Claras Allerleiweltsgedanken


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Kurzfilme vom Britzer Garten – Ermäßigter Kinotag 3

Im Dutzend billiger! Sonntagskino ohne viele Worte!

Mit dem angekündigten „Mittwochskino“ ist es leider nichts geworden, aber Sonntag ist doch auch nicht schlecht.

Vorwegbemerkung: Für die Videowiedergabe braucht ihr so ca. 15 Minuten. Wenn ihr allerdings darüber grübeln oder lachen wollt, dann dauert es länger. Dafür gibt es weniger zu lesen. – Und den Ton MUSS man nicht unbedingt anhaben, viel versäumt ihr ohne Ton auch nicht.

Bevor ich mich den rasenden Autos widme, will ich doch erst noch etwas für die Naturliebhaber zeigen. An dem Springbrunnen hielt sich ein Graureiher auf – und ich war stolz, dass ich ihn auf die Entfernung als einen solchen definierte und dass ich seinen Namen kannte.

Der Reiher ist ja u.a. auch ein Fischdieb – doch ich denke, an den Britzer-Garten-Karpfen würde er sich einen Ast heben und Maulsperre bekommen. Doch vielleicht irre ich mich auch. Als ich die Videos erstellte, kamem mir einige über Graureiher und Fische vors Auge. Ich war bass erstaunt, was die so wegschleppen können. Vielleicht müssen sie viele Kinder versorgen.

Karpfen fangen mit K an, aber Kinder, die kullern, fangen auch mit K an. Bisher kannte ich diesen Spaß immer in einem wenig mit Wasser gefüllten Becken – doch ohne Wasser geht es auch, nur rollen die Bälle sehr viel schneller. – Ganz schönes Gedränge auf dem Parcours. Die Größeren treiben die Bälle im Laufen an, die Kleineren machen es auf allen Vieren. Spaß haben sie alle.

Aber jetzt kommt wirklich das letzte Natur- oder Parkvideo, dann geht es zur Technik.

Und damit sich die Technik nicht zu sehr breit macht, kommt noch ein allgemeiner Parkeindruck als Video-

Die Parkeisenbahn ist bei Groß und Klein beliebt – besonders bei Rollstuhlfahrern und Gehbehinderten – aber Eltern nutzen sie auch gern für ihre Kinder.

 

Ich schrieb ja, dass mich mein kindliches Gemüt zu dem Modellbauautos-Event gezogen hat. Ich habe die Akteure bewundert, wie sie in so kurzer Zeit eine Sandlandschaft für ihre Autos gebaut haben – Tunnel, Brücken, Berge – alles dabei.

Die Amerikaner durften auch hier kräftig mitmischen.

Wenn ihr hier das kleine grüne Auto so seht, dann kann man nur staunen, wie lässig es den Berg unterquert oder durch einen Tunnel fährt, der eigentlich viel zu klein und viel zu eng ist.

Und schon geht es weiter – das kleine grüne Auto zeigt uns, dass man Hindernisse vorwärts oder rückwärts angehen kann, beim Einparken ist es ja genau so. Ich war IMMER die bessere Rückwärtseinparkerin, obwohl ich nie dieses Pfeifen als Warnung hatte.

Und was kommt jetzt? – Na ab und an passiert eben auch mal ein Unfall – aber diese hier gehen immer gut aus.

Und ganz zum Schluss kommt ein Einzelvideos von der Veranstaltung, die einen Tag später stattfand. Da ging es um Modellbauboote. Diese kleinen Dinger flitzten zum Teil in einer affenartigen Geschwindigkeit über das Wasser, dass ich mit meinem Fotoapparat nur mächtig verwackelnd und unscharf hinterher konnte.

Hier mit der Ente wurde ich anfangs genarrt, Ich Närrin glaubte wirklich in den ersten Sekunden, eine echte Ente hätte sich zwischen die Boote verirrt.

 

 

 

 

 

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Der Görlitzer Park – 2

Ich wollte eure Zeit ja nicht zu sehr strapazieren, deswegen gibt es noch einen zweiten Beitrag über den Görlitzer Park-Besuch. Es war an dem Tag wunderschön warm für einen Oktobertag, einiges über 20 °. Viele liefen nur dürftig bekleidet herum oder machten ihre Körperertüchtigungsübungen nur in der Turnhose.

Doch dann kam eine ältere Frau, vielleicht die Oma, mit ihrem ca. 2-3 jährigen (Enkel-)Kind zum Spielplatz. Das Mädchen hatte eine dicke Jacke an, trug Strumpfhosen und Stiefel und zu allem Überfluss auch noch Mütze und Strickhandschuh. Ich dachte, es bekommt jeden Augenblick einen Hitzschlag. – Den Sachen nach zu urteilen war das kein deutsches „Gespann“. Hättet ihr etwas gesagt, um dem Kind Erleichterung zu verschaffen? Ich habe lange, lange überlegt, habe es dann aber doch nicht gemacht.

Als ich plötzlich diese wunderschöne „Reifenqueen“ bei ihrer Darbietung sah, musste ich sie einfach fotografieren und dann filmen. Sie war begeistert, dass ich so begeistert war – aber ihr englisch und mein deutsch gaben keine lange Unterhaltung her. Und ihr bemerkt hoffentlich, dass es fliederfarbene Reifen sind, mit denen sie auftritt.

Hier ist das Filmchen davon – ich hoffe, es gefällt euch genau so gut wie mir – nicht der Film, sondern die Artistin.

Aber das war nicht das einzige, was an Kunst geboten wurde. Ein noch sehr junges Mädchen ging mit einer langen „Stange“ um, als hätte sie einen Bleistift am Finger. Ich konnte mich gar nicht satt sehen – das war Kunst ohne Eintrittskarte.

Der letzte der drei Künstler war der unspektakulärste, deswegen kommt er auch zum Schluss. Mit großer Liebe und Zartgefühl lockte er aus seinen beiden kleinen Trommeln immer wieder neue Rhythmen hervor. Ich bin ja nicht als die musikalischste bekannt, aber das hat mir gefallen, weil keine lauten hohen Töne dabei waren.

In dem Park war deutsch sicher die am wenigsten vertretene Sprache. Ich sah einen jungen Mann, der mit großer Begeisterung die blauen Schlehen pflückte. Ich selbst hatte die ja noch nie verarbeitet – ich glaube, zu Ehezeiten mein Ex auch nicht. Jedenfalls hatte ich mal gehört, dass man die erst nach dem ersten Frost abernten sollte. Kühn sprach ich ihn an – aber da kam eine Sprache raus, die ich nun gar nicht verstand. Aber er muss mich doch halbwegs verstanden haben, denn er meinte irgendwas von „freezer“, was ich dann als Eisfach des Kühlschranks wertete.

 

Tja, damit wären wir fast am Ende angelangt, wenn mich nicht auf dem Rückweg noch dieser „Bodenakrobat“ gefesselt hätte.

Mit diesem Foto ging ich aus dem Park hinaus und war dann auch relativ schnell zu Hause, wenn ich den Schmaus in einem Hühnerschnellimbiss nicht rechne.


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Zufriedenheitsrechnung

Stellt euch eine Frau oder einen Mann vor – so ca. in der Mitte seines oder ihres Lebens. Ab und an zieht jeder mal über sein Leben Resümee.

Ich teile das Leben mit seiner Zufriedenheit in sieben Bereiche ein, da die 7 eine meiner Lieblingszahlen ist. – Die Bereiche ordne ich nach dem Alphabet, damit keine falschen Irrtümer aufkommen.

Berufsleben

Ehepartner/in bzw. Partnerschaft

Familienleben (außer Partner), Kinder, Tiere, Haushalt

Finanzielle Verhältnisse

Freizeit (auch Urlaub u.a.)

Gesundheitszustand

Wohnverhältnisse

Wenn wir von 100 % Gesamtsumme ausgehen, dann würde bei vollkommener Gleichwertigkeit aller Punkte jeder Stichpunkt 14,3 % ausmachen. Kein Punkt darf höher bewertet werden.
Wie viele Abstriche sind möglich, um immer noch ein sehr zufriedenes, ein zufriedenes oder ein wenig zufriedenes Leben zu führen?
Kommt jemand – auch wenn ein Punkt ganz und gar unbefriedigend ist – dennoch auf ca. 80%, ist dann das Glas halb voll oder halb leer?

Schwierig wird die Berechnung bei Leuten wie mir, die nicht mehr im Berufsleben stehen und auch keine Partnerschaft haben. Ich habe diese Punkte für mich einfach gestrichen und habe dann die anderen mit jeweils 20% angesetzt.

Ich werde weder mein Resultat hier „verhandeln“ noch weitere Worte machen.

Stattdessen will ich noch einiges zeigen vom 29. September, an dem ich einen total ungeplanten „Oma-Einsatz“ hatte. Solche Tage mit dem gemütlichen Essen am Ende erhöhen meine Zufriedenheitsbilanz gewaltig, denn ich freue mich sehr, wenn ich anderen helfen kann.

Ist er denn nicht wonnig, unser kleiner „Joghurt-Kämpfer“?

Mit den Videos hat es nicht so geklappt, wie ich es wollte. – Zuerst hatte ich sie gleich vom Handy in die Mediathek eingepflegt – aber da waren sie zu schlecht. – Als ich dann den Umweg über YT gegangen bin, hätte ich sie drehen müssen, denn sie waren im Hochformat aufgenommen und werden hier z.T. im Querformat abgespielt. – Kleine Fitnesseinlage für euch, wenn ihr den Kopf schräg halten müsst, um was zu sehen.

Das erste Video erinnert mich an Anna – die konnte so supergut hangeln. Wenn „vom Affen abstammen“ ein Kompliment sein kann, dann konnte ich es ihr machen. – Aber ich habe die beiden hier auch gelobt.

Was der Große macht, will der Kleine natürlich auch können, beachtet aber nicht immer, dass er 4 Jahre jünger ist. –

Das erste war im richtigen Format, das zweite falsch – mal sehen, wie das dritte und letzte wird. – Es ist zwar im richtigen Format, aber dennoch ist oben die Hälfte „im Nebel“. Deswegen höre ich jetzt auf.