Claras Allerleiweltsgedanken


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Avard-gardistische Erfahrungen

Ich habe mich immer gefragt, warum ich (speziell in einem Blog) gelesen habe:

Bitte keine Avards !

Ich habe mich gefragt, warum jemand eine Ehrung ausschlägt … – ja, ich habe mich gefragt, bis es mich selbst getroffen hat.

Natürlich ist da auf der einen Seite Freude darüber, dass der eigene Blog für so interessant gehalten wird, in diese Gruppe der ausgezeichneten Blogs aufzusteigen.

Doch dann kommen bei Kopfmensch Clara die Bedenken:

  • Sicher könntest du dich bei den edlen Spenderinnen (Frau Doktor und Ute42) artig bedanken!
  • Sicher könntest du 7 Schwänke aus deiner Jugendzeit erzählen – dein ganzes Blog ist ja nichts anderes als schwank-haftes Plaudern
  • Doch schon beim Verlinken des Buttons fangen die Schwierigkeiten an – den Marathonbutton habe ich im Schweiße meines technischen Angesichtes nach vielen Fehlversuchen endlich auf meinem  Blog Platz nehmen lassen! Warum soll ich mir weiteren technischen Stress bereiten?
  • Für mich ist so ein Avard eine Form des Schneeballsystems – wenn keinerlei Verpflichtungen daran geknüpft wären, könnte ich schon darüber nachdenken.
  • Wenn jeder Ausgezeichnete bis zu 10 neue Blogs damit beglücken soll, bekommt so eine Auszeichnung inflationären Charakter. Jeder ist froh, wenn er noch Blogs findet, die diese Auszeichnung noch nicht haben!
    (Ich will niemand damit verletzen, der einen Avard angenommen hat und jetzt meint, sein Blog sei es womöglich nicht wert gewesen, weil Clara so dusseliges Zeug darüber quatscht schreibt. )
  • Und genau an letzterer Bedingung scheitert meine Annahme hauptsächlich: Fast alle, denen ich ihn geben würde, haben schon einen.

Also bitte nicht böse sein, aber ich ge- und missbrauche jetzt Herrn Geheimrat von und zu Goethe und sage:

Liebschöne Clara, darf ich’s wagen, dir diesen Avard anzutragen?

Bin weder lieb noch bin ich schön, ich möchte ohne Avard nach Hause geh’n“

In gewisser  Weise passt das heutige Foto zum Thema.