Claras Allerleiweltsgedanken


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Eine Frau über 40 hat eher die Chance …

… vom Tiger gefressen zu werden als dass sie noch eine neue Arbeitsstelle bekommt oder gar einen Liebhaber. Und wenn wir jetzt die 40 noch um 20 oder 30 erhöhen, dann wird der Tiger noch größere Wahrscheinlichkeit.

Das ist jetzt kein bitterer Sarkasmus, sondern nüchterne Realität. Ich musste diesen Spruch schreiben, weil ich meine Fotos an die LeserInnen bringen wollte.

Und da kommt er schon, unser Tiger – mal sehen, ob er hungrig ist und zuschlägt.

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Da im Hintergrund noch hungrige Mäuler warten, muss die Tigermutter Futter besorgen.

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Und da wagt sich doch tatsächlich so eine fürwitzige Besucherin dicht an den Tiger heran. Ist sie lebensmüde – will sie wirklich gefressen werden, damit der Spruch Wahrheit wird.2304 TigerClara 15

Hier zumindest lebt sie noch, sie streichelt sogar die Großkatze – und die scheint pappsatt zu sein. Aber ich konnte mir das nicht noch länger ansehen und bin gegangen. – Im Radio oder Fernsehen kam jedenfalls kein Bericht, dass eine alte Frau vom Tiger gefressen worden ist.

Gleich daneben gab es einen „Typen“ – ob der ihr eine Rose für ihren Mut überreichen will oder ob er sich anbieten möchte, dass er sie beschützt??? Ich vermute, Clara hätte beides dankend abgelehnt.

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Eberswalde – ein lohnenswerter Ausflug 9

Es bleibt tierisch hier auf diesem Blog. Hatte ich letztens das Federvieh, zeige ich heute – oder zeige ich eher nicht – den Tiger, der von diesem Futter lebt. Für den Tiger war es einfach zu heiß – er rührte sich aus dem Schatten im hohen Gras nicht heraus – ihr müsst euch einfach mit dem Kreis zufrieden geben oder mit dem kleinen Holztigerchen.

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Frühlingsschlussverkauf bei Tierfotos

Wir werden unserer Gefühle müde und überdrüssig, wenn sie zu oft kommen und zu lange dauern.
Aus „Nachtzug nach Lissabon“ von Pascal Mercier

(Durch diese Geschenkewoche müsst ihr nun durch, denn es wäre ungerecht, die einen zu beschenken und die anderen leer ausgehen zu lassen.)

Ich weiß, dass Gudi gern mal hierhin und dorthin fährt – und wenn sie nach Berlin kommt, kann sie sich schnell verlaufen. Und damit das nicht passiert, schenke ich ihr hier einen BVG-Verkehrsplan und einen Stadtplan von Berlin und mit dem blauen Bären möchte ich sie auf das vorbereiten, was in jeder U-Bahn, jeder S-Bahn und an fast jeder Ecke auf sie zukommt, nämlich die Frage: „Haste ma nen Euro?“

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Mit dem nächsten Foto grüßt Clara Mikai und Katinka. Bei dem ersteren habe ich mich inzwischen in die Fangemeinde eingereiht. Und deswegen zeige ich euch beiden, wie groß Mikais Fangemeinde in Berlin allein in meiner Wohnung ist.

… was immer der Titel des Fotos auch bedeuten mag.

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Bärbel minibar, als vorausschauende Frau möchte ich dich jetzt schon auf das nächste große christliche Fest vorbereiten – denn auf der Strecke dahin sieht es ja mager aus. – Wärst du Bayerin, könntest du Maria Himmelfahrt feiern. – Allerheiligen und Allerseelen sind ja nicht so richtig zum Feiern da. – Und deswegen zeige ich dir hier und heute meine / deine Weihnachtstiere!

Ich habe so das Gefühl, einige Bären sind da oben von Katinkas Foto entlaufen oder gar entflohen – na, ich weiß ja auch nicht so recht.

Und damit du nicht mit doppelt verschenkten Tieren in Konflikt kommst, bekommst du jetzt einen Drachen ganz für dich allein.

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Macht ein Teufelsweib bei der Tieraktion mit, kann sie doch nur was mit einem Teufel im Foto geschenkt bekommen. Was macht Clara aber, wenn sie kein Tier verteufeln will und auch nicht nach einem echten Teufelstier googeln will? – Sie bastelt sich eins! – Und ob die Person neben dem Teufel eine Pflanze, ein Tier oder ein sonstwas ist, liegt ganz im Auge des Betrachters.

Und jetzt kommt nur noch ein Verschenktag!


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Clara schenkt Bea zwei Arme voll Tiere

Bea, deine ABC-Fotos waren so vielseitig, teilweise so „listig“ (ich denke nur an die Holz-schleppende-Libelle) und so abwechslungsreich, dass ich mich nicht für ein Tier entscheiden konnte, was ich dir schenken möchte, sondern meine ganze Tiergalerie möchte zumindest einen Ausflug zu dir machen, um die deinigen und deine Kühlschrankmagneten  kennen zu lernen. Keines wollte zu Haus bleiben – also kannst du mal schon bitte eine Hütte für uns mieten?

Ich könnte natürlich auch sagen, das ist die Familie unserer Arbeits-Ursula mit ihren sieben Kindern, aber da würde ich irgend jemand Unrecht tun. Sie wäre jedenfalls links die Löwin und ihr Göttergatte in Weiß ist ja nicht zu übersehen. – Gefällt euch diese Variante besser?

Danke, dass du dabei warst und Spaß verbreitet hast!

Im Fotoblog sehen die Fotos alle schöner aus.


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Die Gralsritter

Durch das vorgestern vorgestellte Buch von Thomas Mann bewege ich mich jetzt begrifflich noch ein wenig in dieser Terminologie – aber ansonsten bin ich voll und ganz in der Jetztzeit zurück.

Wie der Name „Gralshüter“ auch schon sagt, passen diese Herrn im weitesten Sinne auf etwas auf. Clara, als Dame von Stand, hat ihre eigenen Gralshüter zu Haus. Besonders einer tut sich da hervor, meine Bücher zu hüten, auf meine literarischen Schätze aufzupassen. Vielleicht können sich einige noch an ihn erinnern – das letzte Mal hat er die Zeit auf einem Wecker gehütet.  Will er noch auf meine Jugendsammelsünden aufpassen – auf Glasstücke verschiedenster Art – bringt er sich Verstärkung mit und verfärbt sich gleich vor lauter Angst, dass ihm was kaputt gehen könnte.

Wer genau hinsieht, kann unter dem Regal den immerwährenden Erinnerungskalender erkennen, der unser Hochzeitsfoto zeigt.


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Was gibt es ABC-mäßig noch zu T zu zeigen?

Was haltet ihr von diesen kreuzgefährlichen Tigern, die meistens alles andere als Tiger sind, sondern gepunktete Leoparden oder lebende Löwinnen? Es sei meinen mangelhaften Tierkenntnissen geschuldet!

Trutzige Tiergestalten!

Da ist doch wirklich einer gefährlicher als der andere, oder?


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Winter ist es dann für mich, …

wenn ich ohne Murren und ohne Rücksicht auf Eindruck und Aussehen meine dicke, warme Kunstfellmütze aufsetze,

wenn mir ein Blick auf meinen Balkon zeigt, dass aus „Rumkugeln“ „Schneekugeln“ geworden sind,

und ich mir deswegen unter meine Schuhe diese fast vollkommen unnützen Spikes schnalle,

zu meinem neuen Mitbewohner, dem Tiger sage: „Pass mal hier auf alles schön auf!“

und ganz schnell zu Blogspot renne, um dort mein Adventsbild anzuschalten.

Heute geht es hier ein wenig verspielt zu. Tigra hat ein wunderbares Spielzeug entdeckt – die roten Kugeln. Da aber zur Abwehr noch so weiße, stachlige oben drauf liegen, fürchtet er sich noch ein wenig und schaut sich die ganze Sache noch etwas vorsichtig  an.