Claras Allerleiweltsgedanken


Jordanien aus dem Fotoblog – 9

Nicht wundern, es ist eine originale Kopie aus dem Fotoblog, damit Leser nicht immer hin und her springen müssen. Auch erkenne ich daran, dass ein Extrafotoblog gar nicht nötig ist.

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Ein Ort, wo keiner untergehen kann

Es ist schon eine seltsame Erfahrung, so ein Totes Meer – das so tot und so salzig ist, dass mich der bloße Gedanke schüttelte, von dem Wasser was in den Mund oder nur an die Lippen zu bekommen.

Ansonsten sind alle Bewegungen langsam und bedächtig zu machen, damit eben so etwas nicht passiert.

Erst will ich noch ein paar Fotos von der Busfahrt dorthin zeigen.

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Genau so waren meine Eindrücke mindestens in der Hälfte der Zeit.

1201-unterwegs-5Der türkisfarbige Streifen, das ist das Tote Meer.

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Wenn ich es richtig verstanden habe, wird Salz aus dem Wasser gewonnen und Phosphat wohl auch – aber bei Chemie war mir der Lehrer lieber als sein Fach, deswegen weiß ich da auch nichts Näheres darüber.

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Diese grünen Kullerchen ab und an wagte ich kaum als Vegetation zu bezeichnen.

1201-unterwegs-6So, jetzt ist die türkisfarbige Fläche schon so groß geworden, dass wir gleich da sein müssen.

Dieses Schild fiel mir angenehm auf im Hotel – das Schlimme ist ja nur, dass sich die Angestellten im Normalfall nicht daran halten. Ich hatte NIEEEEEE ein Handtuch auf die Erde gelegt – habe aber trotzdem frische bekommen.

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Und jetzt – ab ins Wasser!!!!!

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Hier darf man nicht „Alle meine Entchen …“ spielen – zumindest darf das Köpfchen nicht unter Wasser – zu dem anderen äußere ich mich nicht 🙂

Diese Meeresbewohner hatten es besser, die durften in Süßwasser schwimmen.

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ClaraAugen streifen durch Jordanien – 9

Im Wasser des Toten Meeres schweben

Eine Woche am Roten Meer ist eine endliche Zeit, aber sie sollte noch von einem anderen Highlight abgelöst werden: Baden im Toten Meer.

Die Busfahrt dahin zeigten uns wieder die karge Landschaft, aber auch, wie unheimlich groß das Tote Meer ist, die Abmessungen könnt ihr selbst nachlesen, ich will hier keine nackten Fakten aufzählen. Erstaunlich ist nur, dass es tatsächlich jedes Jahr einen Meter an Höhe verlieren soll – das würde wirklich bedeuten, irgendwann ist es nicht mehr da und sein Salz hat sich dann auf die Landschaft verteilt. Da es kaum Frischwasserzufuhr bekommt, gibt es also auch keinen Nachschub an Inhalt.

Mir kam das Tote Meer wirklich wie ein MEER vor, nicht wie ein größenmäßig begrenztes Binnengewässer.

Die Ufer sind fast noch karger und pflanzenärmer als die sonstigen Regionen.

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Kurz bevor wir an unserem letzten Ziel angekommen waren, wurde noch in einer Verkaufseinrichtungen Halt gemacht. Eine Freundin – und zwar die, die mir den wunderschönen lila Loop geschenkt hat – bat mich, ihr vielleicht einen typischen Stoff aus dem Land mitzubringen. Da ich zwischendrin nicht einen einzigen Stoffladen gefunden hatte, sah ich hier meine letzte Chance. Ich kaufte genau das, was auf dem Foto dreimal vertreten ist. Erst zu Haus kamen mir Bedenken, dass ihr dieses „Palästinensertuch“ nicht gefallen könnte.

Doch ich hatte Glück, ihr gefiel es und inzwischen muss es auch bei ihr eingetroffen sein.

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Und dann waren wir angekommen. Das Hotel selbst sehr gut, die Lage dämlich hoch drei. Wenige Meter von der Fernverkehrsstraße entfernt – aber es war ja nur für eine Übernachtung.

Wer hat Angst vor’m schwarzen Mann?

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Dieser Heilschlamm entfaltet seine Wirkung erst, wenn er über einen längeren Zeitraum jeden Tag mehrmals aufgetragen wird. Da diese Bedingungen bei uns nicht gegeben waren, blieb ich … hautfarben.

Blöd war nur, dass so ein komfortables Hotel nicht in der Lage war, einen vernünftigen Steg zu bauen, so dass auch Alt-Frau und Alt-Mann vernünftig ins Wasser gekommen wären. Wir haben es natürlich so auch geschafft, denn eines kann hier nicht passieren: Das man untergeht.

Hier kann man gut erkennen, wie die Blond-, Weiß- und Dunkelschöpfe mit aus dem Wasser ragenden Fußspitzen auf oder im Wasser „schweben“. Dass die Fotos, auf denen ich zu sehen bin, von J.W. gemacht wurden, versteht sich fast von allein.

Die Beine senkrecht nach unten zu bringen, war ein sehr schwieriges Unterfangen.

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Das Hotel war sehr schön mit seinen riesigen Außenanlagen.

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Wasserknappheit muss hier kein Thema sein, denn es war alles grün.

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Und morgen wieder Fotoblog.