Claras Allerleiweltsgedanken


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RBB-Projekt U-Bahnhöfe: Bayerischer Platz: Rang 16

Der Bayerische Platz ist ein Stadtplatz im Zentrum des Bayerischen Viertels im Berliner Ortsteil Schöneberg des Bezirks Tempelhof-Schöneberg.

U4 + U7: Gleich vornweg eine typische Claradusseligkeit. Ich war lange und ausgiebig auf diesem Bahnhof und in der Umgebung. Als ich dann zu Haus alle Fotos und Nebeninformationen bearbeitete, stellte ich fest, dass ich mich nur dem Bahnsteig der U7 gewidmet hatte. Dass es noch einen für die U4 gab, habe ich dann erst auf dem Übersichtsplan mitbekommen. – Aber natürlich bin ich noch einmal hingefahren – aber überall wird gebaut. Endlich will Berlin für ALLE Bahnhöfe Barrierefreiheit erreichen, damit auch Leute mit Kinderwagen, Fahrrädern, Rollatoren und Rollstühlen die Möglichkeit haben, die U-Bahn benutzen zu können. Hier war dieser Fahrstuhl schon vorhanden, aber bei der U4 hapert es damit gewaltig.

So vornehm kann ich die Treppe in roter Begleitung hinab schreiten.

Überall waren große Fototafeln angebracht, die Momente aus vergangenen Zeiten zeigten. Auch wenn wir einen sehr warmen November haben – Lust zum Baden habe ich dennoch nicht bekommen.

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RBB-Projekt U-Bahnhöfe: Borsigwerke – Platz 26

U6: Als ich mich aufmachte, um dort den Platz 26

zu würdigen, bemerkte ich, dass ich dort noch nie gewesen bin – und das, obwohl wir schon über 30 Jahre Westen sind. Allgemein habe ich ja für Backsteinbauten etwas übrig, deswegen hat es mir auch ausnehmend gut gefallen. Und damit meine ich wieder nicht den Bahnhof oder Bahnsteig, sondern die Umgebung.

Mir fiel dieses Schild auf und ich war froh, dass ich mich noch zum richtigen Zeitpunkt auf die Socken gemacht habe, denn für die nächsten 2,5 Jahre sind die letzten 5 Stationen der U-Bahnlinie 6 nur noch mit Schienenersatzverkehr zu erreichen, und das ist in dieser verkehrsreichen und fahrgastintensiven Gegend bestimmt kein Zuckerschlecken.

An den ehemaligen großen Arbeitgeber, der u.a. Dampflokomotiven hergestellt hat, erinnern diese zwei Fotos. Die Lokomotive sieht man sofort, wenn man aus der S-Bahn kommt.

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RBB-Projekt U-Bahnhöfe: Naturkundemuseum – Platz 14

Am Freitag, dem 4. November fand ich nichts Gescheites im Fernsehen, bis … ja bis ich beim RBB für 20:15 Uhr folgende Sendung angekündigt sah:

Die 30 schönsten Berliner U-Bahnhöfe
Vor 120 Jahren ging die erste Strecke in Berlin in Betrieb.
Heute ist die U-Bahn das beliebteste Verkehrsmittel der Berliner.
Es gibt 175 U-Bahnhöfe in der Stadt – und gebaut wird immer irgendwo.
Die längste U-Bahnlinie ist die U7 mit 40 Stationen und 31,8 km.
Die kürzeste ist die U4, sie hat nur 5 Stationen und ist auch nur 3 km lang.

Schon vor langer, langer Zeit hatte ich da mal einige Bahnhöfe fotografiert und auch hier gezeigt – wenn ihr Bilder von Anna seht, wo sie noch sehr klein ist, dann ist das die Bestätigung meiner Aussage.

Ich habe mich deswegen auf den Weg gemacht und fotografiert, weil ich schon während der Sendung bei einigen Bahnhöfen absolut nicht mit der RBB-Platzierung einverstanden war, ich werde aber dennoch keine neue Reihenfolge vergeben. – Am Tag danach habe ich mir alles noch einmal in der Mediathek angesehen, Notizen gemacht zur Umgebung der Bahnhöfe, denn die wurde bei der Bewertung mit einbezogen.

Die Reihenfolge, die nichts mit einer Bewertung oder Platzierung zu tun hat, hat sich einfach durch die U-Bahnlinien ergeben, denn ich habe die zu einer Linie aufgeführten „Schmankerl“ auch nacheinander besucht und hier eingestellt. Als erstes habe ich einen Zettelplan gemacht.

 

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Ein Koffer geht auf Reisen (Schluss)

… und nimmt die Clara mit

Görlitz Brunnen

Jetzt will ich mal zu Brunnen kommen. Einen davon hatte ich ja schon im zweiten Bericht gezeigt – der mit dem Mops auf dem Stuhl und dem Serviertablett auf dem Brunnenrand vor dem Café Central.

Nicht einen der anderen hat Frau MM entdeckt oder gesehen, aber ich zeige sie jetzt trotzdem. Der Neptunbrunnen am Untermarkt war leider schon abgedeckt – und ich wollte doch bei diesen Temperaturen nackt im Brunnen planschen (Ironiemodus auch wieder aus!!!)

Brunnen

Das erste Foto ist von einer anderen Fahrt, alle anderen auch. – Und so, wie die Brunnenfigur auf dem vorletzten Foto das Wasser ausgespuckt hat, hätte ich manchmal meine Laune ausk….spucken wollen.

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Ein Koffer geht auf Reisen … (3. Tag/Teil 1)

… und nimmt die Clara mit

Da es in diesem vorletzten Beitrag ausschließlich um die Altstadt geht, habe ich dieses Zunftzeichen als Beitragsbild gewählt.

Ich habe von meiner Begleiterin nicht ein einziges Mal gehört: „Oh, ist das schön!!!“ – weder bei selbst entdeckten Juwelen der Bau- oder Handwerkerkunst (da gab es kaum welche) noch bei Sachen, auf die ich sie aufmerksam gemacht habe. Nicht für mich „brauchte“ ich ein Lob, sondern für die Europastadt Görlitz, die mit unendlich viel Spendengeldern (EU und einem unbekannt gebliebener Spender, der jedes Jahr eine Million überwiesen hat) ihre alte Schönheit wieder erreicht hat. Dennoch gibt es immer wieder zwischendrin einzelne Häuser, die dem Tod näher sind als dem Leben.

Ich gestehe, dass ich für diesen Beitrag Bilder aus meinem Archiv hinzuge“mogelt“ habe, da ich bei dieser Reise fast nur das Handy genutzt habe und eine ziemlich geringe Fotomotivation hatte!

Jetzt geht es los mit dem Altstadtbummel – ich habe die vielen (54) Fotos nach Themen sortiert und fast nur galeriemäßig aufgeführt.

Zunftzeichen

Da ich schon eines als Beitragsfoto gewählt habe, will ich damit mal anfangen. – Familienbedingt habe ich mit den Lehrern und Paukern angefangen. In diesen und auch in anderen Zeiten kann ich gut verstehen, dass der Pauker seinen Job nur mit Landskronbier ertragen kann. – In meinem Görlitz-Archiv habe ich noch viele andere Zeichen (beim Pauker ist dahinter auch ein anderes) , aber wir wollen ja auch mal fertig werden.

Görlitz wird ja oft auch als die „Stadt der Türme“ bezeichnet – dieses Prädikat hat sich die Stadt echt und ehrlich verdient. Ich meine damit nicht die vielen Kirchtürme, die bis zum Himmel ragen sollen, sondern die Stadttürme, die in alten Zeiten Bestandteil der Stadtmauer waren und die Wehrhaftigkeit dieser Stadt zeigen sollen.

Aus dem ff kann ich aus dem Gedächtnis nennen: Reichenbacher Turm, Nikolaiturm, Dicker Turm – eigentlich Frauenturm (was soll uns das sagen, es gibt auch viele dicke Männer) Rathausturm.

Unter diesen beiden Link könnt ihr euch ein wenig informieren. Nach meiner Meinung lohnt es sich wirklich, dort zu schauen – vor allem, falls man mal in Görlitz urlauben will. Das ist der zweite Link.

Im Laufe der Zeit hatte ich gemerkt, dass es überflüssig ist, solche Begriffe wie „via regia“ zu erwähnen – gegen Desinteresse ist kaum ein Kraut gewachsen. Als wir auf die polnische Stadtseite gingen, regte mich ihre Aussprache von Zgorzelec auf – ich gebe zu, dass das für deutsche Augen und Ohren schwer ist – wenn ich aber einen Namen fünf mal langsam vorgesprochen bekomme, müsste doch das Ergebnis halbwegs gut werden – wurde es aber nicht. Bei so viel innerem Widerstand kann das nicht klappen.

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