Claras Allerleiweltsgedanken


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Heute werden Füße gewaschen …

zumindest wurde das nach biblischem Vorbild vor über 2000 Jahren gemacht – und nicht jeder wusch sich selbst die Füße, nein – Jesus wusch seinen Jüngern die Füße.

In meiner Kinderzeit war das immer ein sehr beliebter Gottesdienst für mich. Sonst fand ich diese eher langweilig, weil nichts weiter passierte – aber – aber wenn sich der alte Kapitelsvikar schnaufend bücken musste, um den dort aufgereihten Männern einen Fuß zu waschen, war das schon irgendwie sehenswert. Obwohl ich mich als Kind immer gefragt habe, was dann mit dem anderen Fuß passiert – ob der nächstes Jahr drankommt? 🙂 Ob sie sich den doch selbst waschen müssen?

Und dieses Jahr kann das ja gleich der neue Papst machen, denn das gehört zu seinen Dienstaufgaben dazu. Ihm wird das ja nicht schwerfallen, denn er sieht schlank und sportlich aus und außerdem hat er sich ja dem Dienst an den Armen verschrieben. Wenn er allerdings seinen Kardinälen die Füße wäscht, dann wird er keine Armen treffen dabei.

Ich habe mir die Fußwaschung mal bildlich vorgestellt. Na gut, ich habe jetzt keine roten Schuhe in den Mittelpunkt gestellt, aber ihr werden schon wissen, wie ich es meine.

2803 Fußmontage

Zwei Jüngerinnen müssen abseits stehen bleiben – denn sowohl damals als auch heute hat es die katholische Kirche nicht so mit dem Dienst der Frau am Altar – die dürfen nur die Hilfsarbeiten wie Altar schmücken oder so machen. Damit die beiden bei der Warterei auf die Änderungen im Kirchenrecht keine kalten Füße bekommen, haben sie sich warm eingepackt.

2803 Jüngerin 3 u 4

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