Claras Allerleiweltsgedanken


39 Kommentare

Wäre ich ein Mann, dann …

… gingen mir Gesundheitsfragen langsam auf den Sack!

Ich bin aber keiner und überlege ernsthaft, wohin sie MIR gehen.

Der vorletzte Augenarzt, der so grob bei seiner Untersuchung war hat ja eine Überweisung zum Internisten / Kardiologen ausgestellt, weil er der Meinung war, die Blutgefäße im Innenauge weisen auf einen zu hohen Blutdruck hin.

Damals habe ich noch gelacht und (fast) gestritten – doch da war ich noch uninformiert.

In der Kardiologie holte ich mir das 24-Stunden-Blutdruckmessgerät ab, bekam es angelegt – und die erste Messung war 180 zu ?? – das glaubte ich natürlich nicht und hielt es für einen Messfehler. Das Gerät quetschte bis 22.00 Uhr im 15-Minuten-Takt meinen linken Oberarm zusammen und speicherte Werte ab. Misslang die Messung, dann erfolgte nach wenigen Minuten eine neue.

Langsam kam ich ins Grübeln, ob der Augenarzt etwa doch Recht hatte mit seiner Beobachtung.

Ich konnte mich erinnern, dass irgendwo bei mir ein Blutdruckmessgerät herumliegen muss, das noch von meiner Mutter stammt. Es muss also schon einige Jahre auf dem Buckel haben. – Ich fand es sogar, wechselte die Batterien und es tat, was es sollte – messen. Was es nicht sollte, war: mich zu erschrecken. Da las ich erst einmal nach, wie die Einstufungen der Messwerte sind. Ich dachte, bei „betagten Damen“ sind 160 als systolischer Wert vollkommen unbedenklich – doch das war wieder mal ein Irrtum.

Einfallsreich, wie ich manchmal bin, schob ich die zu hohen Werte auf das manuelle Aufpumpen der Manschette – vielleicht ist das schon zu viel Anstrengung.

 

Als die Werte auch nach längerer Ruhezeit eher stiegen als sanken, guckte ich mir diese Fotos an und dachte: „Irgend etwas hier drauf ist zu viel!“

Und wehe, es sagt jetzt jemand: Die rote Tasse mit dem schwarzen Kaffee ist zu viel. – Ich widerspreche vehement und sage: Der Aufblasmechanismus ist zu viel.

Bei meinen netten Nachbarn machte ich Kontrollmessungen und die fielen eher noch schlechter aus als meine. Langsam klingelten meine Alarmglocken.

R.S. wusste, dass es gerade beim blauen A-Discounter ein Blutdruckmessgerät für 15,00 € gibt. Kurz überlegt und entschieden, dass mir meine Gesundheit dieses Geld wert sein muss.

Es arbeitet nach dem Ampelprinzip. Um die rote Ampel bin ich gerade noch drumrum gekommen – aber orange war sie schon, so ein Sch…ittt.

Was aber ganz toll ist an dem Gerät: Ich habe einen neuen Mitbewohner, der bei der Messung mit mir spricht. Er liest mir die Werte vor, so dass ich gar nicht aufs Display gucken muss.

Ich stellte schnell noch Datum und Zeit ein und überredete ihn zur europäischen Zeitmessung.

Mitzi, vielleicht wird es jetzt doch langsam Zeit, die Rede vorzubereiten.

Und dann kam der rote Freitag (8.2.). Die Messungen vom Vortag dümpelten so bei 170 rum und mein Gesicht wurde immer verängstigter. Fast gleich nach dem Aufstehen, ohne Anstrengungen und ohne Kaffee, kam das hier:

Der Pfeil zeigte auf „Bluthochdruck“, das Display färbte sich rot und mein Gesicht ??? Vielleicht grün. Ich rief bei meinem Hausarzt an und durfte ohne Termin gleich und sofort kommen. Das EKG zeigte keine Auffälligkeiten.

Ich bekam die Auflage, dreimal täglich zu messen, zu protokollieren und eine blutdrucksenkende Tablette zu nehmen. In Kürze macht er ein großes Blutbild, um zu wissen, ob es an einer akuten Ursache liegt.

Wenn das so weiter geht, überhole ich meine Mutter, ohne sie einzuholen. Dieser idiotische Spruch stammt von Walter Ulbricht. – Zum Glück war er dann bei der dritten Messung am Tag und nach der ersten Tablette wieder etwas niedriger.

Wenn es an diesem Tag nur solche Ereignisse, Schlaganfall- oder Herzinfarktängste gegeben hätte, wäre es zum Verzweifeln gewesen.

Doch dann kam eine WhatsApp-Nachricht, die mich sehr gefreut hat.

Und dann kam noch ein dicker Briefumschlag von einer Blogfreundin, der mich schmunzeln und freuen ließ. Seht selbst:

 


98 Kommentare

Claras Neujahrsbotschaft

Am 6. Dezember 2018 stand hier an dieser Stelle das letzte Mal etwas von mir.

25 Tage ohne Claragelaber – am schwersten ist es wohl mir gefallen.

Doch irgendwann ist auch die längste Pause beendet. Ich wünsche allen nur Gutes, denn das Schlechte kommt leider von ganz allein.

Ich wollte euch mit einem Video begrüßen – dazu bedurfte es einiger Vorbereitungen.

Zuerst musste die Kamera in die richtige Position gebracht werden, denn es sollte ja der ganze Kopfschmuck zu sehen sein. Je mehr Bücher auf dem Stapel landeten, desto mehr Geweih war zu sehen. So hat doch gedrucktes Enzyklopädiewissen – geerbt vom besten Freund der Welt – noch einen praktischen Sinn im Zeitalter von Wiki.

Als das geschafft war, bemerkte ich, dass das Outfit ohne Brille noch nicht fertig ist, der Blick in die Küche stört und das Schlafjäckchen gegen eine Alltagsjacke gewechselt werden sollte.

Aber jetzt sollte langsam alles paletti sein. Das Geweih sitzt, die Fotos sind dank 10 Sek Selbstauslöser gelungen und nun kann es mit der Filmerei losgehen.

Am Ende des Minifilmchens bemerkte ich, dass hier keine Selbstauslöser-Verzögerung stattfand, deswegen sind die Bewegungen hin zur Kamera und weg von ihr mit aufgenommen worden.

Viel Spaß! Jetzt will ich zeigen, was dabei rausgekommen ist.

Dann warf ich noch einen Blick in meine Kalenderküche. Beim Einzug in die Wohnung hatte ich ja bemerkt, dass mir die Küche nicht 100%ig zusagt. Da ich aber inzwischen so viele Individualveränderungen vorgenommen habe, kann ich das nicht mehr mit ruhigem Gewissen behaupten.

Der wunderschöne ALDI-Kalender begeistert mich jedes Jahr von neuem – aber nicht jedes Jahr kaufe ich einen neuen, weil ich den Verkaufstag verpenne.

Beim alten habe ich das Kalendarium abgeschnitten und er hängt oberhalb des Herdes. Der neue für 2019 hängt an einer großen Küchentür.

Die Monatsthemen sind in jedem Jahr die gleichen – aber natürlich anders gestaltet.

Will man uns allen weismachen, dass 2019 Käse wird?
Na, schau’n wir mal!


95 Kommentare

Ich bin dann mal weg …

… nicht auf dem Weg wie der Nikolaus von Haus zu Haus

Nein,  ich bin auf dem Weg ins neue Jahr – erst 2019 werdet ihr hier wieder von mir lesen – Kommentare werde ich mir wohl bei meiner Computersucht nicht ganz verkneifen können. – Und der Grund ist nicht mein Auge, das ist hoffentlich bald vergessen und mit einer neuen Brille in ein paar Wochen sicherlich ideal gelöst. – Aber meine linke Schulter spinnt über  Gebühr – und die braucht ein wenig Computerabstinenz.

Doch bevor ich mich auf den Weg mache, kann ich natürlich nicht darauf verzichten, euch kurz von der Op zu erzählen. Keiner darf meckern, dass das Video zu dunkel ist – bei mir ist es eben gerade halb dunkel und halb hell. Ich bin schon froh, dass ich alles auf dem Bildschirm lesen konnte.

In meiner unüberwindbaren Schwatzhaftigkeit musste ich noch ein zweites Video produzieren. Ich kann nur deswegen so schlecht schreiben, weil ich über den Verband keine Brille setzen kann – und das ist nicht so super. Also hört euch an, was ich euch noch erzählen will.

Das Titelbild sieht ja schrecklich aus – so bin ich eben auch manchmal – nicht vor Schmerz verzerrt, sondern vor Gier nach Kuchen 🙂

************

Und jetzt: Wie der olle Mielke sage ich nicht: „Ich liebe euch alle“ – denn es würde gar nicht stimmen. Für die, die hier kommentieren, da stimmt es – aber die Undercover-Leute, die nur lesen und schmunzeln oder schlimmeres – die liebe ich nicht.

Und tschüss sagt Clara

Und natürlich wünsche ich euch ein frohes Weihnachtsfest in Harmonie und ohne Familienstreitereien – und wenn ich mich dann sogar bis Silvester bremsen kann, dann einen guten Rutsch in das Jahr 2019. – Und schon bin ich dann wieder bei euch.

Ich mache die Pause nicht wegen meinem Auge, sondern wegen meinem linken Arm bzw. der Schulter – ich bin gespannt, ob es hilft.

Geschützt: Rundreise Marokko 8 – Teil 3 Videos

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein:


Geschützt: Rundreise Marokko 7 – Videos

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein:

Geschützt: Rundreise Marokko 5 – Video bei den Römern und beim Tee

Dieser Inhalt ist passwortgeschützt. Um ihn anzuschauen, gib dein Passwort bitte unten ein: