Claras Allerleiweltsgedanken


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(3) Bessy – von mir ernst genommen

Bessy wurde schon die ganze Zeit von mir ernst genommen, besonders deswegen, weil ich lange Jahre einen „Gespielen“  hatte, der dort an vorderster Front für den Fortschritt der Wissenschaft kämpfte. Inzwischen ist er im wohlverdienten Ruhestand, aber Bessy II war wohl sein Lieblingskind.

Doch genug der privaten Plaudereien, lasst uns zu wissenschaftlicheren Dingen übergehen. – Wenn ihr mir versprecht, keine genaue Erklärung für den Inhalt der Fotos haben zu wollen, dann zeige ich sie. Die Halle hat zwei Etagen. An vielen Stellen im ringförmigen Bau sind Wendeltreppen angeordnet, damit man schnell von oben nach unten und umgekehrt gelangt.

Auf jeden Fall sah es ungeheuer geschäftig aus – aber sehr konfus und für meinen Geschmack auch zu unordentlich – aber das ist „Hausfrauendenken“.

Ich hatte das Gefühl, Kabel waren eines der am meisten gebrauchten Arbeitsmaterialien.

So eine schillernde Messstation – da bekamen alle glänzende Augen.

Wenn ihr an der Decke die Alufolie seht, dann wisst ihr, dass die der Wissenschaftler liebstes Kind ist. Sie ist viel dicker als die, die wir auf Rollen kaufen, und die Rollen sind größer – aber der Zweck ist der gleiche: Es soll etwas isoliert oder wasserdicht gemacht werden.

Die Leute sind zu bewundern, die sich in diesem Chaos zurechtfinden. Auch hier an den verschiedensten Stellen Alufolie und Kabel.

Einer der vielen abgestellten oder abgelegten Roller für den Transport in der Runde, und danach noch zwei. Dieser hier sah schon ziemlich ramponiert aus. Wahrscheinlich hat ihn der Wissenschaftlerpapa vom Wissenschaftlersohn übernommen, als dieser lieber Skateboard oder Inliner fahren wollte.

 

Ihr habt es fast geschafft. Die letzten 3 Fotos zeige ich auch als Galerie, denn sooooooooooo spannend sind sie ja doch nicht. Das letzte Foto sieht aus, als wenn da Schneeflocken gekocht werden 🙂

Und tschüss, das war es bei Bessy.

 

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(2) Bessy, für mich ein Farbenland …

… denn die Wissenschaft habe ich nicht verstanden

Schon an der Überschrift könnt ihr erkennen, dass das ein von Clara zurechtgeschneiderter Artikel ist, der mit Wissenschaft so viel zu tun hat wie Hausschneiderei mit Laufstegmode unserer Modekönige.

Farben sprechen mich im Laufe der Jahre immer mehr an. Man sagt ja, dass sich andere Sinne schärfen und weiterentwickeln, wenn andere gestört sind oder sich rückentwickeln. Obwohl ich viel schlechter höre als früher, kann ich nicht unbedingt besser sehen, aber ich sehe manche Sachen anders, intensiver – und vor allem sehe ich sie farbig-er.

Ich will euch also jetzt zeigen, was ich bei der hochwissenschaftlichen Besichtigung fotografiert habe. Auch erlaube ich mir den Spaß, die Fotos nicht als Galerie auftreten zu lassen, denn einzeln wirken sie besser und ich kann meine Gedanken besser kommentieren..

Bevor eure Aufmerksamkeit erlahmt oder gar einschläft, zeige ich euch Farben, die mir wichtig sind, zuerst. Hier kommen also grün, gelb und blau! Habe ich etwa irgendeine Farbe vergessen? 🙂 – Ja, rot, oben in der rechten Ecke.

Wenn ich meine Wohnung durchforste, stelle ich fest, dass kaum blau vorhanden ist. Also hat diese Farbe auf meiner Sympathieskala keinen hohen Wert erreicht. Grün ist auch nicht der Star, obwohl mein Wohnzimmer viel grün zeigt. In Blumentöpfen MUSS es sein, an Wänden KANN es sein.

Weiß, rot und silber waren nicht die Farben, die ich mit diesem Foto meinte. Die Bedeutung der Geräte wollt ihr genau so wenig wissen wie ich.

Was haltet ihr von einem strahlenden Gelb, garniert mit ein wenig Rot und mit blauer Ummantelung.

Hier müssen sich die Wissenschaftler und ihr technisches Personal wie auf einer grünen Wiese fühlen, auf der rote und gelbe „Blümchen“ stehen.

Das hier ist nicht nur die wichtige Farbe orange, sondern es ist ein Kasten mit wichtigem Inhalt. Hier spielt das weiße Kreuz eine wichtige Rolle.

In meinen ersten Blogjahren habe ich mit kindlicher Freude die Farbe pink geliebt. Wenn es ab und zu mal Entgleisungen in Richtung rosa gab, konnte ich das verzeihen. – Jetzt, wo ich so viel erwachsener bin, sind pink und rosa zu den (Farb-)Akten gelegt.

Manchmal sind die edleren Farben Gold und Silber im Fokus, aber manchmal wird die „Fotografin“ auch geschubst beim Drücken des Auslösers oder sie fabriziert (mit Absicht) ein Farbengemisch, mit dem sie sich für heute von euch verabschiedet.


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(1) Die Wissenschaft und Clara …

… können nicht zueinander finden …

… denn Clara hat Physik noch  nie geliebt.

Als ich von der geplanten Besichtigung bei  Bessy im Programm vom Großelterndienst las, meldete ich mich sofort an. Mir schwante zwar, dass ich von der rein physikalischen Materie nicht sehr viel begreifen werde, aber es ist ja nie zu spät, ein wenig klüger zu werden.

Wer sich richtig informieren möchte, kann bei diesen beiden Links nachlesen:

Bessy bei Wiki

Googl sagt viel über Bessy

Als wir in einem Besucherraum Platz genommen hatte, versuchte ein junger Physikstudent, uns über die Grundlagen dieses Forschungspro- und -objekts aufzuklären. So ein paar Bilder habe ich mal abfotografiert, damit ihr prüfen könnt, ob euch diese Begriffe was sagen. Schräg sind die Fotos deswegen, weil ich schräg zu der Leinwand saß.

Und weil wir natürlich alle keinen Strahlenpass haben, machten wir uns diese Entscheidung zu nutzen.

Das erste Foto zeigt euch, wie die Sache von oben aussieht, und deswegen KANN es gar nicht von mir aufgenommen worden sein. Und auf dem letzten konnte ich sehen, wie ich aus der Sache = dem Gebäude wieder rausgekommen wäre, wenn mir alles zu viel und zu wissenschaftlich geworden wäre. Aber der Student hat seine Sache recht gut und recht lustig gemacht.

Ich verstand gar nicht, warum er bei meiner Frage: „Wenn ein Mensch mit Sauerstoffgerät in diese Röhre käme, würde er das überleben?“ so unverständlich guckte. Ich hatte mir die Röhre (sh. Luftaufnahme von dem Ring) knapp mannshoch vorgestellt. Vor Ort sah ich dann, dass der Elektronenring einen Durchmesser von weniger als 10 cm hat. – Da war mir klar, dass da kein Mensch hineinpasst.

Als wir uns dann von unseren Stühlen erhoben und in die Halle zur Besichtigung gingen, habe ich noch einiges fotografiert.

Labyrinthe sind ja meine „Leidenschaft“ – ich verlaufe mich immer gleich auf den ersten paar Metern. Deswegen musste ich immer brav an der Gruppe dranbleiben.

Über dieses Schild musste ich grinsen:

 

Ihr werdet es nicht glauben, überall standen Roller herum, denn der Weg von einem Punkt zu einem anderen kann ganz schön weit sein – und mit Roller ist man schneller. Ich konnte es mir nicht verkneifen, 10 m mit einem zu rollern.

Übermorgen geht es weiter.


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Karfreitag hat für mich mit Tod zu tun …

so weit weg kann ich meine katholische oder evangelische Vergangenheit gar nicht wegschieben, um das zu verdrängen.

Ich möchte jetzt keinen Friedhofsspaziergang illustrieren, keine Fehden unter Menschen näher beschreiben, die zwar nicht zum leiblichen Tod führen, sondern höchstens zu seelischer Erstarrung – nein, ich war mit einem Kind und seiner Mutter im Mauerpark. Die Mauer hatte ja viele Tote zur Folge, weil die Menschen in die Freiheit wollten. Und jetzt sind sie in der Freiheit – und da wollen sie am liebsten wieder eine Mauer um Deutschland ziehen, damit nicht so viele an unserem Wohlstand teilhaben wollen.

2503 Mauer 2

Wir sahen den Grundriss der 1985 abgerissenen Sophienkirche – sie stand genau im Mauerstreifen und konnte von keiner Seite aus genutzt werden – also kam letztendlich der Abrissbefehl – 4 Jahre vor Maueröffnung.

Das Wetter war so lausig kalt, dass wir alle das Bedürfnis nach einem heißen Getränk hatten, das Bauch und Hände wärmen sollte. Dazu bot sich das Mauercafé an.

2503 Bethel Mauercafe 5

Auf dem Gang zur Toilette kam ich in einen sehr interessanten Innenhof.

Und hier schließt sich der Kreis zum Thema Tod. Es ist eine Einrichtung der Diakoniestiftung Bethel, die u.a. auch ein Hospiz zur Betreuung Todkranker anbietet. Ich finde es sehr gut, dass es solche Einrichtungen gibt, denn wenn innerhalb der Familie die Betreuung bis zum Tod nicht gewährleistet werden kann oder nicht gewünscht ist – da können die Kranken in Würde leben und auch sterben.

 


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Wässriges, doch nicht Verwässertes – RB

Gestern war Lenni IM Wasser, heute fahren wir ANS Wasser. Anna ist auch mit dabei, denn eine erneute Urlaubsreise mit uns beiden wird es nicht mehr geben, denke ich jedenfalls. Die Sache mit dem Jugendamt ist ausgestanden und nach 7 Jahren beendet.

Hamburg ist und bleibt meine große Liebe – dennoch bin ich viel zu selten dort. Die Freundin aus Grundschulzeiten, bei der ich des öfteren Quartier bezog, ist durch die Alles-Vergessen-Krankheit nicht mehr in der Lage, ihr Alltagsleben so zu meistern, dass Besuch darin Platz findet.

Der untere Reblog-Beitrag ist stark gekürzt. Wenn jemand Interesse hat am Original mit weiteren Wasserfotos, dann bitte dem Link folgen.

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Link: Wässriges …

1. Sept. 2012

Die “Fridjof Nansen”, wie sie gerade den Hafen von Wismar verlässt – die Sonne, die wir hatten,  wird durch die Schatten glaubhaft gemacht

Wenn solche oder ähnliche große Segelschiffe mit ihren doch sehr hohen Masten die Brücke in Greifswald durch die Klappbrücke am Ryck wollen, dann muss diese schon ihre Flügel hochklappen. Die Begrenzung in der Höhe wäre nicht das Problem, nur die Breite.

 

In Hamburg ist für Erstbesucher, was Anna ja war, eine Hafenrundfahrt Pflicht. Da wir in Rendsburg schon viele Contaierschiffe gesehen hatten, konnte sie jetzt mit diesem Begriff schon was anfangen

Irgendwie sind wir ein lustiges Team – sie versteht es meist akustisch und ich erkläre es ihr dann danach inhaltlich – so haben wir beide was davon.

Die Rickmer Rickmers – fast schon ein Wahrzeichen von Hamburg – noch vor der Abfahrt von der Barkasse aus fotografiert. – Wieder in Berlin und sie in der Schule, erzählt sie mir ganz stolz, dass dieses Schiff in einem Lehrbuch vorkommt und sie die einzige war, die es kannte.

Wo dieser eigenartige Name herkommt, habe ich jetzt keine Lust zu googeln – so viel sei nur gesagt, sie segelt nicht mehr, sondern hat einen Dauerliegeplatz vor Ort.

Hier ziehen sich schon Regenwolken zusammen, aber wir haben die Fahrt noch trocken hinter uns bekommen – erst beim Picknick hat es uns wieder voll eingewässert.

Gefällt euch dieser Raddampfer auch so gut wie uns?


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Das ist alles nur aus Sand – RBFB

An diesen Ausflug mit bigi und Wolfgang zur „Sandwelt“ denke ich so gern zurück, denn alle waren begeistert, die Kleinen (Anna), die Mittleren (bigi und Wolfgang) und die Großen (Clara) – die Sortierung ist natürlich nur altersmäßig erfolgt.

Ich will jetzt nicht viel labern, seht selbst, das kann man sich gut und gern auch noch ein zweites Mal ansehen, wenn man den Artikel schon kennen sollte. – Im Fotoblog ist alles noch ein wenig schöner, da größer.

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Link: Das ist alles nur aus Sand

… das ist alles nur gebaut, nicht geklaut, nur geschaut …

Gesehen haben wir das alles hier auf dem Sandskulpturenwettbewerb in Karlshagen: http://sandfest-ruegen.de/sandskulpturen-festival-2012 oder auch hier: http://sandfest-ruegen.de/

Nun will ich mich mal dem schönen Märchen vom armen Aschenputtel, seiner furchtbaren Stiefmutter, den strunzdummen oder arroganten Stiefschwestern und der weiteren Entwicklung mit dem Prinz zuwenden.

Ihren rechten, wenn mich meine Augen nicht täuschen. Dramaturgisch gut gemacht von den Herren Grimm, denn anhand dieses Relikts kann bei den drei Schwestern die Spreu vom Weizen getrennt werden – und die einzig wahre, richtige bleibt übrig – unser bisher so benachteiligtes Aschenputtel.

Sie sehen sich, sie verlieben sich, sie heiraten – und was kommt, nach längerer Zeit???

Ach Schatz, heute bitte nicht, ich habe Migräne!
(oder: Nimm bitte deine Hand da weg, ich will das nicht, unser Baby schreit, das Essen kocht, ich muss noch Hausputz machen …)

Wenn Anna liebreizend hübsch einher kommt,  tropft vielleicht manchem Wolf Mann das Maul, der an kleinen Mädchen nicht unbedingt das Sandspielen attraktiv findet.

Und man sieht, Anna weiß, welche Attribute ihr hierzu noch fehlen – die Idee kam nicht von mir, denn das Foto ist außerhalb dieser Reise entstanden.

Die Füße von dem Herrn bzw. einen Fuß, habt ihr im anderen Blog besehen können, hier kommt der Rest.


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Mit solchen Schuhen … kann sie schneller weg RBFB

Die Betreuung von Anna, die ich jetzt seit 7,5 Jahren kenne, steht auf wackligen Füßen – das liegt weder an Anna noch an mir, das liegt einfach am Jugendamt. Für mich wäre es keine (finanzielle) Tragödie, wenn der Vertrag schon jetzt statt erst im Juli ausläuft.
Anna ist gerade 12 geworden und kommt nach den Sommerferien ins Sportgymnasium, Zweig Leichtathletik.

Mein „Zorn“ auf das Jugendamt – das kam so. Da fortwährend Betreuungszeiten ausfielen, wurde die Stundenzahl reduziert – das habe ich noch nachvollziehen können. Im neuen Vertrag über 45 Stunden im Monat stand kein Betrag über die Vergütung. Ich gab den unterschriebenen Vertrag ab und bat um einen Rückruf. Die (nicht ganz zuständige) Dame – die Hauptsachbearbeiterin war im Weihnachtsurlaub – erzählte etwas von ca. 150,00 € + 34,00 € anteilig für die Monatskarte.

Das Amt hat dann aber letztendlich nur 129,00 € und KEINEN Fahrgeldbetrag überwiesen – so dass ein Stundenlohn von 2,80 € rauskommt. Mindestlohnverhandlungen gelten offensichtlich nicht für staatliche Stellen.
Sie vergüten keine An- und Abfahrtszeit (immerhin 1,5 Stunden pro Betreuung), sie zahlen keine Sondervergütung für Sonn- oder Feiertagsdienste, zahlen keinen Cent Urlaubsvergütung und Krankheitszeiten sind einzig und allein Sache der Betreuungsperson und jetzt wollen sie auch noch das Fahrentgelt einsparen. – Letztendlich kann ich dann bald noch Geld mitbringen, wenn ich die kleinen Extras bedenke, die Anna so von mir bekommt.

Aber am Monatsende erwarten sie eine akribische Stundenauflistung, die mich Zeit und Aufwand kostet.

Mal sehen, ob es Absicht oder Irrtum war – ich werde abwarten – jedenfalls für diesen Hungerlohn rühre ich keinen Finger mehr und lasse mein Auto in der Garage. Mit dem bin ich nämlich immer gefahren, um die 1,5 Stunden Fahrzeit zu reduzieren. Am Abend in der Kälte am Bus zu stehen, der nur aller 20 Minuten fährt, macht auch keinen Spaß.

Bei jedem anderen Kind hätte ich schon vor Jahren hingeschmissen – aber Anna ist und bleibt eben ein besonderes Kind.

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Link: Mit solchen schuhen hatte ich/

10. Oktober 2011

https://clarahimmelhoch.files.wordpress.com/2011/09/lauf-schuh-9.jpg?w=803&h=603


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Kinder fliegen bei Clar-Airline günstiger – RBFB

Soll ich sagen: „Zum Glück“ oder soll ich sagen „Leider“ können sich immer mehr Familien Urlaub leisten, der sie mit dem Flugzeug in ferne Länder bringt, dort wo es warme Luft und warmes Wasser gibt.
„Zum Glück“ deswegen, weil es schön ist, dass die Familien nicht mehr so arm sind, dass sie mit jedem Pfennig, jedem Batzen und jedem Cent sparen müssen.
„Leider“ deswegen, weil die billigen Flugtarife unserer Umwelt nicht gut tun – aber unsere Herren Piloten müssen ja ihre frühzeitige Pensionierung einfliegen – vielleicht gibt es aus ähnlichen Gründen auch so oft militärische Einsätze, denn die Herren Offiziere genießen ja auch recht zeitig ihren Ruhestand.

Der Clara-Tarif ist preisgünstig und schadet nicht der Umwelt – ich überlege gerade, dass der kleine Fluggast inzwischen schon 15 Jahre jung sein wird.

Link: Kinder fliegen bei Clara günstiger

 


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Tu (wenig) Gutes und rede viel darüber – RB

Wir haben bald Weihnachten, wir haben bald das Fest der überfüllten Gabentische und wir haben auch schon lange die Zeit der Spendenfeldzüge. Inzwischen gibt es bald nichts mehr, wofür nicht gesammelt und gespendet werden soll, weil die offiziellen Mittel hinten und vorn nicht reichen.

Es würde eine Revolution geben, wenn der Staat per Gesetz den Reichsten der Reichen 10 % ihres Vermögens konfiszieren würde, um damit soziale Projekte im In- und Ausland zu unterstützen. Und damit meine ich nicht die zum Teil recht aufgeblasenen Organisationsköpfe dieser Einrichtungen, sondern wirklich die Menschen, die Opfer, die Flüchtlinge, die Armen der Ärmsten dieser Welt.

Mein alter Artikel vom 9. Dezember 2010 meint das aber anders.

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Tue (wenig) Gutes und rede (viel/nicht) darüber

9. Dezember 2010 19 Kommentare

Keine Angst, meine Lieben, es wird kein politischer Post, indem ich mich u.a. über die geringfügigen Gaben, die z.B. Frau vdL mit ihren 5,00 € unter das Volk streut, belustige oder aufrege.
Ist euch übrigens schon mal aufgefallen, dass unsere Regierung mit zwei “vons” ganz schön adlig geworden ist, mehr oder weniger ganz schön abgehoben? Sicher, denn ihr seid alle politisch interessierter als ich, die ich Politik inzwischen als ein lästiges Übel in meinem Leben ansehe. –

Noch ein Adliger mehr unter den Ministern und wir können die Monarchie ausrufen mit Queen Angie an der Spitze!

Weiterhin braucht Ihr  keine Angst zu haben, es wird auch kein bissiger Post, in dem ich mich hier über irgendwelche bloglichen Liebes- und Huldigungsbeweise jedweder Art schreibend auslasse. Manchmal bin ich glücklich, dass ich eingeschlossen bin in diese Aktionen, manchmal bin ich aber auch glücklich, dass ich ausgenommen bin. Die Überschrift würde aber zu diesen Aktionen schon eher passen – denn nichts geht über “public relation” oder hieße es besser “publicity” – ihr wisst doch, ich bin immer gerade dann des englischen nicht so mächtig, wenn ich es will.

Doch ihr könnt jetzt 100%ig sicher sein, dass es ein typischer Clara-Post wird, wo sie über “Nichts” einen “langen Liebes-Post” schreibt.

(Grins, ich sehe schon die gespannten Gesichter, die hier Heimlichkeiten aus Claras Zwischenmenschlichkeiten-Kästchen der weiblich-männlichen Art erhoffen.)

Nix da, es geht um meine herrliche Siebenjährige (noch, nächsten Monat muss ich die Zahl um eine erhöhen) Anna.
Meine Fenster sind alle mit Schneeflocken und Sternen jeglicher Art beklebt, damit man den Dreck nicht so sieht. (Deko auf ungeputzten Scheiben hält auch!) Einige davon sind aus Gel und sind auch farbig von weiß über hellblau bis dunkelviolett, manche sogar mit von mir ungeliebtem Glitter. –  Anna am Samstag bei mir, glücklich vor dem Bildschirm (mit mir) vor meinen Tier- und Blattfotos und anderen Kinderdateien. Ihre Kommentare dazu wären schon ein Buch wert. Doch immer wieder steht sie auf, geht zum Fenster und drückt auf die Gel-Schneeflocken oder Sterne, Sehnsucht und Bewunderung in der Stimme. Doch es kommt kein Wort der Bitte, gar des Bettelns über ihre Lippen. Für mich zum Glück, gefallen ihr die dunkelvioletten und natürlich die mit Glitter am besten.

Zum Glück fand das alles zwei Tage vor Nikolaus statt, so dass ihr euch den Rest per Fotos ansehen könnt. Den O-Ton kann ich leider nicht liefern, aber der war ja auch nur für mich. – Und meine Fenster sind jetzt violett- und glitterfrei, wie schön!

2004 mit offizieller Kinderbetreuung angefangen zu haben, gehört zu den klügsten und weisesten Entscheidungen, die ich je in meinem Leben getroffen habe.

Auf Wunsch einer einzelnen Dame reiche ich jetzt noch die Augen nach, aber zu einem anderen Zeitpunkt fotografiert, sonst hätten sie mehr violett gestrahlt.


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Noch eine Gutmensch-Story …

nur dass die Rolle des „Gutmenschen“ nicht mit mir besetzt ist, ich spiele mehr die „komische Alte“.

Kinderbetreuungstag – ich habe Anna zu mir gelockt, weil ich mit ihr den Klassiker „Avatar“ in 3D ansehen will. Beide Brillen präpariert, alles vorbereitet – doch erstens kommt es anders … ihr wisst schon. Anna will ihn nicht sehen, weil er ab 12 ist und sie erst in knapp 2 Monaten 12 wird. Ich hatte diese geringe Zeitspanne missachtet, doch ich habe ihre Weigerung akzeptiert.

Stattdessen haben wir uns „Rapunzel“ aus den vielen zur Wahl stehenden Märchen ausgelost. Ich fand es faszinierend, mit welcher Anteilnahme und Spannung sie in ihrem Sessel saß. Sie hat seit kurzem eine Brille und es war für mich der erste Tag, an dem ich sie mit der neuen Brille sah und bewundern konnte. Kein Kindergestell, sondern eine große dunkle Hornbrille ziert ihr Gesicht. Wüsste ich nicht, dass sie schon immer ein kluges Kind war – mit dieser Brille glaubte ich es bedingungslos.

Als sie gegen 16.00 Uhr weg war, wollte ich mir die Zeit bis zum noch fälligen Discounterbesuch nun endlich mit „Avatar“ verschönen. Ich legte die 3D-Blueray-DVD ein und … und … es passierte nichts oder nichts Nennenswertes. Immer wieder machte mich der Fernsehbildschirm darauf aufmerksam, dass meine Technik nicht stimmt. Ich stöpselte um von HDMA 2 auf 1 – …. nichts, keine Auswirkung. Es sieht zwar aus wie 3D – ist aber nur durch die Technik des Fernsehers hervorgerufen, nicht von der DVD.

2611 3D

2611 3DPanne

Nach einiger Zeit hatte ich die Faxen satt, holte die Originalverpackung und packte alles ein.

Dann fuhr ich zu Elektro-C.….  und schilderte dem Verkäufer „tränenreich“ die Nichtliebe meines Gerätes zu mir, erzählte von den missglückten Versuchen mit den 3D-DVDs. Sie spielten zwar eine 3D-Version, aber nur, wenn ich die Bildwiedergabe von 2D auf 3D gestellt hatte – und umwerfend fand ich das Ergebnis nicht.

Er schaut mich an, lächelt fein und sagt: „Wenn Sie einen 3D-Player gekauft hätten, gäbe es keine Schwierigkeiten“. Ich verfiel fast in Schnappatmung, da ich ja eben dieser Auffassung war, dass ich einen erworben hätte. War aber nicht, es war nur ein Blueray-Player. Die Rückgabefrist war um 8 Tage überschritten – dort gelten nur 14 Tage. Aber er konnte sich sehr gut an mich erinnern, da ich ja alles auf einmal bei ihm gekauft hatte (Fernseher, 3 Kabel, 1 Videoplayer und viele gute Ratschläge). Er schnappte das Gerät, ging zum Oberchef und kam mit der guten Nachricht wieder, dass ich gegen Zahlung von 7,00 € Aufpreis den richtigen mit nach Hause nehmen könnte.

Und wenn sie nicht gestorben ist, dann irrt sie sich noch heute, und bastelt und bezirzt junge Verkäufer und überhaupt – und das mit dieser Kulisse im Vor- oder Hintergrund.

2611 Fernsehreal

Inzwischen habe ich den Film gesehen – und ich bin fasziniert. Vielleicht weniger vom Inhalt her, da ich so schreckliche Tiere nicht mag – (ich habe den Dinosaurierfilm von Spielberg nach 5 Minuten abgeschaltet) – aber von den Effekten, die der Bildschirm zeigte. Wirklich exzellent! Aber ich bin auch froh, dass ich ihn Anna nicht zeigen konnte – die Kampfszenen waren sogar mir schon zu brutal. Sie muss mit der schrecklichen Wirklichkeit noch nicht so vertraut gemacht werden – denn hier zeigte sich sehr deutlich, warum immer wieder Kriege geführt werden: Es soll etwas erobert und gewonnen werden, was einem anderen gehört. Und die allergrößte Dreistigkeit bestand darin, dass der Anführer der Menschen es so auslegte, als wenn sie sich gegen die Aliens wehren und verteidigen müssten. Lug und Trug – wie im echten Leben.

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Wenn ich schon den Tücken der 3D-Technik nur mit Mühe folgen kann, dachte ich zumindest, dass ich Bloggershausen inzwischen begriffen hätte. Doch am letzten Sonntag gerieten diese Kenntnisse ins Wanken: Ich hatte NICHTS, also KEINEN Artikel veröffentlicht, doch die Zugriffszahlen waren DREImal so hoch wie sonst, ich bekam sogar die Nachricht, dass meine Stats oder wie die heißen, mehr oder weniger explodieren. – Da begreife einer die Internetwelt.