Claras Allerleiweltsgedanken


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(1) Die Wissenschaft und Clara …

… können nicht zueinander finden …

… denn Clara hat Physik noch  nie geliebt.

Als ich von der geplanten Besichtigung bei  Bessy im Programm vom Großelterndienst las, meldete ich mich sofort an. Mir schwante zwar, dass ich von der rein physikalischen Materie nicht sehr viel begreifen werde, aber es ist ja nie zu spät, ein wenig klüger zu werden.

Wer sich richtig informieren möchte, kann bei diesen beiden Links nachlesen:

Bessy bei Wiki

Googl sagt viel über Bessy

Als wir in einem Besucherraum Platz genommen hatte, versuchte ein junger Physikstudent, uns über die Grundlagen dieses Forschungspro- und -objekts aufzuklären. So ein paar Bilder habe ich mal abfotografiert, damit ihr prüfen könnt, ob euch diese Begriffe was sagen. Schräg sind die Fotos deswegen, weil ich schräg zu der Leinwand saß.

Und weil wir natürlich alle keinen Strahlenpass haben, machten wir uns diese Entscheidung zu nutzen.

Das erste Foto zeigt euch, wie die Sache von oben aussieht, und deswegen KANN es gar nicht von mir aufgenommen worden sein. Und auf dem letzten konnte ich sehen, wie ich aus der Sache = dem Gebäude wieder rausgekommen wäre, wenn mir alles zu viel und zu wissenschaftlich geworden wäre. Aber der Student hat seine Sache recht gut und recht lustig gemacht.

Ich verstand gar nicht, warum er bei meiner Frage: „Wenn ein Mensch mit Sauerstoffgerät in diese Röhre käme, würde er das überleben?“ so unverständlich guckte. Ich hatte mir die Röhre (sh. Luftaufnahme von dem Ring) knapp mannshoch vorgestellt. Vor Ort sah ich dann, dass der Elektronenring einen Durchmesser von weniger als 10 cm hat. – Da war mir klar, dass da kein Mensch hineinpasst.

Als wir uns dann von unseren Stühlen erhoben und in die Halle zur Besichtigung gingen, habe ich noch einiges fotografiert.

Labyrinthe sind ja meine „Leidenschaft“ – ich verlaufe mich immer gleich auf den ersten paar Metern. Deswegen musste ich immer brav an der Gruppe dranbleiben.

Über dieses Schild musste ich grinsen:

 

Ihr werdet es nicht glauben, überall standen Roller herum, denn der Weg von einem Punkt zu einem anderen kann ganz schön weit sein – und mit Roller ist man schneller. Ich konnte es mir nicht verkneifen, 10 m mit einem zu rollern.

Übermorgen geht es weiter.

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Im nächsten Leben werde ich Fakir …

… dann kann ich auch elegant auf einer Gabel tanzen

Da „mein“ Maler bei seiner Stippvisite noch so viel Zeit aufbringen konnte, die kaputten Deckenlampen abzunehmen und die mit neuen LED-Lampen bestückten alten Lampen wieder anzubringen, konnte ich die defekten ins Möbelhaus zurückbringen. Die erhaltenen 70,00 € klimperten oder raschelten so lange komplett in meinem Portemonnaie, bis ich dieses lustige Glasbild mit einer roten Chillischote entdeckte. Für so ein kleines lustiges Bild ist in meiner roten Küche allemal noch Platz. – Gesagt, getan, gekauft, genagelt – und schon hängt es neben der Paprikauhr über den Paprikaschoten der Herdabdeckplatten. Der nicht-rote Gabeltanz findet im Besucherzimmer an der Wand statt. Dort tanzen eine Schmetterlingsnudel und eine Olive ein Duett. Vielleicht ist es der sterbende Schwan. Nein, ich meine natürlich die auf aufzuessende Nudel.

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Ich habe philosophiert, warum ich selten nur eine Sache kaufe. Liegt das etwa daran, dass ich als Einzelkind aufgewachsen bin und mir immer Geschwister gewünscht habe???

Und deswegen dachte ich: „Die arme Paprikaschote, so einsam auf den Gabelspitzen – sie muss doch Verstärkung bekommen, wo sie sich Trost holen kann, wenn der Rücken zerstochen ist. – Zu einer Serie gehören meist drei oder vier ähnliche Motive. Ihr seht, ich habe mich gebremst, ich habe nur drei Motive gekauft. (Das vierte habe ich nicht gefunden und es war mir auch zu ähnlich zu einem anderen Bild)

Gleich nach dem hochwissenschaftlichen Besuch bei Bessy II (wer neugierig ist, kann ja schon mal googeln) musste ich etwas weltliches tun, kaufte die zwei Glasbilder und brachte sie soooooooooooooooofort an. – Und dann veröffentlichte Connie/Helma auf Fb ein neues Profilbild. Ich schrieb ihr sofort, dass sie fabelhaft in meine rote Küche passen würde. Und damit ihr mir das alle glaubt, habe ich das gleich probiert. Welche Eigenschaften Conni mit einer Chillyschote außer rot noch gemeinsam hat, darüber will ich nicht öffentlich diskutieren 🙂

Fee ist nicht nur eine Lyrikfee oder Prosafee oder Blogfee oder Für-Clara-Fee – nein, sie ist auch eine Kaffeefee. Ewig und drei Tage schwärmte sie mir von ihrem handgemahlenen Kaffee vor – und das auch noch in einer roten Kaffeemühle. Dass der besser schmeckt als mein preiswerter Padkaffee, das begreife sogar ich. Aber als Handmühle konnte ich nichts auftreiben, was mir auch nur annähernd gefallen hätte. Also griff ich zu einer elektrischen – rotweiß – besser kann ich es mir für meine Küche nicht wünschen. Außerdem finde ich, dass die kleine Moulinex aussieht wie ein Leuchtturm. Und damit erinnert sie mich an ……?

So, jetzt ist aber genug – nur noch diese beiden.

Jetzt habe ich euch genug von rot vorgeschwärmt – manchmal muss ich schon was gegen mein Lila-Image tun.


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Neu im Tempelhofer Kiez …

ist ein Pianoladen!

Leider ist das Angebot noch nicht so reichhaltig, es sind momentan nur 2 Klaviere im Angebot. Aber die Chefin rödelt schon, stellt neue Mitarbeiter ein, um das Angebot zu vergrößern, und hat auch schon das leuchtende Geschäftsschild bestellt:

Himmelhohe Klaviermusik

Warum allerdings der erste Entwurf in lila geliefert wurde, verstand kein Mensch.

Beim Transport des ersten Klaviers ist leider etwas schief gegangen, das können Sie für die Hälfte kaufen, doch das zweite ist exzellent.

Die Chefin hat beim Zusammenbau weder Zeit noch Geld gespart. Dennoch hat sie im Baumarkt ein wenig geschluckt, als diese „alberne“ Klebstofftube 4 Euro gekostet hat. Der Kleber muss Goldblättchen (oder -plättchen?) enthalten.

Ich hoffe sehr, dass Mallybeau Mauswohn hier mal vorbeischaut, um ihre Werke zu bestaunen.

Apropos Werke von Mallybeau. Diese Frau versteht es, andere zu beschäftigen.

Nein, das hört sich nicht richtig an, denn die Leute machen es freiwillig, sich mit ihren Angeboten zu beschäftigen. Das sieht dann so aus:

Der Klebstoff ist sehr anhänglich – fast alle Finger haben etwas abbekommen.

Das Original sah allerdings ein wenig anders aus, doch zu dem lila Geschäftsschild passt nur ein lila Eiffelturm.

Aber nun denkt doch bitte nicht, dass hier nur gebastelt wird, hier vertreibt sich die „Chefin“ auch noch anders ihre Zeit. Als heute Schnee vom Himmel kam, dachte ich, dass die Pflanzschale vom Balkon in die Stube umziehen muss.

Das Loch in dem Blumenkasten musste gefüllt werden – und bei mir sind Kugeln für alles gut und geeignet.

Ja, aber jetzt musste das „Loch“ auf dem Wintertablett gefüllt werden, auch das war schnell erledigt.

Also bis bald mal wieder!

 


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Braver als ich dachte …

… muss ich gewesen sein

denn es stand heute was vor meiner Tür. Wie heißt es doch immer: Die Hoffnung stirbt zuletzt. Als ich am Nikolausmorgen gegen 8.00 Uhr meine Augen öffnete, ist der normale Tagesbeginn: 1. Zur Toilette und 2. zum Kaffeeautomaten, Flüssigkeit nachfüllen, damit bald wieder 1 dran ist.

Doch dieses Mal schob ich eine andere Tätigkeit dazwischen: Das Öffnen der Wohnungstür. Und tatsächlich, da stand eine prall gefüllte, in allen Farben glitzernde Tüte davor. Wie ich bei diesem konzentrierten Kalorienangriff meine verlorenen 7 Kilogramm verteidigen soll, weiß ich wirklich nicht.

Ich bin so froh, gerade in das Haus dieser NETTEN Nachbarn gezogen zu sein – wer hat das schon??? Vielleicht die eine oder andere, aber nicht alle. Ob die beiden das grüne Konfekt extra wegen meinem grünen Wohnzimmer gekauft haben? Zuzutrauen ist denen alles 🙂

Unversehrt und unangefochten habe ich noch schnell Fotos gemacht, bevor ernsthafte Lücken in die Bestände gefressen gerissen wurden.

 


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Die IGA zeigt(e) Gesicht(er)

Ich weiß, die IGA hat vor mehr als  2 Wochen ihre Pforten geschlossen – ich zeige euch aber dennoch etwas, was mir vor den Fotoapparat ge sprungen kommen ist. Eine Region zeigte auf unterschiedliche Art bekannte Personen oder Persönlichkeiten, die sich um das öffentliche Leben verdient gemacht haben. Die dazugehörigen Bilder auf der Ausstellungsfläche habe ich manchmal sofort erkannt, manchmal eher nicht oder manche Personen kannte ich gar nicht. Jetzt könnt ihr euch selbst ein Urteil bilden.

Es geht wohl um die Region Halle/Saale und Unstrut. Fragt mich nicht, wie das miteinander zusammenhängt.

Bismarck ist uns – zumindest den Ostkindern – im Schulunterrecht nicht besonders positiv rübergebracht worden. – Das zuletzt aufgeführte Zitat von ihm gefällt mir sehr.

So, diesen Herrn habe ich nicht allein sofort erkannt, ihr sicher auch. – Bei diesem, dem Hofmusikus Georg Friedrich Händel, war das auch noch leicht, zumal alles in der Deko auf ihn als Musikmenschen hinwies. – Er wurde im Februar 1685 in Halle geboren. Berühmte Söhne werden auch nach 300 Jahren nicht vergessen.

Na, jetzt lassen wir mal die ganz leichten Sachen. – Den Namen von ihr kennen viele, vielleicht alle – aber von der Zeichnung her???

Geboren wurde Käthe Kruse zwar in Breslau und gestorben ist sie auch wo anders, aber ihre berühmte und bekannte Puppenwerkstatt hat sie in Bad Kösen betrieben, was man auf dem Kurzlebenslaufbogen lesen kann. Sie ist erst 1968 gestorben – also zu einer Zeit, an die ich mich noch erinnern kann.

Aber jetzt wird es richtig schwer – zumindest für alle die, die sich nicht mit Malerei in der DDR beschäftigt haben. Ihr könnt ja mal nach dem Namen Willi Sitte googeln – könnt es aber auch lassen. Das Gesicht sagte mir nichts, allerdings der Name.

 

Aber Otto von Guericke sagt euch was – das ist der Mann, der im 17. Jahrhundert vor dem Magdeburger Rathaus die Gäule anspannen ließ, die eine aus zwei Teilen bestehende Kugel auseinander ziehen sollten. Auf jeder Seite zogen 8 Pferde. Sie schafften es natürlich nicht, da Guericke mit dem Vakuum „gehext“ hatte.

Viel mehr weiß ich über den Mann auch schon nicht zu berichten.

Und was haben wir jetzt? – Martin Luther, den kennen wir natürlich alle, denn er hat ja in der Religionsgeschichte genügend bewegt. Allerdings fand ich das dazugehörige Blumengesteck etwas seltsam. – Und das war es dann auch schon.

Aber jetzt ist wirklich und wahrhaftig Schluss mit der IGA – ich muss ja auch mal was anderes berichten.


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IGA + Einkaufsbummel = glücksgrinsende Clara

Dass ich in der vorigen Woche 5 Tage Besuch hatte, hat sich sicher vom Prinzip herumgesprochen, wenn auch nicht in allen Einzelheiten. An einem Tag fühlte ich mich soweit ok, dass wir zur IGA starteten. Und ich muss jetzt gleich sagen, dass es mein schönster Besuch war, weil wir so unheimlich schöne Sachen gesehen haben.

Die wunderschönen Dahlien stehen ja zur Zeit hoch im Kurs, auch im Britzer Garten. Dort nennt sich die Sonderausstellung „Dahlienfeuer“.

Aber die Natur bringt ja nicht nur Blüten, Blumen und Blumentöpfe hervor – der Mensch lebt nicht von Blumen allein, er braucht auch Blumenkohl. Vor allem, wenn es Clarablumenkohl ist.

Oder was haltet ihr von Clara-Möhren?

Ich halte es mehr mit dieser Weisheit:

Wo viel Licht ist, da ist auch viel Schatten. Mein „Schatten“ fand in meinem Rucksack statt und war ganz weich und nicht schwarz, sondern rosa. Es war nämlich ein defekter Joghurtbecher, der seinen Inhalt überall im Rucksack verbreitet hat. – Da kam Freude auf.

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Als wir das Gelände der IGA schon fast verlassen wollten, hüpfte mir doch dieser süße lila Frosch über den Weg, und der hat alles wieder rausgerissen.

Dann musste ich zu einem „kräftige“ Möbelladen, der den Ausdruck „Discounter“ nicht verdient. Er wollte mir unbedingt eine Flasche Prosecco und einen Gutschein über 10,00 € schenken. Davon sind diese hübschen Kerzen in meinen Einkaufskorb gewandert.

Als ich dann dazu noch einen passenden Apfel fand, der von keiner Nacktschnecke angefressen werden kann, kannte meine Begeisterung kaum Grenzen.

Da musste ich doch zum Ende noch ein wenig echtes Geld ausgeben, nicht nur Gutscheingeld. – Die 2 Lampen im Wohnzimmer trafen von Anfang an nicht meinen Geschmack, da ich Gold und Messing von der Farbe her nicht möchte. Jetzt habe ich welche in Chrom und vor allem mit den preiswerten LEDs. Nachteil ist nur, dass man das Leuchtmittel nicht tauschen kann – wenn also kaputt, dann ganze Lampe Schrott..

Ich fand mich erfolgreich.

Jetzt noch ein wenig Alltagstratsch von den Tagen drumherum.

Am Dienstag war ich bei der Verbraucherzentrale, um Erkundungen einzuziehen, ob ich die 30,00 €, die man mir für einen Abend und eine Nacht im Hotel in der Schweiz für Datennutzung angerechnet hat, obwohl ich WLAN hatte, zurückbuchen kann. Davon haben sie mir abgeraten, aber mit Bravour und großer Bühne werde ich kündigen.

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Dann habe ich einen halben Hunni einem Prof. für Orthopädie in den Hals geworfen. Ich hatte die Schmerzen und die fast 1,5 jährige erfolglose Behandlung in der anderen Praxis sooooooooooooooo satt. Zumindest habe ich eine MRT-Überweisung für das Hüftgelenk bekommen. Der andere Jungspund in der alten Praxis hat diese ja für das Knie machen lassen. Das Verhältnis der Schmerzen zwischen Hüfte und Knie war so ungefähr 90 : 10. Er wollte auch gleich nachher noch auf MEINE Kosten das Knie akupunktieren, pro Behandlung 35,00 €, weil ER keine Kassenzulassung dafür hat. – Sind wir denn hier im Dukaten-Sch…..-Land? Ich jedenfalls nicht.

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Sagte ich schon mal, dass Wohnungseigentümer so eigentümlich sind, dass mir glattweg ein anderes Wort dafür einfällt. Ein Ehepaar regte sich furchtbar bei der Mutter von zwei Kakao-Mädchen (ca. 6 und 8 Jahre) darüber auf, dass die beiden ins Gebüsch Pipi machen wollten. Sie erwarteten natürlich von mir Zustimmung, die sie aber nicht bekamen. Ich stand auf der Seite der beiden Mädchen. – Sie meinten, das würde stinken, obwohl es gleich in den Boden einzieht und spätestens mit dem nächsten Monsunregen weggespült wird.

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Und jetzt geht es übermorgen mit und in der Schweiz weiter!


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Dreiländerhauptstadttour – Stockholm 6

Übernachtung 5 in Stockholm: 01.08.2017 – Stadtbesichtigung und Schärenfahrt

Von der Stadtbesichtigung sind nicht sehr viele Fotos übrig geblieben und auch von der Führung sind keine bleibenden Eindrücke in meinem Gehirn abgespeichert. Ich forsche jetzt nicht nach, woran das liegt.

Eine von den vielen wunderschönen Blumenschalen eröffnet den Reigen und ein schmucker Soldat aus der königlichen Garde beim Wachwechsel beschließt die Stockholmfotos. Bisschen Kunst an Architektur ist auch dabei.

So, und jetzt geht es mit einem Boot in den Schären zu einem nahegelegenen Erholungsdorf, um mal schwedischen Kuchen zu kosten. – Die großen Fähren sind überall und gehören einfach dazu. Aber wie kann man so ein großes Schiff nur „Cinderella“ taufen?


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Dreiländerhauptstadttour – Prag 4

Der Vysehrad – die dazugehörigen Haken über dem s müsst ihr euch denken, ich weiß nicht, wie ich die mit meiner Tastatur machen soll. Ich hatte euch ja Friedhofsfotos versprochen. – Ich empfand eine wohltuende Ruhe auf dem Friedhof, aber auch eine Wohlhabenheit, denn anders kann man sich solche Grabmale nicht leisten. Arme „Hartz-IV-Empfänger“ liegen unter diesen Bildhauermeisterwerken bestimmt nicht. – Lediglich das Grab von Smetana will ich extra zeigen. Auf dem ersten Foto ist der Zugang zum Friedhof zu sehen. – Und Clara schreibt man hier mit K.

Und jetzt zu Smetana und seinem Werk „Mein Vaterland“. Ein Ohrschmeichler aus diesem Stück ist die „Moldau“

Als ich jetzt im Nachhinein gelesen habe, hätten wir auch das Grab von Dvorak und von Capek finden können – doch bei dieser unendlichen Zahl von Gräbern war das bestimmt nicht leicht. Eine Hinweistafel habe ich nicht entdeckt.


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Meine tolle BB-Reise – Teil 8: Abschied von Bochum und Bewohnern

Wenn frau Donnerstag Abend ankommt und Sonntag nachmittags wieder im Zug sitzen muss, weil genau dieser Zug vorreserviert ist, dann kann in diesen 2,5 Tagen vieles passieren, was wunderbar ist.

Dass ich von der Perlenfee beschenkt werde, war mir gleich klar, als sie ihre Schätze auf dem Tisch ausbreitete. Und als sie anfing, gezielt zu suchen, wusste ich auch, dass es ein LILA Geschenk werden wird. Vier Armbänder, die sich an meinen Arm schmiegen, ohne zu drücken.

Aber ich kann damit auch ein AUDIaner werden oder eine Anzahlung für die olympischen Ringe leisten.

An einem Abend mit einladendem Wetter können die FleischWurstGriller auch ihr Handwerk auf dem Balkon ausüben, während die anderen den Tisch mit unendlich vielen leckeren Sachen bestücken.

In dieser Familie gibt es kluge und begabte Kinder, von einem, nämlich von der 16jährigen Tochter, habe ich mal was abfotografiert. Sie hat dieses Portrait auf ein leeres Blatt Papier gemalt. Da war nicht schon was, was sie nur ausmalen musste – nein, es ist ihr Werk. Sicher ist es von einem Foto oder etwas anderem abgezeichnet – doch ich könnte noch nicht erst einmal das. (Ich stelle gerade fest, dass ich nichts von den Fertigkeiten meiner Gastgeber kann: kochen, sticken, Perlen zu kleinen Kunstwerken fügen, zeichnen oder malen – watt’n Glück, dass ich trotzdem lebe, und sogar gut.)

Und jetzt zeige ich euch noch eine Collage von der liebevollen Gastgeberin, die mich so verwöhnt hat, nicht nur mit Essen, Trinken, Schmuck und Spielen, nein auch seelisch. So habe ich sie in den Morgen- bis Vormittagsstunden (nicht) erkannt.

Und in der letzten, der Abschiedskollage, erkennt sie hoffentlich auch keiner, denn ich kann ja nicht ungefragt Fotos ins Netz stellen.


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Meine tolle BB-Reise – Teil 6: Westfalenpark in Dortmund

Einen Tag hatten wir uns für sightseeing vorgenommen. Das Wetter war schön, das Auto fahrbereit – also war der Westfalenpark in Dortmund das Ziel. Da die Städte eh ineinander übergehen wie in Berlin die Stadtbezirke, ist ein Ausflug in die Nachbarstadt nichts Besonderes. Und wenn man sich dafür nicht gerade einen Arbeitstag aussucht, hat man auch Chance auf Vorwärtskommen ohne größeren Stau – wir waren am Sonnabend unterwegs.

Ob zufällig oder absichtlich – wir landeten in dem Teil des Parks, der von Rosen eingenommen war – die in großen Büschen, die als einzelne Blüten und die als schwimmende Prachtexemplare auf dem Wasser.

Nicht erschlagen lassen von der Menge der Fotos. Da ich Seerosen so liebe, fange ich mal damit an.

Seerosen, nicht nur in weiß, gelb, rot – nein auch in lila

Rosen, für mich eine der schönsten Blumen der Natur

Baumkunst und Figurenkunst und Herzkunst

Palmen in unseren Breiten wachsen zu lassen, ist schon ein wenig Kunst. Sträucher zu „Gebilden“ zu trimmen, ist wohl Gärtnerkunst. – Die Skulpturen zu erschaffen, ist Bildhauerkunst – und uns beiden ein Herz zu schenken, ist Menschenliebe-Kunst.

Die Malerin Karin Silvanus aus Dortmund stellte ihre Bilder in einem Pavillon aus. Sie betreibt die Malerei als Hobby und ist auch erst recht spät zu dieser schönen Freizeitbeschäftigungen gekommen. – Das Geschäft lief nicht richtig gut, niemand wollte ein Bild für die heimische Wand kaufen.

Aus dem Internet heruntergeladen

Und das ist die Restkunst – Marienkäfermonster, Blüten und Personen

Diesen jungen Mann, der hier so lässig neben mir sitzt, habe ich im Jahre 1971 als Baby kennen gelernt. Zu dem Zeitpunkt war ich selbst hochschwanger und wartete, was da bei mir zur Welt kommen wird. Wir wussten das ja damals noch nicht.

Und übermorgen gibt es eine Fortsetzung