Claras Allerleiweltsgedanken


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Und morgen ist nun Ostern

Immer öfter frage ich mich in diesen unchristlichen Zeiten mit so wenigen echten Gläubigen, warum wir in Deutschland – und sicher auch in sehr vielen anderen Ländern – den Karfreitag und den Ostermontag als arbeitsfreien Feiertag begehen. Allen, die eine anstrengende Arbeit verrichten, gönne ich diese freien Tage von Herzen. Doch wären sie weniger christlich motiviert, würde ich mich damit wohler fühlen.

Es gibt ja Wohnungen, Gärten und Fenster, da springen mir die Plastikeier schon fast ins Gesicht, dekoriert mit unzähligen Osterhasen. – Ganz kann auch ich nicht auf diese Tradition verzichten – aber die Eier sind entweder ausgeblasen verziert worden oder aus Holz.

Viel passiert ja momentan im Leben einer alten Dame nicht – Dürrenmatt schrieb 1959 die tragische Komödie „Der Besuch der alten Dame“, deren Hauptfigur Milliardärin ist und Claire heißt, in Jugendjahren jedoch Klara genannt. Sie wird von einem ehrlosen jungen Mann geschwängert, der alles abstreitet. Klara geht weg und wird durch mehrere Ehen sehr vermögend. –

Spätestens nach diesen Tatsachen seht ihr, dass ich mit dieser Claire wenig gemeinsam habe und deswegen auch keiner über einen „Besuch der alten Dame“ berichten könnte. – Deswegen kann ich euch nur wenige Fotos aus meinem Umfeld zeigen.

So sah es wenige Tage vor Ostern aus – kalt, windig bis stürmisch, regnerisch, sogar Schnee oder Graupelregen kamen vom Himmel.

Wenn ich schon Christ… heiße, so muss ich doch wenigstens eine Kleinigkeit mit dem berühmten Christo zu tun haben, dessen Verhüllung des Reichstags in Berlin Geschichte geschrieben hat. – An solche Projekte kann ich mich nicht wagen, denn ich bin ja noch nicht mal Millionärin – aber ich habe klein und bescheiden angefangen und ein hässliches Heizungsrohr in meiner Küche verkleidet – rot in rot, also Ton in Ton. – So kommt keine Langeweile auf.

Der Balkon ist teppichmäßig nicht mehr so sauber wie am Anfang – das Zeux bekomme ich einfach nicht ausgebürstet. Dafür habe ich eine große Pflanze hingestellt, die alles verdeckt und allen Temperaturen und hoffentlich auch allen Böen trotzt. – Ich weiß, ich bewege mich hier auf dünnem Eis, wo es in meinem Umfeld so viele Gründaumenbesitzerinnen mit prächtigen Balkonen gibt.

 

Eine Frage noch – verdienen unsere Schauspieler und Moderatoren – Beispiel Jürgen Vogel macht Reklame für die DHL und hier Jörg Pilawa für die SKL – so wenig, dass sie solche zum Teil fragwürdigen Jobs machen müssen?

Meinen Gravatar mit dem lila Motorroller habe ich ja nun schon fast seit hundert Jahren – wäre da nicht mal Zeit, mir was anderes einfallen zu lassen, zumal doch meine Motorrollerzeit schon über 50 Jahre hinter mir liegt. Aber Nachteule bin ich noch immer, also wäre das doch passend:

Ich verabschiede mich jetzt von euch mit einem kleinen Osterflirt:

… die ich gerne mit dir teile 🙂 😉

Ich wünsche euch allen frohe Ostertage – mit oder ohne Familie – und mit dem Wetter, das ihr gerne hättet, um das zu machen, was euch gefällt.

Solltet ihr nach der Ostereiersuche so erschöpft sein, dass ihr eine Ruhepause braucht, leihe ich euch kurzzeitig meinen Sessel aus – aber nicht für lange, denn dann brauche ich ihn wieder.

Solltet ihr jedoch absolute Such-Langeweile haben, weil euch niemand Ostereier oder -hasen versteckt hat, habe ich einen Tipp dafür oder dagegen. Am heutigen Samstag einfach eine volle Trommel mit dunkler Wäsche waschen und aus den Taschen von Jeans oder Jacken zwei süße kleine Papiertaschentücher NICHT entfernen – die Fusseln und Flusen könnt ihr das ganze Wochenende suchen – und nicht so kompliziert, denn sie sind gut zu sehen.


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Meine Waschmaschine ist wie ich als Kind

„??? Warum das denn?“
„Ja, sie will nicht umziehen. Ich habe als Kind oder Jugendliche einen schrecklichen Terror veranstaltet, als ich eine Straße weiter umziehen sollte!“
„Und du meinst, deine Waschmaschine will diese lumpigen 7 km nicht umziehen? Wie kommst du denn darauf?“
„Sie geht lieber kaputt und schmeißt in ihrem Inneren unüberhörbar mit Metallteilen um sich – na gut, nur beim Schleudern. Aber weißt du, wie schrecklich sich das anhört?“
„Na, dann kannst du doch einfach einen Monteur bestellen!“
„Das habe ich einmal im Leben gemacht und bin gottsjämmerlich übers Ohr gehauen worden. Die haben die Maschine mitgenommen, ich konnte nicht überprüfen, was sie wirklich gemacht haben – und dann habe ich eine Reparaturrechnung bezahlt, dafür hätte ich gut eine Neue bekommen. Als Gegenleistung sollte ich LEBENSLANGE Garantie und kostenlose Reparaturen haben, nur – die Firma gab es zwei Jahre später nicht mehr. Die hatte sich mit dem Geld anderer Dummer und mit meinem abgesetzt.“
„Na gut, nach 15 Jahren hat sie sich ja auch ihren Ruhestand verdient – vielleicht nimmt sie ja noch ein Bastler“

„Genau, so mache ich es! Vielleicht hat sie ja doch den Hund oder den Bären nicht vertragen“

So, jetzt kommt die „echte Geschichte“ – nicht in Dialogform – für mich ist sie einfach kaum zu glauben.

Am nächsten Tag befüllte ich die Maschine erneut – denn wenn ich sie schon wegwerfen muss, will ich wenigstens keine Wäscheberge horten bis zur Neuanschaffung. Ob ich den bösen (pädagogischen) Gedanken gehegt habe, der da heißt: „Wenn du dich nicht zusammenreißt und spurst, fliegst du auf den Schrott!!!!“  weiß ich nicht.Oder habe ich etwa gar den schrecklichsten aller schrecklichen Müttersätze im Kopf gehabt: „Wenn du jetzt nicht artig bist, hat dich die Mami nicht mehr lieb!“

Es kann aber auch sein, dass sie mitbekommen hat, dass ich mich den ganzen Abend im Netz nach einer neuen umgesehen habe – wer weiß, jedenfalls ging es. Jetzt hat sie wohl das störende Teil auf den Boden „“geschleudert““ – im wahrsten Sinne des Wortes – wo es nicht mehr stört und Laut gibt – und schon ist Ruhe. Nach meinem Empfinden schleudert sie nicht mehr so schnell – doch das kann ich aushalten.

Bei den Neuen war mir eine „Candy“ aufgefallen – sie würde als C gut zu den anderen CC= Clara…. passen. Sie ist ein besonders schlankes Mädchen und hat statt der sonst üblichen 45 cm Tiefe bei den Slim-Modellen nur 33 cm zu bieten, dafür aber einen höheren Preis, weil nur wenige Leute superslim kaufen wollen. Als ich diesen Gedanken meinem Sohn unterbreitete, meinte er, die „Dame“ sei nicht aus gutem Hause. Er vermisste so einen Familiennamen wie B*osch, S*iemens, S*amsung (die machen neuerdings auch in WM), M*iele oder die nicht mehr so guten wie B*auknecht, B*eko, AE*G oder LG. – Jetzt werde ich beim nächsten Wohnungsbesuch, den ich bald durchführe, ausmessen, ob die Maschine doch 45 cm tief sein darf und die Badezimmertür trotzdem aufgeht oder ob doch Candy einziehen wird.

Und tschüss für heute!


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Fleckentfernende Serie – W

Button Rahmen Buchstaben 300Dreißig mal berührt
Dreißig mal ist nichts passiert.

Elektrisierender Marathon von und mit C+C klein 2

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Waschfee

oder das wichtigste Haushaltsgerät überhaupt???

Die jetzt kommenden Fotos beschreiben keine Teddybären-Waschanlage, auch kein water-boarding zum Quälen von Plüschtieren – es ist einfach nur Spiel, Spaß und Jogurette …. oder wie dieser Werbespruch mal hieß.