Claras Allerleiweltsgedanken


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1, 2, 3, 4 … viele bis 13

Es handelt sich ausnahmsweise nicht um Spülmaschinen, auch nicht um Reiseberichterstattungen – sondern

es handelt sich schlicht und ergreifend um FOTOBÜCHER.

Früher habe ich 20 Zigaretten pro Tag konsumiert – jetzt ist gerade das dreizehnte Fotobuch bei mir eingetroffen. Produziert nicht in einem Jahr, sondern in vielen Jahren – immer ist das neueste das schönste.

Laut DHL kann man sich ja jetzt über das bevorstehende Kommen der Sendung informieren. Ist der Text auf der DHL-Website nicht herrlich:

Bitte beachten Sie jedoch, dass wir Sendungen erst beauskunften können,…

… man könnte ja einfach mal schlicht und ergreifend Auskunft geben.

Das Buch durfte nur 102 Seiten dick werden, weil ich wieder die seitenübergreifende Darstellung mit dickerem Papier gewählt habe.

In Zukunft werde ich mich vielleicht nur noch für das Querformat entscheiden – es entspricht mehr den vorhandenen Fotoformaten.

Ich liebe es, dass meine Fotos jetzt mit ca. 4000 x 2600 so technisch hochwertig sind, dass ich mit einem Foto mühelos 2 DIN A4 Seiten als Hintergrundbild füllen kann. Ich sitze dann vor solchen Seiten und genieße die Details. – Und glaubt mir, die originalen Seiten im Buch sehen 10 mal besser aus als die hier schnell mit schlechtem Licht abfotografierten Seiten – aber ein Fotostudio aufzubauen, diese Zeit blieb mir nicht.

Viele von den abgebildeten Fotos habt ihr gerade hier erst in meinem Blog gesehen – ich arbeite also ganz aktuell parallel in meinen Fotobüchern. – Mehr als zwei pro Jahr will ich auf keinen Fall drucken lassen – ich muss mich also ein wenig bremsen in Zukunft, denn es bleiben ja noch sieben Monate im Jahr.

Und jetzt, aus der normalen Reihenfolge herausgenommen, diese Seite:

Die beiden grünen jungen Damen stehen ja mit den Füßen am Meer, sogar im Wasser – was uns ja verwehrt wurde – und deswegen habe ich dort 2 Selfies gemacht. Gutes Handy – ohne irgendwelche Bearbeitung habe ich schöne Haut, schöne Augen, eine warme Jacke, die ich im Urlaub nicht hatte, und kurze Haare, die ich zum Glück im Urlaub auch nicht hatte, denn sonst wäre mir am Kopf noch kälter gewesen. – Also jetzt wirklich: Ausruhzeit für euch und mich!

 


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Wenn Clara eine Reise macht … 5

… dann …

Da es nur eine Kurzreise war, gibt es auch nur einen Kurzbericht in 5 Teilen, denn 5 Tage hat auch die Reise gedauert – leider wurden der erste und der letzte Tag einzig und allein für die Busfahrt gebraucht.

Das Programm lautete:

Fahrt nach Appingedam und Groningen in Holland; beim ersten wurden die hängenden Küchen angepriesen und in Groningen war als erstes eine Grachtenfahrt und dann ein Verkaufsbesuch beim Käsebauern. – Irgendwie kam ich mir schon ein wenig wie auf einer Kaffeefahrt vor. Wie es dort allerdings genau zugeht, weiß ich nicht, weil ich noch nie eine mitgemacht habe. Aber die Türkeireisen mit ihren Teppichwebereien, Lederwarenfabriken, Schmuckfabrikstätten und anderes – das habe ich noch gut in Erinnerung.

Was ich vom Baustil her da oben so schön fand, waren die überwiegend rot verklinkerten Häuser – ganz selten gab es mal ein Haus mit weißen Klinkern. Die Häuser sehen alle gediegen und wetterfest aus. – Das hier ist ein öffentliches Gebäude, aber auch aus rotem Klinker.

Von den hängenden Küchen hatte ich mir ein wenig mehr versprochen – für mich wirkten sie wie außen angebaute Wintergärten. – Durch die Spiegelung wirkten sie dann etwas besser.

Die Flachbäume habe ich schon mal irgendwo gesehen. Sie standen hier einfach so auf der Straße und schlangen ihre Zweige um ein Gitter. – In einer Ziegelmauer waren Löcher gelassen, aus denen die grünen Blätter wuchsen.

Vor der Grachtenfahrt kam ein Guss vom Himmel, der es in sich hatte, denn es waren Hagelkörner, nicht Regentropfen.

Eindrücke vom Wasser her. Auf dem Grachtenboot saßen nur wir Gäste so gedrängt – die frei zahlenden Mitfahrer konnten sich an ihren Tischen breit machen, wir mussten zu sechst an einem Tisch sitzen, das war für den äußersten eine echte Zumutung.

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Die letzte Veranstaltung war dann der Besuch beim Käsebauern. Auch hier bekommen die Reiseleiter Gutscheine, mit denen sie dann einkaufen gehen können.

Das Getöse mit der Kuh fand ich blöd, aber es gab Leute, denen es gefallen hat. Zwei Spielerinnen sollten sich melden. Eine Aufgabe war z.B., aus dem Euter was Flüssiges zu melken.

Aber der Käsekauf war gut und günstig – ich habe lange Zeit von meinem Stück gegessen.

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Nicht wundern, jetzt ruhe ich mich wieder eine Zeit lang auf meinen nicht vorhandenen Lorbeeren aus.

 


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Wenn Clara eine Reise macht … 4

… den Rest kennt ihr ja schon, deswegen lasse ich den jetzt weg.

Das Tagesprogramm hatte folgende Punkte:

Ausflug nach Emden, Greetsiel und zum Norddeich mit der Seehundstation

Hast du ein Pferd, wolltest aber eigentlich ein Zebra, musst du es so machen:

Hat deine Stadt einen schiefen Kirchturm, dann versuche es doch, dem schiefen Turm von Pisa Konkurrenz zu machen – es wird nicht klappen.

Diese hübschen Figuren sind mir in Emde über den Weg gelaufen gestanden. Sogar eine Putzfee war es dem Künstler oder den Auftraggebern wert, figürlich dargestellt zu werden. Die beiden am Geländer spucken in unregelmäßigen Abständen aufs Pflaster – dumm, wenn frau da gerade steht.

Emden ist die Geburtsstadt von Otto – und der hat jetzt dort sein eigenes Museum mit Tausenden von Fanartikeln im Shop. Außer einer Geburtstagskarte habe ich nur fotografiert, nicht gekauft.

Wunderbare Segelschiffe – fast am Straßenrand. Haben mir gefallen, die großen Dreimaster.

Und in zwei Tagen bin ich wieder da.


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Wenn Clara eine Reise macht … 1

… dann kann sie was erzähl’n.

Am Tag der Arbeit, der ja in Deutschland Feiertag ist, musste ich spätestens 7.30 Uhr am Alexanderplatz sein. Bei den selten fahrenden Verkehrsmitteln erforderte das etwas Logistik, die funktioniert hat.

Die wichtigsten Sachen wie Brille und Hörgeräte und andere Absolut-Notwendigkeiten waren dieses Mal dabei, also konnte ich mich ganz auf die zu erwartende Nordseeküste in Ostfriesland mit einem Abstecher nach Groningen in Holland freuen.

Der Bus mit seinen 55 = fünfundfünfzig Plätzen war restlos ausgebucht – mit solch einer großen Gruppe bin ich wohl noch nie gereist.

Ich will nicht flunkern, aber es kam mir vor, als wenn ich in meinem zarten Alter von 73,9 Jahren  die Jüngste war – aber es kann auch sein, dass ich doch noch ziemlich gesund bin, denn Nicht-Hör-Ohren und Flatterblutdruck sieht man mir ja nicht an.

Ich befand mich also in einer Gruppe von

  • ÜbergewichtsträgerInnen
  • RollatorenhurtigschieberInnen
  • mit DrittzähnenbeißerInnen
  • um-jedes-Quäntchen-Luft-Ringende
  • mit HörgerätenlauscherInnen
  • um-jeden-Scheiß-Streitenden
  • Mindestalter-von-70-Habenden

dennoch war meine unmittelbare Umgebung = Bussitz- und Esstischnachbarin (zumindest waren wir uns frisurtechnisch sehr ähnlich)

und die Leute von Gegenüber sehr nett, so dass mich alles andere nicht bekümmerte.

Während der unendlich langen Busfahrt – wir waren gegen 16.00 Uhr erst am Ziel – konnte man immer wieder diese Wolkenquirle sehen.

Für Daggi bzw. ihren Schriftführer MUSSTE ich das fotografieren – vielleicht hätte er statt meiner fahren sollen.

Wir waren Pi mal Fensterkreuz bei Wittmund untergebracht. Für alles, was man vergessen hatte, hätte man 4 km hin und 4 km zurück laufen müssen – da habe ich doch meine Haare lieber nicht volumengestützt frisiert.

Das Hotel lebte wohl ganz und gar von Reisebusbesatzungen, denn private Gäste verirren sich selten in diese Einöde. Deswegen ist der Preis ab 32,00 € pro Nacht auch erträglich.

Im Zimmer allerdings fiel mir gleich diese Elektrikerpfuscharbeit auf – das hätte ICH ja besser gemacht.

Jetzt beim Schreiben (7.5. 14:00 Uhr) arbeitet gerade der Installateur an der vergammelten und verrosteten Hauptwasserleitung. Er meinte nur, dass es allerhöchste Zeit war, hier was auszuwechseln, denn die Roststellen waren bis weit nach unten in der Leitung – das Tropfwasser hätte bei Mietern unter mir austreten können. Jetzt ist alles wieder ok!

Über das Wetter will ich jetzt im Nachhinein nicht klagen – es war so kalt, dass ich einen doppelt so großen Koffer für warme Sachen gebraucht hätte. Meine Sitznachbarin hat einen kunstpelzgefütterten Mantel im Winterschlussverkauf für 50,00 € gekauft und war ab da auf der lachenden, warmen Seite. – Warum ich mir nicht auch so ein Ding gekauft habe, bereute ich all die Tage danach bitter und bibbernd.

Die Wohnetage meines Hotelzimmers hatte schräge Wände und schräge Veluxfenster. Am letzten Tag waren diese Hagelkörnerreste auf dem Fensterrahmen.

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Übermorgen geht es weiter!


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Marokko – Fazit und Abgesang

So, jetzt ist er wirklich richtig vorbei – nicht nur real, sondern auch virtuell. Das virtuelle Verarbeiten wurde dadurch erleichtert, dass ein Fotobuch über Marokko mit 98 Seiten im A4-Querformat in meinen Händen liegt und es mir supergut gefällt. Bei der Herstellung gab es eine gewaltige Panne, die mir sehr, sehr viel Arbeit bereitet hat. Die Softwareversion zur Fotobucherstellung hat 2013 gewechselt. Damals wurde ich sofort und gleich mit einem dicken Ausrufezeichen gewarnt, wenn die Qualität des Fotos nicht ausreicht. – Jetzt wurde ich auch gewarnt, aber so klein und diskret, dass ich das  gar nicht für voll genommen habe.

Als mehr als 150 Fotos verarbeitet waren, packte ich es in den Warenkorb und bekam für mehr als 150 Fotos eine Warnung, dass die Qualität nicht ausreicht. – Da hätte ich wirklich im Strahl k*o*t*z*e*n können. Zum Glück hatte ich auf der externen Festplatte die nicht-abgespeckten Fotos gespeichert. Als ich Foto für Foto durch die hochwertigen ersetzt hatte, gab es keine Warnung mehr und das Ergebnis hat mich für meine Mühe belohnt.

Ansonsten:

Ich habe weder zu- noch abgenommen, was bei dieser superguten Verpflegung und der wenigen Bewegung eine tolle Leistung von meinem Körper ist, ich bin nicht gewachsen und auch nicht geschrumpft – das ist in 14 Tagen normal – ABER —

ich habe dort viele, viele Kilogramm Plastik verbraucht, die ich zu Hause nicht in die Umwelt geschickt hätte. – Ich habe unendliche Sonnenzellen meiner Haut angetan, was hier auch nicht so passiert wäre. – Wenn der Mensch und sein u.a. auch von ihm versautes Klima so weiter machen, dann haben wir hier in Europa oder speziell in Deutschland, davon besonders im nördlichen Teil, bald ständig im Sommer afrikanische Temperaturen, was sich in den letzten Wochen ja schon angedeutet hat.

Vielleicht sollte ich mir in Zukunft was anderes als Urlaub wünschen oder schenken.

So – und jetzt mache ich erstmal Blogurlaub – wie lange, weiß ich noch nicht.


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Marokko – Trinkgelddiskussion

Ich hatte es ja zum ersten Mal in dem Artikel vom 1.7. erwähnt, dass schon im Reiseprospekt der Hinweis auf das Trinkgeld ausgedruckt war. Dummerweise war es so, dass da ein gravierender Druckfehler in einigen Prospekten von anderen Reisebüros zu lesen war. Ich hatte von BigXtra alles online bekommen, mir ausgedruckt und da stand: Pro Person für eine Woche 35,00 €, also 5,00 € pro Tag und Gast.

Bei anderen stand blöderweise 35,00 € pro Tag. Dass das die Gemüter erhitzte, kann ich verstehen, doch der Reiseleiter klärte den Irrtum sofort auf und wollte pro Gast die 35,00 € einsammeln.

Über wie viel Geld reden wir:

35,00 € x 44 Gäste = 1540,00 € gesamt geteilt durch 7 Tage = 220,00 € pro Tag.

Wer sollte mit diesem Geld bedacht werden?

Kofferträger
Zimmermädchen
Kellner – nach meiner Meinung nicht, denn sie haben für die Getränkelieferung an den Tisch Trinkgeld bekommen. Ich habe mal unterwegs in einem Abendlokal mit einem größeren Schein bezahlt. Als er mir das Wechselgeld gab, wollte er anfangs gleich 20 MHD (oder wie das Geld dort heißt) = ca. 2,00 € einbehalten. Als ich andeutete, dass ich noch was bekomme, hat er dennoch 5,00 MHD einbehalten – daraufhin hat er natürlich nichts mehr bekommen.
Küchenkräfte – die hätten es nach meiner Meinung mehr als reichlich verdient, so wie sie schuften mussten
Rezeption – ihre Arbeitszeit war immer sehr lange, dort gibt es offenbar keinen 8-Stunden-Tag
Externe Reiseleiter, die jeweils an den verschiedenen Orten engagiert werden müssen – dort wurde der Reiseleiter nicht müde, sein islamisches Gewissen zu betonen, dass jeden Moslem zu guten Taten und Spenden an Bedürftige verpflichtet. Oft waren es sehr alte Männer oder auch Behinderte, die von anderen nicht engagiert wurden (nach seinen Worten) – Er machte die Führung selbst und gab ihnen (nach seinen Worten) das Trinkgeld. – Manchmal dachte ich so: Vielleicht sind Lügen Andersgläubigen = Christen gegenüber keine Sünde, die für Moslems angerechnet werden.

Und dann zu der Busbesatzung, bestehend aus Fahrer, Kopilot und Reiseleiter.

Ich hatte es so verstanden, dass das Busteam darin nicht inbegriffen sind, so war es jedenfalls in Jordanien.  Wenn sie mit drin wären, dann kämen

1 Busfahrer
1 Kopilot, der an 5 Tagen  44 Koffer, die teilweise unmenschlich groß und schwer waren, früh in den Bus verfrachten und am Abend wieder rausholen musste
1 Reiseleiter, der die Oberverantwortung für alles trug

In Jordanien kreiste der Becher fast täglich neu im Bus. Ein Busfahrer, der nur einen Tag Dienst hatte, ein ortsansässiger Reiseleiter oder ähnliches, alle wurden mit einem Extratrinkgeld belohnt – wahrscheinlich mit einem Euro pro Paar oder Zimmerbesatzung. – Vielleicht ist es wirklich so, dass bei sogenannten „Billigreisen“ das Geizniveau der Leute höher ist, denn bei uns gab es viele Diskussionen.

Und jetzt meine ganz persönliche Auffassung zu diesem Thema:

Ich bin schon der Meinung, dass die weitaus wohlhabenderen Touristen die in den armen Ländern arbeitende Bevölkerung unterstützen sollte. Ich hätte im Restaurant gern eine Trinkgeldbox gehabt, die für alle Küchenkräfte und Kellner  gilt – ich hatte einige Schwierigkeiten, mein Trinkgeld loszuwerden. Die Kellner im Restaurant der letzten Woche bekamen für die Getränke auch kein Trinkgeld, denn es war ja all inclusive – und sie mussten wirklich hart und viel und schnell arbeiten.

Aber wie sagt man so schön: Die Welt wird nie gerecht sein.

 


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Marokko – Poolerfahrungen

In einem Land, in dem die Temperaturen so hoch sind und das Meer so weit weg ist, spielen Swimmingpools eine sehr große Rolle. Ich hatte jedoch sehr oft den Eindruck, dass die drumherum stehenden Liegen in der Knallsonne eine noch größere Rolle spielen.

Jetzt ein paar Fotos von Pools, die wir während der Rundreise meist nur fotografieren konnten, nicht benutzen. Es war nicht halb so lila, wie das hier bei den Nachtaufnahmen erscheint.

Bei Fb schrieb ich: Seit Tagen arbeiten die Techniker hier am Pool. Wahrscheinlich ist irgendetwas mit der Absaugvorrichtung nicht in Ordnung, denn der andere Pol ist von der Oberfläche her viel sauberer.
Aus den Insekten, die hier auf der Oberfläche des Wassers schwimmen, könnte ich eine leckere Suppe kochen. Voraussetzung wäre, dass ich Lust zum Kochen hätte.
Da nur jede dritte Liege in etwa einen Sonnenschirm hat, muss ich zeitig am Pool sein. Jetzt ist die Liege noch im Schatten, aber am Nachmittag brennt die Sonne erbarmungslos.
Auf geht es in die Sonnenschlacht am Pool , aber natürlich auf einer Schattenliege . Es ist ganz schön anstrengend, für das Foto so lange den Bauch einzuziehen.


Die Hauptbeschäftigung aller Leute hier am Pool ist, sich kräftig mit Sonnenschutz einzureiben.
Vielleicht ist es auch die viele abgespülte Sonnencreme, die den Pool zur „Suppe“ werden lässt. Die Sonnencreme mit dem Lichtschutzfaktor 50 verhindert , dass ich braun werde . Aber braun ist sowieso keine schöne Farbe . Obwohl , wenn ich mir die Stellen unter der Uhr und unter den Badeanzugträgern ansehe , sehe ich , dass es doch schon etwas anders ist . Vielleicht liegt es aber auch daran , dass ich einfach nicht in die Sonne will .

Menschen hinterlassen „Dreck“ im Pool, Viehzeug und Blätter fallen auf die Oberfläche, also muss ab und an der große Staubsauger ran.

Zum Säubern habe ich noch ein paar Fotos gemacht. Den Bodensauger sieht man ja im Video gut, für die Oberfläche wurden mit großen Käschern gearbeitet. – Und am Abend ging dann die große Plastikmüllentsorgerei los. Bei All-inclusive können ja die Gäste essen und trinken, soviel sie wollen und können – und alles gibt es auf Plastiktellern oder in Plastikgläsern und -flaschen. Arme Welt – du wirst allein schon von den großen Urlaubsketten dieser Welt zugemüllt.

 

Was es hier an Rutschbahnen gab, war ja relativ harmlos – trotzdem bin ich nicht gerutscht. Warum nicht, weiß ich auch nicht so genau. Werde ich etwa wirklich alt und weise?

Wenn ihr Zeit und Lust auf ein wenig Nervenkitzel habt, könnt ihr euch dieses YT-Video über die 10 höchsten Wasserrutschen der Welt ansehen. Da habe ich auch gesehen, wie wichtig es ist, die Beine die ganze Zeit fest zu kreuzen. Ich habe das mal in Frankreich bei einer Superrutsche nicht gemacht, weil ich die Anweisung nicht verstand. Unten konnte ich nicht schnell genug zur Toilette kommen, da ich einen „Einlauf“ bekommen hatte.

Und jetzt noch die restlichen Poolfotos. Das erste Foto ist aus meinem Fenster fotografiert. Und dann wechseln sich die Fotos ab – der große und laute, der ständig unter Beschallung stand, und der kleinere, der nur für Erwachsene war und deswegen auch sehr ruhig.

Besonders schön war es für mich, als mal die Sonne nicht wärmte und ich angezogen auf der Liege lesen oder facebooken konnte.

Und tschüss – bis übermorgen