Claras Allerleiweltsgedanken


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Tägliche Spielerei 10 – ausgesetzt

Ausge-setzt

So, wie sie auf diesem Mauerpfeiler drapiert waren, hat die Aussetzerin vielleicht gehofft, dass sie eine neue Trägerin finden.

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Link zum Fotoblog: Juni 2018


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Diese Schuhe im Sand …

… laufen gerade am Strand …

Tja wenn ich Glück habe, laufen diese Schuhe – hoffentlich MIT Clara drin – gerade durch den Ostseesand. Wo genau, kann ich euch nicht sagen. Ich sehe nur, dass Sie gegen Wind, Sonne und Sand zu kämpfen haben – schadet ihnen gar nichts, sie hätten ja zu Haus bleiben können.

Leider mussten es neue lila Latschen sein, denn die alten machten es nicht mehr, auch wenn sie noch so schön lila lachen.

Und mit diesen Latschen ging es schon gleich gar nicht, die konnten sie nie entscheiden, ob sie vor oder zurück gehen wollten, einen kurzen oder einen langen Weg – die sind ganz schön schmollend zu Haus im Schuhschrank geblieben.


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Wieder da!

Erst einmal, ich bin also wieder da – zwar mit gewaltiger Verspätung, an der die französischen Fluglotsen Schuld gewesen sein sollen. Zu Haus habe ich gerade geschafft, meinen Koffer auszuräumen und mir dann wieder einen typischen Clara-Knüller zu leisten. Mein kürzlich gekauftes Zweittelefon sagte weder muff noch mäff. Alles probiert, Akkus rausgenommen usw. usf. Beschlossen, es zu reklamieren. Ewig den Kassenzettel gesucht – die Beschreibung gefunden, die Kiste gefunden, aber den Kassenzettel nicht. Und als ich ihn dann endlich hatte, wollte ich das Datum lesen und die entsprechende Lampe anschalten. Dabei fiel mir auf, dass die Steckdosenleiste die ganze Zeit ausgeschaltet war – und schon war alles behoben.

Ich schiebe es jetzt einfach auf die Übermüdung. Ich wurde um 3.00 Uhr in der Früh vor dem Hotel abgeholt – eine vollkommen übertriebene Vorsichtsmaßnahme. Der Flieger sollte planmäßig um 10.00 Uhr abheben, was er dann aber erst 11.50 Uhr tat. Die Busfahrzeit von Marrakech bis Agadir beträgt ca. 3 Stunden. Man soll zwei Stunden vor dem Start am Check-in stehen, aber wir konnten schon ab 6.00 Uhr warten, dass der Schalter aufmacht.

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Jetzt müsst ihr ein wenig auf mich warten, denn ich muss viele kleine Videos und über 800 Fotos auf den Computer überspielen – UND – alte Frau ist doch kein D-Zug.

Übrigens, in meinem Feedreader sind 241 Artikel – die werde ich weder alle lesen können noch beantworten. Aber ich habe ja gelesen, dass wieder ein sehr geliebter Blog seine Tore dicht gemacht hat.

 

 

 


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Fortsetzung des Schuh-Lotterlebens

Bevor ich hier für einige Zeit abhaue, will ich euch doch noch zeigen, wie es unter den Schuhen so weiterging.

Anfangs gingen die beiden Paare – Ehepaar Sandale und Ehepaar Glitzerschuh – noch ziemlich zurückhaltend miteinander um und miteinander fremd – obwohl – eigentlich gingen sie ja schon bekannt, denn sie kannten sich ja schon mindestens 3 Tage.

Richtig kritisch wurde es erst, als noch ein drittes Ehepaar auftrat und alles durcheinander mischte. Er war anfangs noch ein wenig zurückhaltend und (über)ließ seiner Frau den Vortritt und die Initiative. Diese hatte sofort auf den Herrn Glitzerschuh ein Auge geworfen – und das eigene eheliche Sexleben war inzwischen etwas lahma…. oder langatmig geworden.

Und nach kurzer Zeit wurde Moral und Sitte über den Haufen geworfen, was ich aber jetzt hier nur als schamhafte Galerie zeigen möchte. – Ihr seht, einer von den beiden Turnschuhs hat immer die Oberhand.

Irgendwann einmal übertrieben sie es mit ihren Juchzern und Jauchzern und sonstigen Brunstlauten Tönen, da wurden sie beobachtet und angezählt. Ganz vornehme Urlaubsgäste wollten sich so ein Gruppengehudele nicht gefallen lassen und alle drei Ehepaare mussten abreisen. Das kam so unvermutet, dass sie weder Telefonnummern noch Mailkontakte austauschen konnten und von nun an war wieder alles ok im Bett und WC, nein, irgendwo.

Wenn ich ganz zum Schluss auch noch ein schickes lila Sandalenpaar ins Feld geführt hätte, wäre die Versuchung und Verwirrung so komplett geworden, dass ich darauf verzichtet habe. Hier „lauern“ sie im Hinterhalt, denn so eine S*e*x*party haben sie auch noch nicht erlebt (das Foto und damit .auch die Schuhe sind von anno 2015 – also uralt.)

Ich zeige euch noch schnell die vornehmen Gäste:


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Der Urlaub rückt näher … und näher …

und fängt in einer reichlichen Woche schon an.

(Vornweg eine Bemerkung: Das, was ich euch im letzten Artikel über Menschen, Ehen, Kinder und Verhalten sagen wollte, setze ich heute mit Schuhen fort)

Was habe ich früher immer über meine Mutter geschmunzelt, wenn sie lange Zeit im voraus ihre Urlaubssachen anfing zur Seite zu legen. Im Nachhinein weiß ich, dass mir dieses Schmunzeln ganzgarnichtüberhaupt nicht zustand, denn ich übertreffe sie nicht nur um Tage, nein um Wochen. Das sind dann immer so Momente, in denen ich mich freue, dass das kleine Zimmer nicht bewohnt ist – zumindest nur von mir. Auf dem Bett, auf dem Tisch und notfalls auch noch auf dem Stuhl werden Dinge zurechtgelegt, die ich auf gar keinen Fall vergessen darf.

Als ich merkte, dass meine Garderobe nicht sommermäßig genug bzw. nicht so sehr auf Marokko und seine Männer und Frauen abgestimmt ist, nahm ich mir einen Samstag Vormittag zum Versauen Einkaufen und wurde auch fündig. Allerdings dauerte es Ewigkeiten – nicht, weil ich mich nicht entscheiden konnte oder nicht in die ausgesuchten Sachen hineinpasste, sondern weil es richtigen und heftigen Alarm gab. Dieser Sirenenton, der jede Minute wiederholt wurde und mit einem Räumungsbefehl über Lautsprecher ausgestrahlt wurde, war schon heftig. Ich denke, nicht nur mir kamen Assoziationen zu richtigen Bombenalarmen, obwohl ich selbst noch nie einen erlebt habe.

Als es anfing, war ich ziemlich entkleidet in meiner Kabine. Die Verkäuferinnen liefen von Umkleidekabine zu Umkleidekabine und baten die Leute, sich so schnell wie möglich auf die Straße zu begeben. – Doch nach ca. 45 Minuten waren alle meine ausgesuchten Kleidungsstücke noch in der Kabine und ich konnte meine Kauforgie fortsetzen. Die flattrigen Hosen sind aus einem sehr leichten Stoff und werden sich bei Hitze hoffentlich gut bewähren. – Zum ersten Mal im Leben kaufe ich ein Shirt mit kleinen Strasssteinchen – das ist ja sonst so gar nicht mein Ding. Den eigentlichen Beweggrund für den Kauf weiß ich selbst nicht. Aber den Kaufgrund für die Gürtel kann ich sagen. Die Schnalle ist so stabil, so dass ich den Gürtel – heftig mit einer Hand rundum geschleudert – auch als Selbstverteidigungswaffe benutzen kann.

Und jetzt nehme ich euch mit in meine „Umkleidekabine“ und zeige euch ein bisschen was davon. Allerdings habe ich die Aufnahmen nicht als kompliziertes Selfie gemacht, sondern den Spiegel im Besucherzimmer genutzt.

Sonnenschutz mit riesigem Lichtschutzfaktor  kam auch noch auf die Erfolgsliste.

Rucksäcke: In meinen großen kann ich zwar Teile des Weltkulturerbes einpacken und davontragen, aber wer will das schon. So ein kleiner für die 1000 notwendigen Dinge einer Frau reichen doch aus. Und den habe ich euch bereits gezeigt.

Gibt es neue Hosen, dann muss es auch neue Schuhe geben. Jetzt zeige ich sie euch „VOR dem Drama“, was sich mit ihnen ereignen wird.

Zuerst laufen die beiden Pärchen noch ganz brav und solide miteinander umher und herum – doch irgendwann kommen sie auf die Idee des Partnertausches. Das fängt ganz harmlos an – doch auf dem letzten Bild seht ihr, die einen schnäbeln intensiv miteinander und die anderen gucken sich gerade mal mit dem Hintern an.

Zwischen den Paaren sind ja enorme soziale Unterschiede. Die robusten Sandalen kommen aus der arbeitenden Bevölkerung, die sich diesen  Urlaub gerade so leisten können und vom Mund abgespart haben.

Wohingegen das Glitter- und Glitzerpärchen aus gehobenen Kreisen kommt – im Grunde genommen sind sie hier vollkommen fehl am Platz. – Frau Sandale merkt, wie sich ihr Mann bemüht, Bildung anzunehmen, um bei Frau Glitzerschuh Eindruck zu machen. Immer wieder versucht er, sein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen, sondern seinen kräftigen Körper ins rechte Licht zu rücken.

Auch wenn Herr Sandale eigentlich keine lackierten Zehennägel tragen sollte, will er sich seiner Angebeteten nähern, die so einen kleinen Hauch von Lila in ihrem Gewebe hat.

Aber jetzt schweigt des Sängers oder des Chronisten Höflichkeit und wir überlassen alle Protagonisten ihrem Schicksal.

Über dieses wird zu einem späteren Zeitpunkt berichtet werden.

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Und jetzt noch ein kurzes Hallo zu twilights = Rainer Franke: Du musst doch jetzt denken, ich habe dich mit meinem Kommentar zu deinem „Frauen-und-Schuhe-Artikel“ auf den Arm genommen. Nein – alles passt in einen kleinen normalen Schuhschrank – allerdings sind die Winterschuhe gerade auf Eis gelegt, wo sie ja rein theoretisch auch hingehören, oder?


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Ich habe aus dem Vatertag …

einfach einen Kindertag gemacht.

Eine Doppelkopffreundin hat ein Enkelkind, inzwischen 10 Monate alt – bestens bekannt durch Fotos in allen Lebenslagen, abgewechselt mit Videos.

Mein Omaherz kann zu bzw. über die Kleine nur sagen: Süß, prächtig entwickelt und einen Kopf voller dunkler, dicker Haare. Das betone ich extra so, weil die meinigen bis zum zweiten Lebensjahr so gut wie glatzköpfig rumliefen, aber trotzdem von Papa und Mama innig  geliebt wurden. Dieses kleine süße Mädchen wächst dreisprachig auf – was sie aber wirklich versteht, wenn die Mama giechisch, der Papa spanisch und die Oma deutsch auf sie einreden, das war nicht eindeutig feststellbar. Ich glaube, sie hat sich überwiegend nach ihrem eigenen Kompass in ihrem Kopf gerichtet, wenn sie zielstrebig durch das Zimmer krabbelte. Aber dieses kleine Wunder der Natur steht schon mühelos freihändig und hat es wohl auch geschafft, schon zwei Schritte allein zu gehen.

Na, wenn ICH solche schicken lila Schuhe gehabt hätte, wäre ich mit 9,5 Monaten gelaufen, könnt ihr glauben. 🙂 Aber so etwas Ausgefallenes gab es ja zu meiner Zeit noch nicht.

Die Lütte auf dem Spielplatz zu beobachten war eine wahre Freude. Die jungen „Herren“ im zarten Alter von 1-2 Jahren, die da dick und bräsig mit ihren vielen, vielen Sandspielformen hockten, zeigten sich kein bisschen als Kavalier. Immer wieder versuchte Lia, sich eine Form zu „erschleichen“, zu „erbetteln“ oder einfach zu nehmen, aber die beiden Geizhälse nahmen es ihr sofort aus der Hand und hockten lieber drauf, als damit zu spielen. Und ich sage jetzt nicht: „Typisch Männer!“ , habe ich nicht gesagt!!!!!!!!!!!!!

Mich hat das Jung-Kind erst ignoriert, dann vorsichtig so ganz nebenbei beguckt und als ich dann immer noch da war, hat sie mir ab und an ein Lächeln geschenkt. – Was gibt es mehr???

Auf jeden Fall denke ich, dass ich den christlichen Feiertag „Christi Himmelfahrt“ damit nicht entweiht habe, denn es gab keinen Alkohol, auch nicht aus dem lila Schuh.

 


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Das ist kein Aprilscherz!!!

Wenn ich durch die Stadt gehe und dann solche Geschäfte mit solchen Preisen für ein Paar Schuhe oder einen Gürtel sehe, würde ich das gern für einen Aprilscherz halten.

Für den Preis dieser Schuhe kaufen nicht nur die Ärmsten der Armen Schuhe für sich und ihre zwei Kinder und zusätzlich noch den gesamten Wocheneinkauf.

Gerechtigkeit ist anders!