Claras Allerleiweltsgedanken


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Monochrom mit etwas Pink – RBFB

Wie man deutlich an diesem Post erkennen kann, hatte ich vor ca. 3 Jahren, nämlich am 21. Dezember 2012, noch meine pinke Phase. Inzwischen ist Clara aber erwachsen geworden und in ihre „lila Phase“ eingetaucht, was man unschwer an der Blogseitengestaltung erkennen kann.

Was ihr aber nicht wisst – das ist alles nur Tarnung, in Wirklichkeit habe ich ein „goldenes Herz“ *urghs“, doch eine schwarze Seele – oder ist es umgekehrt??? Ich weiß nicht, ich mag Farben, aber weniger bunte Muster. Ich habe viele farbige Pullover und Hosen, aber wenige sind bunt gemustert – und wenn, dann sind es Rudidmente aus meiner Steinzeit.

Ihr habt richtig gelesen – wir sind im Dezember 2012 angekommen. Morgen gibt es noch einen Artikel aus dem Textblog und dann habt ihr – willig oder unwillig – drei Jahre aus der Vergangenheit mit mir durchgezogen .

Die Bilder sind im Originalartikel in eine Galerie eingebunden – dort lasse ich sie auch und zeige hier nur welche zum „Anfüttern“ – Ob mich Blogspot irgendwann rausschmeißt, wenn ich keine neuen Artikel einstelle?

Beim Lesen mit dem „blöden“ Feedreader News Fox (den geliebten „Brief “ kann ich nicht mehr installieren und zwei Fachkräfte vermochten es auch nicht) kann ich oft anhand der Artikel nicht identifizieren, auf welchem Blog ich mich gerade befinde. Deswegen werde ich jetzt meine Artikel immer unterschreiben, obwohl man mich sicher recht leicht erkennen kann.

0103 Clara - Schriftzug

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Link: Monochrome Galerie vom Blogspotblog – Teil 1

Die Hose ist übrigens lila!

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(Reichs)Adler oder Pleitegeier?

Ich schlendere so durch die Stadt – mehr oder weniger fast durch die City West, nämlich durch Charlottenburg. Der kleine Apparat in der rechten Hand ist fast arbeitslos – nichts will mir so richtig gefallen, um es fotografisch festzuhalten. Oder ist es die Scheu, diese Fotos alle nachher bearbeiten zu müssen.

Gut, für den Lampenmonat lässt sich ab und an was Brauchbares finden, was euch dann bis in den Dezember hinein von der „Flüsternden Clara-Cam“ verraten wird.

Da – ein Regierungsgebäude der niederen Chargen – das Finanzamt. Und genau da der Pleitegeier???? Habe ich wieder verpasst, meine Millionen rechtzeitig genug in Sicherheit zu bringen??? 🙂

1711 Pleitegeier oder Reichsadler 42

Nun sage mir einer, dass das doch der Reichsadler ist, nicht der Geier. Eigenartig finde ich es doch.

Zur Erholung fahre ich ein paar Tage später in das benachbarte Bundesland Brandenburg, aber nur bis vor die Tore Berlins nach Babelsberg. Als ich dort diese schöne Fassade sah, wurde es mir noch klarer: Brandenburg wirtschaftet besser mit seinem Geld und ist nicht so pleite wie Berlin – und auch nicht so dreckig.

1711 Babelsberg Bauwerk 11 1024

Zum Abschluss fand ich ein tröstendes Wappen, das ich okkupierte. Bei genauerem Hinsehen musste ich dann feststellen, dass es nicht für Himmelhochs Clara, sondern für Kümmelhochs Clara gemacht wurde.  Pech!

1711 Wappen HC KC 23


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Will Clara heute Ladenhüterfotos an die Leser bringen?

Oder will sie uns was Vernünftiges rüberbringen?

Auf jeden Fall will sie erst zwei Witze erzählen, die Hellmuth Karrasek und E. v. Hirschhausen in der Sendung „Ist das ein Witz?“ erzählt haben.

Ein alter Mann kommt zum Arzt und sagt: „Herr Doktor, ich habe nach dem Sex immer so ein Pfeifen im Ohr, kann man was dagegen machen?“
Darauf der Arzt: „Erwarten Sie etwa standing ovation?“

oder

Eine schöne Grabinschrift lautet: „Jetzt, wo ich Zeit habe, kommt keiner vorbei!“

Als erstes hat sie ihre Spareinlagen betrachtet. Und bei der Art, wie Banken mit dem Geld der Kunden rumschludern, hat sie ernsthaft überlegt, wie sich Banken in die Gunst der Kunden schummeln, auch wenn sie dafür nicht die notwendige Qualität liefern. Nicht alle Leute sind ABC-orientiert, aber viele. Wer schlägt schon ein Telefonbuch oder die Gelben Seiten  von hinten her auf? – Kaum jemand. – Also ist so ein Name nicht gut:

3005 Bank Sydbank 36 600

Der Name hier macht sich schon sehr viel besser. Und damit meine ich nicht den Leumund der Bank.

3005 AA-Bankname 79

Und wenn man schon Angestellter oder Kunde einer solchen bevorzugten Bank ist, sollte man das auch deutlich dokumentieren:

3005 Autozeichen AA 38

Die dreifache Wiederholung der Zahl ist gut gegen Demenz.

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Unser ganzes Finanzsystem bewegt sich wie bei TraumDachtänzern – etwas absturzgefährdet.

3005 Dachtänzer 95

Ob da noch ein rettender Engel was ausrichten kann? Vielleicht eine Engel-Ine?

3005 Engel

Im Fotoblog gibt es auch noch ein bisschen was.


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Steine – hübsch verarbeitet

Jetzt werdet ihr staunen, dass ich unter dieser Überschrift alte und neue Architektur von Berlin ver-poste.

In der Nähe der Potsdamer Brücke fand ich das „Wissenschaftszentrum Berlin“ = WZB mit seiner hübschen Tür festhaltens- und fotografierwürdig. Hier nur die Collage, die Einzelfotos wie immer im …. na? …. Fotoblog.

1105 Wissenschaftsinstitut Collage

Dieser knuffige Rundbogen macht das Haus nach meinem Empfinden so gemütlich.

Und jetzt das Gegenstück: Moderne Architektur. Allerdings muss ich zugeben, dass sie sich ein wenig abhebt von reiner Plattenbauweise.

1105 Innenstadtcollage


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Modernes Mittelalter in Berlin-Mitte

Wenn frau bis 1985 dort in dieser Gegend mit viel Freude und Begeisterung gewohnt hat, bleibt ein gewisses Interesse erhalten, dort ab und an mal zu schauen, wie sich da was verändert hat.

Und ich stellte fest, dass ich schon sehr lange nicht mehr da gewesen sein muss, denn diese neuen Wohlstandshäuser sind mir bisher noch nicht begegnet. Sie sind gegenüber der Rückseite des Außenministeriums. Die vor den Häusern geparkten A-4-Ringe-Autos, Merc -die Zackensterne-Autos und andere Nobelkarossen ließen mich vermuten, dass hier eventuell die höheren Chargen der Staatsbediensteten wohnen, die, die durch die Diätenerhöhungen die regelmäßigen Spritkostenanstiege abdecken können.

Die Häuser sind alle nur eine Wohnung breit – wie in Mittelalterzeiten, als Baugrund auch so teuer war. Die inliegenden Treppen halten fit, denn laut Klingelschild wohnt fast immer nur eine Familie in solch einem Haus. Es kann aber auch sein, dass sie innen einen Mini-Paterzasternoster  haben.

Doch jetzt schaut selbst: Jedes Haus ist ganz betont anders als seine Nachbarn – andere Fassade, andere Fenster, andere Bewohner 🙂


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Sogar Einheimische …

fotografieren hier immer noch

Die Architektur des Potsdamer Platzes hat schon ihre Reize – damit sage ich nicht, ob positive oder negative. Viel Glas, viel Stahl, wenig Fachwerk – zumindest nicht das im üblichen Sinne. – Im Fotoblog gibt es die Bilder auch.

1905 Architektur PP Collage


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Großeltern reisen – Erfurt I

Gegen 15 Uhr kamen wir in der Jugendherberge Erfurt an. Dort erwarteten uns viele, viele ganz freundliche Erfurter Wunschomas, ein riesiges tolles Kuchenbuffet, phantasievoll geschmückte Tische und eine „Fahrgeld-Rückerstattung“, zumindest teilweise. Besonders über den Ostpfennig habe ich gelacht und mich erfreut – eben „alte Bekannte“. Eine der Wunschgroßmütter, der sogenannte „Kreativkopf“ der Truppe, hat ihre alte Sparbüchse geknackt. – Und der Nachtisch „Herz an Tasse“ war sehr wohlschmeckend.

1105 AW GED Begrüßung 71

Abends begaben sich die Nicht-Hexen zu den Hexen auf den Domplatz , denn es war ja schließlich Walpurgisnacht, leider eine verregnete. Diese brachte mir durch nasse Socken und Schuhe offensichtlich den Status „Hund von Baskerville“ ein. – Zum Glück ließ sich der „Scheiterhaufen“ nicht durch den Regen beeinflussen, sondern brannte lichterloh. –

1105 AW Walpurgisfeuer 77

Die Wartezeit bis dahin nutzten wir bei Glühwein (hä??? Ist doch kein Weihnachtsmarkt???) und der vielgelobten echten Thüringer Rostbratwurst.  Ihr seht, ich finde die nicht nur höllisch gut, sondern auch himmlisch – nomen est omen, Frau Himmel-hoch.

1105 AW Höllisch gut Grill 90

Die darauf folgende Nacht war weder ruhig noch erholsam – für Schnarchen kann keine, aber wenn es sogar mich stört, die ich grottenschwerhörig bin, muss es schon hörbar gewesen sein. Ohropax störte zu sehr, also ertrug ich.  – Die Betten und vor allem die Kopfkissen ließen mich die Nacht mit vielen Grübeleien zubringen, nicht mit Schlafen. – Um so „erfreuter“ war ich, dass die erste schon gegen 6.00 Uhr vernehmlich barfuß durchs Zimmer trampelte, weil wir ja schon 8.30 Uhr beim Frühstück sein mussten. Alle anderen folgten beim Aufstehen, nur ich blieb unausgeschlafen zurück. – Aber als ich dann gar noch um die Ohren gehauen bekam, dass ich 5 Minuten nach dem Löschen des Oberlichts angeblich  „mitten in der Nacht“ mit einer Taschenlampe durchs Zimmer „getobt“ sei, war mein Tag gemacht. In Wirklichkeit hatte ich mir aus meinem neben dem Bett stehenden Spind dicke Socken geholt, da ich eiskalte Füße hatte. Damit alles so leise wir möglich passieren kann, hat eine Taschenlampe suchen geholfen.

Doch jetzt zu angenehmeren Sachen, der Stadtbesichtigung. – Die Thüringer können sich wohl nicht so richtig entscheiden, ob sie mit

1105 AW Gas 89

oder mit

1105 AW Abgaz 81

fahren sollen und ob sie bei Pisa nun mitmachen sollen oder lieber nicht. Klug, wie sie sind, steigen sie auf Elektroautos um. Muss man die Autos dann sooooooo schrumpfen, wie es hier passiert ist?

1105 AW Ladestation Elektroauto Graffiti 84

Das vielleicht berühmteste Erfurter Cabrio ist so groß geblieben, aber das gibt es wie viele andere Fotos nur im Fotoblog zu sehen.

Die Erfurter haben wunderschön wiederhergestellte Architektur, wovon ich euch einiges zeigen will.

1105 AW Architektur 36

Alles wird dominiert von Dom und Severikirche.

1105 AW Dom Severikirche 95

Der Fluss, die Gera, ist nicht nur für die berühmte Krämerbrücke gut (Fotoblog), sondern auch für Blumenboote.

1105 AW Fluss Gera Blumenboot 45

Springbrunnen gibt es viele und auch schöne, ich zeige einen mit Hintergrund. Außerdem habe ich ihn noch ein wenig „aufgerichtet“, damit nicht das ganze Wasser aus der Schale laufen kann – so schräg stand er vorher.

1105 AW Brunnen 54

Toll fand ich, dass die Erfurter zum 1. Mai offen ihre Meinung bekundet haben.

1105 AW Nazis raus 48

Und wer jetzt noch „laufen“ kann,

der geht zum Fotoblog.