Claras Allerleiweltsgedanken


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Clara und die Mode

Das Wort MODE konnte ich bestimmt schon in der ersten Klasse mit ungelenken Großbuchstaben schreiben, denn es ist ja keine große Leistung, sich 4 Buchstaben zu merken.

Was aber in diesem Wort steckt und was es bedeutet oder beinhaltet, habe ich bis heute nicht verinnerlicht.

Wie kann man die halbe Menschheit dazu bringen, dass in diesem Jahr nur diese und jene Farben Glück bringen, also Mode sind, alle anderen Kleidungsstücke kann man entweder in die Altkleidersammlung geben oder gleich entsorgen – denn wer will schon in Farben herumlaufen, die nicht Trend sind? 🙂 😉

Mit den Farben ist es die eine Seite, da kann man sich ja noch getrost darüber hinwegsetzen. Doch wie sieht es aus, wenn Herr Modeschöpfer Carl L., der smarte Wolfgang J., die jugendfrische Jil S., der Mehrfachmilliardär Giorgio A. oder die CC = Coco Chanel festlegen, dass die Rocklänge kurz oder lang, die Kleider tailliert oder locker fallen oder die Hosenbeine mit Schlag und weit oder hauteng sind. – An diesem Diktat kann man sich sicherlich vorbeimogeln, aber es fällt schon mehr auf als bei den Farben.

Und da bin ich auch schon bei des Pudels Kern. Ich habe eine lila Hose, das Kaufdatum liegt wirklich schon einige Jahre zurück. Ich gehe damit Doppelkopf spielen und prompt sagt eine zu mir: „Trägst du deine Hose aus den 70er Jahren auf?“

Ich fahre zu Besuch zu meiner Schwägerin – in einer Hose, die gut und viel Luft von unten in die Hosenbeine lässt. Nach ihrem Kommentar komme ich mir fast vor, als begehe ich ein Sakrileg.

Und jetzt fange ich an, mich umzuschauen. Nicht nur die blutjungen und schlanken Mädchen tragen hautenge Hosen. Ich überlege, ob sie sich da mit dem Schuhanzieher reinquälen, denn auf natürliche Weise kann das gar nicht klappen. Und dazu gehört dann ein kurzes Stück freies, nacktes Bein und irgendwelchen Markenturnschuhen. Von weitem sieht es aus, als wenn die jungen Damen in Strumpfhosen rumlaufen würden.

Und das soll schön sein?????? Ich habe das Gefühl, von 100 Hosenträgerinnen haben 3 keine hautengen Jeans oder andere Hosen an. Das sind dann die Außenseiterinnen. Ich mache mir überhaupt nichts daraus, auch Außenseiterin zu sein … … bis …

Jede versteht bestimmt, dass ich nach 7 kg abgegebenem Speck das Bedürfnis hatte, zwei neue Hosen zu kaufen. Außerdem bin ich schnapszahlensüchtig. Als auf der Waage wirklich und wahrhaftig die 66,6 erschien, musste ich mich belohnen. Ich ging zu einem Kleidungsdiscounter und probierte ewig. Ganz besonders beliebt waren dort die K-Größen – wahrscheinlich für das obligatorische nackte Stück Bein! Wollte ich aber nicht.

Hauteng wollte ich auch nicht, aber richtig weite und bequeme Hosenbeine wollte ich auch nicht – wenn schon eine neue Hose, dann kann sie ja nach der sicher bald wieder wechselnden Mode sein.

Und jetzt einen kleinen bildlichen Eindruck. Ich könnte mir vorstellen, dass diese Jeans zu meiner Lieblingshose mutiert.

Bei dieser Hose hätte ich nichts gegen eine andere Farbe gehabt, aber andere Farben waren nur in kurz zu haben.

Da war je der „Stress“ mit der Uhrenrückstellerei ein Kinderspiel dagegen.

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Vaters Tochter, Mutters Sohn …

ist vielleicht nicht die richtig Überschrift für die Fotos, die ich zeigen will – aber mit dem zweiten Teil des Satzes hat es schon etwas zu tun. Am Samstag Nachmittag waren Sohn und Hund mal wieder zu einem Kurzbesuch da, der ausnahmsweise mal nicht nur aus Arbeiten bestand – nein, wir haben auch miteinander gevespert. Allerdings klingelt ja bei ihm aller paar Sekunden geschäftlich oder privat das Telefon und sein Gewinn hat sich wieder etwas vermehrt.

Ich hatte mir vor einiger Zeit eine Uhr mit allem Schnickschnack gekauft, die allerdings mit zwei Schrauben befestigt werden musste. Und wie der Teufel es so will, bin ich beim zweiten Loch um 2 mm tiefer gerutscht, so dass die Uhr zu meinem Missfallen etwas schräg hing.

Plötzlich sah ich, dass sie gerade ist, ohne dass ich irgendwelche Bohrgeräusche gehört habe. – In diesem Fall fällt der Apfel nicht weit vom Stamm – er sah es sofort und es störte ihn auch sofort. Ganz einfach mit einem Stück Papier schaffte er Abhilfe und meine Zeitmesserseele strahlte.

Motto bei mir: In jeden Raum gehört eine Uhr – und ans Handgelenk auch noch eine. – Die funkgesteuerten zu den handgesteuerten verhalten sie wie 3 : 3.

Die letzte Uhr in der Galerie meine ich – ich hatte sie noch schiefhängend fotografiert, doch mit dem Fotoprogramm ist das schneller zu beheben als in der Praxis.


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Qualität zahlt sich aus

Diesen Satz scheint meine Funkuhr nicht gekannt zu haben – vielleicht war der Kaufpreis einfach zu niedrig. Jedenfalls, als sich die erste Batterie ihrem Ende entgegentickte, tat das auch die gesamte Uhr. Ein sehr pfiffiger Uhrmacher hat sie nicht wieder zum Laufen bekommen.

Wenn ich jetzt „Ruhe ….“ schreiben würde, wäre das mehr als pietätlos – aber genau diese Worte haben wir vor zwei Jahren gesprochen oder gedacht, aber natürlich aus anderem Anlass.

Und jetzt trage ich ihre Uhr! Die, über die ich wegen ihres Selbstaufzuges = Automatik immer ein wenig gelächelt habe. Unglaublich, was meine Mutter im Laufe ihres Besitzes an Batteriegeld oder an „Energie zum Aufziehen“ gespart hat. Diese Uhr ist nur ca. 20 Jahre jünger als ich. Ich kann mich schwach erinnern, wie sie stolz damit nach Hause kam – der Preis für dieses „Glashütter Präzisionsmachwerk“ war zwar auch stolz, aber offenbar hat er sich mehr als ausgezahlt.

Das ist jetzt meine Art, an sie zu denken. Goldfarbig ist zwar nicht so mein Ding, aber frau muss auch kompromissfähig sein 🙂

2009 Uhr von Mutti

Allerdings ist es keine Uhr für Schlafmützen. Schlafe ich mehr als 8 Stunden hintereinander, was ja in letzter Zeit öfter vorgekommen ist, dann tickt sie früh nicht mehr in der richtigen Zeit. Offenbar hampel ich zu wenig im Schlaf herum, so dass sie keine Spannkraft abbekommt.

Da sie ja die Hauptsponsorin meines Wohnungsanteils ist, hat sie einen kleinen „Altar“ eingerichtet bekommen.

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Und jetzt noch ein paar erfreuliche Wohnungsneuigkeiten.

Wenn es schon um Zeit geht, dann habe ich hier noch ein Beispiel, wo man eher Gemüse und Mörser erkennt als die Zeit, aber dafür haben wir ja genügend andere Quellen.

Ich habe beschlossen, die 2 vornehmen schwarz-weißen-Ikeastühle in mein Zimmer zu nehmen, da sie so gut zur Couch passen – allerdings wird mich die ungepolsterte Rückenlehne vielleicht ärgern.

2009 noch ohne Tisch

Meine Dauerspielwiese, die jetzt noch um ein CD-Regal erweitert wurde, darf natürlich auch nicht fehlen.

2009 Spielwand - jedes Mal anders

Mal sehen wann ich mich am Parkett satt gesehen habe. Ich habe heute Blut und Wasser geschwitzt, als Lenny mit in der Wohnung war. Aber wo sollte er hin, wenn das Herrchen den ganzen Tag bei mir geschindert hat.

2009 Stühle getauscht

Er hat viele Sachen erledigt von den Dingen, die eigentlich zum Entrümpeln gehören – aber ich habe die Befürchtung, dass das alles an einem Tag eng werden kann.

Er hat in der neuen Wohnung die Lampen im Flur angebracht, es sieht sososo gut aus.

Und dann sind wir haarscharf an einer Katastrophe mittlerer Art vorbeigeschrappt. Er wollte mir einen Haltegriff an der Badewanne anbringen. Und dabei hätte er gut und gern die Wasserleitung anbohren können – als er diese Gefahr erkannte, hat er sekündlich aufgehört und will sich im Baumarkt einen Wasseraderprüfer holen oder so etwas ähnliches.

NOCH 4 TAGE BIS TEMPELHOF!


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Whg 13 – Heute kommt was Gutes …

… da es der 13. Wohnungsbeitrag ist und ich meinen schlechten Eindruck von vorgestern wieder ausgleichen muss. – Obwohl ich bisher keinen Spaß am Kochen und Backen gehabt habe, unternehme ich jetzt noch einmal einen ganz heftigen Versuch – doch dabei wird es bleiben. – Damit diese wunderschönen Herdabdeckplatten nicht verschmutzen oder durch Hitze beschädigt werden, lasse ich den Ofen am besten kalt 🙂2607 RTD Herdplatten 45

Am meisten froh bin ich hier über das Schnäppchen, das ich gemacht habe. Versandkostenfrei habe ich sie für 17,00 Kullerken frei Haus geliefert bekommen – das Bauhaus wollte mehr als 30,00 haben + meinem Benzin fürs Abholen.

Preise und ich – wir führen einen ständigen Kampf miteinander. 40 Jahre mehr oder weniger Festpreise prägen eben doch. Und hier dieses ständige Suchen nach günstigen Angeboten, weil frau es sich nicht leisten kann, da absolut sorglos heranzugehen. – Ein wenig „wurmt“ es jetzt, dass sie inzwischen nur noch 1,2,3,4 Euro weniger kosten. – Ich hätte ja nie mehr wieder nach dem Produkt geschaut, aber A. wollte eine Bewertung für den Verkäufer haben – und da sah ich den neuen Preis.

– Die Blauen (Tassen) wurden gegen die Roten getauscht.

2607 RTD Herdplatten Tassen 49

So freudig, wie andere Frauen in Schuhgeschäften shoppen gehen, so gern schlendere ich durch Baumärkte. Ich habe schon immer gewusst, dass ich Potential für eine Geschlechtsumwandlung in mir habe – doch nun lohnt sich dieser Aufwand auch nicht mehr. Bis ich das Aufpumpen des wichtigsten männlichen Organs (ich meine nicht das Gehirn) erlernt hätte, würde keine holde Maid mehr davon Gebrauch machen wollen.

Tja, und bei diesem Baumarktbummel habe ich diese beiden wunderschönen Uhren entdeckt – am liebsten hätte ich beide gekauft – deswegen habe ich erst mal keine genommen. Beide würden motivmäßig in die neue Küche passen – doch ich tendiere zu der „scharfen“ Ausführung, zumal ich gerade so einen weißen Mörser geschenkt bekommen habe. – Die alte, leicht verträumte Olivenuhr hat schon eine neue Liebhaberin gefunden, eben so meine alte Mikrowelle. Da muss ich doch kein schlechtes Gewissen haben, dass die Küche jetzt ein wenig auf rot getrimmt wird. Zur Mikrowelle sage ich später noch was.


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Sprichwort-Bilder im Februar – 17

Die Uhr ist für die Dummen; die KLugen wissen ihre Zeit.

In Leipzig lief oder stand mir diese hübsche Reklame-Litfaßsäule im Weg herum – ich habe ihr nur den Spruch noch einmal einprägsam auf den Leib geschrieben.

Was machen wir uns Gedanken über die Zeit – sie vergeht auch ohne uns.
Gelesen: „Der ist glücklich genug, der keine Zeit hat, unglücklich zu sein.“
Das sind knappe Zeiten, sagte der Pfaffe, die Bauern machen ihre Kinder selber.“

Und http://witze.net meint:
Welche grammatikalische Zeit ist: „Du hättest nicht geboren werden sollen“?
Präservativ defekt!

„Im Grammatikunterricht versucht die Lehrerin den Schülern durch Beispiele die Zeiten zu erläutern.
Lehrerin: „Wenn ich sage ich bin schön, welche Zeit ist das?“
Ein vorwitziger Schüler antwortet: „Vergangenheit!“

Und ich sage zur Zeit:

„Schade, dass am Ende des Geldes immer noch so viel Monat übrig ist.“

Viele Sachen sind so getaktet, dass sie am Ende der Garantiezeit Ärger machen (In dieser Woche gleich doppelt erlebt: Die Zusatzgarantie für Hörgeräte ging bis Anfang Februar. Der Hörer [75,00] ging gestern kaputt und die Zahnschmerzen an einem Implantat beginnen seit Stunden, nachdem die zweijährige Gewährleistungspflicht abgelaufen ist.)

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Und soviel zu „Alt – aber sexy„:

Eine etwas in die Jahre gekommene Frau steht vor dem zu Bett gehen nackt vor dem Spiegel, lässt ihren Blick am Spiegelbild rauf und runter wandern und meint dann seufzend zu ihrem Mann: „Wenn ich das so sehe, fühle ich mich sehr alt. Meine Haut ist schrumpelig und schlapp, meine Brüste hängen beinahe bis zur Hüfte und mein Hintern ist total dick geworden!“
Sie dreht sich zu ihrem Mann um und sagt: „Bitte sag jetzt etwas Positives über mich, damit ich mich ein wenig besser fühle!“
Er überlegt einen Moment und meint dann: „Na, wenigstens scheint mit deinen Augen noch alles in Ordnung zu sein!“

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Ich renne jetzt ganz schnell weg und komme erst morgen wieder, wenn euer Zorn wieder verraucht ist.

Oder ich besänftige euch mit dem Foto bei WP-Fotoblog.


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Witzbild-Foto 15

Der Turmbau zu Babel führte zur Sprachverwirrung – der Turmbau von Clara führt zu … na? … zum Tassenturm. – Da meine Espressokanne Opfer der Gasflammen wurde – zumindest ihr Plastikhenkel – fristen die Tassen jetzt ein trostloses Dasein – vielleicht freut sich mein Kreislauf über mokkafreie Zeit.

Aber wenn ich mal im Lotto gewinne, in dem ich gar nicht spiele,  dann kaufe ich mir einen Kaffee-Zubereitungs-Vollautomat und dann kann ich trinken, worauf ich Lust habe und solange, bis mein Herz einen Herzkasper bekommt.

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Noch eine Besonderheit in meiner Wohnung neben dem Tassenturm: Der Uhrenturm, der dem Big Ben nachempfunden ist, nur zum Glück nicht Laut gibt.

Hier sind alle meine Sünden aus der Uhrensammelzeit aufgereiht. Meine Buße und Enthaltsamkeit besteht jetzt darin, dass ich immer nur zwei Uhren gleichzeitig mit einer Batterie bestücke – und erst wechsle, wenn diese leergelaufen ist. Früher habe ich alle unter „Strom“ gehalten – aber – früher hatten wir ja auch einen Kaiser.

Und hier noch schnell ein Uhrenwitz von witze.net:

Als die Mutter bepackt vom Einkaufen nach Hause kommt, findet sie ihre Tochter eng umschlungen auf dem Schoß eines jungen Mannes sitzen.
„Was geht denn hier vor?“, fragt sie streng.
Die Tochter knöpft sich den BH, dann die Bluse zu und mault gedehnt: „Deine Uhr, Mama.“

Vielleicht trug die Mutter eine Ruhlauhr aus der DDR, denn die wurden mit den Worten gelobt: „Ruhlauhren sind die schnellsten der Welt.“

Inzwischen habe ich meinen Big Ben zur „Weltzeituhr“ umfunktioniert – seht ihr, dass alle Zeiten auf 15 Minuten nach Ultimo stehen. Denn auf 5 vor 12 wollte ich sie nicht stellen, bis zum Weltuntergang im Dezember ist ja noch etwas Zeit.

(Unter uns Pastorentöchtern – ich hatte schon bessere und erkennbarere Fotos.)


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Kinder, wie die Zeit vergeht – zweiter Teil

Auch diese Bilder kann man sich bei mir im Blogspot-Fotoblog ansehen, so man möchte. Dort sind dann etwas nähere Beschreibungen dazu.

Zufällig habe ich hier und hier auch in meinem Feedreader etwas gefunden, was wunderbar zum Thema Zeit passt.


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„Kinder, wie die Zeit vergeht“ …

das erste Quartal ist dahin geschmolzen wie Schnee in der Sonne – Gott sei Dank! Jetzt will ich euch mal  fünf Exemplare davon zeigen, womit wir das Verstreichen = Vergehen der Zeit messen. Die zweiten und letzten fünf kommen dann übermorgen, wenn das zweite Quartal mit dem sogenannten „Veralberungstag“ begonnen hat und dieser Tag vorbei ist.

In dem Fotoblog bei Blogspot sind sie in hintereinander gelisteter Form zu sehen, an beiden Tagen.


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Paradies à la Clara (14)

Die Lebensuhr von Eva lief nach dem Motto (der früheren DDR Uhren  „Ruhla-Uhren sind die schnellsten der Welt“) immer weiter:

Was du heute kannst besorgen, leg dich hin und mach‘ es morgen!

Eva war „alt“ geworden, gut zwei Drittel ihres Lebens hatte sie hinter sich. Manchmal war sie auch müde, wollte nicht immer die gleichen Pflichten erfüllen müssen. Deswegen schickte sie ihre Kinder in die Welt – mit dem gleichen Auftrag, mit dem sie und Adam in Unehren aus dem Paradies entlassen worden waren:

Wachset und mehret euch und macht euch die Erde untertan!

Wie es geht, hatten sie den Kindern gezeigt, jetzt waren die an der Reihe und Eva wollte ein wenig die Früchte ihrer Arbeit genießen.

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Und hier ist ein Dankeschönlink, in dem es nicht um miese  Evatechnik, sondern einzig und allein um nicht installierbare Clara-Technik geht, weil ja Clara heute aus dem Uhrenzeitalter raus und schon seit langem im Computerzeitalter angekommen ist.