Claras Allerleiweltsgedanken


Ein Kommentar

Wahlsondersendung

Mein Beitrag zur Bundestagswahl am heutigen Tag!

 

Aber halt, ich habe noch was – für 24 Stunden nehme ich in meine Räume je einen Politiker auf

(Die Parteien werden streng alphabetisch aufgeführt, nicht nach Sympathie.)

Kann mal einer den Spülknopf drücken, es stinkt!

Angela, man muss nicht immer alles aussitzen

Da wir beide Mädels aus dem Osten sind und ich die Ältere bin, sage ich jetzt einfach du zu dir. Ich habe dich und deine Partei noch nie im Leben gewählt. Doch deine Haltung zu den Flüchtlingen hat mir imponiert – ich weiß aber nicht, ob das ausreichen wird, an dieser Stelle ein Kreuz zu machen. Ich denke eher nicht.

Hast du denn nicht Lust auf ein bisschen mehr Freizeit, bald deine gute Rente zu genießen und aufzuhören mit der Fingerverbiegerei – es muss doch nicht immer eine Raute sein. Und außerdem könntest du etwas mehr lila vertragen, denn so viel schwarz, wie CDU und CSU zeigen, muss nicht sein. – Dass mit den Violetten soll keine Drohung sein, aber die würden hier ins Zimmer besser passen als die schwarze CDU.

 

Warum heißt die CSU eigentlich Schwesterpartei – die hat doch immer männliche Bosse gehabt, einer fragwürdiger als der andere. Deswegen habe ich den Obergrenzen-Horst auf den Balkon gesperrt. Mal sehen, wie er sich fühlt, wenn er gefangen ist.

Eine Zeit lang waren sie weg vom Fenster, die Politiker aus der FDP. Doch dann haben sie sich wieder berappelt. Ob sie das dem schönen Christian zu verdanken haben? Oder sind das noch Auswirkungen von Guido Westerwelle und seinem Tod?

Die Partei mit der Doppelspitze – Bündnis 90/die Grünen. Jahrelang habe ich rot-grün gewählt, nicht rotrot-grün, sondern nur rot. Doch ganz richtig überzeugen können die Grünen auch nicht.

So langsam ist ja das alte SED-Image weg, denn die heutigen Linken haben sich entweder davon emanzipiert oder haben diese unselige Partei nie erlebt.

Und jetzt kommt der Martin aus Würselen – der Mann, der mit der SPD das Kanzleramt anstrebt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es die Partei ernst gemeint hat mit der Kanzlerkandidatur, denn sonst hätte sie jemand anderes dafür nominiert.

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23.09.2015 – Auszug – Umzug – Einzug

Es war in den letzten 24 Monaten nicht zu überlesen, dass mein Lieblings“kind“ meine Wohnung ist, denn für nichts und niemand habe ich mehr Zeit, Geld und Ideen aufgewendet. Alle könnten sagen, das man das nicht sieht oder dass es sich nicht gelohnt hat:

Ich bin da ANDERER Meinung!!!

23.09.2015 – Auszug – Umzug – Einzug

Die meisten Fotos werdet ihr bereits kennen, doch ich möchte sie für mich und vielleicht auch für euch noch einmal auflisten.

Auszug und Umzug

Vielen Ärger dabei habe ich vergessen – die Umzugsleute wollten den Boden unter dem Wohnzimmerteppich nicht vereinbarungsgemäß säubern, maulten über den Fußweg, da der LKW nicht direkt vors Haus fahren konnte und haben mich mit teilweise defekten oder nicht zusammengebauten Möbeln sitzen lassen. Da Vorauszahlung geleistet – war die Motivation nicht groß. – Und dann kam der „Fingerzeig-Dudu-Zettel“ von meinem jungen Nachbar. Da hat es mir erst einmal gereicht.

Die vielen Kisten natürlich alleine gepackt, aber auch allein gestapelt. – So groß war mein Wohnzimmer noch nie. – Einige Schrankwandteile noch schnell etwas aufgehübscht. – Und dann ging es wirklich los.

Zum Glück hatte ich in der neuen Wohnung vorher genügend Zeit, um alles herrichten zu lassen. Die lila Wände strahlten, das Parkett glänzte wie neu, der Vinyl-Fußboden war verlegt, die Küche gefliest, die IKEA-Möbel geliefert und aufgebaut, die Wände natürlich alle wunschgerecht gestrichen. Nur die alte Spüle war noch da.

Einzug – die einzelnen Räume

Der beigefarbige Wasserraum

Das Bad war gefliest, allerdings gefielen mir die Farbe und die eingeprägten Muster nicht. Die Farbe habe ich gelassen, die Bilder überklebt mit wunderschönen Muscheln. Die wunderschöne Muschel im Sand habe ich mir vom Lu = finbarsgift geborgt, weil es sie leider nicht als Aufklebefolie gibt. Ansonsten merke ich, dass sich lila auch im Bad breitmacht – aber es wird durch die grünen Vorleger neutralisiert. Zur Unterstützung habe ich noch grüne Körbchen gekauft, um alles praktisch, aber nicht unbedingt schön, unterzubringen.

An der Aufhängung für den Fön habe ich mir fast meinen handwerklichen Sachverstand gebrochen – nach dem 8. Versuch hat es dann endlich geklappt. Da kann ich ausdauernd und hartnäckig sein.

Das Bilder-Mauer-Kabinett

Im Korridor bleibt eine einzige Arbeit bis nach dem zweiten Jahrestag: Das Rausreißen des Teppichs und das Verlegen von Klick-Vinyl. Es passiert Anfang Oktober. – Deswegen habe ich den Flur auch bildermäßig arm ausgestattet.

Der rote (Nicht-)Koch-Raum

In der Küche sieht es schon anders aus. Die braune Spüle fand andere Liebhaber, da ich sie verschenken wollte; die Tapete fand so gar nicht des Handwerkers Zustimmung; die Gemüseuhr erinnert mich an gesundes Essen (manchmal); der Fahrradstuhl ersetzt zwar keine echten Touren, doch momentan gibt es die nicht;  die weißen Grinsgesichter machen mir noch immer Freude. – Die zwei Induktionsplatten reichen bei meinem Kochumfang vollkommen aus und in der großen roten ALDI-Kiste sind Zwiebeln und Kartoffeln keimfrei gelagert..

Licht – Luft – Lärm

Auf in den nächsten Raum – den Balkon. Die Abendsonne ist mit ihren Untergängen prächtig, die großen Vögel kurven in der Luft und die kleinen bleiben im Nest, Die Fußbodenarbeiten und Bilderwandarbeiten erledigte ich zu meiner Zufriedenheit, so dass ich wieder Aussicht genießen kann.

Der wachsame Augen-Raum

Diese Wohnung hat eindeutig zu viele Räume, denn es fehlen ja noch drei. Ich gehe jetzt ins Besucherzimmer oder Kinderzimmer oder kleinstes Zimmer. Irgendjemand in der Wohnung muss einen Lila-Knall haben, der auch auf dieses Zimmer übergegriffen hat. Na gut, ist eben so. – Die Antiblendfolien, die ich mit soviel Mühe auf finanziellem Aufwand aufgezogen habe, sind inzwischen alle wieder entfernt. Das war ein Schuss in den Ofen.

Mein grüner Salon

Das Wohnzimmer  hat mit seinem aufgearbeiteten Parkett und dem „geerbten“ Eckschrank auch so seine Geschichte, aber letztendlich ist sie zu meiner Zufriedenheit zu Ende gegangen. Tisch und Stühle und das große Regal bauten die auf, die es auch geliefert haben. – Der braune Eckschrank, der für sich nicht schlecht aussah, passte so absolut nicht zu meinen Möbeln und wurde durch eine Glasvitrine ersetzt. – Die letzte Aktion war der Tausch der Deckenlampen. Messing und Gold sind absolut nicht meine Farben, deswegen kamen jetzt 2 chromfarbene Diodenlampen an die Decke – herrlich hell!

Das lila Schlaf und Arbeitskabinett

Und schon sind wir im letzten Raum angekommen, in Claras lila Lieblingsraum. Ich weiß gar nicht, ob es mir am meisten Arbeit gemacht hat – auf jeden Fall ist es der Raum mit den meisten Bildern an der Wand. Noch vor dem Einzug wurde eine 90cm Liege geliefert – sehr chic, aber ich konnte darauf nicht schlafen, weil sie viel zu hart war. Also Tausch mit dem Besucherzimmer und ich kaufte mir mein herrliches Bett mit einer noch herrlicheren Matratze – obwohl es in meinen Augen sauteuer war, habe ich noch nicht einen Euro bereut. Deswegen hier die Aktion mit den zwei Luftmatratzen.

Auf dem letzten Foto scheint der Froschkönig zu überlegen, ob er der Papa von dem kleinen Froschprinzen sein soll oder ob seine Frau fremdgeschwommen ist????

Und nun ist Schluss – ich wünsche euch, dass ihr auch so ein gutes Bett habt! Ich fühle mich in meinem farbenfrohen Paradies sehr wohl und hoffe, dass ich es wenigstens noch so lange genießen kann, bis neu renoviert werden müsste. Ich weiß nicht, ob ich mir das noch einmal antun möchte.


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Täglich: Interessante GartenAspekte 8

Da die Fotos möglichst neu sein sollten und nicht von den ersten und allerersten Besuchen auf der IGA, ist es hier vielleicht ein wenig Dahlien-lastig. Mir gefallen sie, da sie nicht nur von der Farbe her, sondern auch von der Form her so vielseitig sind. Dick mit Blütenblättern gefüttert, zarte Blütenblätterstrahlen, zweifarbige Ponpons und und und. Hier habe ich mal eine von der Seite beleuchtet – doch auch da ist sie perfekt.

Ganz, ganz dickes PS:

Eine äußerst sachkundige Blogleserin, die außerdem weitaus häufiger auf der IGA war als ich, da sie (fast) neben dem Eingangstor wohnt, hat bei Fb den Einwurf gemacht, dass dieses schöne pinkfarbige oder rosa Pflänzchen doch wohl eher eine Gerbara ist. Da ich im Biologieunterricht bei der langweiligsten Lehrerin aller Zeiten entweder gepennt habe oder Blödsinn gemacht habe, kann ich diesen Einwand nicht vom Tisch wischen.

Doch jetzt habe ich in meinen zahlreichen Dahlienfotos gewühlt – von den Ausstellungen Dahlienfeuer im Britzer Garten, in alten Aufnahmen aus diesem Gelände und aus den eigentlichen IGA-Fotos. Ich muss sagen, ich weiß es nicht. Alle Fotos auf der Speicherkarte mit den entsprechenden Nummern sind Dahlien – warum sollte dann gerade diese eine Gerbera sein.

Letztendlich ist es aber auch egal – notfalls mache ich sie zu einer Gerahlie oder einer Dahbera.


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Täglich: Interessante GartenAspekte 7

Wenn schon Erinnerungen, dann richtig erinnern, auch wenn es weh tut.

Dieser (Erinnerungs-)Kaktus musste sein – ich kann nicht immer nur gut zu mir sein, ich muss mich auch an Dinge erinnern, die mir nicht guttun.


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Täglich: Interessante GartenAspekte 6

Die Mittelstation der Seilbahn auf der IGA hat den Zweck, dass man zu einem Aussichtsbauwerk geht. Ob per Treppen oder Fahrstuhl erklommen, ist egal, oben ist die Aussicht für alle gleich.

Nicht nur einmal habe ich erstaunte Ausrufe gehört: „Was, in solchen Betonsilos kann man wohnen?“ Ich konnte nur raten, wo diese Besucher herkamen. Vielleicht ist es wirklich nicht ganz üblich, auf solch geringem Raum so viele Menschen unterzubringen. Aber Bauland ist teuer. Und da der Wohnungsbedarf in der Hauptstadt der DDR groß bis riesig war, konnte das nur erledigt werden, wenn man in die Höhe baute.

Ich weiß nur, dass ich vor über 40 Jahren bedingungslos in dieser Gegend in eine 4-Zimmer-Wohnung gezogen wäre. Wir haben 10 Jahre lang mit 4 Personen – 2 Erwachsene, 2 Kinder – in einer 2-Zimmer-Wohnung gewohnt, die gerade mal 49 m² hatte – dafür aber im Zentrum von Ostberlin war.

Inzwischen sind einige Häuser runtergebaut worden – aber wenige Bewohner wollen wegziehen aus ihrem Kiez und finden das keineswegs schlimm – im Gegensatz zu den Besuchern.


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Täglich: Interessante GartenAspekte 5

Und jetzt wollte ich  den Beitrag von gestern noch etwas spezifizieren, vielleicht auch qualifizieren, man könnte auch sagen personifizieren – genug mit der -ieren-Spielerei (nicht irren Spielerei) – dass ich das war, gestern in der orangefarbigen Rose, ist ja nicht unbedingt klar. Dass ich das heute mit der lila Rose bin, hat jetzt jeder mitbekommen, der von meinem lila Spleen schon angetörnt wurde. – Also durchhalten, sei das Wahlergebnis auch noch so schlecht oder noch so rechts. Ich versuche immer, Flagge zu zeigen.


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Täglich: Interessante GartenAspekte 4

Jetzt wisst ihr alle, dass es gesammelte IGA-Fotos sind, die ich hier in einer (Endlos-)Schleife zeige.

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Nicht immer ist das Leben rosig, nicht immer wird die Zukunft rosig sein. Am Abend des 24. September werden wir wissen, welche Parteien neben den „großen“ noch zweistellig sind. Ich befürchte Schlimmes.

Und deswegen will ich uns allen ein wenig rosigen Mut machen, auch wenn die Sache ein wenig verschwommen ist.


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Täglich: Interessante GartenAspekte 3

Interessante GartenAspekte haben natürlich mit der IGA zu tun. Ich habe mir mal einige Fotos rausgesucht und lasse sie claralike jetzt hier für euch Revue passieren.

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Mal kann es auch etwas luxuriöser sein, obwohl ich im allgemeinen wenig für Luxus übrig habe. Sähe ich nicht so viel Armut um mich herum, könnte ich mich vielleicht eher damit anfreunden.

Aber hier ist es ja nur geborgter Luxus, den ich mir sehr gern angesehen habe. Für mich sind Rosen doch immer noch etwas Besonderes. Und dazu ein wenig Wasser, ein wenig Spiegelungen, ein wenig Illusion.

 


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Täglich: Interessante GartenAspekte 2

Interessante GartenAspekte haben natürlich mit der IGA zu tun. Ich habe mir mal einige Fotos rausgesucht und lasse sie claralike jetzt hier für euch Revue passieren.

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Finger weg, sonst ist er ab. Naja, ganz so schlimm ist es ja mit den fleischfressenden Pflanzen doch nicht bestellt – sie begnügen sich mit dem Vieh- und Fliegzeug, was so vorbeikommt. Hübsch sehen sie auf jeden Fall aus – finde ich jedenfalls – und sie würden fantastisch in meinen grünen Salon passen.