Claras Allerleiweltsgedanken


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Never change a running system …

… ist einer der wenigen englischen Sätze, den ich verstehe und begreife und den ich (hoffentlich) auch fehlerfrei schreiben kann.

Eigentlich müsste der Artikel aber so heißen:

8 Euro an der falschen Stelle gespart – nämlich am Kopf!

Es ist ca. ein Jahr her, da habe ich beim Friseur meines Vertrauens 16 € für einen Haarschnitt OHNE Kopfwäsche bezahlt. Ich kann diese Rückwärtsbecken nicht leiden, da tut mir nach der Haarwäsche die Halswirbelsäule weh.

Mein Lieblingsfriseur konnte den gesamten, allerdings sehr dünnen Haarschopf mit der Maschine kürzen – und ich war IMMER zufrieden.

Doch dann legte sich dieser aufmüpfige „Knabe“ mit seiner türkischen Chefin an und wurde aus dem Personalbestand entfernt.

Dennoch blieb ich dem Salon treu, musste jedoch (plötzlich und unerwartet) 20 € bezahlen – fand ich ja noch okay, obwohl meine 753 Haare relativ schnell gekürzt sind.

Dann kam Corona, die Salons hatten längere Zeit geschlossen und die Chefin dachte vielleicht, dass die Kundinnen in der Zwischenzeit die Preise vergessen haben. Gut, jetzt kam die Pflichthaarwäsche dazu, doch 28 € fand ich dann in dieser kurzen Zeit doch eine ziemlich heftige Preissteigerung.

Also suchte ich mir einen anderen Salon, in dem ich wieder für 20 € meine abgeschnittenen Fusseln auf dem Fußboden, auf meiner Kleidung und schlimmstenfalls in meinen Augen finden konnte.

Aber ich habe es selten so bereut, „geizig“ gewesen zu sein. Jedes mal, wenn ich in einen Spiegel gucke, wende ich mich ganz schnell ab. Ich hatte noch Glück, dass sie mir keine Löcher oder Stufen in die Haare geschnitten hat – aber SCHÖN ist anders.

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Ich habe noch ein zweites Beispiel. Zahnärzte und ich sind nicht die Partner, die komplikationslos miteinander auskommen. Mir sind Exemplare begegnet, die müssen ihren Berufsabschluss oder sogar den Doktortitel im Lotto gewonnen haben – so wie manche Leute ihren Führerschein.

Dieses Mal wollte ich es ganz besonders gut machen. Doch offensichtlich sind zu viel „Master“ nicht unbedingt ein Garant für den Erfolg. – Doch eine Nachbarin hatte ihn mir empfohlen, aber gleich dazu gesagt, dass er nicht günstig oder billig oder preiswert ist. Doch meine Zähne sind schon eine wichtige Sache, deswegen bin ich hin gegangen.

Ich zeigte ihm meinen jetzigen Zahnbefund und meinte nur, dass die gewünschte Neuanfertigung in etwa so aussehen sollte wie das vorhandene – nur an manchen Stellen besser.

 

Dann kommt der erste Entwurf – und die Zahnfarbe wich so gravierend ab, dass ich entsetzt war. Er schob mir den Schwarzen Peter zu, aber es hatte eine Helferin gemacht – und ich weiß, dass es bei der Vergleichsprobe korrekt war.

Leider habe ich in dem Moment zu wenig auf die Zahnform geachtet. Er war wortreich der Meinung, Schneidezähne haben weitaus anders auszusehen als meine, nicht so klein und nicht so mit Abstand wie bei mir. Dementsprechend hat er mich mit einem Modell „überrascht“, mit dem ich wenig zufrieden war.

 

Dann kam der nächste Termin und der Meister war im Urlaub – doch er wurde von einem jungen Zahnarzt vertreten. Und der hat sich wirklich alle Mühe gegeben und ca. 20 Minuten versucht, Fehler des Zahnarztes oder des Labors auszubügeln, was aber nicht ging   – es passte nicht, es saß nicht, es hielt nicht. – Also musste ich auf den Chef warten.

Meine Argumente: zu lang, zu breit, zu wenig haltend wollte er am liebsten nicht anerkennen – aber ich führte es ihm bildlich vor. Trotz meiner Bitte bemühte er sich nicht darum, so zu sprechen, dass ich ihn verstehen konnte – so blieb über die Hälfte unverstanden.

Er meinte, einen Schaden mit einer Unterfütterung zu beheben.

Zwei Tage später: nichts passte, alles drückte und ich wurde ungehalten.

Als er die Worte sprach: „Sie müssen nichts bezahlen, ich breche die Behandlung ab“ hättet ihr mal sehen sollen, wie schnell ich draußen war.

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Das Leben macht klug und weise – manchmal dauert es länger, manchmal geht es schneller!


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An Corona werden wir uns die Zähne ausbeißen …

… und ich bin mit gutem Beispiel vorangegangen

Na gut, ich gebe ehrlich zu, es war ein Endstück von einem selbstgebackenen Brot. Im Toaster aufgefrischt, schmeckte es himmlich – bis zur Mitte des Kantens, dann knackte es. Geistesgegenwärtig unterband ich den Schluckakt, so dass ich das kleine Zähnchen in der Hand hielt.

Wenn ihr mir versprecht, keine Antireklame gegen mein Jung-Frauen-Image zu machen, gestehe ich euch, dass ich insofern Glück hatte, dass es kein richtig echter Zahn war.

Also hieß es, beim Zahnarzt vorbeizugehen, um die Sache wieder in Ordnung zu bringen. Ein Instinkt sagte mir, dass ich besser vorher anrufe. Die Helferin meinte, dass sie kein eigenes Praxislabor mehr haben (das war der Hauptgrund auf seiner Website, warum ich mir diese Praxis ausgesucht habe) und alle Arbeiten außer Haus erledigen lassen. Und ich würde es garantiert nicht bis Freitag zurückbekommen – das hieße dann das ganze Wochenende Suppen, Kartoffelbrei und Apfelmus (oder so ähnlich) bis zum Montag.

Also verlegten wir den Termin auf Montag 9.00 Uhr. Mein Telefon war noch nicht abgekühlt, da bekam ich eine SMS, ich sollte anrufen, der Termin muss verlegt werden.

Also machte ich das und erfuhr, dass dieser Zahnarzt (oder alle Zahnärzte in Berlin???) die tägliche Sprechzeit auf zwei Stunden begrenzen. Ich redete mit Menschen und mit Engelszungen, dass ich den Zahnarzt gar nicht bräuchte, sondern nur den Auftrag für das Zahntechniklabor. Ich wollte es selbst zum Labor schaffen und hätte aus Kulanz alle anderen Sachen auch mitgenommen. – Aber auf solche Eigeninitiativen ist der Westen nicht eingerichtet. – Ihre Aussage: Montag abgeben und Mittwoch zurück bekommen.

Was macht Clara???? Sie sucht sich ein Zahntechniklabor im ehemaligen Ostberlin und ruft dort an. Ich brauchte ganz schön lange, bis ich den Chef überredet hatte. Am Freitag 9.30 Uhr soll ich da sein. „Läppische“ 30,00 € will er von mir haben, für eine Arbeit, die maximal 10 Minuten dauert. Aber natürlich habe ich den Mund gehalten und nicht protestiert.

Bei meinem Zahnarzt sollte ja jetzt eine größere Sache gestartet werden, für die ich gestern den bestätigten Heil- und Kostenplan meiner Krankenkasse bekommen hatte. Doch bei zwei Stunden täglicher Arbeitszeit können wir das vergessen.

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Ich habe noch so einen unerklärlichen „Hamsterschlager“ entdeckt. Meine Mülleimertüten gingen dem Ende entgegen – wie gesagt, ich betreibe keine große Vorratswirtschaft. Und jetzt: N*etto: Nichts, nur teure Biomülltüten; A*LDI: das gleiche Bild und bei L*IDL gab es welche, aber für zu viel Inhalt – aber die habe ich dann dennoch genommen, denn ich wollte den täglichen Müll – immerhin drei Eimer für Verpackungsgedöns, Papier und normalen Abfall – nicht in zwei Händen runterschaffen.

Und allmählich sehen einige Regale wirklich leer aus. Die Verkäufer sagten mir, dass auch nicht geliefert wird. Die Tiefkühltruhen können eigentlich abgeschlatet werden, denn es ist nichts drin – Verar…….. die uns dann nicht doch im Fernsehen, wenn sie immer wieder sagen, es ist alles zur Genüge da.

Aber ich habe beschlossen, NICHT zu verhungern.

478 Worte sind genug über Zähne und Corona!

 


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Lila Therapeutika und mehr

Dass es bei mir im Gebälk ein wenig kriselt, davon habe ich ja schon ab und an berichtet. Na gut, 32 und 42 bin ich ja nicht mehr, da darf es schon ein wenig knacken und knirschen, denn es heißt ja nicht umsonst: „Ab 50 geht’s bergab! – oder etwa schon ab 30?

Von meiner „Nasenfreundin“ bekam ich eine Physiotherapiepraxis in meiner Nähe empfohlen, da mein Stammtherapeut nach Teltow in eine Rehaeinrichtung abgewandert war, wo ich keinen Termin bekam.

Ich war in der Praxis SOFORT zu Hause, als ich den lila Salon entdeckte. Die Chefin musste auf meine Sympathiebekundungen nicht lange warten.

Wahrscheinlich wurde ich deswegen mit diesem „lila Stern“ belohnt und getapet. Sollte es wirklich nichts helfen, so hat es doch meiner lila Seele geholfen 🙂 😉

Aber was hat sie mir beigebracht??? Krankengymnastik heißt: Kalt und Grausam!!!!!! Wenn ich bei ihr laut winselnd oder sogar schreiend auf der Behandlungsliege bin, gehört sehr viel Masochismus dazu, diesen „Sadismus“ lange auszuhalten. Aber es ist die bisher beste Behandlung, die ich bisher für mein Lahmbein bekommen habe.

Tja, und dann besuchte ich eine Doppelkopffreundin, die sich in einer Orthopädischen Klinik in Potsdam eine Kniegelenksprothese einsetzen lassen hat. Als ich ihre Unterarmstützen sah, fing ich darüber nachzudenken, für welche Zwecke ich sie mir von ihr borgen kann, wenn sie die beiden nicht mehr benötigt. 🙂 Da ich mit dem Handy fotografiert habe, ist die Aufnahme nur drittklassig – aber das dunkle Lila war erstklassig.

Und dann führte mich mein Streifzug durch den großen A-Discounter in meiner Nähe. Natürlich habe ich gekauft, was förmlich nach mir rief – und es hat sogar schon Erfolge gezeigt. Die reife Haut der Frau über 60 ist tatsächlich schon gebügelter als vor der Anwendung. Ich bräuchte jetzt nur noch jemand, der mich früh und abends an das Schmieren erinnert.

Als ich noch in der Phase war, mir nach der letzten Zahnarztenttäuschung einen neuen suchen zu müssen, griff ich auf einen zurück, bei dem ich vor Jahren schon einmal war. Habe ich mich etwa von den lila Trinkbechern im Wartezimmer „bestechen“ lassen?

Er macht ja einen ganz patenten Eindruck, aber das Labor scheint noch nicht besser geworden zu sein als damals. Sie haben sich so gründlich in der Zahnfarbe geirrt, dass das Erstmodell noch einmal gemacht werden musste. – Vielleicht wären sie mit lila Zähnen besser zurecht gekommen?


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Die Habgier kommt auf leisen Sohlen …

… oder wie sich ein Zahnarzt seine Praxis vergolden möchte

Zahnärzte scheint die Berufsgruppe zu sein, mit der ich in den letzten Jahren Probleme habe, denn es gab mehrere Versuche. Vielleicht bin ich zu anspruchsvoll, vielleicht will ich, dass die Arbeit gut aussieht UND dass ich gut essen kann – das ist wahrscheinlich zu viel verlangt. Ich hatte mal einen sehr guten, aber er trennte sich von mir.

Lange Rede, wenig Sinn. Ich hatte mir einen in der Nähe gesucht. Er machte einen vertrauenerweckenden Eindruck. Dieses Vertrauen wurde bis in die Grundfesten erschüttert, als er die erste Rechnung stellte.

Im Zahnlabor wurden zwei Miniersatzteile getauscht – in 5 Minuten erledigt. Der Preis: 28,46 €, der gleiche, wie auch vor drei Jahren auf einer anderen Rechnung. Teuer genug für diese geringe Arbeitszeit und kaum Materialeinsatz.

Mein Zahnarzt hat aus einer Mücke einen riesigen Elefanten gemacht, denn ich sollte laut Rechnung 102,54 € bezahlen. Er hat sich selbst gleich zwei Honorare im Wert von ca. 54,00 € zukommen lassen, obwohl er selbst dafür nicht einen Finger krumm gemacht hat. Das finde ich eine mittelschwere Sauerei. Ich werde das Problem bei der Zahnärztekammer ansprechen.

Zusätzlich habe ich mit meiner Krankenkasse gemailt und telefoniert. Alle wollten die genaue Zahntechniklaborrechnung haben. Ich versuchte es, doch ich bekam zur Antwort: „Kassenpatienten bekommen die Rechnungen nicht ausgehändigt!“ – (die sind nur blödes Zahlvieh, dass die Rechnungen begleichen muss.“ Da dieses Gespräch schon gestern stattfand, hat der Zahnarzt jetzt Zeit, die Rechnung notfalls zu manipulieren.

Ich denke allerdings, dass dann unsere „Zusammenarbeit“ beendet sein wird. Was er bisher geliefert hat, ist nicht gut. Ich habe seit dem Provisorium Kiefergelenkschmerzen – und die brauche ich nicht.

Es sieht sehr nach absichtlichem Betrug aus, denn ich musste das Formular, mit dem er einen Festkostenreparaturzuschuss bei der Kasse beantragen wollte, schon blank im voraus unterschreiben.


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Zähne zusammenbeißen!

… ist so ein richtig blöder Spruch!

Es gibt Tage-Wochen-Monate, da muss man das sehr oft machen. Kann natürlich sein, dass diese „Dinger = Zähne“ darunter leiden, sind ja auch nicht mehr die Jüngsten, auch wenn sie überwiegend den Zahnarzt als Papa und das Zahnlabor als Mama haben, also mit anderen Worten, bedeutend jünger sind als ich.

Drohendes Unheil schwante mir schon im Hinterkopf, als ich mich Ende Juni in der Zahnklinik Lichtenrade als Neupatientin anmeldete. Ich habe es gern, wenn sich die Zahnärzte im Notfall untereinander vertreten können, vor allem aber, wenn das Techniklabor gleich im Hause ist. – Mir wurde der 29. August angeboten – lt. Website bei einer jungen, attraktiven Zahnärztin.

Doch am Vorabend des gestrigen Tages wurde die Planung über den Haufen geworfen – und zwar so stark, dass ich gleich am nächsten Tag um 10.00 Uhr meinen Antrittsbesuch abstatten musste.

Wenn das Fundament wackelt, dann mach etwas, damit der ganze Aufbau nicht einstürzt!
(Später mehr)

Da muss Clara doch bei der Zahnpflege irgendwas falsch gemacht haben!

0408 Clar mit Zahnbürste

Der Antrittsbesuch hat stattgefunden und alles kam, wie ich befürchtete. Mein damaliger Zahnarzt pries das Implantatsystem „Ankylos“ als eines der gängigsten an – wahrscheinlich galt das nur für die ehemaligen Ost-DDR-Gebiete. Nach ihm habe ich ja mit einigen Zahnärzten lockeren oder engeren Kontakt gehabt – nicht ein einziger kannte das System.

Und die Hersteller sind ja immer so fies raffiniert, dass sie sich in allem, ich meine, in ALLEM, von ihrer Konkurrenz unterscheiden – also jede Schraube und jeder Schraubendreher ist speziell.

Der junge Zahnarzt (offensichtlich ist es hier auch wieder so wie schon in einer Zahneinrichtung, dass es einen Chef gibt, der junge Zahnärzte bei sich beschäftigt – und zwar so lange, bis sie gut genug sind, um auf eigenen Beinen zu stehen) stellte also fest, dass von den 4 Halteschrauben 2 verschwunden sind, so dass die ganze Konstruktion ins Wanken geraten ist.

Mal sehen, wann sie es von dem Vertreter für Ankylos-Produkte beschaffen können. Teuer für mich wird, dass ich nicht nur die Schrauben und die Arbeit, sondern auch das Werkzeug bezahlen muss, denn die Praxis braucht es nicht. – Dann bin ich aber unabhängig, weil ich mit dem Ankylos-Schraubendreher und den Ersatzschrauben (es gibt sie nur im 4er Pack und ihr wollt nicht wissen, was eine Schraube kostet) zu JEDEM Zahnarzt gehen kann.

Sehr geehrter Herr Gott,
als Sie den Menschen konzipiert haben, dachten Sie sicher nur so an 40 – 50 Lebensjahre, deswegen kann ich Ihnen jetzt schlecht in die Schuhe schieben, dass Sie sich über alles, was nach den zweiten Zähnen passieren soll, keinerlei Gedanken gemacht haben.
Setzen, mangelhaft!

13.00 Uhr

Soeben kam der Anruf, dass die Sachen von Ankylos angekommen sind und ich habe mir für 15.00 Uhr einen Termin „erpresst“. Drückt mir bitte die Daumen, dass alles passt, damit ich nicht nur meine neuangelegten riesigen Joghurtreserven angreifen muss, sondern auch wieder anständige Sachen kauen kann. Ich muss dafür den Rehasport ausfallen und wahrscheinlich in strömendem Regen zur Bushaltestelle gehen — alles egal!


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So wird Geld verdient!

Vor ein paar Tagen war ich mal wieder zur Prophylaxe. Der „Bestand“ an Implantaten und Zähnen, der geputzt und gewienert werden muss, ist ja schon sehr überschaubar.

Da der Besuch zum wiederholten Mal in dieser Praxis stattfand, konnte ich annehmen, dass alle wichtigen Daten bekannt und aufgeschrieben sind. Ich wunderte mich nur, dass ich gefragt wurde, wann wo wie und was gemacht wurde. Die Fragen hörten gar nicht auf – die Behandlungszeit wurde dadurch um eine erkleckliche Minutenzahl verlängert.

Als mir am Ende eine Summe genannt wurde, haute die mich fast vom Hocker. Ich bekam mit, dass es eine Grundgebühr von 10,00 € gibt und dann jede Minute mit 1,00 € zu Buche schlägt.

Gut zu wissen für das nächste Mal – da beantworte ich alle (überflüssigen) Fragen erst am Ende, wenn abgerechnet wurde.

Frau lernt nie aus! Und für die Zukunft: Doppelt putzen, damit ich nur die Hälfte bezahlen muss.

2303 Zahnbürsten

0103 Clara - Schriftzug


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Fischsalat …

ist auch nicht mehr das, was er mal war.

Es geschah an einem der letzten Freitage. In aller Ruhe und Gemütlichkeit sitze ich im Halbschatten auf meinem Balkon und genieße mein Mittagsfrühstück. Frisch getoastetes Brot mit rotem Fischsalat, der seine Farbe den roten Beeten zu verdanken hat.

Plötzlich durchzuckt mich ein Wutschnauben auf die fischverarbeitende Industrie, die harte Grätenstücke in den Salat eingeschmuggelt hat. Ich fische das Stück ans Tageslicht und bekomme einen noch größeren Schreck. Ein Kontrollblick in den Spiegel bestätigt meinen Verdacht: Ein kleiner, unterer Schneidezahn hat sein Leben ausgehaucht.

Leider war am Freitag beim Zahnarzt nichts mehr zu erreichen. Ihr glaubt ja gar nicht, wie so eine Zunge ein ganzes Wochenende immer auf ihrem Spaziergang durch den Mund genau an dieser scharfen Kante Rast macht.

Statt Smiley:

2308 Zahnlücke