trinke ich jeden Morgen ein Schnapsglas voll davon.

Jetzt eine vollkommen ernst gemeinte Frage: Würdet ihr lieber diese Knoblauchstänkerei weglassen und stattdessen eine zweite Tablette nehmen. Oder würdet ihr wie ich an die Wirkung des Knoblauchs glauben? – Ich arbeite nicht, ich komme wenig mit Menschen zusammen – wen soll der Geruch stören?

Doch als ich gestern Abend wieder 185 gemessen habe und einen PD von 105, da habe ich dann doch mit der zweiten Tablette angefangen.

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Als ich noch geraucht habe, war ich Suchtraucherin – Genussraucherin zu sein, war mir nicht gegeben. – Jetzt, wo meine Sucht „Computer“ heißt, kann ich mich gleichfalls nicht bremsen. Der Arzt hat mir aber sehr ans HERZ gelegt, meinen Lebensstil grundsätzlich zu ändern, wenn ich nicht will, dass mich meine hübschen Teufelinnen aus dem letzten Beitrag holen. – Und weil ich selbst diese Gefahr für realistisch halte, habe ich sie vermehrt, um ihre reale Gefahr zu mildern.

Ich mache Pause – und zwar so lange, bis die Werte so bei ca. 150 zu 80 stabil sind, einige Kilo weniger Speck die täglich umfangreiche Bewegung an frjscher Luft leichter machen und die ganzen ekligen Laborwerte wieder in einem Bereich sind, dass ich und mein Arzt sich darüber freuen können.

Und deswegen beschaffe ich mir dieses Armband und will und werde JEDEN Tag früh und am Nachmittag eine große Runde in zügigem Tempo laufen.

https://www.amazon.de/dp/B07C1X8V8P/?coliid=I1Z0V9PSYYDDMC&colid=AIVY7JB5XXC3&psc=0&ref_=lv_ov_lig_dp_it

Ist die Uhr Schrott, wie 11 % der Bewertungen sagen, kann ich sie zurückschicken – ansonsten habe ich wenigstens eine Zeit lang hübsche lila Freude gehabt.

Foto von der Amazon-Seite abgekupfert

Habt bitte Verständnis, dass ich bei euren Beiträgen jetzt selten oder nie kommentieren werde, sondern stattdessen das von mir weniger geliebte Like setze. Das bedeutet dann aber, dass ich ALLES gelesen habe und nicht nur die Kurzfassung vom WP-Reader, denn dort kann man ja gleich ein Like setzen.

Also tschüss bis März … April … Mai. Sollte ich es bis dahin NICHT geschafft habe, dann stelle ich einen neuen Plan auf.


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Claras Teufeleien

  • Male den Teufel nicht an die Wand, sonst sitzt er dir im Nacken.
    Deswegen habe ich ihn (oder besser eine hübsche Teufelin) auch nicht gemalt, sondern geklebt – und das sicherheitshalber gleich zweimal, im Bad und über meinem Bett.
    Neutralisiert habe ich das Böse durch einen eben so großen und mächtigen Engel, der natürlich auch ein Weib ist.
  • Auch dem Teufel muss man sein Recht lassen.
  • Auf der Straße ein Engel, zu Hause ein Teufel.
  • Der Teufel hat das Suchen erfunden und seine Großmutter das Warten.
  • Der Teufel ist nicht so schwarz wie man ihn malt – und deswegen sind meine Teufel weiß und grün.

  • Der weiße Teufel ist schlimmer als der schwarze.

  • Jeder hält seinen Teufel für einen Engel – vor allem, wenn beide Schaumgeborene sind und dem Meer entsteigen.
  • Lügen sind des Teufels Wahrheiten.
  • Mit einem alten Weib führt der Teufel keinen Prozess.

Und jetzt müssen noch ein paar Sprichwörter mit Engeln folgen – da gibt es in meinem Sprichwörterlexikon höchstens 10 % so viel wie über Teufel.

  • Ein gescheiter Teufel ist besser als ein dummer Engel.
  • Jeder hält seinen Teufel für einen Engel (offenbar gibt es Engel nur in Verbindung mit Teufeln)
  • Wer sich vor dem Teufel verwahrt, ist vor den Engeln noch nicht sicher.

Ich überlege ernsthaft, ob ich mir noch einen kuscheligen Teufel fürs Bett hole, denn an Kissen kann ich gar nicht genug haben: Unter die Beine, zwischen die Beine, unter den lädierten Arm, ins Kreuz und so weiter und so fort.

Dieser hier lacht mich mächtig an – das wäre dann der männliche Oberteufel.

Und tschüss!

 


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Ist Anna mit dem Teufel von G. verbündet?

(Kopie aus dem Fotoblog)

Diese Frage könnte man doch bei diesem Foto glattweg mit “ja” beantworten.


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ClarAnna kommen in Gesas Welt – VI

Unser erlebnisreicher Besuch bei Gesa = gzi-notiert, bei dem engagierten Gesa-Begleiter rundumkiel, (auch wenn der Blog gerade Pause macht, weil M.J. wichtige Aufgaben übernommen hat, nämlich Nazis nicht hochkommen zu lassen) ihrem kleinen, aber sehr schönen Ort, dem Tierpark und den schönen Skulpturen und den vielen, vielen Federtieren fand am 27. Juli 2012 statt.

Da Gesa am Vormittag Perlen-Gezaubere hatte, gingen wir zuerst in den Tierpark, doch diese Fotos zeige ich euch beim nächsten Mal. – Anna bestaunte die vielen Enten, Hühner und Kanarienvögel mit Respekt, aber auch mit Neugier. Wo hat man schon mal so dicht echte Enten schnattern, wenn man mal die Freiläufer im Tierpark außen vor lässt. Mit Michael ging sie aus dem Stall die Hühner von ihren (ab-)gelegten Produkten befreien. Ganz stolz kam sie mit einem Korb und 8 (oder 9) Eiern in der Hand wieder. Ich war nicht dabei – brüh- bzw. legewarm waren sie nicht mehr, also hat sie sie nicht den Hühnern aus dem Popo gezogen.

Bevor es zu einem wunderbaren Grillabendbrot ging, machten wir uns in den Ort auf, um den Marktfrauen und dem Teufel einen Besuch abzustatten. Noch mehr Teufel und Anna gibt es hier: aber wieder erst morgen.

Zuerst schaute Anna den Marktfrauen – nicht unter den Rock – sondern in die Körbe. Aber da war nur Dauerhaltbarkeitsware drin.

Vielleicht guckt sie hier so keck, weil sie denkt, sie ist zu Haus.

Hier ist eindeutig Anna die Siegerin über dieses gehörnte Schwanzwesen oder geschwänzte Hornwesen oder über den Teufel

Jetzt lockt er und ruft – aber Anna hat die Nase voll von der Balgerei mit diesem Untier. Sie zeigt ihm ihre kalte Schulter.

Und jetzt ein kurzer Abstecher zum Tierpark bzw. zum verkehrten oder verrückten Haus. Ich habe mich absichtlich nicht um eine Fotoerlaubnis für die Innenaufnahmen gekümmert, weil ich der Meinung bin, dieser Besuch lohnt sich nicht. Mit ein wenig Phantasie kann sich jeder vorstellen, wie es wäre, wenn alle Möbel verkehrt herum stünden. Preis / Leistung stehen hier in keinem angemessenen Verhältnis.


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Ist sie nun teuflisch oder …

himmlisch, (in Bezug auf das verlinkte Bild  bezogen, müsste ich gar „göttlich“ sagen – bitte mit dem Mauszeiger darüber gehen, dann seht ihr, dass es ein Titelblatt vom ‚Spiegel‘ war) meine immer wieder gerade am Sonntag/Feiertag auftretende Putzsucht, die ich fast schon als „Putzwut“ bezeichnen möchte. Ich meine damit nicht, dass ich mich (heraus)putzen will, nein, ich möchte die an sechs Tagen in der Woche stark vernachlässigte Wohnung gerade am siebenten Tag der Woche, an dem der Mensch ja eigentlich ruhen soll, von allen Spuren reinigen, die ich, kleinere Kinder und größere Staubkörnchen hinterlassen haben.

Diese Besonderheit könnte natürlich nach S. Freud auf zwei unterschiedliche Dinge zurückzuführen sein.

  1. Nach dem Gebet meiner frühen Kindertage „Ich bin klein, mein Herz ist rein (neudeutsch: clean oder auch sauber), soll niemand drin wohnen als Jesus allein“. – Doch ich denke, diese eher göttliche Variante trifft bei mir nicht  zu, denn schon als Kind habe ich immer besorgt meinen Brustkorb angesehen und habe mich schon da gefragt, wie so ein großer Mann wie Jesus drin wohnen könnte – ganz zu schweigen von meinem noch viel kleineren Herzen. – Also schlussfolgere ich messerscharf, dass ich nicht aus diesem Grund meine Wohnung reinigen möchte, um hier jemand Dauerunterkunft = Wohnrecht einzuräumen.
  2. Mich überfällt genau an diesem siebenten Tag der Woche der teuflische Gedanke, hier in dieser Bude mal wieder „himmlische Ordnung“ zu zaubern und ich hoffe auf die – laut Goethe und seinem Faust bzw. mehr dem Mephisto zugeschriebenen – Zauberkräfte, dass jetzt hier alles von allein sauber, clean, rein, ordentlich oder  irgend so etwas wird.

Soll hier Dr. Faustus auch zur himmlischen Ordnung verführt werden?

Und was soll ich euch sagen – es hat noch nieeeeeeeeeee geklappt. Vielleicht habe ich gerade deshalb  sehr oft  der Versuchung widerstehen können und habe alles so gelassen wie es ist.

Im Winter ist es eh dunkel, was muss ich da durch Fenster gucken, egal ob durch geputzte oder ungeputzte.

Ich nehme jetzt meine zwei Putzbürsten, putze lieber meine Hauerchen und lasse das Philosophieren über das Putzen. Das ist ein Relikt des alten Jahres – das Philosophieren und das Putzen.

Ich war nur Modell - nicht Fotograf und der Apparat hat das Foto unscharf gemacht!


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Claras leicht boshaftes Gesundheitslexikon: das T

Teufelsausspruch“erkrankung“

Für mich und meinen Geschmack ist ein Mann von dieser Krankheit befallen, wenn er öffentlich einen Ausspruch von sich gibt, für den man ihn laut ohrfeigen möchte, aber leise und still recht gibt.

Seht sie euch alle an, diese Machoaussprüche. Wenn es euch zu schnell geht bei der Diashow, so dass ihr die volle Gemeinheit nicht bis zu Ende lesen konntet, einfach in der Mitte anhalten und dann wieder Power drücken.

Welchen findet ihr denn am fiesesten? Keinen einzigen davon habe ich mir selbst einfallen lassen – also nicht mich beschimpfen, ich bin nur die Überbringerin dieser „Nachrichten“.


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Frühlingsschlussverkauf bei Tierfotos

Wir werden unserer Gefühle müde und überdrüssig, wenn sie zu oft kommen und zu lange dauern.
Aus „Nachtzug nach Lissabon“ von Pascal Mercier

(Durch diese Geschenkewoche müsst ihr nun durch, denn es wäre ungerecht, die einen zu beschenken und die anderen leer ausgehen zu lassen.)

Ich weiß, dass Gudi gern mal hierhin und dorthin fährt – und wenn sie nach Berlin kommt, kann sie sich schnell verlaufen. Und damit das nicht passiert, schenke ich ihr hier einen BVG-Verkehrsplan und einen Stadtplan von Berlin und mit dem blauen Bären möchte ich sie auf das vorbereiten, was in jeder U-Bahn, jeder S-Bahn und an fast jeder Ecke auf sie zukommt, nämlich die Frage: „Haste ma nen Euro?“

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Mit dem nächsten Foto grüßt Clara Mikai und Katinka. Bei dem ersteren habe ich mich inzwischen in die Fangemeinde eingereiht. Und deswegen zeige ich euch beiden, wie groß Mikais Fangemeinde in Berlin allein in meiner Wohnung ist.

… was immer der Titel des Fotos auch bedeuten mag.

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Bärbel minibar, als vorausschauende Frau möchte ich dich jetzt schon auf das nächste große christliche Fest vorbereiten – denn auf der Strecke dahin sieht es ja mager aus. – Wärst du Bayerin, könntest du Maria Himmelfahrt feiern. – Allerheiligen und Allerseelen sind ja nicht so richtig zum Feiern da. – Und deswegen zeige ich dir hier und heute meine / deine Weihnachtstiere!

Ich habe so das Gefühl, einige Bären sind da oben von Katinkas Foto entlaufen oder gar entflohen – na, ich weiß ja auch nicht so recht.

Und damit du nicht mit doppelt verschenkten Tieren in Konflikt kommst, bekommst du jetzt einen Drachen ganz für dich allein.

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Macht ein Teufelsweib bei der Tieraktion mit, kann sie doch nur was mit einem Teufel im Foto geschenkt bekommen. Was macht Clara aber, wenn sie kein Tier verteufeln will und auch nicht nach einem echten Teufelstier googeln will? – Sie bastelt sich eins! – Und ob die Person neben dem Teufel eine Pflanze, ein Tier oder ein sonstwas ist, liegt ganz im Auge des Betrachters.

Und jetzt kommt nur noch ein Verschenktag!