Claras Allerleiweltsgedanken


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Höhen-Tiefen-Gletscher-Serpentinen 2 – Ulm, Davos

Rothenburg ob der Tauber – Ulm – 11.08./12.08.

Dieses Dreirad habe ich nicht wegen seiner absonderlichen Form fotografiert, nicht wegen der lustigen Bezeichnung „Lädle“ – nein, oben drauf ist ein Navigationssystem, wie ich es auch immer ähnlich fahre. 🙂

Und der wohlfeilen Frau Wohlfahrt muss ich mit ihrem Weihnachtsspleen natürlich ein paar Bilder widmen.

Bekomme ich jetzt „Bären-Kloppe“, wenn ich kein Like bei Fb hinterlassen habe?

Ob dieser Schottenladen seine Waren an brave Schwaben verkauft oder ob dann doch mehr die Schotten selbst kommen, um hier günstig einzukaufen? – Mich würde er nicht zum Kauf animieren, er sieht aus wie A…. auf Eimer 🙂 Und das alberne bedruckte T-Shirt passt nicht zu dem Rock, der auch nicht echt wie ein Kilt aussieht, sondern wie ein Faltenrock für ältere Damen. Ich zöge ihn noch nicht mal in lila an!!!!

Und jetzt lasst uns nach Ulm einreiten, ins Hotel Maritim, das schönste Hotel aller meiner letzten und zukünftigen Hotelunterkünfte.

Ich war begeistert, besonders über die sanitären Anlagen in meinem Bad. Endlich mal eine Dusche, die ich sofort begriff, da ich die beiden Worte „hot“ und „cold“ fließend spreche 🙂 Und das Geschirr finde ich sehr passend zu dem Hotelnamen. Was allerdings in Ulm maritim sein soll, das habe ich weniger begriffen.

Doch dann hatte ich ein Erlebnis der ganz besonderen Art. Spontan und freudig, wie ich sein kann, hatte ich bei der Rezeption das Hotel gelobt, sehr gelobt. Dass ich zur Belohnung für kurze Zeit den Schlüssel zur Supersuite in der 13. Etage ausgehändigt bekam, fand ich ganz, ganz großartig. Ich habe auch nichts angefasst, nichts beschädigt. Ich finde den Tagespreis mit 750,00 € für einen Scheich doch so, dass er ihn aus der Portokasse bezahlen kann. Insgesamt sind es 162 m², zwei Bäder, ein Gäste-WC, eine Sauna, eine Küche, zwei Schlafzimmer, ein Wohnraum und wunderschöne Terrassen, die bei meiner Stippvisite allerdings alle verregnet waren.

Das Personal musste schmunzeln, als ich ihnen verklickerte, dass ich die Suite ja buchen würde, wenn der Föhn nicht aus Plastik wäre sondern auch aus Messing wie fast alle anderen Sachen im Bad.

ca. 12.00 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Davos, um dort für einige Tage unser Hotel zu beziehen. Die Bilder aber sind in der unmittelbaren Umgebung fotografiert. D.h. wir wollten um 12.00 starten, doch eine Frau fehlte. Das Ehepaar hatte keine Mobilfunktelefone – er war pünktlich zur Abreise da, sie fehlte. Die Erklärung, die sie uns dann gaben, war haarsträubend. Heutzutage hat fast jeder ein Handy und jemand von der Straße hätte bestimmt für sie im Maritim angerufen, wenn sie jemanden angesprochen hätte. So hat die Gruppe 1,5 Stunden dämlich rumgesessen, -gestanden und gewartet.