Claras Allerleiweltsgedanken


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Jahresendgedöns 1

Viel Zeit bleibt ja nicht mehr, also werde ich mich wohl ein wenig sputen müssen. Momentan schläft die Blogbegeisterung ein wenig – warum weiß ich gar nicht so genau.

Da ich ja meiner Wohnung den Weihnachtsschmuck dieses Jahr vorfristig übergestülpt hatte, fand ich, dass ich jetzt auch schon „abrüsten“ durfte – ich hatte mir die ganze Kugelei übergesehen. Die Lichtbringer durften noch bleiben, schließlich will ich keine angefangenen Batterien wegwerfen.

 

Kombiniert mit einer tollen Marzipanpackung bekam ich eine Pflanze, deren Übertopf wie ein Geschenkpaket gemacht war. Leider sind die Goldkrümel schnell flüchtig, besonders von den stark vorstehenden Teilen, so dass es jetzt bei mir an vielen Stellen „goldig“ aussieht.

Als es gestern heftig polterte, erschrak ich schon ein wenig – andere Leute springen aus dem 4. Stock, nur weil jemand in die Wohnung eindringt und die Tür eintritt. Aus der 8. Etage müsste ich mir einen anderen Ausweg überlegen, denn diesen Abgang würde ich nicht nur verletzt überleben.

Ich kam ins Wohnzimmer – und – die ZEIT war abgestürzt, oder meine „Ersatzweltzeituhr“ war verunfallt.

Das Original der Weltzeituhr ist ja am Berliner Alexanderplatz

und ein beliebter Treffpunkt für ein erstes Date. Da das sehr viele machen, kann man sich schnell einen Überblick verschaffen und wenn einem das Angebot nicht gefällt, wieder unauffällig den Rückzug antreten. – Aber aus solchen Zeiten bin ich ausgewachsen.

Was will mir das sagen??? Ist meine Zeit bald abgelaufen? Gute 10 Jahre wollte ich eigentlich noch machen – aber wenn es anders kommt, muss ich es auch akzeptieren.

Ich konnte den ziemlich schweren Bilderrahmen nicht einfach wieder aufhängen, weil die Aufhängung gebrochen war. Also ließ ich mir eine Interimslösung einfallen:

Als das Bild so hing, musste ich an die „Regenbogenbrücke“ denken, über die ja dem Vernehmen nach Hunde und Katzen gehen, wenn sie ihre Menschen verlassen.

Und dann habe ich ein wenig rumprobiert, wo ich meine Weltzeituhr erst einmal unterbringen kann:

Und jetzt steht sie definitiv bis zum nächsten Jahr dort – und ich melde mich noch einmal kurz in diesem Jahr.


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Der Mensch lebt nicht vom Brot allein … 3

Tja, wovon lebt denn der normale Mensch so, wenn es nicht das Brot allein sein soll?

Zum Frühstück z.B. Obst mit Müsli und Milch und natürlich einem Kaffee.

Zur Mittagszeit gibt es meist bei mir noch nichts Warmes, das kommt bei mir fast immer erst am Abend auf den Tisch. Deswegen begnüge ich mich zu dieser Mahlzeit mit selbst angefertigtem Salat. Das kann Mohrrübensalat sein, das kann Rote-Bete-Salat mit Äpfeln sein. Ich mag aber auch Chicoréesalat mit sehr vielen Zutaten – oder der berühmt-berüchtigte Schopska Salat vom Balkan, der aus Paprika, Gurken, Tomaten und Zwiebeln besteht, angereichert mit Oliven und Fetakäse. „Berüchtigt“ deswegen, weil ich den früher so oft gemacht habe, dass ich von Besuchern gefragt wurde, ob ich NUR diesen Salat kann.

Zur Vesper z.B. ein Stück Marzipanstolle (wirklich nur eine Scheibe!!!) oder ein anderes schönes Stück Kuchen – momentan kann es auch ein großer runder Pfefferkuchen sein und den Kaffee muss ich wohl nicht extra erwähnen.

So und jetzt zum Event: Clara kocht 🙂 😉

Ich koche manchmal, nicht nur aus Wut.

Ich liebe es, viele, viele Zutaten in Öl zu garen. Hier habe ich mit den Kartoffeln angefangen, weil die am längsten brauchen. Später kamen viel Zwiebel und viele Gewürze dazu –

dann folgten zwei Zucchini, die ganz klein geschnitten wurden. – Da ich noch Chicorée vom Salat übrig hatte, kam der auch noch mit in die Pfanne.

Auf dem letzten Foto ist die geschnittene Wienerwurst schon dabei. Sie sieht deswegen so malträtiert aus, weil mich die dünne Kunststoffpelle stört.

Apropos Fleisch und Wurst – ich werde es wohl nie im Leben schaffen, Vegetarierin zu werden. Ich habe den Konsum eingeschränkt, weil ich das mit der (brutalen) Tierhaltung unter unwürdigen Bedingungen auch verabscheue – aber ich habe zu wenig Phantasie, ohne Fleisch und Wurst zu leben und zu kochen.

Der Vorteil so einer großen Pfanne mit Essen ist natürlich der,dass ich nicht am nächsten Tag gleich wieder was kochen muss 🙂

Und über diese nachgemachten veganen Fleischprodukte kann ich nur schmunzeln.

Und so sah dann mein Essen aus. ich esse viel lieber aus Schüsseln – es muss ja nicht gleich der Blechnapf sein – als von tiefen oder flachen Tellern – bei letzteren schiebe ich manchmal das Essen vom Teller – mache also „Schweinkram“

Und tschüss sagt Clara

 


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Der Mensch lebt nicht vom Brot allein … 1

… sondern auch:

1. Von dem erfrischenden Nass, das uns – neben Regen – von den Wasserbetrieben (Berlins) zur Verfügung gestellt wird – über das Berliner Wasser gibt es relativ wenig Klagen – aber Kalk ist überall, dagegen kann man was machen.

2. Und der Mensch kann mit diesem erfrischenden Nass Kaffee kochen, Tee zubereiten, Säfte und Schnaps verdünnen, sich die Zähne putzen, Essen kochen usw. usf. – Wir alle müssen uns immer mal ins Gedächtnis rufen, was das allein für ein Luxus ist – andere laufen für jeden Eimer Wasser weite Strecken. – Unter anderem wegen letzter Tatsache will ich endlich in unserer Wohnanlage Wasseruhren für jede Wohnung, damit die Leute u.a. aufhören, unter fließendem Wasser Gemüse zu putzen oder anderen Unfug machen. – Aber die Alteingesessenen sind natürlich dagegen.

3. Der Mensch lebt auch von Süßkram – manche mehr, manche weniger – ich leider mehr – besonders jetzt in der Adventszeit. Schokolade, Marzipan, Kekse und Pfefferkuchen erfreuen bei mir leider nicht nur die Augen, sondern auch die Hüften, denn dort will all das Zeux hin.
Ich kann nur hoffen, dass mich der Nikolaus nicht wieder mit so viel verführerischem Süßzeux verwöhnen und verführen will. – Wenn ihr das lest, weiß ich es schon – sage es aber nicht.

4. Will der Mensch gesund bleiben oder auch werden oder hat er gar den Wunsch, alt bis uralt zu werden, dann kommt er um die Erzeugnisse der Pharmaindustrie nicht herum. Manchmal neige ich dazu, damit ein wenig zu übertreiben, aber ich habe schon mächtig abgebaut: kein Curcuma mehr, keine Hyalurondragees, keine Grünweißen, die Kijimeja heißen – nur noch Magnesium und Calcium als Nahrungsergänzungsstoffe. So reduziere ich auch den Verpackungsmüll. – Falls es mir schlecht gehen sollte – dann muss ich das anders in den Griff kriegen – einfach nicht so alt werden.

Und nicht über die arg volle Tablettenbox erschrecken – sie reicht jetzt für 2 Wochen. Ich muss allein schon 3 Tabletten gegen zu hohen Blutdruck schlucken – und es klappt immer noch nicht richtig, oft genug ist er früh, wenn ich grade aufgestanden bin, bei 150.

5. Aber leider leben die Menschen in den Großstädten auch mit vielen schädlichen Sachen – z. B. mit den Autoabgasen. Da kann sich die Politik in unserem Land drehen und wenden und winseln: Sie haben das Problem nicht im Griff, und so lange solche bescheuerten Minister wie Scheuer was zu sagen haben, wird sich das auch nicht ändern.

6. Der Mensch oder vielleicht sein Geist lebt und erfreut sich aber auch an schönen Dingen, manchmal heißen diese Sachen Literatur, manchmal Gemälde, manchmal ganz allgemein Kunst. Ich weiß, dass das nächste keine Kunst ist – aber im Moment erfreut es meine Seele aber doch.

7. Wovon der Mensch aber größtenteils lebt, das zeige ich euch beim nächsten Mal.

 

 

 


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Und täglich grüßt das Murmeltier – ääääh der Wasserkocher

Momentan hat sich mal wieder erwiesen, dass mein „Vorsorgebloggen“ gut ist, denn im Moment bin ich gehandicapt. Da ich aber schon Tage, nein Wochen oder gar Monate gesund bin 🙂 😉 , nehme ich das jetzt mit vollkommener Gelassenheit mit erstaunter Überraschung hin. Ich hatte es ja schon in der Kommentarbearbeitung vorgestern erwähnt und bekam zur Antwort: „Hört das denn niemals auf?“ – Ich habe Tropfen (Antibiotika + Cortison) bekommen und wegen meines immer noch hohen Blutdrucks schlug er mir eine Untersuchung des Sehnervs vor. Die wird nicht von der Kasse getragen. Hauptsächlich geht es in dieser Untersuchung um eine Glaukomprophylaxe – der Sehnerv ist ein Abfallprodukt dabei. – Interessant fand ich nur den Kostenvergleich. Im Netz sind 20,00 € bis 40,00 € angegeben, diese Praxis will jedoch 100,00 € haben. Sie soll für die Augen ein wenig riskant sein. Erklärt hat er mir nichts weiter – ich denke, ich werde den vereinbarten Termin für März wieder absagen.

Doch jetzt zum eigentlich für heute vorgesehenen Artikel zurück.

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Auf meinen für diese Wohnung angeschafften Wasserkocher war ich ziemlich stolz – erstens, weil er weiß war und zweitens, weil er mir die Temperatur anzeigte.

Im Laufe der Zeit legte sich die Begeisterung ein wenig, weil ich nicht sah, wie viel Wasser ich einfüllte – und deswegen grundsätzlich zu viel Wasser erhitzte. Muss ja nicht, wo die Energiepreise nächstes Jahr schon wieder steigen.

Meine LiebingsJungfreundin nahm ihn mir sehr, sehr gern ab, weil ihrer das Zeitliche gesegnet hatte. Mein A-Discounter hatte welche aus Glas mit Farbanzeige im Angebot. Diese Farbanzeige kommt einer Temperaturanzeige sehr nahe.

Und jetzt habe ich – extra für mich und euch – ein Minifilmchen aufgenommen. –


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Clara, du bist eine Streberin!!!

Nicht nur hier, sondern an so vielen Stellen hast du immer wieder getönt, dass dich Politik nicht interessiert, dass du also auf keinen Fall in die Politik gehst.

Und was machst du jetzt??? Du gründest deine eigene Europäische Union = EU und wirst natürlich auch gleich EU-Kommissionspräsidentin!!! Meinst du, du kannst es besser als die ehemalige „Flinten“Uschi??? Ich glaube das vielleicht doch nicht, denn sie hat erstens mehr Erfahrungen – vielleicht sogar mit Kindern – auf jeden Fall aber mit Politik.

Zeige mal deine neue EU-Fahne!

Das sieht aber schon ganz schön adventlich – wenn nicht sogar (vor)weihnachtlich aus. Damit hast du streberhaft gleich noch gegen einen zweiten Grundsatz verstoßen: Vor dem ersten Advent wird keine Weihnachtsdeko in den Wohnungen und Stuben angebracht!!! Aber eines hast du ja wenigstens respektiert: Du hast nicht vor Totensonntag geschmückt die Fotos wenigstens nicht vor Totensonntag veröffentlicht.

Dann kannst du jetzt auch zeigen, wie du dieses Jahr dein Amtszimmer verkleidet hast:

Du bist und bleibst also eine lila EU-Kommissionspräsidentin.- Bedeutet die Matroschka, dass du Russland besonders liebevoll unter deine Fittiche nehmen willst? – Übernimm dich nicht an dem „smarten“ Wladimir! – Und sind an dem Kranz und in dem Goldfischglas so viele Kugeln, wie du und deine Kommission an klugen Ideen produzieren wollt? – Dann wird es ja vielleicht doch eine gute Zeit mit dir!

Eine ständig überarbeitete EU-Kommissionspräsidentin braucht zur Auffrischung ihrer Kräfte Essen und Trinken, denn das hält Leib und Seele zusammen. Also gibt es im Amtssitz auch eine Küche. Und da du ja wie die Oberchefin Angela aus dem Osten kommst, ist die Küche natürlich rot – wie der Staat, aus dem du kommst. Bei dir hat die Einfärbung nicht bis zum Rot gereicht, du bist nur lila geworden.

Und wie hat die rote Zora die grüne oder doch lila Clara die Küche geschmückt?

In der nachfolgenden  Collage ist der kleine Küchenengel versteckt, der sich immer um die Kaffeemaschine kümmert. – Im Amtssitz sind natürlich nicht nur kluge Frauen, sondern auch solche männlichen Politiker ähnlich dem Innenminister oder Verkehrsminister oder unzähligen anderen Ministern, denen die Politik den Verstand aus dem Hirn geblasen hat. Hier ist es der braune Hirsch, der immer nur Kaffee säuft, aber nie Bescheid gibt, wann die Maschine leer ist. Ob dem je im Leben mal ein leuchtender Stern aufgeht?

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Die anderen Amts- oder Privaträume zeige ich euch beim nächsten Mal – die EU-Kommissarin verschießt ihr Pulver langsam und sorgfältig!


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Entschuldigt – ich bin gerade überfordert

Gestern habe ich – ich weiß nicht wann, ich weiß nicht wo, ich weiß nicht wie – mein Schlüsselbund verloren. Natürlich nicht das, was ich hier zeige. Es hatte zwar zum Glück den dicken langen Schlüssel nicht dran, dafür noch einen Kellerschlüssel und zwei Fahrradschlüssel.

Im Normalfall bin ich diejenige im Haus, die kaum von innen abschließt – doch heute Nacht habe ich gegen 3.00 Uhr noch nicht geschlafen. Anhand der eingravierten Wohnungsnummer im Haus- und Briefkastenschlüssel kann man nämlich ausrechnen, dass das meine Wohnung ist. Erst, als ich mit dem SSS = SuperSicherheitsSchlüssel von innen abgeschlossen hatte, klappte es mit dem Einschlafen.

An dem abhanden gekommenen Bund war ein laminiertes Schild von ElektroConrad dran. Die bieten den Service an, dass der Finder die Schlüssel nur in einen Postbriefkasten werfen muss – dann finden die den Weg zu mir. – Ich muss ihn irgendwo „öffentlich“ verloren haben, denn ich war nicht auf Abwegen. – Blöd ist ja bei mir, dass ich es nicht höre, wenn die Schlüssel runterfallen – auch auf Steinboden nicht.

Entschuldigt, für den vorherigen Post mit den Fotovergleichen bin ich im Moment viel zu hibbelig – ich muss einiges erledigen.

Bis bald – und wie ich euch kenne, drücken mir alle die Daumen.


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Stoffmusterwahllokal von Clara bittet um rege Wahlbeteiligung

Ich weiß jetzt schon, dass es euch gehen wird wie mir – ihr werdet euch auch nicht entscheiden können.

Stoffmuster 1 grün

Stoffmuster 2 – orange terrakotta

Stoffmuster 3 – terrakotta

Stoffmuster 4 rot grau weiß

Stoffmuster 5 in den bekannten Farbkombinationen

Stoffmuster 6 – gelb in Schattierungen mit „Webfehlern“, die Dreckpunkten nachempfunden sind

Und zum Schluss noch als Galerie, da kann man sie besser hintereinander ansehen.

Muss eine Markise farblich zu ihrer Umgebung passen. Der Balkon ist ziemlich in grau gehalten, die Kunststoffbodenfliesen, die Wandfliesen und die Stühle sind grau – die Wände sind natürlich weiß.

Das dahinterliegende Wohnzimmer hat zwei grüne Wände, eine helle, eine dunkle. Der Fußboden ist Holz und die Möbel sind weiß und die Polstersachen schwarz. – Mehr weiß ich jetzt auch nicht.

Und so sieht meine Haus- bzw. Balkonachse aus: Könnt ihr Balkon Nr. 8 überhaupt noch sehen?