Claras Allerleiweltsgedanken

C + M + B brachten laut Bibel früher …

37 Kommentare

… Weihrauch, Gold und Myrrhe … aber das ist schon lange her

Glaubt man den DummKlugheiten bei WhatsApp, dann bringen sie heutzutage Impfstoff in einer Spritze, Aluhut mit Klopapier und Masken – so deute ich jedenfalls dieses kursierende Bild.

Doch ich habe gerade von meiner Lieblingsschwägerin (ich habe nur zwei und da fällt die Auswahl nicht schwer) erfahren, dass sie ungewollt von den drei Königen mit Titan beschenkt wurde.

Ungewollt deswegen, weil sie am Abend des Dreikönigstages – dort auch wie in Berlin kein Feiertag – ist sie auf einer Treppe innerhalb des Hauses gestürzt und hat sich den Schenkelhals gebrochen. Wie sie mir am Telefon die Schmerzen schilderte, beschloss ich für mich, dass in der nächsten Zeit nieeeeee nachzumachen. – Die ganze Sache hat nur einen einzigen Glückszipfel – so man das so nennen darf – die Ärzte haben gleich und sofort ein neues Hüftgelenk eingesetzt.

Ich kann ihr nur wünschen, dass dieses Titan gut einwächst und sie bald wieder laufen kann.

Meine Kugeln, die wieder ihren normalen Platz eingenommen haben, sind zwar nicht aus Titan, machen mir aber trotzdem Freude.

Bei mir gibt es kaum etwas Erzählenswertes – nur ICH freue mich über mein neues Festnetztelefon mit Anrufbeantworter. Ich habe mich besonders darüber gefreut, dass ich alles mit der Installation selbst hinbekommen habe. Rein theoretisch dürfte ich jetzt keinen Anruf mehr überhören.

Und tschüss sagt Clara

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

37 Kommentare zu “C + M + B brachten laut Bibel früher …

  1. Halten lässt sich so ein Festnetztelefon bequemer als ein Smartphone. Vor allem nach ein, zwei Stunden telefonieren zeigen sich die Vorteile.
    Ich habe noch eins, allerdings schlummert es ohne Batterien in der Originalverpackung. Man weiß schließlich nie…

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    • Mit dem Halten hast du durchaus recht, lieber Ösi. Mein Smartphone ist zwar schon ein wenig größer, aber der Festnetzhörer, der natürlich auch kabellos ist, hat mehr Volumen.
      So lange kann ich nur telefonieren, wenn ich auf Bluetooth umschalte und das Telefon vor mich hin halten kann, denn sonst tut mir nach einer Zeit der linke Arm weh, weil ich nur links ausreichend gut genug höre.
      Und tschüss

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  2. Telefon funktioniert, Anrufbeantworter auch. Das ist ja schon mal was Gutes. Weniger gut ist das, was deiner Schwägerin passiert ist. Wenn aber jetzt alles wieder gut verheilt, dann ist ihr geholfen.
    Du klingst ein bisschen traurig, liebe Clara.
    Nächtliche Grüße mal wieder.

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    • Diese Sache bei mir im Haus beschäftigt mich mehr, als ich wahrhaben will. Ich bin ja sowieso der Außenseiter als einzige aus dem Osten und dann die einzige, die Wasseruhr und stromkostenzähler haben will. Und jetzt noch diese andere Diskrepanz, da werde ich bald absolut abseits stehen. Aber das Leben geht trotzdem weiter.
      Danke für dein Verständnis liebe Gudrun.

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  3. Ja bitte, auf keinen Fall nachmachen, das mit dem Sturz! Ich kann mir kaum vorstellen, dass da ein Stück Metall in meinen Körper einwachsen soll. Aber, wie ich schon von so einigen gehört habe, muss es sehr heilsam sein…

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    • Hüftoperationen sollen ja im Verhältnis noch relativ einfach sein und auch eine sehr gute Erfolgsquote bringen. Kniegelenke sind wohl schwieriger. Aber ich hätte schon eine gute Klinik hier in Potsdam. Da würde ich hingehen, aber ich glaube nicht, dass ich dahin gehen muss, denn ich habe so gut wie keine Probleme beim Laufen. und das soll auch so bleiben. Das Metall bekommen die Erben nach der Einäscherung ausgehändigt, das sieht dann aber nicht mehr gut aus.

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  4. Christus mansionem benedicat- so lernte ich das C + M + B noch im Kommunionsunterricht zu erklären: Christus segne dieses Haus. Allerdings halte ich es für alles andere als Zufall, dass die Initialen der drei heiligen Könige Caspar, Melchior und Balthazar mit den Anfangsbuchstaben des Segensspruchs übereinstimmen. Schon lange kommen zu mir keine Sternsingerkinder mehr. Leider, denn ich mag diesen Brauch irgendwie und hortete anfangs einen Zwanni dann einen Zehner aufgrund akuter Mittelverknappung. Meine Krippenkönige schickte ich bereits wieder in ihre alte Holzkiste aus den Zwanzigern vielleicht, vielleicht ist sie und die Figuren auch noch älter, würde mich nicht wundern. In meinem Feenreich wohnt sehr alt und sehr jung, heilig oder anders heilig einträchtig und friedlich beieinander. Die Sternsingermädels wurden von meinem Buddha beschützt und begleitet. So sollte es immer sein. Ein gebrochener Schenkelhals ist eine gefährliche Sache. Wie alt ist denn die verunglückte Freundin? Meine Mutter hat der Bruch viel Lebenskraft gekostet und ohne Rolli wäre sie beim Streckemachen aufgeschmissen.
    Es sind die Stürze, die das Alter so gefährlich machen. Darum ist Bewegung so wichtig. Ich kann auch sehr faul sein, doch ich überwinde mich so oft wie möglich, auch bei Schietwedder rauszugehen, zu laufen und noch jedes Mal fühlte ich mich hinterher besser und lebendiger. Meine Mutter verlässt wegen Corona kaum noch das Haus. Für mehr Lebensqualität müsste ich das alte Mädchen zum Spazieren motivieren. Diesbezügliche Zielplanung und Ersinnung diverser Motivationsstrategien (Rosenableger klauen, über Nachbarn ablästern etc.) sind in Planung. Um das Sturzrisiko zu senken, damit Mutter wieder mehr Kraft und Muskeln bekommt.
    Du …bitte bleib gesund.
    Liebe Grüße
    Amélie

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    • Hallihallo, liebe Amélie, du warst und bist ja heute schon auf die verschiedensten Arten bei mir präsent!
      Es ist ja meine Schwägerin, die verunglückt ist – und sie ist fast auf den Tag ein und ein viertel Jahr älter als ich – also schon seit langer Zeit schmückt sie sich mit meiner Schnapszahl 77.
      Sie ist aber viel, viel sportlicher als ich, geht regelmäßig ins Fitnessstudio, walkt im Wald – und was hat es ihr genutzt? Nichts. Sie hatte wohl für den Geburtstag einer ihrer Töchter die allseits gewünschte Fleischklößchensuppe vorbereitet und wollte den Topf mit der kalten Brühe von irgendwo nach irgendwo befördern. Zum Glück hat sie den Topf nicht auch noch abbekommen bei ihrem Sturz.
      Ich bewege mich auch viel zu wenig, aber ich habe so gut wie KEINE Stolperfallen in der Wohnung – und wenn ich die 8 Stufen zum Fahrstuhl gehe, ist das Geländer immer parat. Nur zu Haus darf ich keine Pantoffeln mehr anziehen, die sind auch gefährlich. Deswegen habe ich richtige feste Schuhe mit Klettverschluss umfunktioniert. Und wie gesagt – das Handy fast immer bei mir.
      Lasse es dir gut gehen, heute, morgen und lange Zeit

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      • Liebe Clara, im Alter bricht schneller mal was, das ist leider so. Deine Schwägerin ist sportlich? Dann habe ich allerdings große Hoffnung, dass sie sich schnell von dem Sturz erholen wird, denn der Körper erinnert sich immer an den Zustand, den er hatte bevor das Unglück geschah, klärte mich mein mich nach meinem Schienbeinkopfbruch behandelnder Arzt und er behielt Recht: mein Bein ist wieder so beweglich wie vor dem Bruch – allerdings trainierte ich es auch in der Heilphase immer weiter- so gut es eben ging und es ging erstaunlich viel. Sport und Fitness sind immer nur hilfreich, posaunt meine mir innewohnende Turnmutter. Danke für Deinen Anruf. Den AB habe ich, Trudeltrinchen, immer noch nicht abgehört, mache ich später.
        Hab es gut, fühl Dich mal gedrückt und liebe Grüße
        Amélie

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        • Leider, leider besteht seit einiger Zeit bei meiner Schwägerin eine Erkrankung im Gehirn, die trotz vieler Krankenhausaufenthalte und Besuchen bei Spezialärzten nicht richtig diagnostiziert werden kann oder konnte. Die ruft immer wieder Schwindel hervor, so dass sie weder Fahrrad fährt wie zuvor und auch andere sportliche Aktivitäten sehr eingeengt sind.
          77 ist nicht unbedingt das günstigste Alter – es soll ja eine Frau über 90 geben, die noch Marathon läuft – das werden weder meine Schwägerin noch ich sein – ich kann sehr gut ohne Marathon!
          Und tschüss!

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  5. diese op mit titan und keramik habe ich auch ganz prima hinter mich gebracht, ich wünsche viel glück. obwohl mit übergewicht, konnte ich bald wieder gehen und alles ist gut gut eingewachsen. aber „stolperfallen“ habe ich nirgendwo. dir eine gute zeit, gruß roswitha

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    • Ich denke, meine Schwägerin wird das auch gut hinter sich bringen, wenn die ersten Tage nach der Op vorbei sind. – Übergewicht hat sie wohl kaum, aber in einem Einfamilienhaus mit Garten und sehr vielen Treppen in den Keller, in den Garten, ins Obergeschoss und so gibt es dort natürlich. Für die „Wendeltreppe“ ins Obergeschoss haben sie schon einen Treppenlift anbauen lassen für den Ehemann.
      Danke für deinen Gruß und auch ich wünsche dir eine gute Zeit

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  6. 7373643893002ßß3… tuuut tuuut … ist dort Clara Himmelhoch? Ja? Prima, dann hat es mit dem Telefon geklappt 🙂 Hier gibt es auch kaum Neues zu berichten. Ab und zu Schneegestöber, Halsschmerzen und Sturm.
    Gut, dass Du nicht vorhast, den Sturz nachzumachen. Da freue ich mich lieber über Berichte aus Deiner Wohnung denn aus dem Krankenhaus.
    Liebe Grüße von der Sturmfront

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    • Meine liebe Frau Mallybeau Mauswohn, dass Sie hier so frank und frei meine geheime Telefonnummer verbreiten, ist ein klein wenig NICHT in Ordnung – doch andersherum hoffe ich jetzt natürlich auf eine Anrufwelle, denn mir ist eh langweilig, aber nur ein bisschen. Einiges habe ich noch vor.
      Sturmfront bei euch? Meine Quaste (?) von der Markise hängt völlig ruhig nach unten – also ist hier kaum Wind – den habe ich auf die Alb geschickt. *haha*
      Gestern Abend war ich mal wieder zum Turnier – eigentlich wollte ich das noch in den Post einarbeiten, bevor er um 00.05 Uhr erscheint – aber da gab es NICHTS zu berichten. Wir waren 18 Mitspielerinnen und haben 3 Runden à 8 Spiele hinter uns gebracht, also 24 Spiele. Die Letzte oder Vorletzte war ich nicht, aber viel besser auch nicht. In der mittleren Runde habe ich bis zum allerletzten Spiel NULL Punkte gehabt, und dann gerade mal 3 zustande gebracht.
      Aber es gibt größeren Kummer und Jammer in der Welt!

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  7. Drum schärft mir meine Freundin Helma immer ein, wenn ich das Haus verlasse das Smartphone mitzunehmen. Ich hoffe, ich brauche es nie für einen Treppensturz, aber sicher ist sicher.

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    • Ich vertrete ja auch die Meinung, dass mein Handy fast immer bei mir sein sollte – du hast noch Helma, der es bald auffallen würde, dass etwas bei dir nicht stimmt. – Ich sage immer, ich würde mindestens eine Woche unbemerkt hier liegen. Ob – falls ich noch soviel Kraft habe, zu rufen oder auf den Fußboden zu klopfen – jemand reagieren würde, weiß ich nicht. Bei uns im Haus wird ja ständig und immer gegen Wände oder Fußböden geklopft, da die arabische Familie mit ihren 3 oder 4 Kindern das Akustiklevel der alten Leute hier natürlich überschreitet.
      Danke für das Telefonat und das Drumherum

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    • Ich noch mal – draußen finde ich das Handy weniger wichtig als an den verschiedensten Stellen der Wohnung. Draußen sind immer Leute, die einen Sturz beobachten und Hilfe holen – doch wer macht das für mich zu Hause, wenn ich das nicht mehr kann?

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  8. Moin meine liebe Clara.
    So, ich habe mich nun erstmal bei dir durchgelesen.
    Deine „Drücker“ gebe ich zurück, nur einer war etwas zu doll 😉 was aber nur an meiner Entzündung im Brustbein lag 😦 Herr B. lässt grüßen. Schietkerl. Immer diese unangemeldeten Besucher 😦
    Aber ok, nun kann ich auch wieder: Fühl dich für’s neue Jahr auch gedrückt … und lieber Titan-Derivat in der Schale als im Original im Körper: Bleibe gesund.
    Zu den „DummKlugheiten“, sprich dem Bild: Tja, solange es als Satire gemeint ist, kann Mann darüber schmunzeln. Leider meinen es einige ernst damit. Auf der anderen Seite: Eine kleine, aber laute Minderheit wird bei uns schon lange medial größer gemacht werden als sie ist. Dadurch wird ein Eindruck in der Gesellschaft erweckt, den es nicht gibt. Also jümmers sutje piano. Un de klööksten Stüerlüüd sitt eh jümmers op’t Dröge. Dat was so und dat blievt so.
    Viele Grüße von der grauen Ostsee!

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    • “ und lieber Titan-Derivat in der Schale als im Original im Körper“ – ich habe diese verschiedenen Ersatzgelenke in der Ausstellung „Körperwelten“ gesehen, über die ja die Meinungen hochgeschwappt sind. Ich fand sie wahnsinnig interessant – und da ich als allererstes einen medizinischen Beruf = Physiotherapeutin gelernt habe und sehr, sehr viele Operationen jeglicher Art und auch einige Obduktionen gesehen habe, bin ich da überhaupt nicht empfindlich, sondern finde es äußerst lehrreich. – Doch DICH will ich überhaupt nicht belehren, sondern freue mich, dass Herr B. wieder abgereist ist. Aber heute wird nicht dolle gedrückt.
      Ich habe gerade mal deinen plattdeutschen Text in den Übersetzer eingegeben, aber dieser „Idiot“ hat rechts und links das gleiche angezeigt. Aber zu 95 % habe ich es ja verstanden, auch ohne Übersetzungsapp. – was heißt hier: „op’t Dröge“
      Ich finde schon ganz, ganz lange, dass den Außenseitern ein viel zu großer Platz in der Berichterstattung eingeräumt wird.
      Viele Grüße von der gerade nicht so grauen Industrielandschaft vor meinem Fenster von MIR

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  9. Autsch… das muss man wirklich nicht nachmachen.
    Wir haben gar kein Festnetztelefon mehr 🙂

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    • Über dieses „Nicht-Festnetz“ habe ich mal kurzfristig nachgedacht. Da ich aber DSL und WLAN zu Hause brauche, so lange ich noch Computer und Smartphone bediene (na gut, fürs Handy wäre es nicht unbedingt nötig, aber für die Mediathek im Fernseher), wäre der Preisunterschied ohne Telefon minimal. Aber so und so viele Bekannte würden mich auf dem Handy nicht anrufen, da sie entweder selbst gar kein Handy haben oder keine Flat für ÖHandyanrufe.
      Außerdem verstehe ich über Bluetooth über mein Festnetztelefon dreimal besser als über das Handy, auch wenn ich das mit den Hördremmeln koppeln kann. – Bei mir bestimmen sehr oft die Ohren bzw. das Gehör, wo es lang geht.

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  10. Titan ist wunderbar, davon kann ich ein Lied singen 🙂

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