Claras Allerleiweltsgedanken


18 Kommentare

Neuer Job: Reisen – 2 – Lübeck

Aus (guter) Tradition will ich einfügen, was ich bei Fb geschrieben habe:

Das Hotel Panorama Inn in Hamburg Billstedt hat alles, was mein Herz begehrt. Ich habe einen Kühlschrank, ich habe einen Föhn, ich habe einen WLAN-Anschluss, ich habe eine Badewanne und ich habe ein richtiges Einzelzimmer mit wirklich viel Platz. Besser kann es gar nicht sein. Ich habe auch einen Balkon, aber keine Zeit, ihn zu benutzen, weil wir ständig unterwegs sind.
Mit dem Zimmer hätte es mich dreimal schlechter treffen können.
Ich staune gerade über den zweiten Zufall auf dieser Reise. Das mit dem Busfahrer war ja nicht allzu schwer, denn das Reisebüro hat nicht so viele Busse unter Vertrag. Aber was mich wirklich überrascht hat, ist die Tatsache, dass mein Hotel ca 2 km von dem Geschäft von Heiko entfernt ist. Na gut, das Geschäft gibt es ja schon lange nicht mehr und Heiko gibt es auch nicht mehr, aber die Straße gibt es noch und irgendwann gehe ich gucken, was jetzt dort ist. Ich werte das jetzt mal als gutes Omen
Staunen und im Stau stehen . Die Autofahrer im Norden sind viel disziplinierter beim fahren . Sie gehen nach dem überholen sofort wieder in die rechte Spur . Und die können vor allem auch eine Rettungsgasse . Drei Feuerwehren sind schon durch und wir warten darauf , irgendwann in Lübeck anzukommen .
„Clara selbdritt“ wie gefällt euch das? Ich werde in Zukunft nur noch zu dritt verreisen. Die Clara ist fürs genießen und für die schönen Sachen zuständig. Nummer 2 muss alles verstehen, was gesagt wird und was erklärt wird. Und Nr. 3 muss sich das alles dann behalten und nicht vergessen. Das wäre eine tolle Idee.

24. Juni 2019 Vormittag

Mein letzter Besuch in Lübeck war schon einige Zeit her, so dass ich mich darauf freute, meine Erinnerungen aufzufrischen. Doch ich stellte fest, dass ich damals auf freier Pirsch weitaus mehr gesehen habe als an diesem Tag, da ja noch Timmendorf auf dem Programm stand. Ich teile diese beiden Programmpunkte hier in der Berichterstattung.

Wenn ich es jedoch so richtig überlege, habe ich von Lübeck gar nichts richtiges zu erzählen. Der zugeteilte Stadtführer muss sich diesen Namen erst noch verdienen – der hat für seinen Job bestenfalls eine 4- bekommen.

Was gibt es als Einzelfotos zu zeigen?

Lübeck versucht, seine alleinstehenden Männer an die Frau zu bringen. Ob das eine erfolgversprechende Methode ist, wage ich zu bezweifeln.

Das nächste Foto war wieder eine Herausforderung an meinen Prinzen, mehr aber noch an meine ruhigen Hände. Je stärker ich zoome, desto ruhiger muss ich halten – den Fotoapparat. Der Vogel war das Ziel meiner Wünsche.

Wer kann ahnen, was sich hier auf dem Dach befindet? Ich weiß es wirklich nicht.

Was oder wo genau es ist, weiß ich nicht mehr – aber das Schiff sieht so wunderbar prachtvoll aus *hihi*

Und jetzt das „Star-solo-gestellt-foto“: Clara genießt Marzipantorte – nicht bei Niederegger, damit hatten die Reiseleiter offenbar keinen Vertrag, sondern zum gleichen hohen Preis in einer anderen Marzipanverkaufsstelle. – Und leider bekommt ihr nichts ab, denn das Stück für 3,95 € war nicht so groß – das muss man sich mal in DM umrechnen, einfach unglaublich.

So und jetzt zu den normalen Stadtfotos, die als Galerie erscheinen.

Was kennen alle von Lübeck? Das Holstentor! Vor dem Euro ist es uns auf dem 50,00 DM-Schein begegnet – und ich schwöre, ich konnte damit eben so viel kaufen wie heute für einen 50,00 €-Schein – na gut, vielleicht ein kleines bisschen weniger.

Kirchen und Türme gibt es mehrere in dieser schönen Stadt, für die man gut und gerne mehr Zeit gebraucht hätte. – Dieses Reisebüro – Happy Day Touristik – macht aber offenbar auf Masse, nicht auf Qualität. Ich habe mich schon abgemeldet – ich will keine Reklame mehr von denen haben.

 


25 Kommentare

Baltikum 7 – the end!

Tag 10 – 28.5. – Abfahrt nach Mragowo in den Masuren

Das Hotel „Zemaites“  in Vilnius war eines der besten, wenn mich auch der Blick aus dem Fenster an Berlin denken ließ. Na gut, wir haben keine Busse mit Oberleitung – hier auf dem Foto aber auch nicht. Aber LIDL habe ich.

So einen schönen großen (lila) Stiefmütterchentopf habe ich auch nicht.

Ich bin mit einem frohen Gefühl eingestiegen, denn ich wusste, übermorgen kann ich mich bei Bedarf in meine eigene Badewanne setzen.

Unterwegs hielten wir an einer Burganlage an. Die war wunderschön – doch leider war der Regen genau so wunderschön. Da wir nur eine Stunde Aufenthaltszeit hatte, stürzte ich mich nicht in das Gewimmel von Erwachsenen und Kindern sondern beschaute mir die Außenanlagen der Burg.

Da 7 meine Lieblingszahl ist, höre ich mit diesem Beitrag mit der Berichterstattung über den Baltikumurlaub auf.

Etwas MUSS ich euch noch zeigen, denn ich habe mir doch noch ein zweites Souvenir geleistet. Es gab wohl keinen DDR-Haushalt mit Kindern, wo diese „schwangeren“ Holzpuppen mit dem Namen Matroschka nicht zu finden waren.

https://www.google.de/search?nord=1&q=matroschka&tbm=isch&source=hp&sa=X&ved=2ahUKEwi60InC6NTiAhUMJlAKHaPLB20QiR56BAgIEAw&biw=1536&bih=694

Hier könnt ihr euch von der Vielfalt überzeugen. – Wenn ich die alle so sehe, finde ich meine natürlich wunderschön.

Und tschüss, meine lieben mitfahrenden BloggerInnen, bis bald mal wieder!


20 Kommentare

Baltikum 2

3. Tag – 21.5.

Um 6.00 Uhr früh habe ich bei Fb geschrieben:

Ich grüble darüber nach, ob man hier in Litauen wunderbar ein Remake von dem Film „Die Katze auf dem heißen Blechdach“ drehen könnte.
Ca 80% aller Dächer sind irgendwie mit Metall gedeckt. Manche sehen aus, wie das primitive DDR-Wellasbest. Bei anderen ist es etwas vornehmer und bei manchen sieht es fast aus wie Schindeln, aber eben aus Metall. Ich konnte noch nicht googeln und ermitteln, warum das so ist. Vielleicht klärt ihr mich auf.
Jetzt geht es in aller Herrgottsfrühe zum Frühstück.

***********

Heute gibt es bei der Berichterstattung nur einen realen Tag, weil ich so viele Fotos habe.

Wir fuhren in den Kurort Nida mit dem Thomas-Mann-Haus.

Das Naturschutzgebiet Kurische Nehrung erreicht man, wenn man mit der Autofähre übersetzt.

Dort auf der Nehrung sind Europas höchste Sanddünen,

endlos scheinende Strände, weite Buchten und romantische Fischerdörfer, außerdem ganz, ganz viele geschnitzte Kunstwerke. Ich habe schon unendliche viele Fotos gelöscht oder weggelassen. Interessanter Weise blieben 13 Fotos übrig – 13 eine meiner Lieblingszahlen. Ich fand nicht alle schön oder hübsch – aber die Holzbildhauer habe ich bewundert, die diese Skulpturen geschaffen haben.

Diese Holzplastiken haben wir auf einem Spaziergang über den sogenannten Hexenweg fotografiert. Der ging bergauf-bergab, treppauf-treppab und hat mich noch in den nächsten beiden Tagen mit Wadenmuskelkater begleitet.

Am Ende fotografierte ich das und das:

Leider hatte ich nicht genügend Muße, um mich auf der Schaukel zu erholen.

Im Ort gab es dann noch folgende Fotos: Das Haus in lila natürlich gleich zu Beginn, meine Hand im Ewigkeitsformat gleich danach und diese hübschen „Wind- und Himmelszeichen“ als letztes Foto.

Nachdem wir die Kurische Nehrung verlassen hatten, gab es eine Stadtbesichtigung zu Fuß in Klaipeda = Memel und erst danach fuhren wir zurück zu unserem Hotel  „Palanga Alanga“ in Klaipeda und schliefen dort die zweite Nacht.

Auf dem Platz vom ersten Foto steht die Figur von „Ännchen von Tharau“, die von dem deutschen Dichter Simon Dach so verehrt wurde. (Hoffentlich erzähle ich jetzt keinen Mist, aber der Gesang der Gruppe dieses Liedes hat mir die letzten Verstandeszellen aus dem Kopf gesungen.)

Der Begriff „Memel“ ist mir dunkel aus einer Nationalhymne bekannt, die ich zum Glück nicht mehr singen musste.

Die Sache mit dem Mann auf dem Dachfirst wurde von der jungen Stadtführerin genau erklärt, doch von mir weniger verstanden. Lustig fand ich es schon. –

In Klaipeda liegt das Geld auf der Straße – doch leider ist es dort im Laufe der Jahre festgeklebt – vielleicht, weil es keiner aufgehoben hat 🙂

Damit Geländer und Zäune nicht herhalten müssen, hat ein Künstler extra für die „Liebesschlösser“ einen Kugelbaum geschaffen.

 

Für meinen Enkel habe ich ein Klavier oder besser einen Flügel gefunden. Ist ihm das Klavierspielen zu anstrengend, kann er ja auf Schach umsteigen, was er wohl auch gut beherrscht.

Ein Schiff unter Segeln wurde mit viel Aufwand wiederhergestellt und gehört jetzt zu den Wahrzeichen der Stadt

Die Stadtführerin war jung – nach meiner Schätzung Anfang bis Mitte Zwanzig. Ihre Kleidung war so, wie sie in Deutschland kaum jemand in dieser Altersgruppe tragen würde – sehr konservativ.

Die Bronzefiguren waren typische Glücksbringer – bilden die Leute sich ein. Wie diese hässliche Katze mit einem (vielleicht) Politikergesicht Glück bringen soll, ist mir rätselhaft – alles kann der Schwanz auch nicht rausreißen. – Und eine Maus könnte für mich nieniemalsnicht Glücksbringer sein.

 

 

 


41 Kommentare

1, 2, 3, 4 … viele bis 13

Es handelt sich ausnahmsweise nicht um Spülmaschinen, auch nicht um Reiseberichterstattungen – sondern

es handelt sich schlicht und ergreifend um FOTOBÜCHER.

Früher habe ich 20 Zigaretten pro Tag konsumiert – jetzt ist gerade das dreizehnte Fotobuch bei mir eingetroffen. Produziert nicht in einem Jahr, sondern in vielen Jahren – immer ist das neueste das schönste.

Laut DHL kann man sich ja jetzt über das bevorstehende Kommen der Sendung informieren. Ist der Text auf der DHL-Website nicht herrlich:

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Sendungen erst beauskunften können,…

… man könnte ja einfach mal schlicht und ergreifend Auskunft geben.

Das Buch durfte nur 102 Seiten dick werden, weil ich wieder die seitenübergreifende Darstellung mit dickerem Papier gewählt habe.

In Zukunft werde ich mich vielleicht nur noch für das Querformat entscheiden – es entspricht mehr den vorhandenen Fotoformaten.

Ich liebe es, dass meine Fotos jetzt mit ca. 4000 x 2600 so technisch hochwertig sind, dass ich mit einem Foto mühelos 2 DIN A4 Seiten als Hintergrundbild füllen kann. Ich sitze dann vor solchen Seiten und genieße die Details. – Und glaubt mir, die originalen Seiten im Buch sehen 10 mal besser aus als die hier schnell mit schlechtem Licht abfotografierten Seiten – aber ein Fotostudio aufzubauen, diese Zeit blieb mir nicht.

Viele von den abgebildeten Fotos habt ihr gerade hier erst in meinem Blog gesehen – ich arbeite also ganz aktuell parallel in meinen Fotobüchern. – Mehr als zwei pro Jahr will ich auf keinen Fall drucken lassen – ich muss mich also ein wenig bremsen in Zukunft, denn es bleiben ja noch sieben Monate im Jahr.

Und jetzt, aus der normalen Reihenfolge herausgenommen, diese Seite:

Die beiden grünen jungen Damen stehen ja mit den Füßen am Meer, sogar im Wasser – was uns ja verwehrt wurde – und deswegen habe ich dort 2 Selfies gemacht. Gutes Handy – ohne irgendwelche Bearbeitung habe ich schöne Haut, schöne Augen, eine warme Jacke, die ich im Urlaub nicht hatte, und kurze Haare, die ich zum Glück im Urlaub auch nicht hatte, denn sonst wäre mir am Kopf noch kälter gewesen. – Also jetzt wirklich: Ausruhzeit für euch und mich!

 


23 Kommentare

Wenn Clara eine Reise macht … 5

… dann …

Da es nur eine Kurzreise war, gibt es auch nur einen Kurzbericht in 5 Teilen, denn 5 Tage hat auch die Reise gedauert – leider wurden der erste und der letzte Tag einzig und allein für die Busfahrt gebraucht.

Das Programm lautete:

Fahrt nach Appingedam und Groningen in Holland; beim ersten wurden die hängenden Küchen angepriesen und in Groningen war als erstes eine Grachtenfahrt und dann ein Verkaufsbesuch beim Käsebauern. – Irgendwie kam ich mir schon ein wenig wie auf einer Kaffeefahrt vor. Wie es dort allerdings genau zugeht, weiß ich nicht, weil ich noch nie eine mitgemacht habe. Aber die Türkeireisen mit ihren Teppichwebereien, Lederwarenfabriken, Schmuckfabrikstätten und anderes – das habe ich noch gut in Erinnerung.

Was ich vom Baustil her da oben so schön fand, waren die überwiegend rot verklinkerten Häuser – ganz selten gab es mal ein Haus mit weißen Klinkern. Die Häuser sehen alle gediegen und wetterfest aus. – Das hier ist ein öffentliches Gebäude, aber auch aus rotem Klinker.

Von den hängenden Küchen hatte ich mir ein wenig mehr versprochen – für mich wirkten sie wie außen angebaute Wintergärten. – Durch die Spiegelung wirkten sie dann etwas besser.

Die Flachbäume habe ich schon mal irgendwo gesehen. Sie standen hier einfach so auf der Straße und schlangen ihre Zweige um ein Gitter. – In einer Ziegelmauer waren Löcher gelassen, aus denen die grünen Blätter wuchsen.

Vor der Grachtenfahrt kam ein Guss vom Himmel, der es in sich hatte, denn es waren Hagelkörner, nicht Regentropfen.

Eindrücke vom Wasser her. Auf dem Grachtenboot saßen nur wir Gäste so gedrängt – die frei zahlenden Mitfahrer konnten sich an ihren Tischen breit machen, wir mussten zu sechst an einem Tisch sitzen, das war für den äußersten eine echte Zumutung.

.

Die letzte Veranstaltung war dann der Besuch beim Käsebauern. Auch hier bekommen die Reiseleiter Gutscheine, mit denen sie dann einkaufen gehen können.

Das Getöse mit der Kuh fand ich blöd, aber es gab Leute, denen es gefallen hat. Zwei Spielerinnen sollten sich melden. Eine Aufgabe war z.B., aus dem Euter was Flüssiges zu melken.

Aber der Käsekauf war gut und günstig – ich habe lange Zeit von meinem Stück gegessen.

**********

Nicht wundern, jetzt ruhe ich mich wieder eine Zeit lang auf meinen nicht vorhandenen Lorbeeren aus.

 


26 Kommentare

Wenn Clara eine Reise macht … 4

… den Rest kennt ihr ja schon, deswegen lasse ich den jetzt weg.

Das Tagesprogramm hatte folgende Punkte:

Ausflug nach Emden, Greetsiel und zum Norddeich mit der Seehundstation

Hast du ein Pferd, wolltest aber eigentlich ein Zebra, musst du es so machen:

Hat deine Stadt einen schiefen Kirchturm, dann versuche es doch, dem schiefen Turm von Pisa Konkurrenz zu machen – es wird nicht klappen.

Diese hübschen Figuren sind mir in Emde über den Weg gelaufen gestanden. Sogar eine Putzfee war es dem Künstler oder den Auftraggebern wert, figürlich dargestellt zu werden. Die beiden am Geländer spucken in unregelmäßigen Abständen aufs Pflaster – dumm, wenn frau da gerade steht.

Emden ist die Geburtsstadt von Otto – und der hat jetzt dort sein eigenes Museum mit Tausenden von Fanartikeln im Shop. Außer einer Geburtstagskarte habe ich nur fotografiert, nicht gekauft.

Wunderbare Segelschiffe – fast am Straßenrand. Haben mir gefallen, die großen Dreimaster.

Und in zwei Tagen bin ich wieder da.


25 Kommentare

Wenn Clara eine Reise macht … 1

… dann kann sie was erzähl’n.

Am Tag der Arbeit, der ja in Deutschland Feiertag ist, musste ich spätestens 7.30 Uhr am Alexanderplatz sein. Bei den selten fahrenden Verkehrsmitteln erforderte das etwas Logistik, die funktioniert hat.

Die wichtigsten Sachen wie Brille und Hörgeräte und andere Absolut-Notwendigkeiten waren dieses Mal dabei, also konnte ich mich ganz auf die zu erwartende Nordseeküste in Ostfriesland mit einem Abstecher nach Groningen in Holland freuen.

Der Bus mit seinen 55 = fünfundfünfzig Plätzen war restlos ausgebucht – mit solch einer großen Gruppe bin ich wohl noch nie gereist.

Ich will nicht flunkern, aber es kam mir vor, als wenn ich in meinem zarten Alter von 73,9 Jahren  die Jüngste war – aber es kann auch sein, dass ich doch noch ziemlich gesund bin, denn Nicht-Hör-Ohren und Flatterblutdruck sieht man mir ja nicht an.

Ich befand mich also in einer Gruppe von

  • ÜbergewichtsträgerInnen
  • RollatorenhurtigschieberInnen
  • mit DrittzähnenbeißerInnen
  • um-jedes-Quäntchen-Luft-Ringende
  • mit HörgerätenlauscherInnen
  • um-jeden-Scheiß-Streitenden
  • Mindestalter-von-70-Habenden

dennoch war meine unmittelbare Umgebung = Bussitz- und Esstischnachbarin (zumindest waren wir uns frisurtechnisch sehr ähnlich)

und die Leute von Gegenüber sehr nett, so dass mich alles andere nicht bekümmerte.

Während der unendlich langen Busfahrt – wir waren gegen 16.00 Uhr erst am Ziel – konnte man immer wieder diese Wolkenquirle sehen.

Für Daggi bzw. ihren Schriftführer MUSSTE ich das fotografieren – vielleicht hätte er statt meiner fahren sollen.

Wir waren Pi mal Fensterkreuz bei Wittmund untergebracht. Für alles, was man vergessen hatte, hätte man 4 km hin und 4 km zurück laufen müssen – da habe ich doch meine Haare lieber nicht volumengestützt frisiert.

Das Hotel lebte wohl ganz und gar von Reisebusbesatzungen, denn private Gäste verirren sich selten in diese Einöde. Deswegen ist der Preis ab 32,00 € pro Nacht auch erträglich.

Im Zimmer allerdings fiel mir gleich diese Elektrikerpfuscharbeit auf – das hätte ICH ja besser gemacht.

Jetzt beim Schreiben (7.5. 14:00 Uhr) arbeitet gerade der Installateur an der vergammelten und verrosteten Hauptwasserleitung. Er meinte nur, dass es allerhöchste Zeit war, hier was auszuwechseln, denn die Roststellen waren bis weit nach unten in der Leitung – das Tropfwasser hätte bei Mietern unter mir austreten können. Jetzt ist alles wieder ok!

Über das Wetter will ich jetzt im Nachhinein nicht klagen – es war so kalt, dass ich einen doppelt so großen Koffer für warme Sachen gebraucht hätte. Meine Sitznachbarin hat einen kunstpelzgefütterten Mantel im Winterschlussverkauf für 50,00 € gekauft und war ab da auf der lachenden, warmen Seite. – Warum ich mir nicht auch so ein Ding gekauft habe, bereute ich all die Tage danach bitter und bibbernd.

Die Wohnetage meines Hotelzimmers hatte schräge Wände und schräge Veluxfenster. Am letzten Tag waren diese Hagelkörnerreste auf dem Fensterrahmen.

**********

Übermorgen geht es weiter!