Clara Himmelhochs Allerleiweltsgedanken


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… und so wird es wieder ausgegeben …

das Geld, von dem ich im letzten Post schrieb.

Allerdings hatte ich es ja auch dort schon nicht verdient, sondern ausgegeben.

Am besten klappt das, wenn man etwas hat, was mit “Au” anfängt und mit “ooooooooooooooh” aufhört.

1106 Autoooooo

Mein Auto war vor einiger Zeit in der Werkstatt – TÜV und AU waren fällig, eine Reparatur auch noch. Schlappe 300 Öcken wollten sie von mir haben.

Die Fahrt nach Haus hat es ja noch ohne Mucken geschafft, doch als ich am Pfingssamstag den BlauGelben einen Informationsbesuch abstatten wollte, muckte er rum, als wäre ich absolute Fahranfängerin. Ab und an leuchtete eine Kontrolllampe am Armaturenbrett auf. Vollkommen verschreckt hielt ich an und bekam von der Betriebsanleitung gesagt, dass die “Abgaslampe” brennt und das Auto in eine Werkstatt sollte.

Wie schön, Pfingsten braucht man ja auch kein Auto, die Bahn streikt auch nicht mehr, also kann frau auch Bahn fahren.

Gleich nach den Feiertagen wollte ich ihn hinbringen, doch da wollte der Kundenberater (meines Vertrauens hihihi) erst mal Hochzeitstag feiern und früher nach Haus gehen, obwohl er erst 11.30 gekommen war. – Ich sagte mir: “Clara, hier kannst du eine Ehe retten, lass ihn ruhig nach Hause gehen, morgen hat das mit dem Geld ausgeben für das Auto auch noch Zeit!!!”

Und so war es – dem armen “Leon” war ein Zylinder vom Kopf gefallen, eine neue Zündspule wollte er haben, drei neue Kerzen und die Dame am Tresen wollte 250 Talerchen. Erst sollten es 300 sein, doch da habe ich wirklich ernsthaft protestiert. – Für das Geld bekomme ich ja bald ein neues Gebrauchtes – oder so!

1106 Twingo

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Im Keller beeinträchtigen 4 Reifen auf Alufelgen meinen Stauraum – die Sommerreifen wurden aus Altersgründen gesperrt, so dass ich jetzt meine Winterreifen abfahre – dann kommen Allwetterreifen drauf. Das als Vorspann.

Sicherheitshalber erkundigte ich mich bei drei Reifenwerkstätten, was das runterholen von der Felge und das Entsorgen kostet. Der Preiswerteste war mit 15,00 € zufrieden und der Unverschämteste wollte 12,50 € haben – aber pro Reifen, also 50,00 €. Das “entfelgen” ist für alle 4 in ca. 10 Minuten erledigt – und entsorgt werden sie für 2,00 – 2,50 €. Von dem restlichen Geld wollte der letzte einfach nur reich werden.


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Autospielereien (C) – RB

Des Mannes liebstes Kind ist oft das Auto – der Frauen auch oft, doch Frauen sehen Autos unter einem anderen Gesichtspunkt. Nicht die kW- oder PS-Zahl ist ausschlaggebend – viele kennen diese bei ihrem Auto gar nicht – aber sie schwärmen gleich und sofort von

  • der wunderschönen Farbe
  • dem handlich zu bedienenden Schminkspiegel
  • dem Heizkisseneffekt ihres Sitzes
  • der Möglichkeit, jetzt beim Kurvenfahren auch besser sehen zu können
  • und und und.

Da ich für Technik im allgemeinen und Autos im besonderen ein Faible habe, gestaltete ich den Mai 2012 zum Autospiel-Alphabet – und dass ich mir jetzt das “C” raussuche, ist reiner Zufall *grinsgrinsgrins*

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Link: Autospielereien *** C

3. Mai 2012 38 Kommentare

Erst einmal gibt es dieses C-Auto, wo man denken könnte, das Zeichen haben sie extra für CC entworfen – oder??? *grins* – Ich weiß, dass Citroen seine Autos anders kennzeichnet, und deswegen will ich sie auch nicht. Würden sie aussehen wie ein “<<“, könnte ich darüber nachdenken. – Meist gehören Citroen-Besitzer zu den sparsameren Typen, denn von den 3 Franzosen sind sie  wohl die preiswertesten. – Auch hier spiegelt sich die rotjackige Clara.

Die anderen beiden mit “c” sind amerikanische Autos, der Chrysler und der Chevrolet, der irgendwas mit Dodge zu tun hat.

Meine rote Jacke spiegelt sich in allen blanken Teilen wieder.

Im Fotoblog gibt es ein echtes Clara-Auto zu sehen – und zwar das letzte Foto von meinem Clio, der mir 10 Jahre lang treue Dienste geleistet hat. Ich weiß, dass der Clio eigentlich unter R wie Renault einsortiert werden müsste – aber diesen konnte ich nur unter C wie ClarasClio rangieren lassen.
Im Grunde genommen tut es mir jetzt noch Leid, dass ich ihn weggegeben habe. Hätte ich die Hälfte des Geldes, das ich für den Twingo investiert habe, in den Clio gesteckt, wäre alles tutti paletti gewesen.


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Bitte verlassen Sie an der nächsten Ausfahrt … – RBFB

Keine Angst – ich will immer noch kein Cabrio, obwohl ich hier bei diesem Probefahren von dem Hersteller mit den 4 Ringen mit Stolz und Freude Modell gesessen habe und vor allem das Auto gefahren bin oder habe. Vielleicht als Zweitwagen, wenn ich mir diesen Luxus leisten könnte – ich weiß nicht, mir fielen bestimmt genügend andere Sachen ein, für die ich eher Geld ausgeben würde. Vielleicht liegt es auch einfach an der Jahreszeit: So weit ist die Klimaerwärmung noch nicht fortgeschritten, dass wir im Februar mit offenem Verdeck durch die Gegend fahren.

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Link: Bitte verlassen sie an der nächsten Ausfahrt die Autobahn

und düsen Sie in ihrem Privatauto weiter – dieser hier ist nur ein Leihwagen.

31. Mai 2012

Und dieses Privatauto dürfte herzlich gern ein Honda Civic sein, von wegen meiner Initialen.

Und tschüss an alle treuen Begleiter dieser Autoserie sagt Clara C.


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Sprichwortbilder im Februar – RB

Das soll ein Trostartikel werden für alle, die sich vom Pech verfolgt fühlen, weil ihnen schon wieder ein Missgeschick passiert ist. Über einiges davon kann man lachen – und dann ist es schon nicht mehr halb so schlimm. Ich habe alle aktuellen Beispiele weggelacht und schon ist nichts mehr in meinem Erinnerungsgedächtnis geblieben. Bei dem Eklat vom Februar 2012 – da habe ich etwas länger gebraucht, ehe ich den weglachen konnte.

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Link: Sprichwort-Bilder im Februar – 13

13. Februar 2012 22 Kommentare

Gut, heute ist nicht Freitag, der 13, sondern Montag. Aber stellt euch vor, ihr müsst an einem solchen Tag zu Auto-Plech. Würde euch da nicht auch der Gedanke kommen, dass dieser Mann viel Geld für das “L” in seinem Namen bezahlt hat?

Mir fiel sofort ein: “Pleiten, Plech und Plannen”

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Mein Sprichwörterlexikon bringt den neckischen Spruch:

“Wer Pech haben soll, bricht sich den Finger in der Nase.” – Also, immer schön mit dem Daumen bohren, der ist stabiler.

Und dann bis morgen!


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Witzbild-Fotoserie – RB

Was doch in 3 Jahren (und mehr) alles verschütt gehen kann, ist schon erstaunlich: Feuerrote Haare, roter Rucksack – aber immer noch einen  Führerschein – und zusätzlich besser auf mich zugeschnittene Autositze – das ist der IST-Zustand.

Es gibt gerade keine neuen Schreckens- oder Freudensmitteilungen, die mit dem Auto zusammenhängen, deswegen kommt es jetzt unkommentiert. Der TÜV hat noch bis April Zeit – dann wird hier bestimmt das große Jammern und Wehklagen ausbrechen.

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Link: Witzbild-Foto 6

20. Januar 2012 22 Kommentare

In manche Aufgabe muss man erst langsam hineinwachsen

(Das Foto ist vor Jahren in Wolfsburg in der Autostadt entstanden. Der Pavillon von Skoda enthielt diese herrliche Fotografierecke. )

Witz von http://witze.net/:
“Ihr Wagen ist völlig überladen! Ich muss ihnen leider den Führerschein abnehmen”, sagt der Polizist zu einer blonden Autofahrerin.
“Aber das ist doch lächerlich. Der Führerschein wiegt doch höchstens 50 Gramm!”

Und damit mir das nicht passieren kann, trete ich hier mal als rothaarige Autofahrerin auf! Hihihi


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Die Grünen oder Blauen zeigen Herz

Clara ist mit ihrem silbergrauen “Leon” unterwegs. Eigentlich hat sie es gar nicht sooooooooooooo eilig. Um nicht mit dem Gesetz der vorgeschriebenen Schnelligkeit in Konflikt zu geraten, hat sie ihren geliebten Tom eingeschaltet – der klingelt immer so charmant, wenn er der Meinung ist, Leon fährt zu schnell. Andere Navis vor ihm haben in solchen Situationen immer dumm gelabert – da war ich schon längst in die Radarfalle gerauscht, eh sie ihr

Bitte beachten Sie die vorgeschriebene Geschwindigkeitsbegrenzung!

ausgesprochen hatten.

Der Blick auf den direkten Tacho ist verstellt bzw. bei Sonnenschein ist eine Ablesung der Werte wegen Blendung kaum machbar. – Eine laut erzählende Stimme auf dem Beifahrersitz (von rechts muss ich leider immer besonders deutlich angesprochen werden) muss wohl verhindert haben, dass ich das Klingeln wahrnehme und vor allem, beachte – außerdem ist es auf der Autobahn insgesamt sehr laut.

Einige Tage später flattert mir ein Brief in den Kasten, der mich wegen zügigen Fahrens lobt – allerdings will er für dieses schriftlich ausgesprochene Lob 30 Euro von mir haben, da ich bei 120 km/h Vorschrift 12 km/h mehr geleistet habe.

Ich hatte sie gar nicht stehen sehen - sie hatten sich zu gut getarnt :-)

Ich hatte sie gar nicht stehen sehen – sie hatten sich zu gut getarnt :-)

Doch dann schrieb ich einen ganz netten Brief, erklärte die Situation – und – ich wollte es nicht fassen – ich fand Gehör. Nun sage noch einer, es gibt kein Herz in der Welt der Bürokratie.

0811 Polizei mit Herz

Schreiben kann ich offenbar gut, denn einige werden sich vielleicht erinnern können, dass ich uns aufgrund meines Briefes den ersten Trabant erschrieben habe.

 


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Brandenburgticket führt mich nach Nauen

0809 Nauen Rathaus 59

Umwerfend fand ich den Besuch in diesem kleinen Städtchen nicht – am schönsten fand ich die Backsteinbauten aus roten Steinen, egal, ob sakrale oder weltliche Bauten. Die gelungensten Fotos habe ich morgen im Fotoblog versteckt.

Eindeutig ein sakraler Bau

Eindeutig ein sakraler Bau

Und um das ganze Kirchengelände gibt es eine Mauer aus rotem Backstein, der ein wenig auf Romanik getrimmt ist.

0809 Nauen Mauer 45

Wie schon gesagt, bedeutsam fand ich Nauen nicht. An manchen Stellen war der in der DDR begonnene Verfall nicht aufzuhalten. Da wäre jeder Abriss humaner als dieser Schandfleck.

0809 Nauen Verfall 72

Ein gesprayter Hinweis auf moderne Autos macht es auch nicht erträglicher.

0809 Wandmalerei 52

 

 

 


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50 Jahre Fahrerlaubnis oder …

wie man hier sagt: Führerschein

Nach wie vor finde ich die ehemalige DDR-Bezeichnung treffender für das, was dieser Lappen beinhaltet, erlaubt und genehmigt: Das Fahren mit Kraftfahrzeugen bestimmter Klassen.

Mit dem Abitur zusammen habe ich im Jahr 1964 die Fahrprüfung abgelegt, obwohl die Aussicht auf ein eigenes Auto gen Null strebte. Gut, ich habe gleichzeitig die Motorradprüfung bestanden (im zweiten Anlauf), und dieses Fahrzeug konnte unproblematischer beschafft werden.

Seit 1973 fahre ich aktiv Auto. In dieser Geschichte beschreibe ich den Erwerb des ersten Himmelhoch-Autos. Leute, die diesen etwas umständlichen Weg des Autoerwerbs nicht am eigenen Leib kennen gelernt haben, finden die Geschichte meist recht spaßig – und dennoch ist sie wahr.

Es gab seit dieser Zeit keinen Monat, in dem ich autolos war – führerscheinlos auch nicht. Ich will nicht angeben, sondern eher dankbar sein, aber ich habe meine bisherigen -zig Tausend km unfallfrei überstanden.

Die Reihenfolge meiner Autos war:

  1. gebrauchter Trabant Kombi (1973), schmutzigweiß oder -grau
  2. Wartburg Tourist (1979), verwaschenes grün I-BJ 3-38
  3. Trabant Kombi (1988) wurde geklaut,Farbe wie Erstauto
  4. gebr. Suzuki Swift (1991) bekam der Sohn,rot, B-HA ????
  5. gebr. VW Golf (1997) wurde geklaut,rot,
  6. gebr. Renault Clio (1998), weiß B-CH 2706
  7. gebr. Renault Twingo (2008), metallic silber

Und da aller guten Dinge in diesem Fall nicht drei, sondern sieben sind, wird das wohl mein letztes Auto sein. – Ich habe mal versucht, einiges an Autofotos zu finden. – So, nur einfarbig, sahen Nummer 1 und Nr. 3 aus – nämlich schmutzigweiß.

1108 Trabant HC Nummer

Und das ist Nr. 7 – nur nicht in pink, sondern in silber, passend zum Haar :-) – Ich habe ihn nur gekauft, weil er dieses durchsichtige Dach hat (im ganzen Auto kann man durch das Dach schauen, sonst wäre mir ein silbergrauer nicht ins Haus gekommen)

1108 Twingo in pink 158

Und der echte LEON zwinkert euch jetzt ein “Auf Wiedersehen” zu.

1108 Leons Auge

Und dann kann ich im August noch 14 Jahre “Balkonwohnen im Westen” feiern. Ich habe es nie und niemals bereut, aus Friedrichshain weggezogen zu sein – hier ist alles so schön grün – wenn auch vielleicht nicht gerade ruhig und sauber.

 


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“Vorwärts immer – rückwärts nimmer!!!”

Wer sich diesen selten blöden Spruch im Original anhören will, kann hier klicken.

Doch an all das musste ich vor einigen Tagen denken.

In der Garage stand mein Auto ca. 30 cm vor der Wand, leider mit eingelegtem Vorwärtsgang. Beim Starten des Motors vergaß ich, die Kupplung zu treten. Aber es ging noch mal gut = VORWÄRTS IMMER!

Dafür setzte ich dann beim Einparken ziemlich heftig in die Parklücke, so dass ein Baum plötzlich meinem Temperament ein Ende setzte = RÜCKWÄRTS NIMMER!

Aber die eigentlich gefährliche Situation kommt erst jetzt. Ich fahre, rechts neben mir ein großer gelber Doppeldecker, links der Gegenverkehr. Und plötzlich kam der Bus immer näher – offenbar war wieder so ein Chaotenradfahrer plötzlich auf die Fahrbahn ausgeschert. Ich überlegte kurz, ob ich Sandwichbelag abgeben will, entschied mich für nein, drückte voll aufs Gaspedal und ließ den Bus hinter mir – kreidebleich im Gesicht.

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Dieser Beitrag MUSSTE an einem 7. erscheinen, weil alles gut gegangen ist.


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In Berlin herrscht ein raues Klima …

und das wird nicht besser werden.

Ich fahre mit meinem kleinen “Leon” zum Doppelkopf – ein wenig in Eile, da auf den letzten Pfiff. Die Ampel wird grün und ich pfeife um die Kurve unter eine Bahnunterführung. Da muss ich so etwas von auf die Klötzer gehen, das alles im Auto nach vorn fliegt. Grund: Ein Fußgänger geht in aller Gemütlichkeit verkehrswidrig über die Straße. Ich hatte keine Lust auf “Mann auf der Motorhaube”, aber einen kleinen Huper konnte ich mir nicht verkneifen.

Seinetwegen muss ich an der roten Ampel anhalten. Im ersten Moment geht er weiter – doch dann dreht er um und haut mir mit voller Wucht gegen die hintere Scheibe. Ich konnte nur denken: “Dieses Jahr habe ich es aber mit Scheiben” – doch die Scheibe hat gehalten.

Es war nicht etwa ein eigenartig aussehender Jugendlicher, der so reagiert hat – nein, ein ganz normal aussehender Erwachsener mittleren Alters. – Mittelschwer erschrocken (oder erschreckt?) setzte ich meine Fahrt fort.

Das liegt bestimmt daran, dass die “Liebe unter den Menschen” zur billigen 1-Euro-Massenware verkommen ist. :-)

2107 Liebesschlösser  Dumpingangebot

Im Schloss – in diesem Einkaufszentrum, das Einser-Zeugnisse mit halbpreisigen Eiskugeln belohnt – wird gar eine Valentinsbrücke gebaut, um inflationär die Schlösser zu beherbergen.

2107 Liebesschlösser

SOOOOOOOOOOOOO kann das mit der Liebe unmöglich gemeint sein und funktionieren.

 

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