Claras Allerleiweltsgedanken


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Sommer – Sonne – Seele baumeln

Und damit ihr in der Zeit nicht verhungert, gibt es ein Stück Kuchen!

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Fortsetzung des Schuh-Lotterlebens

Bevor ich hier für einige Zeit abhaue, will ich euch doch noch zeigen, wie es unter den Schuhen so weiterging.

Anfangs gingen die beiden Paare – Ehepaar Sandale und Ehepaar Glitzerschuh – noch ziemlich zurückhaltend miteinander um und miteinander fremd – obwohl – eigentlich gingen sie ja schon bekannt, denn sie kannten sich ja schon mindestens 3 Tage.

Richtig kritisch wurde es erst, als noch ein drittes Ehepaar auftrat und alles durcheinander mischte. Er war anfangs noch ein wenig zurückhaltend und (über)ließ seiner Frau den Vortritt und die Initiative. Diese hatte sofort auf den Herrn Glitzerschuh ein Auge geworfen – und das eigene eheliche Sexleben war inzwischen etwas lahma…. oder langatmig geworden.

Und nach kurzer Zeit wurde Moral und Sitte über den Haufen geworfen, was ich aber jetzt hier nur als schamhafte Galerie zeigen möchte. – Ihr seht, einer von den beiden Turnschuhs hat immer die Oberhand.

Irgendwann einmal übertrieben sie es mit ihren Juchzern und Jauchzern und sonstigen Brunstlauten Tönen, da wurden sie beobachtet und angezählt. Ganz vornehme Urlaubsgäste wollten sich so ein Gruppengehudele nicht gefallen lassen und alle drei Ehepaare mussten abreisen. Das kam so unvermutet, dass sie weder Telefonnummern noch Mailkontakte austauschen konnten und von nun an war wieder alles ok im Bett und WC, nein, irgendwo.

Wenn ich ganz zum Schluss auch noch ein schickes lila Sandalenpaar ins Feld geführt hätte, wäre die Versuchung und Verwirrung so komplett geworden, dass ich darauf verzichtet habe. Hier „lauern“ sie im Hinterhalt, denn so eine S*e*x*party haben sie auch noch nicht erlebt (das Foto und damit .auch die Schuhe sind von anno 2015 – also uralt.)

Ich zeige euch noch schnell die vornehmen Gäste:


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Widerspruch

In dem Buch „Kein Dach über dem Leben – die Biographie eines Obdachlosen von Richard Brox“ steht ein Zitat von Rita Süssmuth am Anfang:

Nicht mit Brandsätzen und Brandanschlägen beginnt der Hass gegen Minderheiten zu keimen, sondern mit diskriminierendem Gerede, dem nicht der energische Widerspruch entgegengesetzt wird.“

Doch nicht erst seit dem Lesen dieser Worte, nein, schon viel früher, habe ich in Blogs oft oder manchmal als einzige einen Kommentar geschrieben, der von der Meinung aller anderen abwich bzw. das ganze Gegenteil aussagte.

Es gab Situationen, wo ich es auch gern gemacht hätte, dann aber doch bleiben ließ, weil es mir nicht wichtig genug erschien. – Ganz am Anfang meiner Bloggerzeit hatte ich mal eine sehr füllige junge Frau in einer äußerst ungünstigen karierten Hose von hinten fotografiert und dieses Foto veröffentlicht. Es war nichts von der Frau zu erkennen, und dennoch hat mich eine Bloggerin „rund“ gemacht. Damals war ich sauer – doch schon einige Zeit später musste ich ihr Recht geben. Ich habe nicht das Recht, mich über andere „lustig zu machen“, egal, wie ausgefallen die Farbe der Kleidung, der Körperumfang oder das Auftreten auch sein mag. Jeder muss sein Päckchen für sich selbst tragen, da braucht er nicht den Spott der anderen, höchstens hilfreiche Unterstützung.

Und pauschale Verurteilungen, wie sie immer und immer wieder über Ausländer veröffentlicht werden, passen in den allgemeinen Konsens des Hasses und der Verachtung hinein, wie sie nicht nur von der AfD verbreitet werden – doch ich will in diesem „Chor“nicht mitsingen, egal, wie sehr ich gegen den Strom schwimmen muss.

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Mehr Worte gibt es nicht dazu.


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Hundertmal verirrt … (Update)

… hundertmal war ich verwirrt

Tag des Ausflugs: Himmelfahrt oder 10. Mai

An diesem Tag mit der minikleinen Fahrradtour haben mein Orientierungssinn und ich wieder Samba oder Rumba oder Polka miteinander getanzt – ich weiß nicht, wer von uns beiden geführt hat – aber ganz letztendlich bin ich dann doch irgendwo rausgekommen, wo ich mich wieder zurecht fand.

Durch solche engen Gassen zwischen Strauch und Zaun musste ich mich zwängen.

An großer oder auch nicht ganz so großer Kunst bin ich vorbei gefahren, bin sogar zum Fotografieren abgestiegen, da ich ja noch nicht der rasende Reporter bin.

Bei Graffiti bin ich oft uneins mit mir selbst. Für mich ist es oft Kunst – es liegt allerdings daran, welchen Untergrund sich die Sprayer ausgesucht haben. Ein Einfamlienhausbesitzer verzichtet sicher auf dieser Verzierung.

Und als Löwin habe ich natürlich immer ein besonderes Auge auf die lieben kleinen Löwenzähnchen – erst auf die gelben und dann auf die Pustedinger. Ganze Familien feierten dort große Feste. Ich habe unendlich viele Fotos gelöscht, deswegen sind kaum noch welche übrig geblieben.

Und zum Schluss noch eine Blüte von einem Strauch, den ich wieder nicht kenne, den ich aber sehr schön finde.

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Früher hatte ich eine sehr aktive Leserin und Blumen- und Pflanzenkennerin, die mir immer auf die Sprünge geholfen hat. Und heute zumindest ist AGNES in ihre Fußstapfen getreten. Jaaaaaaaaaaaaaa, es ist Weißdorn und ich habe sofort gegoogelt: „Weißdorn Blüte“ und dieses Ergebnis bekommen:

Agnes, du hast den ersten Preis gewonnen und kannst so viele Blumen- und Pflanzennamen mitnehmen, wie du dir merken kannst, damit du in Zukunft weiter so erfolgreich die naturtauben Bloggerinnen beraten kannst.


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Ein Politiker namens J.Sp. übernimmt die Schirmherrschaft …

über alle? Über eine? Über keine Hartz IV-Empfänger und -Innen?

Und ihr könnt sicher sein, auf MEINEN Balkon ließe ich ihn nicht! Auch wenn das mit der Schirmherrschaft gut aussieht.

Ich könnte gar nicht so viel Shit rauchen, so viel „Gras“ fressen, mich hinter verschiedenen Pflanzen verstecken oder alle Gedanken im Kopf zu Schmetterlingen umformen, um so einen Besuch schadlos zu überstehen. Auch eine Überdosis Medizin würde dagegen nicht helfen. Er als Gesundheitsminister würde vielleicht empfehlen, noch mehr Pillen zu schlucken, falls das Geld für einen Lebensmitteleinkauf nicht reichen sollte.

Oder ich würde einen Antivirusengel aufstellen, um ja nicht etwa von der Art der Politik angesteckt zu werden.

Hätte er zur Begrüßung schöne Blumen in der Hand, würde ich sofort das Trojanische Pferd dahinter wittern.

Käme er mit einem (ausgeliehenen) Sparsamkeitsauto vorgefahren, würde ich ihm nie und nimmer glauben, dass er damit immer fährt, denn nur die wenigsten Politiker sind noch glaubwürdig.

Was wäre ich froh – sollte er sich doch zu mir durchgeschlichen haben – wenn alles vorbei ist und ich in aller Ruhe meinen abgasgefärbten Abendhimmel genießen könnte.

 

 


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Der Urlaub rückt näher … und näher …

und fängt in einer reichlichen Woche schon an.

(Vornweg eine Bemerkung: Das, was ich euch im letzten Artikel über Menschen, Ehen, Kinder und Verhalten sagen wollte, setze ich heute mit Schuhen fort)

Was habe ich früher immer über meine Mutter geschmunzelt, wenn sie lange Zeit im voraus ihre Urlaubssachen anfing zur Seite zu legen. Im Nachhinein weiß ich, dass mir dieses Schmunzeln ganzgarnichtüberhaupt nicht zustand, denn ich übertreffe sie nicht nur um Tage, nein um Wochen. Das sind dann immer so Momente, in denen ich mich freue, dass das kleine Zimmer nicht bewohnt ist – zumindest nur von mir. Auf dem Bett, auf dem Tisch und notfalls auch noch auf dem Stuhl werden Dinge zurechtgelegt, die ich auf gar keinen Fall vergessen darf.

Als ich merkte, dass meine Garderobe nicht sommermäßig genug bzw. nicht so sehr auf Marokko und seine Männer und Frauen abgestimmt ist, nahm ich mir einen Samstag Vormittag zum Versauen Einkaufen und wurde auch fündig. Allerdings dauerte es Ewigkeiten – nicht, weil ich mich nicht entscheiden konnte oder nicht in die ausgesuchten Sachen hineinpasste, sondern weil es richtigen und heftigen Alarm gab. Dieser Sirenenton, der jede Minute wiederholt wurde und mit einem Räumungsbefehl über Lautsprecher ausgestrahlt wurde, war schon heftig. Ich denke, nicht nur mir kamen Assoziationen zu richtigen Bombenalarmen, obwohl ich selbst noch nie einen erlebt habe.

Als es anfing, war ich ziemlich entkleidet in meiner Kabine. Die Verkäuferinnen liefen von Umkleidekabine zu Umkleidekabine und baten die Leute, sich so schnell wie möglich auf die Straße zu begeben. – Doch nach ca. 45 Minuten waren alle meine ausgesuchten Kleidungsstücke noch in der Kabine und ich konnte meine Kauforgie fortsetzen. Die flattrigen Hosen sind aus einem sehr leichten Stoff und werden sich bei Hitze hoffentlich gut bewähren. – Zum ersten Mal im Leben kaufe ich ein Shirt mit kleinen Strasssteinchen – das ist ja sonst so gar nicht mein Ding. Den eigentlichen Beweggrund für den Kauf weiß ich selbst nicht. Aber den Kaufgrund für die Gürtel kann ich sagen. Die Schnalle ist so stabil, so dass ich den Gürtel – heftig mit einer Hand rundum geschleudert – auch als Selbstverteidigungswaffe benutzen kann.

Und jetzt nehme ich euch mit in meine „Umkleidekabine“ und zeige euch ein bisschen was davon. Allerdings habe ich die Aufnahmen nicht als kompliziertes Selfie gemacht, sondern den Spiegel im Besucherzimmer genutzt.

Sonnenschutz mit riesigem Lichtschutzfaktor  kam auch noch auf die Erfolgsliste.

Rucksäcke: In meinen großen kann ich zwar Teile des Weltkulturerbes einpacken und davontragen, aber wer will das schon. So ein kleiner für die 1000 notwendigen Dinge einer Frau reichen doch aus. Und den habe ich euch bereits gezeigt.

Gibt es neue Hosen, dann muss es auch neue Schuhe geben. Jetzt zeige ich sie euch „VOR dem Drama“, was sich mit ihnen ereignen wird.

Zuerst laufen die beiden Pärchen noch ganz brav und solide miteinander umher und herum – doch irgendwann kommen sie auf die Idee des Partnertausches. Das fängt ganz harmlos an – doch auf dem letzten Bild seht ihr, die einen schnäbeln intensiv miteinander und die anderen gucken sich gerade mal mit dem Hintern an.

Zwischen den Paaren sind ja enorme soziale Unterschiede. Die robusten Sandalen kommen aus der arbeitenden Bevölkerung, die sich diesen  Urlaub gerade so leisten können und vom Mund abgespart haben.

Wohingegen das Glitter- und Glitzerpärchen aus gehobenen Kreisen kommt – im Grunde genommen sind sie hier vollkommen fehl am Platz. – Frau Sandale merkt, wie sich ihr Mann bemüht, Bildung anzunehmen, um bei Frau Glitzerschuh Eindruck zu machen. Immer wieder versucht er, sein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen, sondern seinen kräftigen Körper ins rechte Licht zu rücken.

Auch wenn Herr Sandale eigentlich keine lackierten Zehennägel tragen sollte, will er sich seiner Angebeteten nähern, die so einen kleinen Hauch von Lila in ihrem Gewebe hat.

Aber jetzt schweigt des Sängers oder des Chronisten Höflichkeit und wir überlassen alle Protagonisten ihrem Schicksal.

Über dieses wird zu einem späteren Zeitpunkt berichtet werden.

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Und jetzt noch ein kurzes Hallo zu twilights = Rainer Franke: Du musst doch jetzt denken, ich habe dich mit meinem Kommentar zu deinem „Frauen-und-Schuhe-Artikel“ auf den Arm genommen. Nein – alles passt in einen kleinen normalen Schuhschrank – allerdings sind die Winterschuhe gerade auf Eis gelegt, wo sie ja rein theoretisch auch hingehören, oder?


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Ausgeknockt

Ein hochbrisanter, höchstaktueller Beitrag, der nicht vorgepostet wurde, und in dem ich „um euer Mitgefühl winsele“ – es macht ja sonst keiner.

Doch erst das Gute. Gestern waren wir 15 Spielerinnen beim Doppelkopfturnier – also drei Fünfertische. Und bei diesem Feld wurde ich

Zweite!!!

Als Preis habe ich mir eine Katze ausgesucht – eine schwarze mit weißen Schnurrhaaren und mit grünen Augen, da sie so gut ins Wohnzimmer passt. Natürlich lebt sie nicht, denn da würde ich ja IMMER einen Hund nehmen. Aber nicht ich muss sie versorgen – nein – sie versorgt mich mit Klebeband.

So, aber jetzt zur Überschrift:

  1. Ich leide an einem 3-fachen hochakuten Männerschnupfen, der meine Atmung zeitweise nur über den Mund zulässt.
  2. Ich plage mich mit einem 2-fachen Männerhusten, so dass ich langsam begreife, warum Männer immer so betuttelt, bemitleidet und betreut werden müssen, wenn sie das haben. Und wer betreut oder bedauert mich???
  3. Ich kann mit 1-fachen Männerhalsschmerzen kokettieren, die durch heiße Milch mit Honig (eklig hoch drei!!!) schon gemildert wurden
  4. Und last but noch least habe ich eine 0-fache Männerstimme, die mein Sprechprogramm am Handy nicht identifizieren kann. Ich würde mich auch nicht am Telefon erkennen.

Bestenfalls eine knappe Woche kann ich mich mit diesen Unannehmlichkeiten abgeben, denn dann mache ich den Abflug.

Wo ich mir den ganzen Mist geholt habe, wird mir jetzt klar, als ich es aufschreibe. An einem Abend war mir so kalt, als ich 15 Minuten auf den Bus warten musste, dass ich zu Haus gleich in die heiße Wanne gestiegen bin. Wahrscheinlich aber zu spät.

Und die liebe Mallybeau liefert mir jetzt bestimmt das passende GIF, damit ich ein wenig getröstet bin, denn ich muss oder will wieder ins Bett, was ich die letzten 16 Stunden kaum verlassen habe.