Claras Allerleiweltsgedanken


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Es nebelt hier – es nebelt dort …

… es nebelt grad an manchem Ort.

Es gibt Tage, da ist Nebel richtig angenehm. Zum Beispiel kurz nach der Silvesterböllerei, da sieht man die hässlichen Hinterlassenschaften nicht so genau. – Oder sollte ich mal wieder einen Kater haben, käme mir Nebel auch gelegen – dann könnte ich es nämlich mit der schlechten Sicht entschuldigen, wenn ich andere Leute anrempele.

Als ich vorgestern gegen 9.00 Uhr vom Telefon geweckt werde (meine Schlafensgehzeiten erklären meine Aufstehzeiten), denke ich zuerst, der Frost hat alle meine Scheiben zugefroren, doch das erscheint mir unwahrscheinlich. Dass ich über Nacht eine beidseitige Linsentrübung bekommen habe, ist noch unwahrscheinlicher. – Also – muss es NEBEL sein, der alles so watteweich erscheinen lässt.

Jetzt hatte ich Gelegenheit, die gerade gekauften Sonnenfänger zu bestaunen, denn sie leuchteten wie grüne Sterne. Die „Nasenfreundin“ hatte mich am Abend gefragt, was ich denn Grünes auf dem Balkon habe. Sie wohnt nur um die Ecke und kommt oft bei mir vorbei. Ich zeigte ihr die Fotos, so dass sie Bescheid wusste.

Die Fotos sind gegen 10.00 Uhr am Vormittag gemacht – sie wirken wie Nachtaufnahmen. Aus jedem Fenster zeigte sich mir ein anderer Ausblick. Am schönsten war es vom Balkon, denn die hässlichen Industriebauten waren kaum noch zu sehen.

Die Fotos in der Galerie haben alle einen Namen, der ausdrücken soll, was ich sagen will.

 

Zum Schluss noch echtes Grün auf der Fensterbank.

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Habt ihr Lust auf Kaffeeklatsch?

Es darf auch Teeklatsch sein!

Wer sich schon so lange und so intensiv miteinander schreibt, Texte und Bilder besieht, lustige oder ernste Gedanken dazu äußert, der hat es wirklich und wahrhaftig verdient, von mir mal zum Kaffee oder Tee eingeladen zu werden. Vielleicht backe ich sogar einen Kuchen, zumindest würde ich aber frische Waffeln auf meinem neuen Allround-Gerät backen, sie mit Himbeeren belegen und mit wundervoller Schlagsahne ver-weißen oder ver-zieren. Waffeln kann ich inzwischen – das Rezept ist ganz einfach. Irgendjemand hat gesagt, sie schmecken fad – der wollte mich noch nicht mal ärgern, die schmeckten wirklich nach nichts. Beim nächsten Mal streue ich ordentlich Gewürze mit hinein, mal sehen, was er dann sagt 🙂

Und jetzt musste ich einige Sekunden Schreckpause machen. Mein Handy ging plötzlich los – mit einem Ton, den ich nicht kannte, mit einer Lautstärke, die ich nicht kannte – zum Glück nur wenige Sekunden lang. Es war die neue „Katastrophen-Warn-App“ In Berlin wird es heute wieder ein wenig mehr pusten als an anderen Tagen, aber kein Vergleich mit Xavier.

Da ich die Fotos bei der IGA gemacht habe, ist alles im Überfluss vorhanden – aber besser zu viele Kaffeekannen als zu wenig – es soll ja keine und keiner durstig bleiben. Die IGA schließt in drei Tagen (geschrieben am 12.10.)  ihre Pforten. Am letzten Wochenende wird die Hölle los sein, das muss ich mir dann auch nicht antun. Alle, die bisher einen Besuch versäumten, werden sich auf die Füße machen, es sei denn, es regnet Schusterjungen. Da Mallybeau gemeint hatte, dass sie diese Redewendung mit den Schusterjungen noch nie gehört hat, habe ich mal die große Suchmaschine befragt. Die kannte das natürlich, hat es als Berliner Jargon bezeichnet.

So, und jetzt greift alle tüchtig zu. Ihr seht, die IGA ist für vieles gut.

 


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MEIN Regen ist …

… ungeheuer vielSEITIG und sehr ausdauernd

Ich bin nicht der Typ, der oft über das Wetter klagt, weil es zu heiß, zu kalt, zu stürmisch, zu trocken, zu nass oder zu „wettrig“ ist, aber das seit Tagen vorherrschende Phänomen ist mir einen eigenen Artikel wert.

Zum Verstehen notwendige Vorgeschichte:

  • Aus dem Küchen- und auch aus dem Badezimmerfenster könnte ich das NORDkap sehen, wenn nicht in nächster Nähe mir eine Häuserreihe den Blick bis dahin versperren würde 🙂
  • Aus einem einzelnen Wohnzimmerfenster könnte ich nachts die Sterne am südlichen Firmament strahlen sehen, wenn denn in Berlin außer der Leuchtreklame noch etwas anderes strahlen würde – zumindest keine Sterne
  • Vom Balkon aus und eben so aus meinem Zimmer und Ola aus ihrem Zimmer – aus allen diesen Fenstern könn(t)en wir der Sonne im WESTEN beim Untergehen zusehen, wenn es denn Sonne gäbe, die untergeht. Sie scheint sich das gesamte politische Drama in Deutschland nicht ansehen zu wollen und hat sich zurückgezogen.

Normaler Weise findet Wetter in einer Himmelsrichtung statt, man oder frau kennen die kalten Ostwinde, die stürmischen Westwinde oder die heißen Saharawinde, die natürlich aus dem Süden kommen.

Doch MEIN REGEN tropft seit Tagen aus ALLEN Himmelsrichtungen, was ich damit beweisen kann oder könnte, dass ALLE Fensterscheiben von oben bis unten voller Regentropfen sind. Nach so einer langen Regenzeit kann der Regen nicht mehr „sauer“ sein, nur die Leute könnten sauer werden – aber die sind ja langmütig – mit dem Wetter haben sie mehr Geduld als mit den Politikern, die NICHTS oder zumindest nicht viel Gescheites auf die Beine bringen.

Sollte ich mal Fenster putzen wollen, muss ich das sicher nur von innen machen, denn die äußeren müssten blitzblank sein, da Regen ja keine Kalkablagerungen enthält.

Und weil ich Regen so schön finde, wenn er von der Natur dringend gebraucht wird, gibt es jetzt noch eine Regencollage.


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Zeitmissmanagement wieder gerade gerückt

Überall – in der Natur und in vielen Blogs – konnte ich sehen und lesen, dass der November fast T-Shirtwetter im Angebot hat und es für die Jahreszeit viel zu warm ist.

Wiesen grünten, Blumen blühten, Blätter fielen trotzdem von den Bäumen. –

Doch gestern gab es den ersten weißen Niederschlag. Schnee möchte ich es nicht nennen, eher waren es heftige Graupelschauer, die gegen meine Fenster prasselten und sogar einige Zeit auf dem Balkon und auf der Brüstung liegen blieben.

2311 Rosen im Vorgarten

2311 Novemberwiese

2311 Novemberwiese 3

2311 Novemberwiese 2


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7 Tage hintereinander …

mit solchen Temperaturen wie heute –

und ich würde in Grönland oder Sibirien einen Einwanderungseintrag stellen. Hitze ist nichts für mich.

In ein paar Minuten geht es in Brasilien darum, dass einige Männerbeine beweisen müssen, dass sie ihre für sie gezahlten Millionen auch wirklich wert sind. – Nur ist es ja wohl so, wenn sie es nicht schaffen, dann bekommen sie auch nichts „vom Gehalt abgezogen“. 🙂 – Sollten sie jedoch heute gegen Frankreich siegreich sein, dann werde ich mal danach den Fernseher anschalten, um zu sehen, ob es dieses Mal einen anderen Interviewkandidaten gibt, der beim Sprechen nicht so deppert in der Gegend herumguckt wie Per M. – ich hatte bei ihm wirklich das Gefühl, dass viele Kopfbälle aufs Gehirn gehen.


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Wettergedicht

Es regnet!
Es regnet! Es regnet!
Es regnet! Es regnet! Es regnet!
Es regnet! Es regnet!
Es regnet!

Es donnert und blitzt!
Es donnert und blitzt! Es donnert und blitzt!
Es donnert und blitzt! Es donnert und blitzt! Es donnert und blitzt!
Es donnert und blitzt! Es donnert und blitzt!
Es donnert und blitzt!

Nur noch 23° C!
Nur noch 23° C! Nur noch 23° C!
Nur noch 23° C! Nur noch 23° C! Nur noch 23° C!
Nur noch 23° C! Nur noch 23° C!
Nur noch 23° C!

Und wie Frau bei solchem Wetter ausschaut, das könnt ihr hier sehen.


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Zukunft – nass, neblig, etwas clärig

Keine von diesen allseits bekannten

  • Wahrsagerinnen
  • Glaskugelbetrachterinnen
  • Pendel-in-Schwung-Setzerinnen
  • Handleserinnen
  • Quacksalberinnen
  • Kartenlegerinnen
  • Kaffeesatzleserinnen

und wie sie alle heißen mögen, diese

Zukunft-vorhersagenden-Zünfte,

würde wohl jemals mit diesen geschäftsschädigenden Attributen „nass“ und „neblig“ für ihre „Kunst“ werben – die Kundinnen kämen nicht, wendeten sich entsetzt um  oder gingen zur Nachbar-Quacksalberin.

Nur Clara, die blogbekannte Alchimistin, ist anders. Ihr schwarzer Humor ist schon fast sprichwörtlich, die Wahrheit springt ihr förmlich aus dem Gesicht und sie kann es sich leisten – ihre Kundinnen kommen wieder.

Ihr einziges Wahrheitsfindungsinstrument ist die Kugel.

Im ursprünglichen Zustand kann man diese Kugeln hier sehen:

Hilfe, mein Balkon muss zum Frisör

In diesen Zauberkugeln kann sie u.a. sehen, dass vielleicht schon eine von euch, die jetzt die Kugeln kommentierend betrachtet, in Bälde eine Clara-Geschichte bekommt, mit der sie hoffentlich zufrieden ist.

Wenn es momentan vielleicht auch warm und trocken sein mag, so heißt es eben doch:

Die Zukunft ist nass und nebelig!

Sehen Sie doch selbst, meine Damen und Herren!

Sieht sie nicht dennoch wunderschön aus – unser aller verfeuchtete und vernebelte Zukunft?

Auf einem kleineren Zukunftsplaneten sind die Farben leuchtender – durch die Feuchtigkeit!

Und das ist Claras Zukunft – die gibt sie  nicht ab!