Claras Allerleiweltsgedanken


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Nie nicht niemals mehr …

… besuche ich an einem Feiertag oder einem Sonntag einen öffentlichen Park / Garten!

Da ich mich vorgestern nun doch zu einer Jahreskarte für 4 Berliner Parkanlagen durchgerungen habe, hatte ich heute bei Wärme und herrlichstem Sonnenschein die wahnwitzige Idee, wieder in den Britzer Garten zu fahren. Zehn Minuten Anfahrtsweg mit dem Fahrrad sind ja keine Entfernung.

Doch kaum hatte ich den Park betreten, hatte ich das Gefühl, dass mindestens die Hälfte der Berliner Bevölkerung auf die gleiche Idee gekommen war. So voll hatte ich es noch nieeeeeeeee erlebt. Besonders die türkischen Familien schleppten riesige Kühltaschen mit Essen und Getränken, um dann Picknick vom Feinsten zu machen. Erstaunt war ich schon, wie viele der jungen Frauen mit Kopftuch herumliefen – gefühlt jede Zweite. Da das ja fast immer dunkle Stoffe sind, die für die bodenlangen Gewänder verwendet werden, taten sie mir bei dieser Hitze richtig Leid. Von daher wäre das nicht mein Glaube, ich will bei Sonne bestenfalls eine Schirmmütze auf dem Kopf haben, um gegen die Sonne geschützt zu sein.

Ich habe an den beiden Tagen so wahnsinnig viel Fotos gemacht, dass ich euch jetzt darin ertränken könnte. Wenn auf vielen Plakaten „TULIPAN “ zu lesen ist, bedeutet das, dass Tausende von Tulpen aufgeblüht sind und von den Besuchern bewundert werden wollen.

Die gleichfarbigen Beete sind zwar beeindruckend, aber dennoch etwas langweilig, da sie alle in Reih und Glied stehen. Mir gefallen sie auf der Wiese am besten – so wie Streublumen. Es gibt schon so ausgefallene Züchtungen, dass man kaum noch glaubt, eine Tulpe vor sich zu haben.

Entschuldigt bitte, dass es so unendlich viele Tulpenfotos sind – soll nicht so schnell wieder vorkommen. – Es gibt noch so viele andere Fotos vom Britzer Garten – doch die kommen später mal oder gar nicht.


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Irrungen & Wirrungen –

oder: Clara soll in ein Onlinekundenzentrum

Seit ca. 25 Jahren bin ich bei ein und der gleichen Krankenkasse – ich kenne meine Versichertennummer, ich besuche ab und an das personenbezogene Onlineportal. Ich bin zufrieden, bis …

Ja bis mir ein Brief von der Kasse in den Briefkasten flattert. Mir wird etwas von den Vorteilen eines NEUEN Onlinekundenzentrums erzählt. Mehr oder weniger wird mir dort versprochen, dass ich in alle Geheimnisse der Krankenkasse, die mich betreffen, Einblick nehmen kann. Um dieses Portal zu öffnen, bekomme ich ein Passwort, das Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen enthält.

Ich rufe die Seite auf, schreibe meine Versichertennummer und das komplizierte Passwort. Leider kann ich das Passwort nicht sichtbar darstellen, so dass ich immer und immer denke, ich habe mich verschrieben, weil eine Fehlermeldung kommt. Nach der dritten Ablehnung rufe ich die Kasse an.

Im Gespräch stellt sich heraus, dass mit Ausgabe der elektronischen Versicherungskarte auch die Versichertennummer geändert wurde. Sie beginnt jetzt mit einem Buchstaben. –

Brav und artig bedanke ich mich und starte einen neuen Versuch – mit einer ähnlichen Misserfolgsserie, nämlich einer dreifachen Fehlermeldung.

Und wieder das Kundenzentrum angerufen.

Sagen sie mir doch mal bitte ihre Versichertennummer!

G12345678-2

Na, die -2 dürfen sie natürlich nicht mit eintippen, die zeigt ja nur an, dass es ihre zweite Karte ist.

Sie hatte Recht, ich konnte wie Bobbele mich freuen „Ich bin ja schon drin!“

Doch jetzt musste ich ein eigenes Passwort eingeben, um das zugeteilte zu ändern.

  1. Versuch: Computer: Außer Klein- und Großbuchstaben müssen Zahlen und ein Sonderzeichen enthalten sein.
  2. Versuch: Computer: Dieses Sonderzeichen darf aber nicht das (ich weiß es nicht mehr, was ich genommen hatte) oder das sein.
  3. Versuch: Meine Eingabe: !Ab123?xyz – Der Computer: Das erste Zeichen darf aber kein Sonderzeichen sein!

Und dann endlich hatte ich diese kleine, geringfügige Hürde genommen.

Als ich dann auch noch das TAN-Verfahren über das Handy beantragte, bekam ich per Post ein Passwort zugeschickt, um mein Handy anzuerkennen. Da ging der ganze Vorgang etwas schneller.

Aber ich Unverschämte wollte ja noch eine zweite Handynummer registrieren lassen. Auf die Zusendung dieser eTan wartete ich zwei Tage vergebens – vielleicht arbeitet der Krankenkassenroboter nur an normalen Werktagen – oder er ist krank.

Ob ich all dieses online-Gedönse bis 80 durchhalte? Aber ohne geht es ja schon kaum noch.


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Einladung

Ola ist also weg – planmäßig! Nicht, weil ich sie vergrault habe. – Und jetzt habe ich Platz und (mindestens) einen freien Schlafplatz. Ich fände es schön, wenn die eine oder andere oder auch der eine oder andere schon lange mal nach Berlin fahren will, sich es aber wegen der hohen Hotelkosten nicht leisten wollte.
Ich bin für Gespräche und Terminabstimmungen offen.

 


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Rot zum 1. Mai

Da ich gesehen habe, dass Ola meinen „Allerleiweltsgedankenblog“ abonniert hat, den Fotoblog jedoch nicht, musste ich die Erdbeeren einfach rebloggen.

Himmelhohes Fotogeflüstere

Jahrelang wurde mir vorgekaut, dass der 1. Mai der Kampftag der Arbeiterklasse ist. Ich habe nie begriffen, wofür wir dann an diesem Tag demonstrieren mussten, wo doch in der DDR die Arbeiterklasse schon das Sagen hatte. Die roten Mainelken will ich euch nicht antun, rote Fahnen erst recht nicht. Ich habe mich für ein anderes rot entschieden.

0105 FB Erdbeerfrühstück

Rationell, wie ich bei Küchenarbeiten bin, spare ich mir das Marmeladekochen und esse die „Konfitüre mit ganzen Früchten“.

Zusätzlich ist heute der 1. Tag, an dem Ola nicht mehr bei mir wohnt. Nicht, dass sie je bei meinem Frühstück dabei gewesen wäre, aber ich tue jetzt einfach mal so, als wenn mir jemand folgendes wünscht:

0105 FB Erdbeerfrühstück SchriftIch habe den Spruch meines Lehrers berücksichtigt, der meinte immer:

Dumm kann man sein, man muss sich nur zu helfen wissen.

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Man sieht sich im Leben meist zweimal –

und in unserem Falle, liebe Ola,  hoffe ich das sehr.

Die von vornherein so geplanten 4 Monate sind also vorbei – Ola zieht nach M., wo ihr M. sicher schon sehnsüchtig auf sie wartet. Ihre Masterarbeit, die ich voller „Interesse“ Korrektur gelesen habe, ist zwar noch nicht ganz fertiggestellt, doch das kann sie auch in M. machen.

Doch sie hat versprochen, wenn sie sich mit ihrem Betreuer an der Uni treffen muss, dann sehen wir uns auf jeden Fall noch einmal. Und – vielleicht besuche ich sie auch mal in M.

Auf jeden Fall gab es ein wunderschönes Abschiedsessen. Das Elektro-Grillen auf dem Balkon wurde wegen Kälte und Regen in die Bratpfanne verlegt, hat aber dennoch sehr gut geschmeckt. Echt und ehrlich – ich habe vergessen, Fotos zu machen. Diese „Mission“ fiel mir erst beim Dessert auf – und das muss euch dann reichen.

3004 Abschiedsessen 4

Dass das Tiramisu nicht vollkommen unberührt ist, liegt daran, dass mir die Fotografiererei erst NACH dem ersten Bissen einfiel.

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So, inzwischen habe ich Ola mit dem Auto zu ihrer Schwester gebracht, damit sie es morgen mit dem riesigen Koffer nicht so weit zum Busbahnhof hat.

In den nächsten Tagen habe ich noch eine Erinnerung an sie. Sie hat bei ihrer Arbeitsstelle einen sehr großen, wunderbaren Blumenstrauß geschenkt bekommen. Da für ihn kein Platz im Bus ist, steht er jetzt auf meinem Tisch. Da die Hälfte der Blumen und Bänder lila ist, hat das wohl auch seine Richtigkeit.

 


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Hans Huckebein fährt Fahrrad …

…oder: Schlechte Ohren machen sportlich …

oder krank.

Die umfangreiche vollkommen überflüssige Fensterputzaktion vor ein paar Tagen hat die Vorräte an Papierküchentüchern aufgebraucht. Mit keinem Lappen bekomme ich dieses streifenfreie Ergebnis wie mit den Papierhandtüchern. – Also beschließe ich, zu dem ca. 4 km entfernten P*enny-Markt zu fahren, denn nur sie haben den von mir bevorzugten „Kurzblattabriss“. Also schnappe ich mir mein Fahrrad und fahre los.

Die Packung ist so sperrig, dass ich sie nicht in meine Gepäcktasche bekomme, also mache ich sie auf dem Gepäckträger fest.

Auf dem Rückweg fahre ich eine andere Strecke. Ich stelle voll Freude fest, dass ich ziemlich nahe am Britzer Garten, Eingang Tauernallee wohne. Ich informiere mich über die Eintrittspreise und darüber, was eine Jahreskarte kostet. Ich muss mal über die Investition dieser 30,00 € nachdenken, denn ich liebe diese Anlage.

Ich fahre weiter und bin fast zu Hause, da bemerke ich, dass das Paket mit den Küchentüchern nicht mehr da ist. In der Hoffnung, dass das Paket – nur ungehört von meinen Ohren – runtergefallen ist und jetzt dumm irgendwo rum liegt, fahre ich die Strecke zurück zum Discounter.

Plötzlich und unerwartet geht ein Hagelregenschauer los. Es gibt nichts, wo ich mich wirklich gut unterstellen kann, also setze ich die Kapuze unter den Fahrradhelm und radle weiter, bin aber nach kürzester Zeit pitschnass, vor allem halten die Stoffturnschuhe NICHTS ab.

Den Rückweg will ich per Bus machen und schließe das Fahrrad mit 2 Schlössern klausicher ab. Ich trage meine Papierhandtücherbeute fest in der Hand und stehe an der Busstation (regengeschützt). Die Monatskarte ist im zu Haus gebliebenen Rucksack und die mitgenommene Hilfsbörse weist keine 2,30 € für den notwendigen Fahrpreis mehr auf.

Also das Fahrrad wieder ab-geschlossen und los ging es – mir war hundekalt, ich spürte meine Zehen kaum noch.

Zu Haus sofort Badewasser eingelassen. Das sind so die (seltenen) Situationen, in denen ich sehr froh bin, dass mein Bad über eine Wanne verfügt. – Allmählich tauen meine Füße wieder auf und die roten Frier-Flecken an den Beinen verschwinden.

Dennoch habe ich mir ganz leicht etwas weggeholt, was nicht „Küchenpapierrolle“ heißt.

Ganz ohne Foto will ich euch nicht lassen. Ich kam an einem hübschen Spielplatz vorbei und meinte plötzlich, meinen Sohn mit seinem Hund Lenny zu sehen. Doch da der Hund nicht auf mich zugerannt kam und auch nicht – wie Lenny – an der Leine war, putzte ich mir die regennassen Brillengläser und fuhr schnell nach Haus. Ich verkniff es mir auch, den Namen meines Sohnes zu rufen.:-)😉

2904 Lenny u Herrchen

 

 


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Eine Frau über 40 hat eher die Chance …

… vom Tiger gefressen zu werden als dass sie noch eine neue Arbeitsstelle bekommt oder gar einen Liebhaber. Und wenn wir jetzt die 40 noch um 20 oder 30 erhöhen, dann wird der Tiger noch größere Wahrscheinlichkeit.

Das ist jetzt kein bitterer Sarkasmus, sondern nüchterne Realität. Ich musste diesen Spruch schreiben, weil ich meine Fotos an die LeserInnen bringen wollte.

Und da kommt er schon, unser Tiger – mal sehen, ob er hungrig ist und zuschlägt.

2304 TigerClara 59

Da im Hintergrund noch hungrige Mäuler warten, muss die Tigermutter Futter besorgen.

2304 TigerClara 58

Und da wagt sich doch tatsächlich so eine fürwitzige Besucherin dicht an den Tiger heran. Ist sie lebensmüde – will sie wirklich gefressen werden, damit der Spruch Wahrheit wird.2304 TigerClara 15

Hier zumindest lebt sie noch, sie streichelt sogar die Großkatze – und die scheint pappsatt zu sein. Aber ich konnte mir das nicht noch länger ansehen und bin gegangen. – Im Radio oder Fernsehen kam jedenfalls kein Bericht, dass eine alte Frau vom Tiger gefressen worden ist.

Gleich daneben gab es einen „Typen“ – ob der ihr eine Rose für ihren Mut überreichen will oder ob er sich anbieten möchte, dass er sie beschützt??? Ich vermute, Clara hätte beides dankend abgelehnt.

2704 TigerClara 3

 


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Berlins Autofahrer werden immer jünger

Nachdem das Projekt „Begleitetes Fahren mit 17“ die jungen Leute stolz hinter dem Lenkrad agieren ließ, nur die Mütter oder Väter schlitterten dicht am Nervenzusammenbruch vorbei, habe ich jetzt ein Beispiel gesehen, wie es auch gehen kann. – Sind die jungen Leute ruhig und vernünftig, kann man sie ruhig schon zeitiger Auto Trekker fahren lassen. – Ihr kennt doch den schlechten Witz von dem kleinen Waisenknaben, der den ganzen Tag nur Trekker fuhr?

2504 Teddy auf Traktor 3

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