Claras Allerleiweltsgedanken


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Kalender 2024 – A4 Querformat

Da ich ja so „schwatzhaft“ bin und alle meine Neuigkeiten mit euch teile, kommt jetzt ein bisschen was über meine Kalenderproduktion. – Wenn sie bis zur Veröffentlichung dieses Artikels schon in echt vorliegen, fotografiere ich die echten Kalenderseiten und tausche entweder die vom Bildschirm abfotografierten um oder hänge sie hinten dran.

Ich habe in drei Tagen absoluter Fleißarbeit vier verschiedene Arten erstellt, aber bisher nur drei drucken lassen – wahrscheinlich bleibt es auch dabei.

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Dies und Das von A – Z (5)

Verschwendung hoch drei

Der Sohn machte ja einige Zeit lang eine ambulante Therapie – in der Gruppe waren ca. 24 Leute. Es begann gegen 8:00 Uhr und am frühen Nachmittag war Schluss. – Die Teilnehmer wurden mit Frühstück und Mittagessen versorgt.

Vor ein paar Tagen war er bei mir, um sich um die zu laute Geschirrspülmaschine zu kümmern. Er stellte seinen Rucksack auf den Küchentisch und holte eine richtig große Tüte voller kleiner gefüllter Plastikbehältnisse, viele Joghurtbecher, noch mehr Schrippen und Spezialgefäße mit Mittagessen heraus. Die Marmeladenbehältnisse, der Frischkäse und die Butter sahen ungefähr so wie auf dem Foto aus. Mir standen die Fragezeichen förmlich im Gesicht. Die Mengen müsst ihr euch etwa 50 mal mehr vorstellen, die Mittagessenboxen waren nicht so stark gefüllt.

Würde es nicht Teilnehmer geben, die sich erbarmen, damit es nicht weggeworfen werden muss, und die Sachen mit nach Hause nehmen, landeten unser aller Krankenkassenbeiträge wortwörtlich in der Tonne. – Das Personal darf nichts mitnehmen, das wäre Diebstahl. – Aber auf die Idee, einiges davon an die „Tafel“ zu liefern, ist keiner gekommen. Klar, da ist doch Entsorgen der einzige Weg (Ironiemodus wieder aus)

Mir ist ja schon der Kamm geschwollen, als ich die unendlich vielen Plastiknäpfchen sah – Deutschland ist so oft mit seinen Regeln und Vorschriften unendlich bescheuert – anders kann ich das nicht sagen.

Windfolgen-Teppichverschmutzung

Ich weiß nicht, wie oft es mir auf diesem Balkon schon passiert ist und ich weiß auch nicht, wie oft es mir noch passieren wird, dass ein Pflanzgefäß mit erdigem und blumigem Inhalt durch den Wind auf die grüne „Wiese“ geweht wird, also auf den rasenähnlichen Teppich, und diesen immer mehr verdreckt und beschmutzt. Wenn das so weiter geht, kann ich mir nur noch erdefreie Pflanzen hinstellen und eine neue Auslegeware kaufen und passgenau auf dem Fußboden ausbreiten.

Es geht um diese Pflanzschale, in die ich die beiden Oster- oder Weihnachtskakteen eingepflanzt hatte. Das bekam ihnen mehr als gut, was sie durch kräftiges Wachstum bestätigten.

Doch wenn ich dann früh nach einer WENIG windigen oder gar stürmischen Nacht auf den Balkon komme und das hier sehe, dann ist erst mal die Morgenlaune im A… Popo und der Kaffee muss es wieder richten.

Und jetzt, seit dieser Topf im wind- und wettergeschützen Wohnzimmer auf dem Fensterbrett mit dem Blick in die große weite Welt steht, danken es mir die beiden Pflanzen und lassen Weihnachten viel früher eintreffen, denn man sagt doch, dass diese Kakteen Ostern und Weihnachten blühen. Jeden Morgen, wenn ich die Pflanze begrüße, hält sie neue Blüten für ein Handyfoto parat.

Jetzt kann, wer will, die Hände über dem Kopf zusammenschlagen vor Entsetzen, dass ich mir beim blaugelben Möbelschweden für teures Geld einige Kunstpflanzen geholt habe – ich bin diese Blumenerde-Teppich-Verdreck-Aktionen satt, satt, satt. Wenn jetzt ein Topf runter geweht wird, geht höchstens der Übertopf kaputt, aber der Teppich bleibt sauber. – Alle echten Pflanzen stehen jetzt im Wohnzimmer – bis auf die beiden großen Töpfe, die winterfest sind und so schwer, dass es schon ein Orkan sein müsste, der in die Ecken meines Balkons fegt.

Winterbettaktivierung im Frühherbst

Als die Temperaturen in den Nächten Ende September gerade mal zweistellig waren, erinnerte ich mich daran, dass ich mir doch im vorigen Jahr eine große kuschelige Zudecke gekauft habe – und schon war sie aus dem Bettkasten geholt – und gleich waren die Nächte nicht mehr kalt und zugig unter der zu kleinen Decke. Die Fotos sind am 26.9. gemacht.

Winterbettfreuden

Wenn ich früh gegen 7:00 Uhr aus dem Fenster sehen will und NICHTS sehe, weil alles neblig ist und die Fenster von außen beschlagen sind, dann lobe ich mir die Große-Zudecken-Wahl um so mehr und lege mich mit meinem lila Bärli noch einmal ins Bett, um abzuwarten. Ich bitte zu beachten, dass ich passend zur Umgebung auch grau in grau gekleidet bin – nur die Socken für die immer kalten Füße tanzen aus der Reihe.

 

Da es mir zu blöd war, den Bettbezug früh zu waschen und dann zu hoffen, dass er bis zum Schlafengehen getrocknet ist, habe ich mir tatsächlich einen zweiten gekauft, der durch seine zwei Seiten sehr unterschiedlich aussieht. – Das letzte Foto und den Strohmann mit seiner Hose habe ich auf einem Kurzspaziergang entdeckt. Da kam mir doch die Frage, ob hier jemand aus dem Bettbezugsstoff eine Hose genäht hat. Ich hoffe, dass man das bei meiner kleinen Bildauflösung erkennen kann.

Zahnärztin-Geburtstag

Am 7. 11. treffen Lieblingszahl und Schnapszahl im Datum aufeinander

Vor einigen Tagen hatte meine Zahnärztin Geburtstag – sie wurde 55+1 Jahre jung oder alt – sie könnte also lässig meine Tochter sein.  –  Dafür bekam sie diese „Super-Heldin-Tasse“ – Mit meinem Geschenk wollte ich ihr zeigen, dass ich Vertrauen auf ein gutes Ende der Behandlung habe. – Das Vorsingen des Liedes habe ich ihr erspart.

Jetzt ist das Alphabet bei seinem letzten Buchstaben und ich bei meinem letzten Beitrag unter diesem Titel angelangt. – Meine Blog(schreib)freude macht offenbar einen verfrühten Winterschlaf, denn meine Lust strebt gegen Null.


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Dies und Das von A – Z (4)

Kellerverärgerung

Erstens kommt es anders zweitens als man denkt. – Aus Freundlichkeit habe ich ca.5 Jahre lang Nachbarn gestattet, in meinem Abstellraum 5 Koffer zu lagern, weil ich nicht so viel Platz brauche. Aber plötzlich kam mir eine Idee und ich wollte 2 Koffer an den Eigentümer loswerden. Ich nahm sie vom Hochregal und stellte sie schon unter den Tisch. – Der Nachbar hat einen Kellerschlüssel und nach zwei weiteren Aufforderungen passierte auch was – aber nicht das, was ich gewollt oder gewünscht hatte.

Vier Koffer waren weg – also der Dreierstapel vom obersten Brett und einer unterm Tisch – der Dreierstapel hätte stehen bleiben können. Ich wurde beschuldigt, dass ein grüner  Koffer fehlt – der stand dann aber plötzlich unterm Tisch, wo ich ihn NICHT hingestellt hatte – der Eigentümer aber laut Aussage auch nicht. – Das wäre mir alles egal, wenn er sich nicht an meinem Weihnachtsbaum vergriffen hätte. Er stellte den Baum, der keine Aktion behindert hätte, so unpassend ab, dass Kugeln kaputt gingen, was ihn aber nicht interessierte.

Als ich ihn auf diese Sache ansprach, wurde er sehr grob und fast handgreiflich. – Ich habe den Kellerschlüssel eingezogen und damit war die Sache für mich erledigt.

… Inzwischen sehe ich die Sache mit anderen Augen. Mit ihm ist etwas passiert, was ihm die normale Orientierung im Leben sehr erschwert oder fast unmöglich macht. Vielleicht waren seine Reaktionen schon die ersten Anzeichen dafür – dabei ist er um vieles jünger als ich – aber Demenz oder andere Krankheiten fragen nicht immer nach dem Alter.

Prothesenfreuden und -kummer

Lange genug habe ich ja gesucht, bis ich einen Zahntechniker gefunden habe, der sich imstande sieht, die ein wenig komplizierte Unterkieferprothese zu erneuern. Sie wird von 4 Implantaten gestützt, ist aber eine sehr eigenwillige Ausführung. – Ich bin zu dem Zahntechniker gefahren, der schon vieles für meinen Mund zu meiner Zufriedenheit erledigt hat. –

Montag abgegeben – Freitag abgeholt – diese Tage mit reiner „Schluckkost, also nicht Kaukost“ verbracht – und es passt wie eine Eins – ganz, ganz super. Auf der Rechnung entdeckte ich dann zwei Sachen, durch die ich begriff, warum sich diese Firma so ein wahnsinnig tolles und großes Büro bzw. Werkstatt leisten kann. Der Betrag wich um knappe 70,00 € ab, natürlich NICHT zu meinen Gunsten. – Die Praxis war folgende: Der Kostenvoranschlag lag schlappe 800,00 € höher – somit wird also vorausgesetzt, dass ich mich wegen solcher lumpigen 70,00 € nicht aufrege, auch wenn sie zu viel berechnet wurden. – Und sie haben richtig kalkuliert – ich werde doch seine Arbeit an dem oberen Teil nicht gefährden und ihn in aller Ruhe und Beschaulichkeit arbeiten lassen.

Ich habe mit ihm die Oberkieferarbeit, die ja jetzt in greifbare Nähe rückt, genauestens besprochen, da die ZÄ meinte ER soll entscheiden, wie es gemacht wird. Und ich werde (mit Freude) in den teuersten Apfel beißen, denn nur die Versorgung mit Teleskopkronen wird auch mit nur 3 Implantaten eine gute Haftung bringen. – Am Ende meines Lebens kann ich entweder Zahntechnikerin oder gleich Zahnärztin werden.

Rogersuche bis kurz vor die Panikattacke

Mein wirklich erschreckend schlechtes Gedächtnis macht mir zunehmend Sorgen vielleicht reagiere ich bei anderen Leuten auch bald so aggressiv wie mein Nachbar.  – Demenz oder Alzheimer sind zwei Sachen, die ich partout nicht brauchen kann – aber wer braucht die schon. Ich will euch kurz eine Situation schildern, die mich fast wahnsinnig gemacht hat.

 Ich komme vom Doppelkopf und habe das Mikrofon Roger in der Hosentasche, weil ich sonst oft das Aufladen vergesse. Als ich nach Betreten der Wohnung sofort auf die Toilette muss, lege ich das teure Stück (immerhin 850,00 €) auf den Badewannenrand, damit es mir nicht aus der Tasche fällt.

Dann mache ich alles mögliche, u.a. in der Mediathek eine verpasste Sendung ansehen. Plötzlich fällt mir das Aufladen des Geräts ein – aber es ist nicht mehr in der Hosentasche. Ich habe ca. 10 Minuten überall gesucht, ich habe fast den Fernsehsessel auseinander genommen, weil ich dachte, das runde Dingelchen ist da hineingerutscht – Fehlanzeige, nichts da. Ich war wirklich ziemlich verzweifelt und ratlos, denn die Zahnsache verschluckt momentan genug Geld. – Als ich ins Bett will und zum Zähne putzen ins Bad gehe, lacht mich das weiße Rundding ganz unverschämt vom Badewannenrand an. – Und so geht es mir leider immer und immer wieder – besonders das, was gerade erst passiert ist, weiß ich nicht mehr.

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Und das war es dann auch schon wieder für heute – aber wir sehen uns ja sicherlich wieder. Eine schöne Zeit bis dahin.


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Dies und Das von A – Z (3)

Das F wie Fehler oder falsch ist hier etwas häufiger vertreten. Ich könnte es noch ergänzen – einmal mit GeburtstagsFeier, denn meine Zahnärztin wird heute 55+1 Jahre jung, und mit einer BegräbnisFeier. Letzter Anlass ist oft kein Anlass für eine Feier – wenn aber jemand schon so lange und so schwer krank war wie dieser Hausbewohner, dann war es auf jeden Fall eine Erlösung.

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Fliegeninvasion

Ich glaube, so eine große Anzahl von Fliegen habe ich noch nie auf einmal erlebt. In allen Häusern im Wohngebiet waren IMMER nur die obersten Etagen betroffen, und dort das Flurfenster, was man nicht erreichen kann, weil es so weit oben angebracht ist. – Aus Neugier war ich noch in zwei Nachbarhäusern, dort fand ich ganz genau das gleiche vor – die Scheibe war übersät mit Fliegen – und das viele Tage lang. Nach und nach verendeten dann einzelne Exemplare, die dann beim Betreten oder Verlassen des Fahrstuhls schwarzen Matsch auf den Fliesen ergaben. – Wenn dazu dann die Hausreinigung urlaubsbedingt längere Zeit entfällt, dann … würg

Was dann von heute auf morgen plötzlich passierte, kann ich mir nicht erklären – vielleicht hat der Hausmeister etwas gesprüht – fast ALLE Fliegen waren weg und es gab vor beiden Fenstern ein Massengrab.

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Dies und Das von A – Z (2)

Ballonfestival auf dem Tempelhofer Feld

Die Reklameplakate für dieses fliegende Zuschau-Vergnügen hingen überall in Berlin – und offensichtlich haben die Hälfte aller Berliner das gelesen und sind auch gekommen. Bei herrlichstem Wetter war es so voll, dass kaum ein Vorwärtsgehen möglich war – deswegen ging ich ganz schnell wieder rückwärts und nach Hause, nachdem ich einige Fotos anschubsfrei machen konnte.

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