Claras Allerleiweltsgedanken

Keine Regel ohne Ausnahme

22 Kommentare

… damit meine ich die Erscheinungszeit – also heute nicht 00:05 Uhr, sondern 10:irgendwas Uhr.

Gestern hatte ich wieder Trubble mit meinem kleinen schwarzen Liebling hier – die Gedanken darüber haben mich einfach nicht einschlafen lassen. Es war nämlich wieder so: Ich schaltete ihn ein und er hatte Netzverbindung. Ich konnte viele von den angesammelten Beiträgen von euch lesen.

Dann machte ich eine gewerkschaftlich angeordnete Pause und Schwarzschnuckelchen ging in standbye. – Und als ich ihn daraus wieder erwecken wollte, ging wieder nichts, gar nichts … und ihr wisst schon.

Ich beschloss zu früher Nachtzeit – so gegen 3:00 Uhr oder später – das Modem aus dem Wohnzimmer ins Arbeitszimmer zu räumen. Kompliziert daran ist lediglich, dass das DSL-Kabel und das LAN-Kabel durch ein nicht so großes Loch in der Wand geschoben sind. Und da kann es sehr eng werden, wenn ich die Stecker der Kabel von einem Zimmer zum anderen schieben will.

Als wenn die geistige Beschäftigung mit der Technik nicht schlafabhaltend genug wäre, kam nach 4:00 Uhr in beiden Beinen ein Wadenkrampf vom allerfeinsten. Da konnte nur Badewanne helfen mit einer Temperatur kurz unter dem Siedepunkt – hat geholfen.

Kurz nach 8:00 Uhr „sprang“ ich tatendurstig aus dem Bett und wollte mit der Umbauaktion anfangen. Am Computer sollte nicht mehr das 5 m-LAN-Kabel verwendet werden, sondern ein im Keller gefundenes 2 m Teil. Als ich den Computer umdrehte, um das Kabel herauszuziehen, stellte ich fest, dass es schräg und locker saß. Richtig befestigt – und siehe da, ich habe Netz.

Jetzt werde ich mich dennoch erkundigen, wie der Umzug des Modems zu bewältigen ist, denn alles in einem Zimmer fände ich besser. Allerdings besteht dann die Gefahr, dass mein WLAN-Fernseher beim Mediatheksempfang noch mehr spinnt als jetzt.

Per Handy werde ich jetzt noch drei Fotos hinzufügen. Eine liebe Nachbarin hat meinen Lila-Geschenke-Fundus um ein Teil erweitert. Tankt die Lampe genügend Sonnenschein, macht sie am Abend das interessante Muster auf der Balkonbrüstung. – Ich habe mich aber gegen Balkon entschieden und ihr das lila Clarazimmer zugewiesen.

Autor: Clara Himmelhoch

Auf meinem PR = purple Roller fahre ich durch die Bloggerwelt und mache PR = Public Relation. In meinem Gepäck habe ich fast täglich eine "Überraschung" für meine LeserInnen. Obwohl Oma aus Leidenschaft, gibt es kaum omahaftes hier - und Hausfrauentipps und -tricks müsst ihr wo anders lesen.

22 Kommentare zu “Keine Regel ohne Ausnahme

  1. Der Spruch aus der Werbung „Da musst du mal am Kabel wackeln“ ist schon nicht schlecht. Der schallte immer zuerst durch den Raum, wenn damals in der Druckerei irgendetwas nicht ging. Oft hat es geholfen. 🙂
    Das Windlicht ist schön und passt prima. Eine nette Nachbarin hast du.
    Grüße an dich.

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    • Hallo Gudrun, mein Computer Mensch hat ja auch immer was vom Kabel erzählt, aber ich wollte es nicht glauben, da es zum Teil funktioniert hat und dann, nach einer Pause, wieder nicht. Da hätte ich nicht geglaubt, dass es am Kabel liegt. Aber jetzt ist Ruhe. Das Modem steht 2 m neben dem Computer und ein neues Kabel ist ganz fest eingesteckt. Jetzt muss er mir nur noch meinen zerschossenen Browser wieder reparieren, und dann bin ich hoffentlich mit allem durch.
      So eine Technik kann mich ganz schön beschäftigen. Liebe Grüße zu dir

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  2. Aufgeben ist keine Option für Dich, das lese ich heraus. Du hast Lust, immer neu zu lernen und die Oberhand zu behalten. Wäre doch gelacht, wenn Du das nicht schaffst! Ich drücke die Daumen, dass Dir der Kampf mit dem Haustroll mehr Freude bringt als Ärger! Regine

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    • Liebe Regine, erst durch Sven kan ich auf die Idee, dass das alles die (Pfusch-)Arbeit eines Trolls sein könnte.
      Ich habe mir ja am Freitag Mozilla Firefox in meiner ursprünglichen Fassung zerschossen. Gut, mein Computermensch meinte, er wird meine ursprüngliche Fassung von der alten Festplatte wieder installieren können. – Momentan hat das Ding, was ich jetzt benutze, noch nicht einmal vernünftige Symbolleisten, so dass ich die Ansicht nicht vergrößern kann. Wahrscheinlich war vier mal Technik zu viel für mich – anders herum hat dreimal davon ziemlich gut funktioniert. Modem = Fritzbox + Telefon + DSL-durch-die-Wand-Kabel gut umziehen lassen, Tablet als zweites, nur größeres und schöneres und schwereres Handy eingerichtet.
      Blöd ist momentan nur, dass er die Rechtschreibprüfung nicht macht hier beim Schreiben – aber ich werde bis Montag warten. Leider leider leider kann ich eben doch nicht alles allein machen – aber am meisten vermisse ist, dass ich nicht bei anderen lesen kann (nur bei denen, die hier kommentiert haben), weil mein Feedreader auch über den Jordan gegangen ist.
      Es wird besser – das habe ich beschlossen.
      Danke für deine Aufmunterung. Liebe Grüße zurück

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      • Ich kenne das sehr gut und machte die Erfahrung, dass viele Probleme bei „alten“ Geräten auftauchen, die nicht mehr aktualisiert werden können oder so. Mein Sohn überließ mir vor kurzem seinen Minicomputer, den er nicht mehr benötigte. Und siehe da: Keine Probleme mehr und alles läuft gut über WLAN ohne Kabel!😆

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        • Wenn alles nicht funktioniert hätte, dann wäre bei mir auch ein WLAN-Stick in den Computer gesteckt worden. Aber diese ursprünglichen Türme von Computern sind ja für LAN-Übertragung gemacht und damit auch sicherer und schneller als mit WLAN – aber hätte LAN nicht geklappt, dann wäre ich auch auf WLAN umgestiegen.

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  3. Moin meine liebe Clara.
    Habe heute mal wieder Lesezeit und weil deine 00:05er Intervalle in Diskrepanz zu meinen Lesegewohnheiten stehen, werden wir uns vielleicht gleich noch ein paarmal lesen. Egal, kennst du ja schon 😉 Aber das nur am Rande.
    Bei mir wäre das, was du geschildert hast, ein klaren Fall von „Wohnungs-Troll“. Ja, ich habe nämlich einen Troll als Untermieter. Wenn mal wieder etwas passiert, was ich mir nicht erklären kann, oder etwas fehlt, was tags zuvor noch da war, dann hat mein Troll wieder sein Unwesen getrieben. Ach ja, ich könnte Geschichten erzählen … 😉
    Seinen letzten Schabernack hat er vorgestern mit mir getrieben: Frau P. hatte drei Zucchini geschenkt bekommen und meinte, dass „WIR“ daraus irgend etwas brutzeln könnten. Kennst du dieses „WIR“, das „DU-WIR“? Na ja, also habe ich einen Zucchini-Hackauflauf zubereitet, die Nachbarin noch eingeladen …, ich schweife ab. 1 Fl. Roten später habe ich meinen Geschirrspüler befüllt, angestellt … und 1 Stunden später gemerkt, dass der seine ihm zugedachte Arbeit eingestellt hatte. Fehlermeldung „E15“. Das sah so aus wie eine Arbeitsunlustanzeige mit ICD-Code. Und was soll ich dir sagen: Gestern tat er es dann wieder. Alles sauber & bestens. Ergo: Ein glasklarer Fall von Troll-Schabernack.
    Ja, ja. So ist das bei mir. Und ich habe den zwingenden Verdacht, dass sich der Troll bei einem meiner Skandinavien-Urlaube in meinen Sachen versteckt hat und so zu mir nach Ostholstein gelangt ist.
    Trollige Grüße aus Scharbeutz 😉

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    • Hallo Sven – ich habe dich soooooooooooooooooooooo vermisst – als ich ab und an mit meiner Technik mal klarkam, also mich mein neuer Computer ins Netz gelassen hat, stellte ich fest, dass ich am 15. August das letzte Mal von dir gelesen habe. Da fühlte ich mich schon wie ein kleines Waisenkind, da ich ja eine ausgesprochene Computer-Mensch:In bin, hat mich der ganze HickHack hier wahnsinnig gemacht. Vielleicht war ich einfach überfordert. Erst ein neues Handy – das klappte ja noch ganz gut mit dem Samsung S 20 FE. Dann habe ich mir ein Tablet geleistet, mit dem ich von allen Sachen bisher am meisten zufrieden bin und das ich auch allein eingerichtet habe. Es ist quasi ein Handy in groß – ohne Telefonierfunktion – aber mit viel, viel schöneres Fotos, dafür ohne WhatsApp.
      Und als dann der Computer kam, war ich zu fast nichts mehr in der Lage – außer zum grübeln und probieren.
      Vorgestern habe ich mir ja meinen Browser Mozilla Firefox zerschossen, weil ich auf Avast gehört habe. Und damit ist nicht nur das gesamte Erscheinungsbild im Popo, sondern vor allem ist mein geliebter Feedreader mit allen meinen abonnierten Blogs weg.
      Mein Computermensch wird ihn am Montag erneut von meiner alten Festplatte übertragen – und dann hoffe ich, dass das Heer der Trolle endlich genug Schaden gemacht hat und abzieht.
      Die Umlagerung der „Technik“ – d.h. der Fritzbox mit dem daran hängenden Telefon und vor allem mit dem durch die Wand gesteckten DSL-Kabel hat geklappt – nichts hat Schaden genommen und das LAN-Kabel scheint jetzt ganz fest in seinem Anschluss am Rechner zu stecken. Ein ganz klein wenig ist es ja schon umständlich für mich, da so auf der Erde rumzukriechen.
      Aber ich habe beschossen: Es kann nur besser werden.
      Aber an die Möglichkeit der Trolleinschleppung aus Norwegen habe ich gar nicht gedacht – aber das könnte vielleich sein.
      Tschüss zu dir von mir

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      • Huhu. 15. August? Oh je. Ja, wir (bzw. ich (Job) war(en) viel unterwegs – wenn du magst, guckst du mal in meinen Fotoblog. Bspw. meinen Rückblick hatte ich auf Termin gesetzt und den Rest quasi zwischen Tür und Angel geschrieben, wenn ich im Grunde nur zum Wäsche wechseln mal kurz zuhause war. Im Oktober wird es noch einmal so ähnlich, aber ab 1. November sieht meinKalender noch recht jungfräulich aus. NOCH 😉 Frau P. hat sich auch schon beschwert, dass ich ja „nie“ Zeit für sie habe – jetzt, wo sie schon mal das Rentnerinnendasein übt 😉
        Clara, wir lesen uns, auf alle Fälle – auch wenn es meinerseits manchmal ein bisschen dauert. Aber schön, dass du mich vermisst hast 🙂

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        • Sven, ich habe immer alles alles alles bei dir gelesen, aber das Kommentieren war zum Teil zu zeitaufwändig, weil ich ja 1000 minus 995 Sachen an der Backe hatte, die erledigt werden mussten.
          Du gehörst für mich seit Jahren zu den absoluten „Muss-Will-Kann-Lesen-Blog-Betreiber“ – das ist jetzt etwas blöd ausgedrückt, aber du verstehst das schon.
          Und ich hoffe nach wie vor noch immer, dass wir uns nicht nur lesen, sondern auch irgendwann mit Pfannkuchen oder anderen Überraschungen in der Hand sehen – natürlich gern auch mit der frisch im Rentnerinnendasein befindlichen Frau P. – grüße sie von mir.

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          • Clara, ich verstehe dich. Wie immer. Habe doch mein Wörterbuch: Clara – Deutsch / Deutsch – Clara 😉 Und ja, vielleicht sehen wir uns dann mal. Eine Freundin von Frau P. wohnt in der Nähe von Berlin und die sollen wir auch schon seit Jahren besuchen. Wenn wir das wirklich mal schaffen, dann melde ich mich natürlich. Versprochen!

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          • VERSPROCHEN UND BEIM WORT GENOMMEN ! – Ich bin neugierig auf dich, nicht so sehr auf deinen wenig behaarten Kopf, sondern mehr auf deine Stimme und deine Art. – Ich bin (manchmal) so ähnlich verrückt, wie ich hier auftrete.

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  4. Na, der Schattenwurf ist ja allererste Sahne. Der tröstet immerhin über den Technikärger ein wenig hinweg. Mit dem Wadenkrampf haben wir uns wohl synchronisiert. Den hatte ich heute Nacht auch. Krampf am Fuß, Krampf mit der Technik 🙂 Wenigstens kann man den Wadenkrampf mit einer warmen Wanne beruhigen. Mit Technik wäre das wohl weniger zu begrüßen 🙂
    Liebe Grüße

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    • Ich sitze hier und heule, und das ist nicht gelogen. Das mit dem Kabel funktioniert ja offensichtlich. Und dann habe ich bei Avast einige Sonderprogramme. Die haben mich aufgefordert, irgendwas zu machen, was ich auch gemacht habe. Das Ergebnis ist: ich habe mir total den Firefox-Browser zerschossen. Keine Lesezeichen mehr, keinen Feedreader mehr. Ich könnte heulen kotzen brüllen alles miteinander. Jetzt werde ich wohl am Montag mit dem Computer unterhalten Festplatte zu ihm hin und natürlich gegen neue Bezahlung versuchen, dass er das wieder hinkriegt. Ich glaube, für diesen Computer habe ich nicht mehr genügend gute Nerven

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  5. Lege ich ein 2, 5 oder egal wie viel Meter langes Kabel… falle ich darüber. Dieses ständige Über-das-Kabel-drüber-Fallen hat mich dazu bewogen, größtenteils, wo es möglich ist, ohne Kabel zu agieren. Die Angewohnheit, in der Wohnung ohne Brille herumzulaufen, macht es nicht einfacher, da ich, gemäß meiner Sehschwäche, ohne Sehhilfe herumliegende Kabel noch weniger sehen würde als mit. Und schon würde ich wieder über ein Kabel drüber fallen, wenn da eins läge. Tut es zum Glück aber nicht. Sonst müsste ich ja Brille tragen. Das würde bedeuten, gewohnte Gewohnheiten zu ändern… Igitt! Nur das bitte nicht.
    Der Ösi wünscht ein angenehmes und weitgehend kabelloses Wochenende… 😉

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    • Ach Ösi, was bin ich im Gegensatz zu dir doch ordentlich. Natürlich habe ich auch eine Menge Kabel in der Wohnung – aber die sind alle entweder dicht an der Wand, unter oder hinter Möbeln versteckt oder gschamig in die Ecke geschoben. Das ist wohl die einzige Dusseligkeit, die mir noch nicht passiert ist – vielleicht liegt es daran, dass ich zu 80 % auch in der Wohnung immer eine Brille aufhabe.
      Bei einem Laptop wäre ein WLAN-Arbeiten selbstverständlich – aber mein kleines schwarzes Schnuckelchen soll und will und muss mit LAN arbeiten.
      Dir auch belustigte Wochenendgrüße

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  6. Das kleine Windlichtding ist echt zauberhaft! Feines Geschenk, das ich letzthin auch im Blog von Ellen (Seelenruhig) gesehen hatte.
    Die einer so wilden Dame entspringende Formulierung von der „gewerkschaftlich angeordneten Pause“ fand ich klasse!
    Deine Herumfuhrwerkerei ist eigentlich wie immer.

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    • Du sagst es, liebe Sonja – meine Herumfuhrwerkerei ist eigentlich wie immer. Für morgen war das Ausräumen bzw. Umstellen der Couch im Arbeitszimmer und das Wegräumen aller störenden Dinge in der Küche vorgesehen, da die Fenster am Montag eingebaut werden sollten. Dank Herrn Wiselski (deswegen kam ich auf den Passus mit der Gewerkschaft) und anderer Imponderabilien sind die Fenster nicht fertig und werden irgendwann später eingebaut. Deswegen habe ich beschlossen, den Umzug der Fritzbox = Modem erst nach dem Fensterumbau zu machen, denn sonst steht hier im Zimmer noch mehr Technik rum, die beschädigt werden könnte.
      Das kleine Windlichtding funktioniert leider nicht mit Kerze, sondern nur über Solarenergie – und da muss die Sonne schon ganz schön lange powern.
      Jetzt will ich erst mal Informationen zu einem Modemumzug einholen.
      Lasse es dir gut gehen – ich versuche es auch!

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