Claras Allerleiweltsgedanken


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Nur weil es eine Schnapszahl ist …

… erzähle ich euch davon!

WordPress hat mich unterrichtet oder mir gratuliert, dass ich jetzt 11 Jahre lang hier Gutes und Fröhliches, Trauriges und weniger Gutes mit euch teile. Ich weiß, ich habe wenige Monate zuvor bei Blogpost angefangen, mich dann aber von den vielen WordPress’lern abwerben lassen. Und ehrlich – ich habe es nicht bereut.

Was hat sich denn so getan in den 11 Jahren im Hause Himmelhoch? Diese 4 Fotos sind alle aus 2009 oder 2010.

Die Brille ist einem anderen Modell gewichen – die Haare sind immer noch nicht so dicht und schön wie hier 🙂 😉
Die schöne Jacke wurde (unbedeutend 🙂 ) zu eng! (2009)

In meiner „roten Periode“ habe ich einen Sponsor gesucht, aber nicht gefunden und Günter Jauch mir nicht die Million geschenkt hat, so habe ich den 4-Ringe-Auto-Traum ad akta gelegt, habe meinen Twingo in den Sand gesetzt und bin inzwischen auch autolos glücklich. (2009)

Die Superjacke ist den Weg aller irdischen Dinge gegangen, die Hose habe ich noch und sie passt sogar noch und ansonsten sehe ich mir zu heute doch noch sehr ähnlich. (2010)

Und irgend wann wollte ich euch doch mal beweisen, dass CC die richtige Bezeichnung ist, denn hier seht ihr Clara mit ihrer Zwillingsschwester Christine Auto fahren – sie müssen da noch ein wenig hineinwachsen. (2010)

Von  2020 zeige ich mich maskiert, damit ihr nicht gleich auf Anhieb sehen könnt, wie der Zahn der Zeit seine Furchen in mein Gesicht gegraben hat. Inzwischen kann ich die Falten ja hinter 9 FFP2-Masken verstecken, denn heute habe ich mir die ersten sechs auf Coupon abgeholt. Ich dachte, die Apothekerin will mich veralbern, als sie sagte, diesen Brief und die Marke hat sie noch nieeeeeeeeee gesehen.

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Ansonsten ringe ich immer noch um wichtige Entscheidungen, bin aber jetzt schon einen Schritt weiter. Für den Computer habe ich zwei Sachen installiert, die ihn ein wenig aufgemöbelt haben, so dass er nicht mehr ganz so grottenlangsam ist.

Für mich und mein Seelenheil habe ich beschlossen, den Umfang einer Monatsrente irgend einem/einer Heiler*in privat in den Rachen  zu werfen, da die Sache über die Krankenkasse zu lange dauern würde.

Und wenn ich schon Geld unter die Leute bringe, dann richtig. Morgen habe ich den ersten Termin beim Akustiker – die sieben Jahre sind vorbei und ich kann neue Hörgeräte bekommen. Ob sie auch nur halbwegs das schaffen, was ich von ihnen erwarte, steht in den Sternen.


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Ich bin die Päpstin …

… im beklaut werden!!!!

Königin, Kaiserin – das alles wäre viel zu niedrig im Rang, denn meine Bilanz der „Beklaut-werden-Aktionen“ ist so ungeheuer lang und vielseitig, dass ich wohl kaum Konkurrenz habe.

  • 2 Autos – davon ein Trabant Kombi 1990 und ein roter VW Golf 1997
  • 3 Fahrräder – eines im Bezirk Friedrichshain, eins in Lichterfelde und eines vor einer Woche vor meiner Haustür
  • 3 Portemonnaies aus dem Rucksack im Bus und aus der Handtasche auf dem Bahnhof
  • 2 Einbrüche ins Auto, einer im Friedrichshain, um ein Westpaket aus dem Auto zu klauen; einer in Neukölln, um das Navi zu klauen
  • 1 Koffer – während der Fahrt aus einer S-Bahn geklaut, da drin war Fototechnik und 2 Gleitsichtbrillen
  • 2 Packtaschen vom Fahrrad – auch hier vor meinem Haus passiert
  • 1 Fotoapparat – na gut, so ein ganz richtiger Diebstahl war das nicht – er lag nur nach 10 Minuten nicht mehr dort, wo ich ihn in München hatte liegen gelassen

Und jetzt nur ein paar Fotos von den Sachen, die nicht mehr bei mir sind.

Von dem geklauten Trabant habe ich kein richtiges Foto – nur dieses Modellauto:

Und so sah das Fahrrad aus, als ich es im Jahr 2013 ganz neu hatte (da hat mir weder die 13 als Glückszahl geholfen noch die 7, denn so viele Jahre war es bei mir. Hinten ist eine der Gepäcktaschen, die später auch geklaut wurden.

Genau an dieser Stelle war mein „Pegasus“ mit Vorderrad UND Rahmen an den Abstellbügel vor meinem Haus „gekettet“. Ein Mitbewohner sagte mir, dass sie das Fahrrad seiner Frau auch gestohlen haben. – Ich wollte nämlich zuerst noch zur S-Bahn, zur Apotheke und zum Arzt laufen, denn in meiner Dusseligkeit und Vergesslichkeit hätte es unter Umständen sein können, dass ich es dort stehen lassen habe. –

Ich glaube aber, dass sich das Fahrrad freuen wird, dass es entfesselt wurde und wieder mehr gefahren wird – schließlich ist es nicht zum Stehen, sondern zum Fahren gebaut worden. Und bei mir hat das wegen der „Schwindelei“ nicht mehr so richtig klappen wollen.

„Lieber Dieb“, falls du das hier lesen solltest, liefere ich dir noch die Fahrradschlüssel dazu, damit du wenigstens das zweite Schloss noch benutzen kannst „bitterböse grins“

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An das nächste Foto werden sich einige noch erinnern – so sah mein Twingo 2014 aus, als irgendein Idiot die Scheibe eingeschlagen hatte, um an das Navi zu kommen.

Und das ist eine Erinnerung an „Prinz Lumix“, der in München neben einer Parkbank von mir gegangen ist.

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Der Weg zum Britzer Garten bei Maskenzwang im Bus war mit dem Fahrrad sehr gut zurückzulegen. – Wenn der Transport über die Kellertreppe für mich nicht so schwer und kompliziert wäre, hätte ich es ja in den Keller gestellt, denn die Nässe ist seinen rostenden Teilen sicher nicht gut bekommen.

Mal sehen, ob ich radlos bleibe oder nicht.


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Auf der Straße gefunden

In den letzten Wochen ist das Berliner Wetter wie im Frühling – nur wenige Grad kühler. Sehr oft strahlt die Sonne, so dass ich auf der Straße immer die Hand als Sonnenschutz über die Augen halten muss. – Nicht dass ihr denkt, ich meckere – aber etwas winterlicher und vielleicht sogar Schnee wäre für diese Jahreszeit angebrachter. – Zum Glück regnet es an manchen Tagen von früh bis abends, denn die Meteorologen nennen den Boden in größerer Tiefe immer noch für viel zu trocken.

Und bei solch einem Wetter lockt es sogar mich Stubenhocker an die frische Luft – und nie ohne meinen Sonyboy.

Mit echten und gewünschten Enkelkindern habe ich schon immer „Automarken erraten“ gespielt. Waren sie größer, klappte das bei denen mit Schriftzug zumindest nicht mehr, weil sie dann eben Nissan, Ford oder ABARTH lesen konnten. – Ich hatte mich so eingeschätzt, dass ich fast alle Automarken kenne und erkenne – doch dieser hier hat mich überrascht. Er gehört zur FIAT-Gruppe. Kennt ihr den? Unten Skorpion und oben Tannenbaum – so würde ich das Logo beschreiben.

Die Sträucher mit den Beeren wachsen wohl immer zu dieser Jahreszeit, doch die Christrose vielleicht nur bedingt. Hier haben schon viele Bäume und Sträucher Knospen angesetzt – die Natur ist genau so durcheinander wie manche Menschen.

Bei Instagramm sehe ich oft Himmelsbilder, auf denen die Wolken sehr stark gefärbt sind. Für mich wirken solche Himmelsfarben eher verschreckend – sie sehen für mich so nach Chemie aus. Ich hoffe, ich irre mich.

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Erste gute Taten in diesem Jahr

Aber nicht, dass mir jetzt jemand mit dem Spruch kommt: „Der Weg zur Hölle ist mit guten Taten gepflastert!“

Die erste ist nur für mich gut: Ich habe die Veröffentlichungszeit von 00:05 Uhr auf 00:11 Uhr verschoben – etwas Konsequenz muss auch bei einem Spleen sein 🙂

Die zweite gute Tat war viel anstrengender, denn sie bedeutete Verzicht, Opfer, Nicht-Haben-Wollen. Wenn ich euch jetzt zeige, was ich meine, werden mich FAST alle verstehen.

Es ist so ein prächtiges Lila – keine Massenware, die Seitenspiegel sind liebevoll mit Folienstreifen beklebt. – Ich glaube, wenn ich nicht dem Autofahren abgeschworen hätte, wäre ich vielleicht doch kriminell geworden.

Dieses Auto kann nur einer Frau gehören, denn ein Mann würde nicht mit solch einem „Schnörkelauto“ fahren – denke ich zumindest.

Es ist kein Berliner Auto, denn sonst hätte ich es schon längst mal dort stehen sehen, weil ich diesen Weg öfter gehe.


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Kurzgedenken an Leon, meinen Renault Twingo

Am 17. Oktober vor einem Jahr gegen 13.00 Uhr hat er sich von mir verabschiedet, mein kleiner Freund. Diesen Artikel habe ich ihm damals gewidmet.

Richtig ernsthaft habe ich ihn im vergangenen Jahr nicht vermisst, nur manchmal ein ganz kleines bisschen. Hier noch ein paar Gedenk-Erinnerungs-Fotos.

So hat er kurz nach meinem schuldhaften Auffahrunfall ausgesehen. Ich hielt das im ersten Moment für relativ harmlos, da es mir nicht mehr auf Schönheit angekommen wäre. – Doch offenbar hatte er schlimmere innere Verletzungen, die einen Wiederherstellungspreis von 2.500,00 € nach sich gezogen hätten.

Diese beiden Fotos zeigen das Nummernschild, das eine Erinnerung an Heiko war: Seine Initialen und sein Todesjahr. – Die Wimpern habe ich nicht fertig gekauft, sondern in „kreativer Selbstschnipselei“ befestigt.

Soooooooooo musste der arme Leon nieeeeeeeeee rumfahren.

Sein vollkommenes Glasdach und die Schiebeluke – die waren ausschlaggebende Gründe für den Kauf. Und Anna hat ihn immer veredelt.

Aber Lenny stand ihm auch nicht schlecht zu den Polstern, zumal beide mit dem gleichen Buchstaben anfangen. Gut, dass es Ledersitze waren, denn Lenny hat immer so gesabbert.

Die Andenkenfotos sollen ja nicht mehr werden als die Jahre des Besitzes, also Schluss damit.

Der Käufer, der ihn für ein Spottgeld erworben hat, teilte mir nach einiger Zeit mit, dass er wieder zugelassen ist. Dr Preis war weniger, als ich zwei Monate zuvor für 4 Ganzjahresräder bezahlt hatte.


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Darüber ärgere ich mich …

… darüber werde ich richtig wütend, denn es ist Ressourcenvergeudung

Chronologie der Ereignisse:

  • 17.10.2017 – Unfall mit dem Auto – Auto ist vollkommen fahruntüchtig und ein Wiederaufbau wäre mir zu teuer – Post darüber
  • 20.10.2017 – Verkauf des Unfallautos um 13:57 Uhr an einen Tomasz D. für einen Appel und ein Ei
  • 22.10.2017 – Abmeldung des Autos bei der Versicherung und beim Kraftfahrzeugamt
  • 07.12.2017 – Ein Schreiben mit diesem Datum erreicht mich. Mir wird vorgeworfen, am 27.10.2017 gegen 13.57 Uhr „irgendwo“ im Bereich eines Taxistandes verkehrswidrig geparkt zu haben. Für dieses Vergehen soll ich 15,00 € bezahlen.
  • 11.12.2017 – ich wende mich schriftlich an die Bußgeldstelle und erkläre den Sachverhalt, dass ich mein Auto zu diesem Zeitpunkt nicht falsch geparkt haben kann, da ich es gar nicht mehr besaß
  • 29.01.2018 – das ist das Datum des Schreibens, die Ankunft war aber erst 3 Wochen später, wird mir nur kurz und lakonisch mitgeteilt, dass ich eine Kopie des Kaufvertrages beibringen soll.
  • 22.01.2018 – in aller Ausführlichkeit bringe ich alle Beweise bei – Kaufvertrag, Versicherungsauflösungsbescheinigung und Benachrichtigung vom Kraftfahrzeugamt; meine Autoschilder habe ich ja auch schon lange bei mir
  • 06.03.2018 – mit diesem Briefdatum und immer noch falscher Postleitzahl wird mir am 10.03. per Zustellungsurkunde ein Kostenbescheid in den Briefkasten geworfen. Ich soll eine Gebühr von 20,00 € + 3,50 € für Auslagen bezahlen. Der Text dazu lautet:
    Erneuter Falschparkvorwurf. Dann:
    Das in dieser Sache anhängige Bußgeldverfahren ist eingestellt worden. Ihnen werden als Halter die Kosten des Verfahrens auferlegt (§ 25 a StVG), da die Feststellung des Führers des Kraftfahrzeugs, der den Verstoß begangen hat, nicht vor Eintritt der Verfolgungsverjährung möglich war oder einen unangemessenen Aufwand erfordert hätte. Die Kosten des Verfahrens belaufen sich gemäß § 107 Abs. 2, 3 OWiG auf (siehe oben)
  • 11.03.2018 – Natürlich habe ich dagegen Widerspruch eingelegt. Ich habe das vorhergegangene Schreiben kopiert, den Kaufvertrag erneut kopiert und persönlich zur Dienststelle gebracht – gegen Quittung habe ich das Schreiben abgegeben. – Und jetzt hoffe ich, dass endlich Ruhe ist.

Wegen ursprünglich 15,00 € wird eine alte Autofahrerin bezichtigt, die Unwahrheit zu sagen, und mehrere Beamte beschäftigt, da unsere Polizei ja sonst nichts zu tun hat.

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Und weil manche so schön den „Amtsschimmel“ erwähnten, setze ich diesen jetzt noch dazu – nur leider ist der Amtsschimmel nicht so süß und knuffig, sondern zeitaufwändig und manchmal auch teuer.


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Abschied von HL 1 und HL2

Ist irgendwie irreführend, denn von HL 1 habe ich vor langen Jahren schon Abschied genommen, nämlich 1996 – doch innerlich habe ich diesen Abschied immer und immer hinausgezögert. Auch jetzt ist immer noch einiges in der Wohnung, was mich an „IHN“ erinnert:

  • ein Badefoto (1995) aus Mallorca – klebt im Kleiderschrank und zeigt mir, wie wahnsinnig schlank ich mal war
  • ein Foto im Segelboot, denn er war leidenschaftlicher Freizeitkapitän
  • ein kleiner Tonschutzengel, der mich beschützt
  • ein goldener Krebsanhänger an einem Bilderrahmen

und jetzt dieses Nummernschild, das absichtlich seine Initialen hatte und „zufällig“ sein Todesjahr. Ich habe – als man sich die Buchstabenkombination bei Autos aussuchen konnte – immer Autonummern mit CH gehabt, das konnte ich mir gut merken.

Wenn ich mit dieser Nummer gefragt wurde, was das heißt, war meine Blitzantwort: H…immelhoch-Löwe, da das ganze Auto voller Löwen war, konnte das jeder glauben.

Und jetzt ist der Himmelhoch-Löwe überall abgemeldet, die Steuer hat sich schon gemeldet, die Versicherung auch und der Käufer hat mich angemotzt, warum ich den Kaufvertrag an die Zulassungsstelle geschickt habe. Was hatte der mit meinem Auto vor? Als ich die Schilder von ihm bekam, nahm ich natürlich an, dass er das Auto ordnungsgemäß abgemeldet hat.

Ich habe übrigens mit zwei Anwälten vom ADAC gesprochen – wenn ich schon noch bis nächstes Jahr Oktover drin sein muss, kann ich auch noch Leistungen abfordern. – Beide haben mich übrigens gelobt, dass ich gleich unumwunden meine Schuld zugegeben habe. Der eine meinte ganz trocken: Ein fahrendes Auto und ein stehendes Auto – welcher Fahrer wird wohl schuld sein? – Beide meinten, da kommt nichts Schlimmes hinterher, auch das Bußgeld für einen Auffahrunfall ist erträglich.

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Dieses Foto, das mittelscharf unscharf ist, zeige ich nur, weil die Sachen drumherum vielleicht erkannt werden.

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Es wird so sein, von beiden wird immer ein wenig Erinnerungen bleiben.