Clara Himmelhochs Allerleiweltsgedanken


Ein Kommentar

Geheimnisvernichtende Serie – A

Button Rahmen Buchstaben 300Dreißig mal berührt
Dreißig mal ist nichts passiert.

Elektrisierender Marathon von und mit C+C klein 2

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Aktenvernichter = Altzeitenbereiniger

oder der schnellste Weg, seine Vergangenheit zu beseitigen

Je älter frau wird, desto mehr Ballast schleppt sie mit sich herum. Der schnellste Weg, diesen loszuwerden, ist der “Kasten des Vergessens” – was einmal dort hineingelangt ist, kann von niemandem mehr rekonstruiert werden. Kein Geheimdienst dieser Welt kann auf diesen Schnipseln die Millionen auf Claras Kontoauszügen lesen – haha, hat Clara Himmelhoch dem Finanzamt wieder ein Schnippchen geschlagen. Und dann schafft der Staubsauger alle Spuren aus der Welt.

Mit CDs oder Kreditkarten geht das Löschen aller Daten auch ganz schnell.

Am einfachsten ist es, wenn ich bildliche Erinnerungen alter Zeiten ver-nichten möchte – das Mahlwerk freut sich. Clarafotos schmecken offenbar recht gut – war ja damals auch noch Frischfleisch.

 So, der Anfang ist gemacht – ihr dürft gespannt sein, die restlichen Buchstaben sind auch nicht langweilig.

 Die Gesellschaft Horch&Guck, die bis 1990 und länger ihr Unwesen trieb, wäre über solche Geräte wahrscheinlich froh, denn dann hätten die “Neuen” nicht so viel rekonstruieren können.

Und tschüss sagt 0103 Clara - Schriftzug


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Elektroserie – keinen Schlag bekommen!

Button Rahmen Buchstaben 300Dreißig mal berührt
Dreißig mal ist nichts passiert.
Elektrisierender Marathon von und mit C+C klein 2

 

Vorankündigung

In 2 Tagen geht es los – echt kein Aprilscherz – bis dahin habt ihr euch alle von der Zeitvorstellung erholt.
Clara & Co. sind dafür bekannt, dass sie NUR Alphabet können. Deswegen wird die Elektrotechnik der Wohnung alphabetisch durchgehechelt – selbstverständlich nicht  seriös und ernst. – Ursprünglich hatte eine andere Bloggerin diese “Elektrogerätevermarktungsidee”, ich habe das Projekt nur aufgegriffen und in die Tat umgesetzt. – Ich will auch keinem anderen Technikprojekt bzw. seiner Initiatorin in die Quere kommen. Ich will nur einfach frei sein und mir meine Projektbedingungen selbst erstellen.

Jetzt habt ihr 0103 Clara - Schriftzugvon A – Z und Ä bis Ü auf dem Hals!

 


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7 Clara-Klug-Dummheiten

  1. Als Tagesanzeiger dient mir meine Tablettenvorratsdose. Stehe ich jedoch mit meinem “Hackenporsche” vor dem geschlossenen Supermarkt, sagt mir mein Gefühl, dass mit der Tabletteneinnahme was durcheinander geraten sein muss!
  2. Als sich mein schönster Spiegel ruckartig von der Wand in Richtung Fliesenfußboden bewegte, wartete ich auf die vielen Splitter und die 7 Jahre Pech. Splitter blieben aus – also kommen jetzt 7 Jahre Glück!
  3. Steckt da Methode dahinter, dass ich bei gefragten Ärzten meinen Ersttermin IMMER in den letzten Tagen eines Quartals bekomme? :-) – Na klar, die armen Herren Doktoren müssen ja auch leben!
  4. Der Staub findet auch ohne Navigationsgerät den Weg auf meine Möbel – von dem kann ich nur lernen! – Allerdings findet er den Weg “nach Hause”, nach dort, wo er hergekommen ist, nur mit Hilfe meiner Putzfee in Wischfeudelform.
  5. Die Menschen im Mittelalter hatten Bazillen, Viren, Pest und Cholera – wir haben  stattdessen Phones, Computer und Tablets – mal sehen, was die Menschheit nachhaltiger krank macht. Abhängiger macht das “Teufelszeug” von heute.
  6. Wenn das Spannendste am Tage das Entkalken aller Wassergeräte ist, dann fällt dieser Tag unter “ferner liefen …”
  7. Mein Terminleben habe ich der Technik anvertraut – fällt diese aus, nehme ich keine Tabletten mehr ein, beziehe keine Betten, betreue keine Kinder, entkalke keine Maschinen, überprüfe keine Zählerstände, schalte keine Festplatte ein, stecke keine Monatskarte ein, gieße keine Kakteen usw. – nur essen. schlafen, pipi und bloggen mache ich ohne ausdrückliche Erinnerung. :-)

Herzlich grüßt das Murmeltier 0103 Clara - Schriftzug


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“Warum immer du?” …

… fragt mich mein Sohn,

wenn ich ihm wieder von meiner neuesten technischen Pannenerfahrung erzähle. Und ich kann ihm keine Antwort geben, weil ich es ja selbst etwas eigenartig finde. –  Ich glaube auch langsam, dass ICH zwar die Technik liebe, aber die Technik diese Liebe unerwidert lässt. … — … Oder ob das die Technik nur macht, damit mir hier für meinen Blog der Stoff nicht ausgeht?

An den jetzt zu nennenden Problemen bin ich unschuldig wie ein Säugling. Doch was würdet ihr sagen, wenn euer 4 Monate junger Fernseher aus dem Hause Sam*Sung plötzlich nicht mehr schreibt, sondern Hieroglyphen aufzeichnet? – Vielleicht führt dieses Geschlecht untereinander Krieg? Begonnen hat es nämlich, als ich den kleinen Sam*Sung (Phone) über den großen Sam*Sung (Fernseher) herrschen lassen wollte, indem sie miteinander verpartnere. Danach traten die Probleme zum ersten Mal auf – typische Eheprobleme. – Im Hause des Verkäufers wird entschieden werden, ob ich ihn im Schweiße meines Angesichtes hinschleppen muss oder ob es eine andere Lösung gibt.

Die “Operation” des kranken “Patienten” ist vorbereitet, der OP-Tisch weich gepolstert, das Transportfahrzeug beschafft, die Anweisungen eingeholt. Jetzt muss er nur noch zu zweit im Karton und dann im Auto verstaut werden und dann sehen wir weiter.

2603 Fernsehdefekt 50

2603 Fernsehdefekt 51Und dass ich mit Gasanbietern nicht auf gutem Fuße lebe, das habe ich ja spätestens hier bewiesen. Deswegen wollte ich ja eine neue “Ehe” eingehen. Der Beginn der Partnerschaft war auf den 1. April festgelegt – doch das erschien dem “Bräutigam” offensichtlich als zu unernst für den Beginn einer einjährigen Beziehung. Er verschlampte schnell mal die Anmeldung bei der Netzbetreibergesellschaft, die als Standesbeamtin dienen sollte. Stutzig wurde ich, als mich die GASAG freudig als Rückkehrerkundin begrüßte – ich dorthin aber nicht zurück wollte. Endlose Telefonate mit dem “Bräutigam”, der GASAG und  der  Netzbetreibergesellschaft schafften dann (hoffentlich) Klarheit und die Festsetzung des Eheschließungstermins auf den 1. Mai. Ist doch auch ein schönes Datum – hoffentlich bringt der “Bräutigam” keinen Strauß roter Nelken als Hochzeitsstrauß :-)


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1 – 2 – 3 – 4 – viele!

Gerade im Jahr 2015, in dem ich seit Dezember 2014 bis Anfang März alte Blogartikel aus den Jahren 2010 bis 2012 Revue passieren ließ, haben sich außergewöhnlich viele neue Leser angemeldet – viele für meine Maßstäbe.

Darüber freue ich mich, denn ich finde es schön, wenn andere meine Seelen-Hirn-Schmalz-und Foto-Ergüsse lesen wollen. In der Kunst heißt es ja: “Die Künstler leben vom Applaus (und zum Teil von ihren hohen Gagen)” Um nichts in der Welt maße ich mir an, in Künstlerkreise aufgestiegen zu sein und deswegen wandle ich es in “Blogger” und LeserInnen und LikerInnen um.

Keine Angst, es gibt jetzt keine erneute Diskussion über Sinn oder Unsinn mancher Dinge, die WP “ein”geführt hat und die frau nicht “aus”führen oder stilllegen kann.  Doch ich will WP auch loben. Lange Zeit habe ich mich geärgert über die Veränderungen des “Kommentarkastens”, den man oben rechts in der Statusleiste aufrufen kann. Es war nicht mehr zu erkennen, ob geantwortet war oder nicht. – Der Beantwortet-Pfeil ist wieder da und jetzt gibt es sogar eine Aufteilung in “All – Unreads – Comments – Follows – Likes” – Bravo und Danke, das ist ja schon fast Luxus! – Außerdem gestattet der WP-Reader das komplette Lesen von verkürzt eingestellten Artikeln – allerdings nur auf dem Phone und auf dem Tablet. Die Welt ist also wieder gerade gerückt. Auch mein geliebter Feedreader bei Mozilla ist wieder benutzbar – manches kommt von allein wieder in Ordnung.

Ich will nur eine miniphilosophische Betrachtung über neue Abonnenten anstellen. – Das Bloguniversum, in dem ich mich bewege, ist irgendwie überschaubar – anhand der Gravatare kann ich wunderschön erkennen, wo ich wen sehen, erkennen oder finden kann. Doch wenn sich bei mir reihenweise Blogger anmelden, die ich weder aus anderen Blogs durch Kommentare kenne noch sie je bei mir in irgendeiner Form erlebt habe, dann komme ich zumindest ins Grübeln. – Und das sind dann die positiven Überraschungen des Bloggens.

Eine weitere positive Überraschung ist, dass auch der stiefmütterlich behandelte Fotoblog einige neue Abonnenten für sich begeistern konnte. Schaue ich mir dann sofort und gleich die entsprechenden Blogs an, sehe ich bei Likes und Follower viele bekannte Gesichter und denke immer wieder: “Clara, die schnellste bist du nicht mehr!”

Herzlich grüßt die 0103 Clara - Schriftzug

 


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Mit Clara ist nicht gut Kirschen essen …

wenn sie sich berechtigter Weise über den Tisch gezogen fühlt

Warum es dennoch immer wieder versucht wird, liegt wohl zum einen am Geschlecht, zum anderen am Alter oder an Sachen, die ich nicht kenne. Mein unfreiwilliges “Abonnement” bei einem Handyshop um die Ecke, aber nicht der meines Vertrauens, hat vorgestern sicherlich seinen Abschluss gefunden, keinen rühmlichen.

Vorgeschichte:

Im Januar 2014 habe ich dort ein gebrauchtes Samsung S2 gekauft, was nicht nur überteuert, sondern auch noch defekt war und mit der Vorspiegelung falscher technischer Tatsachen verkauft wurde.

Nach 5 Tagen wollte ich es zurückgeben, weil es fast so viele Macken hatte wie Vorteile – doch der Händler weigerte sich. Erst nach Androhungen von Sanktionen bot er mir ein neues S3 Mini an, stellte dann jedoch einen Verkaufsbeleg auf 150,00 € aus,  obwohl ich 180,00 bezahlen musste. Ich wollte eine vernünftige Rechnung, auf der der korrekte Verkaufspreis  und  die richtige Summe für den Rückkauf des defekten Handys und die 50,00 € für die Inzahlungnahme eines anderen Smartphones steuerübersichtlich aufgelistet waren, doch das bekam ich trotz langen Redens nicht. – Meine Alarmglocken läuteten fast schon Feueralarm. – Doch ich nahm das neue und zog nach Haus.

Wenige Wochen später bemerkte ich eine grundlegende Macke – ich konnte weder anrufen (lag nicht an E-Plus oder Medion) noch konnte ich angerufen werden – der Anruf landete gleich und sofort auf der Mailbox. Der Missstand konnte nur behoben werden, wenn ich bei dem Phone einen Neustart veranlasste. Zusätzlich schwächelte die Kopfhörerbuchse. – Der “Kenner der Materie” in dem Handyshop meinte, mit dem Neuaufspielen der Software den Teufel mit dem Beelzebub austreiben zu können – genutzt hat es nichts, nur ich hatte zusätzliche Arbeit. – So weit so gut, da Handy auf der Straße eh nicht mein bevorzugtes Kommunikationsmittel ist (ich erinnere an die Einsperraktion), bleibt dieser Zustand unverändert bis Anfang März diesen Jahres – da ist das defekte Smartphone genau 13 Monate jung und noch im Garantiezustand. –

Da ich ja als Luxusanschaffung inzwischen ein größeres habe, brachte ich das defekte zur Reparatur zum “Händler meines Vertrauens” *grrrrr*. Verhandlungsgegenstand ist die Einsendung zu Samsung. Er warnte mich: “Samsung nimmt Ihnen 30,00 € ab und macht nichts, weil es an eingedrungener Feuchtigkeit liegt! Außerdem dauert es zwei bis drei Wochen.” – Ich war mir sicher, dass keine Feuchtigkeit die Ursache ist und bestand darauf, dass er es einschickt. – Einen “Abholschein” musste ich erst einfordern – ich sollte es einfach so abgeben. Er meinte, ich sei die einzige Kundin, die so viel Schwierigkeiten macht, alle anderen deutschen Kunden hätten mit ihm, einem Araber, keine Schwierigkeiten. – Warum er sich nicht mit einer Registrierkasse, normalen Rechnungen und anderen Üblichkeiten an deutsche Geschäftsabläufe hält, konnte er natürlich nicht beantworten.

Nach knapp drei Wochen bekam ich eine Nachricht, dass das Phone abgeholt werden kann. Ich wollte die Reparaturbescheinigung von Samsung haben, da es ja schließlich MEIN und nicht sein Phone ist, doch die war “GEHEIM” – ich bekam nichts. – Die Sache mit der Kopfhörerbuchse war repariert – der andere Fehler trat unverändert auf.

Ich erkundigte mich bei Samsung, doch dort war ein Phone mit meiner IMEI-Nummer von diesem Händler natürlich nicht repariert worden – war mir vorher schon klar. – Auf Nachfrage gab er zu, dass er das Phone an seinen Großhändler geschickt hat, der die Reparatur (unberechtigt) ausgeführt hat (oder auch nicht)- er dachte offenbar, dass das Aufspielen einer höheren Softwareversion alle Fehler beseitigt. Erneut wollte ich die Reparaturbescheinigung, doch die blieb TOP SECRET. – Wenn ihr mich fragt, hat sich das Handy keine 100 m weit bewegt – er hat sicher die Buchse selbst repariert und das andere auch selbst versucht. – Als ich erwähnte, dass ich es zu Samsung schicken und erwähnen werde, dass es bereits repariert wurde, konnte ich gar nicht so schnell gucken, wie ich ein nagelneues SIII Mini in weiß bekam und er alles von dem alten einpackte. – Hätte er nicht so vehement behauptet, ich würde MIR schaden, wenn ich das von der Reparatur erzähle, wäre ich gar nicht so misstrauisch geworden. Ungehalten wurde ich, als er MIR ausländerfeindliches Verhalten unterstellte. Alle Beschuldigungen hat er selbst “erfunden” – und ich habe mir wirklich verkniffen zu sagen: “Was ich selber denk und tu….” – Das neue Gerät schob er über den Tisch, als ich andeutete, dass es bestimmt Stellen gäbe, die sich für sein Verhalten als Geschäftsmann interessieren. – Zu Haus stellte ich voller Freude fest, dass es weiß ist – das alte war blau. – Die auf dem Sperrbildschirm gezeigte Nummer ist falsch – versehentlich, aber ich habe es schon korrigiert – aber ansonsten bin ich das schon :-).

2403 S3 mini neu

 

Jetzt habe ich ein neues Gerät, aber keine Kaufbescheinigung, denn die alte wäre für das neue nicht gültig gewesen. Es ist die verbesserte Version vom S III mit der neuesten Androidversion – also hoffe ich, dass es gut geht.

NUR … NUR … eigentlich wollte ich es verkaufen, das geht jetzt aber schlecht – ohne Eigentumsnachweis. Wer schon einen Fernseher als Ersatz hat, kann auch ein Smartphone in Reserve haben. Über die Wohlstandsgesellschaft schimpfen, selber aber mitten drin sein.

 


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Mein extralila Wochenende

Das neue Phone fror immer, wenn ich es so nackt in der Tasche hatte – außerdem war es so glatt, dass es schneller den Fußboden gefunden hätte als ich es hätte festhalten können. Und was musste her – eine Hülle – natürlich in lila und mit zwei guten Funktionen – aber seht selbst.

Zum einen kann ich es durch den faltbaren Rücken der Hülle im Querformat aufstellen und so ganz bequem einem Video lauschen. Mein Kontigent für unterwegs ist jetzt nämlich viel größer – also kann ich auch bequem surfen und besser lesen, weil die Oberfläche größer ist. Und die zweite Funktion der Hülle ist das sogenannte S-Viev. Wie es funktioniert, weiß ich nicht – aber ich kann durch das Sichtfenster der Hülle alle wichtigen Angaben sehen, einen Anruf annehmen, einen Termin bestätigen und in schwarz-weiß das Datum sehen. So kann die Hülle meist geschlossen bleiben, wenn ich nur mal “Hallo” sagen will. – Festgekettet am Strippchen, kann es auch nicht mehr weglaufen.

Das lila Sweatshirt, das man nur ansatzweise sieht, ist Altbestand. Doch den zweifarbigen helldunkellila  Wendeschal ohne Anfang und Ende, neudeutsch auch Loop genannt, habe ich mir gerade genäht. Der modische Zenit ist zwar schon überschritten, aber die Tücher habe ich kaum getragen. Leider war der Stoff so dünn, dass der Unterfaden ganz straff gespannt wurde beim Nähen. Es wollte erst gar nicht klappen – ab er das wurde nicht akzeptiert. – Unterhalb der lila Computerbrille könnt ihr das Nähwerk sehen.

Und dann habe ich noch eine “welterschütternde” Tatsache :-) festgestellt: Meine Jacken mit ihren Handytaschen sind alle zu einer Zeit genäht worden, als die Handys noch zart und handlich waren und keine flachen, halben Stullenbretter.

Und jetzt sage ich tschüss, die 0103 Clara - Schriftzug


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Überlegung

Wird ein Mensch mehr durch das charakterisiert, was er tut und wofür er sich Zeit nimmt
oder mehr durch das, was er NICHT tut, wofür er keine Zeit findet?

Und bevor die kugelrunden Fotos vom Bikini-Haus von der Festplatte rollen, zeige ich sie schnell noch. Dieses Geschäftshaus – dicht am Bahnhof Zoo gelegen – kann sich rühmen, Berlins höchstgelegene Eislauffläche zu haben. Wir wollen Frühling und keine Eisbahn – aber ein paar silberne Kugeln gibt es jetzt doch! Zum heutigen Datum sind Frühlingswunschgedanken angebrachter als Träume vom Eiswalzer.

Wollen wir das wirklich?

Wollen wir das wirklich?

Für mich wurden die Geschäfte durch die Kugelspiegelungen aufgewertet

Für mich wurden die Geschäfte durch die Kugelspiegelungen aufgewertet

0103 Clara - Schriftzug


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Anbaden???

Wer mich kennt, weiß, dass das eine infame Übertreibung sein muss, denn ich gehe erst freiwillig ins Wasser, wenn dieses fast Körpertemperatur erreicht hat.

Aber ANFRÜHSTÜCKEN hört sich so blöd an – aber genau das haben wir gemacht, und zwar an dem herrlichen 17. März, wo das Wetter schon fast sommerliche Temperaturen für uns bereitgestellt hat.

Doch wie heißt es: “Vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gestellt ” – oder zumindest so ähnlich. Was ich jetzt gleich zeigen werde, wird bei Leuten mit gutem Gedächtnis ein “Raus aus den Kartoffeln – rein in die Kartoffeln – oder watt???” auf die Lippen bringen. Voriges Jahr habe ich bilddokumentarisch unterstützt geschrieben, dass ich die Balkonverkleidung entfernt habe. – Doch kaum war sie weg, habe ich mich zwar über den größeren Lichteinfall gefreut, doch über die hässlichen Balkonkästen-Befestigungen geärgert. – Habe ich recht mit dem Ärgern oder nicht?

2003 Balkongitter 07

Da ja nur ein Teil der Umrandung durch den Sturm beschädigt war, reichte es noch für eine kurze und die lange Seite. Also frisch ans Werk und – anschließend über Kreuzschmerzen geklagt und mich über die Kabelbinder geärgert. Sie so anzubringen, dass die Befestigung nach hinten zeigen, hätte den Aufwand vervielfacht – also gewöhne ich mich jetzt an die “Knoten”

Hier ist die Vorbepflanzungsvariante zu sehen. Meine Balkonkästen werden immer erst im Mai bepflanzt – jetzt müssen die Kakteentöpfe Lückenbüßer spielen. Sieht gar nicht so übel aus.

2003 Balkon Verkleidung 04

Und jetzt die Fotos von der Arbeit, nach deren Erledigung es sich so schön ruhen lässt.

2003 Balkon Verkleidung 06

2003 Balkon Verkleidung 07

Am Abend ist alles geschafft und die Handwerkerin ist fix und alle.

2003 Balkon Verkleidung 09

Das Frühstück am nächsten Morgen in herrlichem Sonnenschein war herrlich.

2003 Balkon Frühstück 11

Im Laufe des Tages wurde noch ein wenig dem Pflanz- und Dekowahn gefröhnt, damit der Frühlingsanfang wirklich würdig begangen werden kann.

2003 Bepflanzung 19

Jetzt ist erst mal genug – denn wenn die Wohnung noch schöner wird, will der Makler, der nächste Woche zu einem Gespräch in jede Wohnung geht, sie sofort und gleich verkaufen – und das kann ich nicht zulassen.!

2003 Balkon Dekostecker 17

2003 Balkon Dekostecker kl 16

 

 


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Geruch – Gestank – Gekreuch&Gefleuch

Langsam frage ich mich, ob ich wirklich noch in einem “ehrenwerten Haus” lebe – weniger in dem Sinne, wie es Udo Jürgens besungen hat, sondern vollkommen anders. Ich habe jetzt schwarz auf weiß die Gewissheit, dass der Besitzer Dinge mit dem Haus vorhat, die meinen Interessen vollkommen entgegen stehen. Ich will weder rausgegrault noch raussaniert werden, sondern so lange in Ruhe und Frieden leben können, bis ich keine Treppen mehr steigen kann oder bis ich überhaupt nicht mehr leben kann, weil ich vergesse, regelmäßig Luft zu holen.

Wir sind ein Ensemble aus Vorder- und Hinterhaus, gebaut, besser zusammengepfuscht,  Mitte der 90er Jahre. Im Vorderhaus sind von 17 Wohnungen 4 leer, zwei auf meiner Etage. Das wäre ja nicht tragisch, aber sie werden momentan nicht neu vermietet, dafür aufs feinste instandgesetzt.  – Es ist Fakt, die Wohnungen sollen  verkauft werden. Doch was passiert mit den anderen, die noch bewohnt sind? Sollen die bewohnt veräußert werden? Droht mir dann eine Kündigung wegen Eigenbedarf oder bin ich nur Steuersparmodell für jemand, der das Geld nicht dem Finanzamt geben will?. – Dreist wenn ich das Geld hätte, würde ich in meinem Alter diese Wohnung nicht kaufen, da sie in der zweiten Etage als Alterswohnsitz ungeeignet ist.

Vor einiger Zeit wurde ich von einem schrecklich kreischigen Geräusch geweckt. Neugier, dein Name sei Clara, ich gleich in die Sachen und raus auf den Flur, da es durch den Spion fast nach einem Einbruch aussah. Der anwesende Hausverwalter erzählte mir, dass die beiden Mieter seit langem nicht bezahlt hatten und sich unauffindbar verabschiedet hatten. Dabei machten sie einen recht soliden Eindruck. – Jetzt wurde die Wohnung vom Schlüsseldienst geöffnet. Der an die Tür geheftete Brief vom  Obergerichtsvollzieher und das ausgewechselte Schloss machten auf die Mietflüchtlinge keinen Eindruck, denn sie wurden nicht mehr gesehen.

Und dann kam ein Freitag im März. Von überlauten Geräuschen auf dem Hausflur wurde ich geweckt.  Ich stand auf – und mich überfiel schon in meinem Flur ein schrecklicher Geruch – zum Gestank wuchs er sich erst aus, als ich die Wohnungstür öffnete. Riesengroße – noch leere – Mülltonnen standen in der Nische, eine große Gruppe von Männern diskutierte heftig – die beiden Wohnungen wurden zwangsgeräumt. Bei einer konnte man nur von entrümpeln, entmüllen, entwanzen, entstinken, entlausen entsonstwas sprechen. Diese Frau war alkoholkrank (vielleicht), drogenabhängig (fast sicher) und Messie hoch drei 100%ig. In dieser 3-Zimmerwohnung sind zwei Jungen aufgewachsen, haben zusätzlich zu ihr alle Nase lang andere Liebhaber gewohnt. Nachts wurde immer mal wieder einer mit größtem Gebrüll rausgeschmissen. Zusätzlich vegetierten ein Hund, eine Katze und ein Meerschweinchen in diesem Dreckgestanknest. –

Als die Tür offen stand, roch es, als wenn entweder alle Tiere munter ihre Hinterlassenschaften in die Ecken gemacht haben oder alle verwest irgendwo rumliegen. So viel fliegendes Ungezieferzeug könnt ihr euch nicht vorstellen. Da ist ja der wochenlang nicht geleerte Briefkasten, in dem sich offenbar Mahn- und Klagebriefe häuften, ein Kinderspiel gegen das, was die Entrümpler in der Wohnung vorfanden. Sie haben alle nur mit Schutzmasken gearbeitet.

Aber das ist nicht die einzige Etagen”belustigung”.  Meine unmittelbare Nachbarin sorgt nachts gegen 2 Uhr auch öfter mal durch alkoholbedingte Lautmusikexzesse für heftigen Ärger. Als der Mann noch hier lebte, rückte nachts des öfteren die Polizei an. – Oder es bellten die zwei Riesenhunde aus dem Erdgeschoss, die stundenlang allein waren und sich nicht beruhigten. Diese Mieterin ist auch schon gegangen worden. – Ihr seht, langweilig wird es hier nicht.  Bloß gut, dass ich nicht belle und nicht saufe, diese Gründe für eine Zwangsräumung fallen schon mal weg.

Schlimm ist nur, dass die Verwaltung fast allen ausländischen Familien, deren wir sehr viele hier haben, schon massiv mit Kündigung gedroht hat. Ärger haben jedoch bisher nur die Deutschen gemacht: Hunde, Messie, Mietnomaden, Prügelorgien usw. usf.

Na, wenn das kein EHRENWERTES HAUS ist, dann weiß ich auch nicht. Und in diesem “Öko-Haus” wimmelt es jetzt vor Spinnen an den Treppenflurdecken, vor Motten und vor noch viel schlimmeren Tieren, die ich gar nicht wage, hier zu erwähnen. Sie haben vier Beine, einen langen Schwanz und fangen mit “R……” an. Schrecklich! Ich werde noch freiwillig ausziehen.

1903 Messiewohnung 61Und das ist NICHT MEINE KÜCHE!!!! 0103 Clara - Schriftzug

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