Claras Allerleiweltsgedanken


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Sprichwortbilder im Februar – 28

Und jetzt alle: „Das ist die  Berliner Luft, Luft, Luft, mit dem ganz besond’ren Duft, Duft, Duft. …“

Das ist die Berliner Luft mit Zarah Leander – nur freiwillig, aber vielleicht will ja jemand hören oder mitsingen?

Aufhören, nichts davon stimmt  – es ist Cottbuser Luft, in der dieser Heißluftballon gerade schwebt oder fährt oder glänzt; früher hat der Ostteil von Berlin nach Trabant, nach Wartburg und nach Braunkohleheizung gerochen – jetzt stinkt alles einheitlich nach Benzin der Superklasse, nach Diesel und in großen Teilen Berlins entweder nach Armut oder nach Geld – das ist sehr unterschiedlich.

Und nun muss ich  mal ein paar Eigenschaften der Berliner aufzählen, die natürlich alle nicht stimmen, sondern nur böswillig behauptet werden. Damit hier keine falschen Irrtümer aufkommen: Ich bin keine Berlinerin.

schnodderig, schlagfertig und witzig, frech bis rotzfrech, geradeheraus, aufbrausend, hektisch, unverschämt, hilfsbereit, Herz auf dem richtigen Fleck, selbstbewusst, gutmütig bis wohltätig, streit- und spottsüchtig, haben Haare auf den Zähnen.

Und ich wünsche heute jemand, dass sie sich mit ihren Gedanken wie in einem Heißluftballon in ferne Fernen (einmal fern wäre zu wenig gewesen) wünschen kann – weg von allem, was hier unten unangenehm und blöd ist.

Und das, was witze.net zu einem Heißluftballon sagt, möchte ich euch nicht vorenthalten.

Ein Mann fliegt einen Heißluftballon und bemerkt, dass er die Orientierung verloren hat. Er reduziert seine Höhe und macht schließlich einen Mann am Boden aus. Er lässt den Ballon noch weiter sinken und ruft: „Entschuldigung, können Sie mir helfen? Ich versprach meinem Freund, ihn vor einer halben Stunde zu treffen, aber ich weiß nicht, wo ich mich befinde!“
Der Mann am Boden sagt: „Ja. Sie befinden sich in einem Heißluftballon. Ihre Position ist zwischen 40 und 42 Grad nördliche Breite, und zwischen 58 und 60 Grad westliche Länge.“
„Sie müssen Ingenieur sein“, sagt der Ballonfahrer.
„Bin ich“, antwortet der Mann. „Woher haben Sie das gewusst?“
„Sehen Sie“, sagt der Ballonfahrer, „alles, was Sie mir gesagt haben, ist technisch korrekt, aber ich habe keine Ahnung, was ich mit den Informationen anfangen soll, und ich weiß immer noch nicht, wo ich bin.“
Der Ingenieur sagt daraufhin: „Sie müssen ein Manager sein.“
„Bin ich“, antwortet der Ballonfahrer, “ woher haben Sie das gewusst?“
„Sehen Sie“, sagt der Ingenieur, „Sie wissen nicht, wo Sie sind, oder wohin Sie gehen. Sie haben ein Versprechen gegeben, von dem Sie keine Ahnung haben, wie Sie es einhalten können, und Sie erwarten, dass ich Ihnen dieses Problem löse. Tatsache ist: Sie befinden sich in exakt derselben Position, in der Sie waren, bevor wir uns getroffen haben, aber irgendwie ist jetzt alles meine Schuld.“ – meine nicht, sagt Clara und verabschiedet sich bis morgen

Halt, im Fotoblog ist doch auch noch was. Der Lastkahnkapitän hat hoffentlich nicht solche Schwierigkeiten wie der „Luftschiffkapitän“


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Sprichwort-Bilder im Februar – 22

Ja, was nehme ich mir denn nun aus als Stichwort für die Sprichwörter-Lexikonsuche? Trichter? Loch? Verkaufstempel? Spiegelungen?

Auf das französische Kaufhaus La Fayette in Berlin, wo das Foto entstanden ist, trifft alles zu bis auf „Loch“ – das wäre ungerecht, denn verkriechen kann man sich dort nicht in einer einzigen Ecke – immer kommen ganz schnell Verkäufer angewuselt, wollen einen bedienen oder zumindest zurechtweisen, dass die oder die Deko oder Puppe doch bitte nicht fotografiert werden sollte, „weil … das Haus nicht in schlechten Ruf kommen will“ – alles nach den Punkten hinter „weil“ ist einzig und allein meine Definition *grins*

Trichter?“ – erfolglos, gibt es in meinem Buch kein Sprichwort dazu

Verkaufen„? – „Gut ausgelegt ist halb verkauft“ – das gut auslegen beherrschen die dort vollkommen, die Verkaufszahlen kenne ich nicht

Oder sollte ich lieber „Mit guten Worten verkauft man schlechte teure Waren“ wählen? – Doch am besten finde ich: „Wo verkauft wird, da wird gelogen.“ – Jetzt wissen wir es, zumindest wird der Preis unangemessen hochgesetzt.

Und zu Spiegel sagt mein Sprichwörterlexikon:

Der beste Spiegel ist ein alter Freund.
Wenn man dich lobt, so sieh‘ in den Spiegel.
Die Gestalt sieht man im Spiegel, aber das Herz sieht man im Wein.

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Die Verkäufer, die dort eingestellt werden, müssen folgenden Test bestehen: (nach http://witze.net)

Wie wollen sie beweisen, dass Sie eine Verkaufskanone sind?“
„Ich habe eine Melkmaschine an einen Bauern verkauft, der nur eine Kuh hatte. Die Kuh habe ich als Anzahlung genommen.“

Kurz, bevor der Post erscheint, kommt jetzt eine aktuelle Ergänzung. Nachdem ich heute (21.2.) tagsüber bis in den späten Abend hinein mehrere Telefonate geführt habe, die allesamt weder lustig noch erbaulich waren, fällt es mir jetzt soeben wie Schuppen aus den Haaren. Ich weiß, was das Ding in meinem Unterbewusstsein schon immer zu bedeuten hatte: „Es ist ein Strudel –und zwar ein ziemlich gefährlicher. Jemand, der in seinen Sog kommt, muss alle Kraft der Welt aufbieten, um dort heil rauszukommen und nicht unterzugehen. Rettungsringe, Stangen und gute Ratschläge helfen sicher, die Gefahr zu überwinden. – Wie ihr jetzt meine Parabel deutet und rätselt, wem hier geholfen werden muss, das bleibt jedem selbst überlassen.

Zu „Strudel“ habe ich weder ein Sprichwort noch ein Zitat gefunden, auch ein Witz war nicht aufzutreiben.

Also dann bis morgen.

Aber vorher noch schnell im Fotoblog gucken.


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Witz-Bild Foto 10

Witz von http://witze.net/:

Ein junger Mann geht spazieren und sieht eine verschrumpelte, faltige, kleine Frau, die glücklich in ihrem Schaukelstuhl auf der Veranda sitzt.
„Entschuldigen Sie,“ spricht er die Frau an, „aber Sie sehen so zufrieden und glücklich aus. Was ist das Geheimnis Ihres Lebens?“
Die Frau antwortet: „Jeden Tag 60 bis 80 Zigaretten, mindestens eine Flasche Schnaps, keinen Sport und jede Menge junger Männer … und das mein ganzes Leben lang!“
„Unglaublich!“ staunt der Mann, „und darf ich Sie fragen, wie alt Sie jetzt sind?“
„Neununddreißig“

Fotograf: E. Stumpe (epmuts) / Pixelio.de

„Lieber kurz und knackig als lang und langweilig“ – hat sich die obige junge Frau als Lebensmotto gestellt.


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Ich kann auch nett sein …

Ich kann auch nett sein …

"Nett" in seiner Urform, unbearbeitet, unverfälscht

Nett in der schon auf Clara getrimmten Art

Und wenn hier jemand mit Recht glaubt, da hätte mir bei dem kecken Durchblick durch den Henkel Lucie über die Schulter geschaut, dann irrt sich der …….. überhaupt kein bisschen. – Danke Lucie, hast du genau so gemacht, wie ich es mir in meinen Fotobearbeitungsträumen vorgestellt habe und bis vor einiger Zeit ja auch machen konnte. Nur PhotoScape gibt das ja nicht mehr her – und für andere Programme habe ich ja nieeeeeeee Zeit, ich muss ja ständig neuen Dummfug hier produzieren *lach*

… will ich aber nicht!

… nett sein ist anstrengend, bringt so viele freundliche Kommentare ein, macht  Arbeit. Ihr habt mir zum Jahreswechsel und zu anderen Gelegenheiten bestätigt, ich soll so bleiben, wie ich bin: NETT auf meine Art.

Ein Beispiel meiner Art von Nettigkeit.

Gleich im neuen Jahr bemerkte ich, dass mein langer Schuhanzieher aus Metall fehlte, der immer draußen vor der Wohnungstür am Regal hängt. Ich brauche ihn sehr, da ich in die Schuhe schlecht ohne reinkomme.

Grimmig schrieb ich einen Zettel (Info für Wildgans: Handschriftlich):

„Viele Grüße an den Dieb meines Schuhanziehers. Falls dieser jedoch auch so alt und kreuzlahm ist wie ich, dann gönne ich von Herzen! Clara Himmelhoch

Zwei Tage später hing er wieder an Ort und Stelle – allerdings sehr verbeult. Ob der arme Kerl Silvester Panzer knacken musste oder als Raketenabwehrschild diente – ich weiß es nicht. Ich muss ihn erst noch ein wenig mit der Feile bearbeiten.

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Und bei WordPress gibt es nochmal die letzte Gelegenheit, eine dieser schönen Puppen aus der Serie zu sehen.


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Mein Auto hat einen Antrag an mich gestellt:

Mein Auto, das bisher auf den wunderschönen Namen Leon gehört hat, wollte noch im alten Jahr eine Geschlechtsumwandlung zur Frau machen – und nach einiger Überlegung habe ich seiner Bitte stattgegeben. Es ist mir nicht unangenehm, mit einer knackigen (überall im Auto knacken die Kunststoffteile) jungen Dame Leon-ora mit Schlafzimmerblick unterwegs zu sein. Von ihr lassen sich strafend guckende Polizisten viel besser besänftigen, wenn sie mit ihren langen Wimpern klimpert und den wohlerprobten Augenaufschlag zeigt:

Wenn sich allerdings die Fahrerin des Autos – in diesem Falle also ich – nach der zünftigen Silvesterfeier so angeschickert wie auf der gezeigten Collage – aus dem Fenster beugt und mit leicht vernebelter Stimme fragt: „Was ist denn, Herr  Wachtmeister? Bin ich schon wieder mal zu schnell gefahren? Oder ist meine Atemluft nicht clean?“ – dann wird wohl keine Klimperei von Leonora mehr etwas nützen – und die Fleppen sind weg. Sie schaut aber auch zu benebelt auf den einen Polizisten, den sie doppelt sieht – Zum Glück ist dieser Alptraum noch nie eingetreten.

Der Herr Verkehrsgesetzeshüter wird vielleicht auch bekritteln, dass die Autofahrerin nicht mehr nach der neuesten Hutmode gekleidet ist, denn Weihnachtsmützen sind doch schon 5 Tage aus der Mode – oder?