Claras Allerleiweltsgedanken


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Rundreise Marokko 7 – über Beni Mellal nach Marrakech

Realer Tag: 17.06. – Angekündigt wird uns der Tag so:

Unser Weg führt uns heute über Azrou nach Beni Mellal – der wichtigsten Handelsstadt für Obst und Gemüse im Zentrum Marokkos – nach Azrou und weiter nach Marrakech. Die Altstadt von Marrakesch wurde bereits 1985 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt. Hier gehen wir zu Fuß über die landestypischen Märkte von Marrakesch und haben die Gelegenheit persönliche Urlaubssouvenirs zu erwerben. Abendessen in einem marokkanischen Restaurant mit Folklore Show. – Den Tag lassen wir ins unserem 4-Sterne Hotel (z.B. Zalagh la Kasbah) im Raum Marrakech ausklingen.

Bei Fb habe ich über diesen Tag geschrieben: Heute haben wir ja wieder eine tolle Leistung vollbracht, wir sind ca 500 km mit dem Bus nach Marrakech gefahren, zum großen Teil durchs Gebirge mir ist jetzt noch schwindelig. Na gut, die meiste Arbeit hat der Busfahrer gehabt. Ich war froh, dass wir nicht laufen mussten.
Eigentlich könnte ich nach Hause fahren, ein hübsches Souvenir habe ich ergattert

und das schöne Löwen Foto, was ich gern gehabt hätte, das wurde mir verwehrt. Der Bus hat nicht angehalten. Falls es schlecht zu erkennen ist, es ist ein Portemonnaie.

Heute Nacht wird uns hier eine Stunde geklaut. Die marokkanische Sommerzeit wird erst nach dem Ramadan eingeführt, also heute Nacht. Und wir müssen morgen früh schon um 6:30 Uhr beim Frühstück sein, deswegen sollte ich mich kurz fassen.

Doch jetzt endlich zu den unerlässlichen Fotos.

Was ich bei G. über Beni Mellal erfahren konnte, haben wir nicht erlebt – keine unendlich großen Obstplantagen jeglicher Art. Dafür gab es folgendes:

Am Anfang hielten wir bei einer großen Siedlung an, die hätte deutscher oder europäischer nicht sein können. Näheres kann ich euch nicht sagen – siehe Ohren und keine Lust zum Googeln. Und sie war gut bewacht und gesichert – Militär für arbeitslose Jungmänner gibt es eben überall.

Als ich fragte, ob man anhand der Autonummern die Region oder gar Stadt erkennen könnte, wo das Auto herkam, wurde meine (unbotmäßige) Frage nicht erklärend beantwortet. Ich erfuhr nur, dass das mittlere Zeichen ein Buchstabe ist. Ob dieser aber die Region vorgibt oder von A – Z durchnummeriert wird, weiß ich immer noch nicht. IST JA AUCH UNWICHTIG! Eine Frau fragt nicht nach solchen Sachen, die nichts mit Haushalt oder Kindern zu tun hat.

Aber Wiki und nicht Nashi haben mir Bescheid gegeben:

Marokkanische Kfz-Kennzeichen entsprechen in Größe und Aussehen weitgehend den europäischen Kennzeichen und zeigen in der Regel schwarze Schrift auf weißem Grund. Das Schild beginnt seit dem Jahr 2000 mit einer maximal fünfstelligen Zahl gefolgt von einem senkrechten Strich. Es erscheint ein arabischer Buchstabe vor einem erneuten senkrechten Strich. Abschließend gibt eine ein- oder zweistellige Zahl die nähere Herkunft des Fahrzeuges an. Bei zweizeiligen Schildern erscheinen der Buchstabe sowie die Herkunftskodierung in der oberen Zeile und die fortlaufende Zahl in der unteren. Ältere Nummernschilder zeigen ausschließlich Ziffern nach dem Muster 1234-56|7. Neuere Schilder zeigen am linken Rand das Staatsgebiet einschließlich der von Marokko beanspruchten Westsahara.
Marokkanische Diplomatenkennzeichen weisen einen gelben Grund auf. Sie zeigen am linken Rand die Buchstaben CD sowie die Landesbezeichnung auf französisch (MAROC). Die andere Seite des Kennzeichens zeigt selbige Angabe in arabischer Schrift. Zwischen diesen beiden Blöcken erscheinen zwei Zahlenpaare, wobei letzteres das Herkunftsland angibt.

Danach fuhren wir weiter – was soll man bei ca. 500 km, die man am Tag schaffen muss, auch anderes machen als fahren, so dass es wieder schöne Gegend gab. Kommt man an die Gegend nicht nahe genug heran, erledigt das der Prinz für mich. – Palmen und Meer – das Idealbild des deutschen Touristen. Nur hier ist die letzte Palme keine echte – sondern eine Verkleidung für einen Sendemast oder so etwas ähnliches. Gar nicht so übel.

Jetzt sind wir also in Marrakech angekommen, wie kundige Leser an diesem Turm vielleicht erkennen werden. Der Weg führt uns also auf den Markt in das Verkaufsgewühle. Glaubt mir, da war dieser Haufen Luftballons noch der ruhigste Moment.

 

Gleich nach der Ankunft fand die Kutschfahrt statt, die für fast alle der Gruppe anberaumt war, nämlich für die, die das 110,00 € teure Sonderprogramm beim Reiseleiter gebucht hatten. Darüber berichte ich mit Minivideo in einem Extrapost.

Abends gab es ein Essen mit Folkloreeinlagen, die in Musik und Bauchtanz bestanden. Da war es für vernünftige Fotos zu dunkel, denn blitzen wollte ich nicht.

Bevor ich tschüss sage, will ich noch die Videos erwähnen, die gleich heute, aber als neuer Post erscheinen.

Und jetzt erst einmal tschüss bis übermorgen!

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Rundreise Marokko 6 – Teil 4 – Medersa Attaryne

Ich will euch ja nicht langweilen, aber das Kalenderblatt zeigt immer noch den 16. Juni. Vielleicht könnt ihr jetzt erahnen, was wir so alles an einem Tag konsumiert haben – da muss ja mein Gedächtnis durcheinander kommen.

Im Prospekt wird uns die antike Hochschule Medersa Attaryne und das Grabmal des Moulay Idriss angekündigt. Letzteres muss schon am 15.07. dabei gewesen sein, was mir aber auch nicht wichtig ist.

Die antike Hochschule war vor allem deswegen so interessant, weil die Studenten des Korans mit Zellen ohne Fenster auskommen mussten, deren Größe nicht viel größer als ein Bett und ein Schrank oder so etwas gewesen ist. Es gab auch etwas komfortablere Zellen, diese waren dann sicher für die Studenten, die aus wohlhabenderem Hause kamen – ist noch genau wie heute.

Wie ich euch einschätze, lest ihr alle in der ganz linken Spalte. Französisch können wohl alle, die mit dem Tourismus zu tun haben, es ist wie die zweite Landessprache.

So, und jetzt will ich die Berichterstattung über Fes beenden. Fotos vom Hotel kommen unter einem anderen Kapitel.

Geschützt: Rundreise Marokko 5 – Video bei den Römern und beim Tee

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Rundreise Marokko 5 – Meknes – Fes (Teil 1)

Realer Reisetag: 15.06.2018

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Über den Verkehr, natürlich den Straßenverkehr, in Marokko habe ich mich ja noch gar nicht ausgelassen.  Was ich wirklich bewundere ist die Tatsache, dass ich in den 14 Tagen so gut wie keine Unfälle gesehen habe, weder verletzte Fußgänger noch röchelnde Fahrrad- oder Mofafahrer oder fetten Blechschaden an Autos. Jeder deutsche Verkehrspolizist hätte jede Nacht drei Stunden lang Alpträume, wenn er das dort regeln müsste. Für Mofas scheint es überhaupt keine Vorschriften zu geben – ob mit oder ohne Helm, ob beleuchtet oder ohne Licht, ob allein oder zu viert, nämlich mit Frau und zwei kleinen Kindern vorm Fahrer und zwischen den Eltern – und vor allem, von links nach rechts und von rechts nach links schießend, immer dicht an der Karosserie des Autos vorbei, das man gerade geschnitten hat. – Aber letztendlich passieren vielleicht deswegen weniger Unfälle, weil sie wegen der Verkehrsdichte nicht so schnell fahren können und nicht jeder so erpicht auf seine Rechte und seine Vorfahrt ist.

Bei Fb hatte ich folgendes geschrieben: Hier auf den Straßen fahren ständig junge hübsche Nierenspender herum. Was meine ich damit? Junge Männer, die wie die Irren auf starken Motorrädern fahren und keine Sturzhelme aufhaben. Diesen Verkehr hier würde ich nicht eine Stunde mit dem Auto überleben, ohne einen Totalschaden zu machen.

Im Bus habe ich einmal laut aufgeseufzt, weil ich den Mopedfahrer schon unter den Reifen liegen sah (Langleser wissen, dass unser Bus in Jordanien einen Zusammenstoß mit einem PKW hatte, wo auf der Stelle beide Insassen, nämlich Brüder, tot waren. Solche Erinnerungen kommen natürlich hoch, denn ALLES vergesse ich ja nun doch nicht). Dieser Seelenseufzer hat mir eine vollkommen dämliche Rüge des Reiseleiters eingetragen. – Wir beide mochten uns von Tag zu Tag mehr.

Der Text über den heutigen Tag lautet in der Reisebroschüre so:

Unser Tag beginnt nach dem Frühstück mit der Besichtigung des Mausoleum Moulay Ismail°. Anschließend erleben wir eine traditionelle Teppichknüpferei bevor wir die prunkvolle  und die Altstadt° von Meknes, welche seit 1996 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, besichtigen. Auf unserer Weiterfahrt begeben wir uns nach Volubilis°, der größten römischen Ausgrabungsstätte des Landes, welche ebenfalls als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet wurde. Danach fahren wir weiter nach Fès, unserer nächsten Königsstadt. Unsere Übernachtung findet in einem 4-Sterne-Hotel (z.B. Hotel Menzah Zalagh) im Raum Fès statt.

In Meknes haben wir zwar das Mausoleum besucht, aber die Teppichknüpferei wurde uns erlassen. Stattdessen erlebten wir eine Teezeremonie. Der Hausherr war ein Studienkollege des Reiseleiters, der inzwischen arbeitsloser Akademiker ist. Für seine 4 Kinder und das sehr kostenaufwändige Haus braucht er Geld – da machen sich doch die vielen Gruppen sehr bezahlt. Da es wirklich sehr schön war, gab es neben der regulären Bezahlung durch die Reiseagentur noch reichlich Trinkgeld. – Es kamen aber noch ausreichend Verkaufsveranstaltungen anderer Art, von denen zu berichten sein wird.

Der erste Tagesordnungspunkt war der „kleine Abstecher zu der weltweit bekannten und gut erhaltenen Römersiedlung Volubilis.“ Da ich mir aus alten Steinen nicht sehr viel mache, besonders dann nicht, wenn sie in glühender Hitze angeboten werden, so dass man auf den heißen Steinen ein Spiegelei hätte braten können – da war die Gefahr des Umkippens schon sehr groß.

Mir haben am besten die Störche gefallen und die waren auch beliebtestes Fotoobjekt von allen. Als Storchenhorte sind doch die antiken Säulen hervorragend geeignet 🙂 Mehr Fotos kommen, wenn ich insgesamt Tierfotos zeige. – Ich will und ich mag hier nichts Ausführliches dazu schreiben, weil ich entweder nicht zugehört oder es nicht verstanden oder schon wieder vergessen habe.

Wo wir jetzt genau sind, ist euch sicher noch egaler als mir – ich wollte nur kalte Getränke und nicht immer dieses pupslaue stille Wasser aus dem Rucksack und Schatten – und beides bekam ich nicht, auch wenn ich es mir noch so sehr wünschte!

Der Sonnenschutz vor den Fenstern und den Balkonen war schon recht erfinderisch, doch in eng bebauten Städten kann man wohl nicht sehr viel gegen diese Hitze machen. – Wasser gab es schon, aber nicht für uns zum Baden. – Die Stadttore und sonstigen Tore waren alle sehr schön, aber sie rauschten an meinem Auge vorbei – ich erfreue mich jetzt mehr an den Fotos als an den Originalen.

Der 15.06. war ein Freitag – der Tag, an dem die Männer in die Moschee gehen. Die Frauen dürfen auch gehen, wenn ihnen ihre Arbeit Zeit dafür lässt. Wenn alle Männer so wie unser Reiseleiter von der bevorzugten Stellung der Männer überzeugt sind, dann … mehr will ich jetzt sicherheitshalber nicht schreiben. Deswegen seht ihr weit unten den Zug der Männer in ihrer religiösen Kleidung, die sie wohl vor allem im Ramadan tragen.

Zum Schluss noch ein paar Fotos, wie die kleinen marokkanischen Jungen zeitig auf den späteren irren Verkehr vorbereitet werden sollen – da muss man doch klein anfangen. – Ob das pinkfarbige Cabrio etwa für Mädchen gedacht ist?

Da ich mit 800 Worten schon mehr als genug geschrieben habe, lasse ich die Teezeremonie vom späten Nachmittag für übermorgen.

Und tschüss sagt Clara


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Rundreise Marokko 4 – Weg über Rabat nach Meknés (Teil 2)

In der Realität ist es immer noch der 14. Juni 2018.

Vorgestern habe ich ja nach der Moscheebesichtigung aufgehört – mit gutem Grund, denn auch heute werden es noch einmal über 50 Fotos, die ich über euch ausschütten werde.

Casablanca liegt ja am Meer, am Nordatlantik, nur Marrakesch hat nur Poolwasser abbekommen – und deswegen wird es jetzt vom Weg wiele Meeresbilder geben. Der Reiseleiter und der Busfahrer waren immer wieder so nett, uns aussteigen zu lassen – entweder, um eigenes Wasser aus unseren Körpern zu lassen oder um Wasser, Land und Leute fotografieren zu können.

Da war es nun, das Meer – doch noch ein wenig weg und von oben aus fotografiert. Die Wellen sahen wenig furchterregend aus – aber wir hatten weder Zeit noch Badezeug parat, um das zu testen. – Bei den letzten drei Fotos dachte ich, ich sei am IKEA-Strand.

 

Dass Warnflaggen an einen Strand gehören, um Besucher darüber zu informieren, ob man darf oder nicht darf, ist sonnenklar (ein beaknntes Reisebüro, das Fahrten hierher organisiert). Doch Fahnen insgesamt sind in Marokko großgeschrieben. Überhaupt prunkt der Marokkostern des nachts an den Straßenrändern in Flimmerbeleuchtung – ich kam mir vor wie im Advent. – Als erstes ein Plakat mit großer Fußballbegeisterung – offenbar hat es den Marrokanern so wenig geholfen wie die vielen Fähnchen auf den Autos den Deutschen.

Ihr könnt lesen, dass wir nicht in Marokko sind, sondern in Miami. Jeder will gern mal wo anders sein. 😉 – Spielmöglichkeiten für Kinder gehören unbedingt an einen Strand – sie waren alle so anders als bei uns. – Das Foto mit den gestreiften Objekten – es sind zusammengestellte Tische. – Und ein wenig künstlerische Musik kann ja auch nicht schaden, wenn sie nicht lauthals dröhnend am Pool ausgeschüttet wird.

 

Nun auf zu neuen Foto-Ufern. – Für die Reisenden der Gruppe, die das 110,00 € teure Sonderprogramm gekauft hatten, gab es während der Tour drei zusätzliche Mittagessen. Ansonsten war nur Halbpension inbegriffen. Die wenigen, die das nicht gebucht hatten (wohl nur sechs von über 40 Reisenden), verpflegten sich irgendwie anders. – Ihr seht, der Rahmen ist auf der einen Seite festlich, denn er nennt sich „Hochzeitssaal“, auf der anderen Seite aber ein wenig verkitscht – aber um das zu genießen oder zu nicht-genießen, dazu war die Zeit viel zu knapp. – Vielleicht habe ich deswegen nicht zugenommen. Alles wurde immer in großen Gemeinschaftsschüsseln serviert, wo sich dann jeder bediente. Bei meinem langsamen Essen wurde ich oft nicht satt, was aber keine Katastrophe war.

 

So, und nun kommen wohl Fotos von irgendwo unterwegs, die ich nicht mehr so genau zuordnen kann. Das dritte Foto habe ich hauptsächlich deswegen aufgenommen, um wieder die kleinen oder größeren Kugeln zu zeigen. Die liegen festzementiert überall an den Straßenrändern, damit die Autos nicht noch die Bürgersteige zuparken können. Sie sind je nach Wohlhabenheit der Städte aus verschiedensten Materialien.

 

An hohen „Würdenträgern“ muss Marokko mehr als den allgegenwärtigen König haben – und damit meine ich nicht Allah. Das könnte ich jedenfalls aus den vielen Prunkbauten schlussfolgern.

Rabat ist die Hauptstadt Marokkos und dort steht auch der Palast des Königs. Wenn dieser nicht da ist (oder wenn er Besichtigungsgeld braucht), kann man seinen Palast besichtigen – wahrscheinlich nur die offiziellen Räume, seine vielen Privatgemächer nicht. Bei den Royals in Großbritannien konnte man ja gerade vor kurzem sehen, dass sie diese Privatgemächer in ausreichender Zahl haben.

Die Soldaten auf den Pferden dürfen fotografiert und gezeigt werden, außerdem sind sie eh nicht zu erkennen.

 

So, jetzt habt ihr den Fotomarathon fast geschafft und wir sind in real bald am Ziel unseres Tages angekommen. Bei weniger Temperaturgraden hätten die Besichtigungen sicher nicht so geschlaucht. – Ich höre jetzt schon wieder die Stimmen der Nichtreisenden: Das hast du doch vorher gewusst. Tja, im September oder Oktober oder im Frühjahr sind die Reisen aber auch um vieles teurer.

Ich stelle jetzt den ganzen Rest der Fotos in eine Galerie, obwohl sie unterschiedlichen Genres zuzuordnen sind. – Auf dem zweiten Foto ist der unfertige Bau der Oper zu sehen, wo ich sowohl Ort als auch Name der bekannten Architektin vergessen habe. – Das Meer konnten wir wieder von oben sehen, denn es hat uns noch eine Weile begleitet.

 

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Wenn ich mir die Zugriffs- und Kommentarzahlen ansehe, stelle ich fest, dass Marokko oder meine Berichterstattung vom Interesse her im Blog gen Null streben. Dennoch ziehe ich es durch, als Erinnerungskrückstock, wenn ich mal alles vergessen habe. – Traurig finde ich, dass Mitreisende sich auch nicht äußern. Dafür habe ich einen neuen Abonnenten – „der Marokkaner“ und er scheint auch tatsächlich einer zu sein. Er wollte meinen Blog gleich sechsmal abonnieren – unter jedem Artikel. Ich hoffe, meine Bilder erinnern ihn an seine Heimat.

 


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Rundreise Marokko 4 – Moschee Hassan II und Weg über Rabat nach Meknés (Teil 1)

Bei dieser Hitze hier in Berlin hätte ich gleich in Marokko bleiben können – da hatte ich wenigstens Verpflegung und einen Pool vor der Tür – hier mangelt es an beidem.

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In echt ist es der 14. Juni 2018. -Ich frühstücke, aber mehr als etwas Obst bekomme ich zu dieser frühen Stunde nicht in mich hinein.

Tag 3: Casablanca – Rabat – Meknés
Nach dem Frühstück führt uns unsere Reise nach Rabat – der weißen Hauptstadt, welche seit 2012 zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Eine Stadtbesichtigung°mit Besuch des Königspalastes°, des Hassan Turmes°, des Mausoleums von Mohamed V.° und der Kasbah° steht auf dem Programm. Wir fahren weiter nach Meknes, der Stadt zum Träumen. Bei einer Stadtrundfahrt° können wir das Bab al Mansour, ein monumentales Stadttor sehen, was gleichzeitig auch das schönste Tor Marokkos ist. Anschließend Weiterfahrt und Übernachtung in einem 4-Sterne-Hotel (z.B. Hotel Zaki) im Raum Meknes.

Da wir ja in Casablanca übernachtet hatten, fiel es uns nicht schwer,  schon gegen 9.00 Uhr vor den Toren der

drittgrößten Moschee der Welt = Moschee Hassan II

zu stehen. Nicht nur die Katholiken stecken alles Gold und Geld der Welt in ihre Dome und Kathedralen, die Moslems können es genau so gut – allerdings fast immer ohne Gold, fast nur in Marmor und exzellentester Handwerksarbeit. „Wow“ als Begeisterungswort hört sich so blöd an, aber viel mehr konnte ich wirklich nicht sagen. – Ansonsten: Achtung, die Fotosturmflut kommt und spült euch weg!!! Da es über 100 Fotos sind, habe ich den Beitrag geteilt.

Nun jetzt endlich zu der Moschee. Als erstes nur die Außenanlagen. In den Gebäuden sind u.a. auch Koranschulen untergebracht.

Anfangs habe ich die Fotos noch weiter verkleinert – doch das tat mir bei diesen Prachtbauten wirklich Leid – jetzt sind sie alle in diesem Format, wie ich es im Fotoblog erscheinen lasse.

Und dann konnten wir in das Innere der Moschee eintreten – hier tat mir das Eintrittsgeld absolut nicht leid. Da weder Waschungs- noch Betzeiten waren, haben wir keine Gläubigen gestört.

Das war bisher das prachtvolle Innere, das zu ebener Erde liegt. – Es hat schon was für sich, durch solch ein Kunstwerk barfuß staunend zu gehen.

Dann ging es ins Untergeschoss, wo u.a. die Waschungen stattfinden.

Mich hat ein Mitreisender auch bei einer symbolischen Waschung fotografiert, aber das habe ich wo anders abgespeichert, kommt noch.

Das typische Landesklo, das es dort auch gab, wollte ich nicht in dieser heiligen Umgebung einstellen.

Und jetzt noch ein paar Fotos, die auf dem Rückweg zum Bus entstanden sind, natürlich wieder als Galerie.

Bei Fb hatte ich mich von unterwegs so geäußert: Ich erhole mich von dem anstrengenden Tag und von der Hitze. Die letzte Nacht war ja mehr als kurz, da wir aus unterschiedlichen Gründen erst um 2:30 Uhr im Hotel gelandet sind , waren natürlich drei Stunden Nachtschlaf nicht ausreichend. Jetzt sind wir in Casablanca und morgen gibt es einen tollen Stadtspaziergang. Und was trinkt man in Casablanca?
Ich freue mich, dass ich in der Rezeption WLAN habe und mich kurz für euch melden kann. Gleich geht es zum Abendbrot. Heute waren wir in Casablanca in der drittgrößten Moschee der Welt. Sie war beeindruckend aber auch der Eintrittspreis war beeindruckend. Ansonsten sind wir in einer der vielen Königsstädte bzw der jetzigen Hauptstadt waren wir auch. Ach das ist so viel Programm dass ich schon alles durcheinander bringe.

Ramadan stelle ich mir schrecklich vor . Wir haben heute Mittag gegessen , aber jetzt gibt es erst in einer Dreiviertelstunde Abendbrot, und ich bin nahe dran, mir vor Hunger die Fingernägel abzukauen.

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Und damit lasse ich es für heute bewenden. Die Fotos vom Weg nach Meknes über Rabat kommen übermorgen.

 

 

 


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Rundreise Marokko 3 – auf dem Weg nach Casablanca – alles außer Moschee Hassan II

Im Reisekatalog hörte sich der 2. Tag der Reise = 13. Juni 2018 so an:

2. Tag:  Marrakesch – Casablanca
Heute fahren wir über Marrakesch weiter nach Casablanca. Bei einer Stadtbesichtigung° der größten Stadt Marokkos, welche direkt an der Atlantikküste liegt, erwartet uns eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Casablancas – die Moschee Hassan II.°. Sie  zählt zu den größten Moscheen der Welt. Der Zutritt ist nicht immer möglich, alternativ können wir jedoch die Moschee von außen besichtigen. Übernachtung in einem 4-Sterne-Hotel in Casablanca

Jetzt ein Hinweis für Neueinsteiger. Treten jetzt gleich Fotos „in Haufen“, also als Galerie auf, ist das eine verdichtete Form der Darstellung. Will man JEDES Foto sehen, dann das erste anklicken und den Pfeilen folgen, ansonsten kann man auch an jeder beliebigen Stelle anfangen. – Und meine Artikel erscheinen IMMER 00.05 Uhr – wer also sehr neugierig ist, kann nach 2 Tagen in der Nacht schon auf den neuen warten.

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Casablanca ist die größte und modernste Stadt Marokkos. In Agadir auf dem Flughafen war ein großer Ansturm auf das Flugzeug nach Casablanca, ist also offenbar unter Einheimischen beliebt.

Entschuldigung, ich konnte mich nicht bremsen – es sind 38 Fotos übrig geblieben.

Doch jetzt erst ein paar Fotos vom Weg nach Casablanca. Kleine Seen und damit auch Wasservorräte gibt es zum Glück ab und an. Esel, Pferde, Dromedare und Störche begegneten uns sehr oft. Dass jede Moschee ein Minarett hat, von dem der Muezzin immer zu den festgelegten Gebetszeiten seine Stimme an seine Gläubigen schickt, weiß inzwischen in Deutschland auch fast jeder, denn auch bei uns gibt es inzwischen viele Moscheen. – Und lebendige und belebte Architektur mit Cafés und Leuten darin sind nicht zu übersehen – in letzteren aber fast nur Männer. Als ich da die vorlaute Bemerkung machte „Die Frauen müssen ja auch Haus und Kinder hüten“, bekam ich einen kräftigen Ordnungsgong von unserem Nashi, dem Reiseleiter. Von den überall herumstehenden Palmen werden wir noch viele sehen.

Welches sakrale Gebäude das jetzt ist, weiß ich nicht so genau – auf jeden Fall ist es nicht die Supermoschee, denn die haben wir erst am nächsten Tag in den Morgenstunden besucht. Aber dennoch war es beeindruckend. Vielleicht kann ich euch durch die Fotos meine Begeisterung für das Kunsthandwerk vermitteln. – Die folgenden Aufnahmen sind alle im Inneren des Grabmals gemacht.

Dazu gehörten Außenanlagen oder parkähnliche Anlagen. Wozu diese Fotos hier nun genau zählen weiß ich nicht – mein Gedächtnis ist glattweg überfordert.

Aber jetzt kommt der Garten.

Ob die letzten Fotos noch einmal Innenaufnahmen sind, weiß ich nicht – könnten es aber von den Bildnummern her nicht sein. Definitiv weiß ich, dass es nicht das 4-Sterne-Hotel von innen ist – wenn dann für Allah, aber der wohnt im All-Sterne-Hotel.

Falls ich euch jetzt nicht mit Kunst erschlagen habe, könnt ihr euch bis übermorgen ausruhen.