Claras Allerleiweltsgedanken


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Sprichwort-Bilder im Februar – 29

An diesem „denkwürdigen“ Datum sagt dieser selbstkreierte „Denker“-Kopf zu uns:

Ich habe jetzt genug getan, ich stecke mir erst einmal ein Zigarettchen an. Meinen erarbeiteten Kies stecke ich mir wie Bohnen in die Ohren und dann schlafe ich bis zum nächsten 29. Februar!

Und da es im „Sprichwörterbuch“ heißt: „Andere Leute haben auch einen Kopf„, lasse ich diese erst einmal reden.

Mit „Kopf verloren, alles verloren“ verabschiede ich mich von euch!

Wenn schon der Kopf manchmal im Eimer ist, dann muss eben das Herz einspringen, man sagt doch: „Mit Herz und Schnauze“ Also gibt es jetzt das süßeste Herz wo gibt – nämlich mit Fingerabdrücken in den Zucker getrampelt:

Ich verschenke mein Herz nicht grenzenlos, aber einige hier haben schon ein Stück davon zu sehen oder gar geschenkt bekommen!

 

Doch bevor ich endgültig in dieser Sprichwortserie abhaue, gibt es noch einen Witz, einen einzigen:
(natürlich von witze.net)

 Eines Tages im Garten Eden sagte Eva zu Gott:
„Gott, ich habe ein Problem!“ „Was ist das Problem, Eva?“ „Gott, ich weiß, dass Du mich erschaffen hast, mir diesen wunderschönen Garten und all diese fabelhaften Tiere und diese zum totlachen komische Schlange zur Seite gestellt hast, aber ich bin einfach nicht glücklich.“ „Warum bist Du nicht glücklich, Eva?“ kam die Antwort von oben. „Gott, ich bin einsam, und ich kann Äpfel einfach nicht mehr sehen.“
„Na gut, Eva, in diesem Fall habe ich die Lösung für Dein Problem. Ich werde für Dich einen Mann erschaffen und ihn Dir zur Seite stellen.“ „Was ist ein Mann, Gott?“ „Dieser Mann wird eine missratene Kreatur sein, mit vielen Fehlern und schlechten Charakterzügen. Er wird lügen, Dich betrügen und unglaublich eitel und eingebildet sein. Im Großen und Ganzen wird er Dir das Leben schwer machen. Aber er wird größer, stärker und schneller sein und er wird es lieben zu jagen und Dinge zu töten. Er wird dümmlich aussehen, wenn er erregt ist, aber da Du Dich ja beschwert hast, werde ich ihn derart beschaffen, dass er Deine körperlichen Bedürfnisse befriedigen wird. Er wird witzlos sein und solch kindische Dinge wie Kämpfen und einen Ball herumkicken über alles lieben. Er wird auch nicht viel Verstand haben, so dass er Deinen Rat brauchen wird, um vernünftig zu denken.“
„Klingt ja umwerfend“, sagte Eva und zog dabei eine Augenbraue ironisch hoch. „Wo ist der Haken, Gott?“ „Also … Du kannst ihn unter einer Bedingung haben.“ „Welche Bedingung ist das, oh Gott?“
„Wie ich schon sagte, wird er stolz und arrogant sein und sich selbst stets am meisten bewundern. Du wirst ihn daher im Glauben lassen müssen, dass ich ihn zuerst geschaffen hätte. Denk dran, das ist unser beider kleines Geheimnis. Du weißt schon, so von Frau zu Frau …“
 
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Gibt es hier einen vielleicht etwas dümmlichen Kopf, so ist der Kopf im Fotoblog um so klüger.

Und bei Blogspot sind die Heidelbergfotos noch einmal insgesamt aufgelistet.

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Sprichwortbilder im Februar – 28

Und jetzt alle: „Das ist die  Berliner Luft, Luft, Luft, mit dem ganz besond’ren Duft, Duft, Duft. …“

Das ist die Berliner Luft mit Zarah Leander – nur freiwillig, aber vielleicht will ja jemand hören oder mitsingen?

Aufhören, nichts davon stimmt  – es ist Cottbuser Luft, in der dieser Heißluftballon gerade schwebt oder fährt oder glänzt; früher hat der Ostteil von Berlin nach Trabant, nach Wartburg und nach Braunkohleheizung gerochen – jetzt stinkt alles einheitlich nach Benzin der Superklasse, nach Diesel und in großen Teilen Berlins entweder nach Armut oder nach Geld – das ist sehr unterschiedlich.

Und nun muss ich  mal ein paar Eigenschaften der Berliner aufzählen, die natürlich alle nicht stimmen, sondern nur böswillig behauptet werden. Damit hier keine falschen Irrtümer aufkommen: Ich bin keine Berlinerin.

schnodderig, schlagfertig und witzig, frech bis rotzfrech, geradeheraus, aufbrausend, hektisch, unverschämt, hilfsbereit, Herz auf dem richtigen Fleck, selbstbewusst, gutmütig bis wohltätig, streit- und spottsüchtig, haben Haare auf den Zähnen.

Und ich wünsche heute jemand, dass sie sich mit ihren Gedanken wie in einem Heißluftballon in ferne Fernen (einmal fern wäre zu wenig gewesen) wünschen kann – weg von allem, was hier unten unangenehm und blöd ist.

Und das, was witze.net zu einem Heißluftballon sagt, möchte ich euch nicht vorenthalten.

Ein Mann fliegt einen Heißluftballon und bemerkt, dass er die Orientierung verloren hat. Er reduziert seine Höhe und macht schließlich einen Mann am Boden aus. Er lässt den Ballon noch weiter sinken und ruft: „Entschuldigung, können Sie mir helfen? Ich versprach meinem Freund, ihn vor einer halben Stunde zu treffen, aber ich weiß nicht, wo ich mich befinde!“
Der Mann am Boden sagt: „Ja. Sie befinden sich in einem Heißluftballon. Ihre Position ist zwischen 40 und 42 Grad nördliche Breite, und zwischen 58 und 60 Grad westliche Länge.“
„Sie müssen Ingenieur sein“, sagt der Ballonfahrer.
„Bin ich“, antwortet der Mann. „Woher haben Sie das gewusst?“
„Sehen Sie“, sagt der Ballonfahrer, „alles, was Sie mir gesagt haben, ist technisch korrekt, aber ich habe keine Ahnung, was ich mit den Informationen anfangen soll, und ich weiß immer noch nicht, wo ich bin.“
Der Ingenieur sagt daraufhin: „Sie müssen ein Manager sein.“
„Bin ich“, antwortet der Ballonfahrer, “ woher haben Sie das gewusst?“
„Sehen Sie“, sagt der Ingenieur, „Sie wissen nicht, wo Sie sind, oder wohin Sie gehen. Sie haben ein Versprechen gegeben, von dem Sie keine Ahnung haben, wie Sie es einhalten können, und Sie erwarten, dass ich Ihnen dieses Problem löse. Tatsache ist: Sie befinden sich in exakt derselben Position, in der Sie waren, bevor wir uns getroffen haben, aber irgendwie ist jetzt alles meine Schuld.“ – meine nicht, sagt Clara und verabschiedet sich bis morgen

Halt, im Fotoblog ist doch auch noch was. Der Lastkahnkapitän hat hoffentlich nicht solche Schwierigkeiten wie der „Luftschiffkapitän“


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Sprichwortbilder im Februar – 27

Über Illusionen lasst uns streiten – über Illu’s ein Gerücht verbreiten“

Ich behaupte jetzt einfach mal, alles was ihr hier seht, ist Tatsache – ein Balkon, ein Balkonkasten, eine Grünpflanze, zwei Skulpturen.

Dem steht entgegen, dass es diese Pflanzen das ganze Jahr über gibt, dass die Skulpturen mit und ohne Sonne und auch in der Nacht – nur da ist es nicht so gut überprüfbar – den gleichen Schatten und auch den Schatten immer in die gleiche Richtung werfen – also auf deutsch, wir sind einer Illusion aufgesessen, doch in diesem Falle einer angenehmen, einer, die den Sinnen schmeichelt. Wer liebt sie nicht, diese Schatten-werfende Sonne? Und deswegen kann ich nur sagen:

Es geht bergauf mit unseren Tagen und ihrer Länge – bald ist wieder Frühling und dann kommt alles von ganz allein – Sonne und Schatten, Illusionen und Realitäten.

Ist es nicht bezeichnend, dass im Sprichwörterlexikon von 1984  in der vom Bibliographischen Institut Leipzig bearbeiteten Ausgabe das Schlagwort „Illusion“ gar nicht vorkommt. – Na gut, über Sprichwörter kann man sich auch nicht so viele Illusionen machen. Sie sind eben zu begreifen oder auch nicht.-

Besser sieht es da schon bei http://zitate.net/illusionen.html aus.

Ist es zynisch, was A. Huxley meint: „Nichts bewahrt uns so gründlich vor Illusionen wie ein Blick in den Spiegel„? – (und der meinte nicht die Zeitschrift „Spiegel“)

Und Voltaire meinte schon zu seiner Zeit: „Eines Tages wird alles gut sein, das ist unsere Hoffnung. Heute ist alles in Ordnung, das ist unsere Illusion.“

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Noch zwei Tage, dann haben wir diesen 29-Tage-Marathon auch bewältigt.

Vorher gibt es noch was im Fotoblog zu sehen:


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Sprichwortbilder im Februar – 26

Es gab einen unnachahmlich dummen Spruch in der DDR:

Den Sozialismus in sein’m Lauf halten weder Ochs‘ noch Esel auf.

Dieser Dummheit will ich jetzt andere Weis-/Dummheiten hinzufügen.

Aber vielleicht haben sich diese Ochsen an das Sprichwörterlexikon gehalten: „Auch ein Ochs kennt sein Maß“ oder „Ein richtiger Ochse bleibt auf seinem Wege“ und „Wer keine Ochsen hat, muss Esel treiben„.

Und rein politisch zu dieser Zeit kann ich nur sagen:

„Wo der Ochse König ist, da sind die Kälber Prinzen

http://witze.net äußert sich folgendermaßen zu Politik:

Walter Ulbricht und Mao Zedong unterhalten sich über ihre Innenpolitik.
Ulbricht: „Und wie viele politische Feinde haben Sie in der Volksrepublik China?“
Mao Zedong: „Es werden so ungefähr siebzehn Millionen sein.“
Ulbricht: „Ja, das ist ungefähr so wie bei uns.

oder

„Stasi-Beamter auf der Straße: „Wie beurteilen Sie die politische Lage?“
Passant: „Ich denke …“
Stasi-Beamter: „Das genügt – Sie sind verhaftet!“

In diesem Sinne bis morgen!

Halt, halt, im Fotoblog gibt es auch noch zwei zu sehen – Figuren!


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Sprichwortbilder im Februar – 25

Es ist nichts so fein gesponnen, es kommt doch an das Licht der Sonnen!

Die fleißige Spinne hat ein großes Netz – (und die fleißige Clara eine große Leserschaft!)

The big brother is gugel you – und hat dich dann gefangen!

Manchmal fühlt man sich wie in einem (Spinnen)Netz gefangen – manchmal ist man es auch – aber manchmal kommt der „Prinz“ mit seinem „Schwert“ und zerstört das Gefängnis und befreit die schöne Fliege Prinzessin, die darin zappelt. Und die Prinzessin kann sich erlöst in seine Arme sinken lassen.

Ich weiß, dass wir alle nicht mehr im Märchenalter sind – aber ein kleines bisschen vielleicht doch noch? Ich jedenfalls wünsche der Prinzessin, dass das Gute siegt und sie aus dem Spinnennetz befreit wird – und ich weiß 1000pro, dass ihr das auch macht.

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Im Fotoblog seht ihr die Heidelberger Altstadtbrücke bzw. ihr Tor.


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Sprichwortbilder im Februar – 24

Die Collage zeigt zwar den langweiligen Spruch von den zwei Seiten einer Medaille, und ich habe sie in meinem grenzenlosen Stolz auf Anna schon einmal gezeigt. Mal sehen, was mir noch Gescheiteres über den Weg läuft oder rennt oder neudeutsch: „run“ – denn diese Medaille wurde erlaufen.

Da ja Anna eine richtig schnelle Läuferin ist, war ihr Faschingskostüm fast schon zwingend: Sie war als Gepard verkleidet, das schnellste Raubtier von allen. Sie war so schnell unter dem Tisch verschwunden, dass ich kaum fotografierend hinterher kam.
Vorstellen müsst ihr sie euch ungefähr so: (die Mama hat es erlaubt, dass ich mit ihr hier angeben darf)

Und deswegen habe ich für dich, liebe Anna, und für alle anderen ein Video gefunden, dass die Aufzucht eines Geparden durch einen Menschen zeigt – wie bei dem Berliner Eisbären  Knut – nur beim Geparden wurde die Mutter durch einen Löwen getötet und zwei kleine Gepardenjunge blieben übrig.

 Der kleine Gepard

Bei zitate.net habe ich gefunden:

Sport ist eine Methode, Krankheiten durch Unfälle zu ersetzen.“ und der umstrittene B. Brecht sagt: „Der große Sport fängt da an, wo er längst aufgehört hat, gesund zu sein.“ … und damit hat er sehr oft Recht behalten.

Also dann bis morgen!

Bei WP-Foto geht es weiter mit Heidelberg for Leonie … mit den „zwei Türmen einer Stadt


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Sprichwort-Bilder im Februar – 23 – Update

Hier kann sogar Clara nichts beschönigen und sagen: „Der Himmel hängt voller Geigen!“ – nein, der hängt voller Wolken – und ich weiß, dass ihr mich nicht steinigt, wenn ich zugebe, dass ich genau diese Art von Wolken liiiiiiiiiebe. Sie verkürzen mir hier auf meinem S-Bahnhof die Wartezeit auf eine vielleicht gerade mal wieder verspätete S-Bahn??? Wodurch? Durch Raten, was sie gerade darstellen, die Wolken.

Ich sage mir, „Die Sonne scheint auch hinter den Wolkenoder auch Es regnet nicht aus jeder Wolke“ – lasse den Regenschirm wie immer zu Haus und mache mich auf den Weg, um nicht nur Dummheiten auszuhecken, sondern um meinen leichten und schweren Gedanken Raum zu geben.

Witze.net sieht das mit den Wolken so:
Johnny Depp, Robbie Williams und Dieter Bohlen kommen in den Himmel. Dort erwartet sie Petrus und sagt zu ihnen: „Es gibt hier im Himmel eine einzige Regel: Ihr dürft nicht auf die blauen Wolken treten!“
Doch schon bald tritt Johnny Depp auf eine blaue Wolke. Petrus kommt mit der hässlichsten Frau, die er je gesehen hat, kettet sie aneinander und sagt: „Zur Strafe, dass du auf eine blaue Wolke getreten bist, wirst du den Rest der Ewigkeit an dieses hässliche Weib gekettet verbringen!“
Am nächsten Tag tritt Robbie ebenfalls auf eine blaue Wolke und Petrus kommt sofort mit einer anderen wahnsinnig hässlichen Frau. Er kettet auch sie aneinander.
Dieter Bohlen beobachtet alles und passt auf, dass er nicht auch auf eine blaue Wolke tritt. Eines Tages kommt Petrus zu ihm mit der attraktivsten Frau, die er je gesehen hat, eine große, gebräunte, kurvige sexy Brünette. Petrus kettet sie wortlos aneinander.
Dieter Bohlen meint nur: „Wüsste ja schon gern, womit ich es verdient habe, den Rest der Ewigkeit mit dir verbunden zu werden?“
Die Frau erwidert nur: „Naja, ich bin auf so ’ne scheiß blaue Wolke getreten!“

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Update: Was mich vor Wochen bewogen hat, dieses doch recht düstere Wolkenbild zu wählen, weiß ich nicht. Jetzt habe ich noch eins gesucht, wie es – früher schon und auch heute noch – mir mehr entspricht: Schneewolken lassen mich raten, was sie mir sagen wollen.
Die Sonne geht im Osten auf, da gibt es nichts dran zu rütteln, und diese Gleise führen in Richtung Osten. Deswegen nenne ich das Foto: „Der Morgensonne entgegen“ und verschenke es.

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Im Fotoblog gibt es – vollkommen überraschend 🙂 – für Leonie und andere ein Stück Schloss aus Heidelberg.


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Sprichwort-Bilder im Februar – 22

Ja, was nehme ich mir denn nun aus als Stichwort für die Sprichwörter-Lexikonsuche? Trichter? Loch? Verkaufstempel? Spiegelungen?

Auf das französische Kaufhaus La Fayette in Berlin, wo das Foto entstanden ist, trifft alles zu bis auf „Loch“ – das wäre ungerecht, denn verkriechen kann man sich dort nicht in einer einzigen Ecke – immer kommen ganz schnell Verkäufer angewuselt, wollen einen bedienen oder zumindest zurechtweisen, dass die oder die Deko oder Puppe doch bitte nicht fotografiert werden sollte, „weil … das Haus nicht in schlechten Ruf kommen will“ – alles nach den Punkten hinter „weil“ ist einzig und allein meine Definition *grins*

Trichter?“ – erfolglos, gibt es in meinem Buch kein Sprichwort dazu

Verkaufen„? – „Gut ausgelegt ist halb verkauft“ – das gut auslegen beherrschen die dort vollkommen, die Verkaufszahlen kenne ich nicht

Oder sollte ich lieber „Mit guten Worten verkauft man schlechte teure Waren“ wählen? – Doch am besten finde ich: „Wo verkauft wird, da wird gelogen.“ – Jetzt wissen wir es, zumindest wird der Preis unangemessen hochgesetzt.

Und zu Spiegel sagt mein Sprichwörterlexikon:

Der beste Spiegel ist ein alter Freund.
Wenn man dich lobt, so sieh‘ in den Spiegel.
Die Gestalt sieht man im Spiegel, aber das Herz sieht man im Wein.

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Die Verkäufer, die dort eingestellt werden, müssen folgenden Test bestehen: (nach http://witze.net)

Wie wollen sie beweisen, dass Sie eine Verkaufskanone sind?“
„Ich habe eine Melkmaschine an einen Bauern verkauft, der nur eine Kuh hatte. Die Kuh habe ich als Anzahlung genommen.“

Kurz, bevor der Post erscheint, kommt jetzt eine aktuelle Ergänzung. Nachdem ich heute (21.2.) tagsüber bis in den späten Abend hinein mehrere Telefonate geführt habe, die allesamt weder lustig noch erbaulich waren, fällt es mir jetzt soeben wie Schuppen aus den Haaren. Ich weiß, was das Ding in meinem Unterbewusstsein schon immer zu bedeuten hatte: „Es ist ein Strudel –und zwar ein ziemlich gefährlicher. Jemand, der in seinen Sog kommt, muss alle Kraft der Welt aufbieten, um dort heil rauszukommen und nicht unterzugehen. Rettungsringe, Stangen und gute Ratschläge helfen sicher, die Gefahr zu überwinden. – Wie ihr jetzt meine Parabel deutet und rätselt, wem hier geholfen werden muss, das bleibt jedem selbst überlassen.

Zu „Strudel“ habe ich weder ein Sprichwort noch ein Zitat gefunden, auch ein Witz war nicht aufzutreiben.

Also dann bis morgen.

Aber vorher noch schnell im Fotoblog gucken.


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Sprichwort-Bilder im Februar – 21

Herkulesbrunnen auf dem Marktplatz - Bildhauer: Johann Martin Laub

Was einem alles so auffällt, wenn man mit offenen Augen, einem relativ guten Zoom und viel Zeit durch eine Stadt schlendert

Starker, nicht unhübscher Mann, der sich dennoch von einem weiblichen Wesen auf dem Kopf herumtanzen lässt, ja schlimmer noch, der sich besch… lässt. Aber es heiß doch: „Nicht der Bart macht den Mann“ und „Einem nackten Mann kann man nicht in die Tasche fassen. – Lauter krause Touristinnengedanken bei dieser Brunnenfigur.

„Die Taube auf dem Dach ist besser als die Taube auf dem Kopf“ – sagt Clara!

Das Pferd leitet man an einer Leine, den Mann an einem Frauenhaar“ – daran wird es liegen, dass Frauen so oft den Mann führen und nicht umgekehrt.

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und http://witze.net hat genau den passenden Witz für mich und euch:

In einem abgelegenen Park stehen sich zwei nackte Statuen gegenüber, ein Mann und eine Frau. Einige hundert Jahre, nachdem sie dort so aufgestellt wurden, schwebt ein Engel zu den beiden herunter. Ein Wink von seiner Hand, und plötzlich werden die Statuen zu Fleisch und Blut, und steigen von ihren Sockeln.
Der Engel spricht: „Ich wurde gesandt, um euch den Wunsch zu erfüllen, den ihr beide all die Jahrhunderte hegt, in denen ihr euch gegenüber gestanden seid, ohne euch bewegen zu können. Aber seid schnell – ihr habt nur fünfzehn Minuten Zeit, bevor ihr wieder zu Statuen werdet.“
Der Mann schaut zur Frau, beide erröten und sie verschwinden kichernd im Unterholz. Lautes Rascheln ist aus dem Gebüsch zu hören, und sieben Minuten später kommen die beiden, offensichtlich befriedigt, zurück zum Engel.
Der Engel lächelt das Paar an: „Das waren nur sieben Minuten – wollt ihr es nicht noch mal tun?“ Die einstigen Statuen schauen sich für eine Minute an und dann sagt die Frau: „Warum nicht? Aber diesmal machen wir es anders herum: Du hältst die Taube fest, und ich scheiß drauf …“

Ich war’s nicht – also bis morgen!

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Für Leonie u.a. gibt es im „Heidelbergblog“ ein frommeres Foto als diesen nackten Mann hier.


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Sprichwort-Bilder im Februar – 20

… und führe uns nicht in Versuchung …

was ja wohl eher ein Teil eines Gebetes als ein Sprichwort ist. Oder ich singe jetzt:

Wenn das so weitergeht, bis morgen früh – steh’n wir im Alkohol bis an die Knie – was ja für viele ein Motto für die närrischen Fastnachtstage und -nächte sein dürfte.

TamTam, der kleine knuffige Zebrajunge, der auch wegen seiner Physiognomie „Nasenbär“ heißen könnte, war vor einigen Tagen mit bigi, seiner unheimlich fantasievollen Bespaßerin und Gouvernante (nicht schlagen, bitte!), bei mir zu Besuch. Offensichtlich hieß das Bildungsprogramm für den Lütten „erwachsen werden!“. Mir fiel dabei noch der einfachere Part zu – er durfte mal am Alkohol in Form von Alsterwasser schnuppern bzw. seine Nase hinein stecken. Als er merkte, dass er sich anschließend doppelt und dreifach sah, war der ZebraKatzenjammer groß.

Hätte er gewusst, dass er am nächsten Tag zum ersten Mal eine nackte Frau zu sehen bekommt, ich schwöre euch, der hätte mich um drei weitere Gläser Dröhnung gebeten, um seine Bedenken wegzuspülen.

Die Collage vergrößert sich durch Anklicken!

Aber jetzt muss es natürlich noch was aus meinem Sprichwörterlexikon geben:

Aus dem schlechtesten Bier entsteht der gesündeste Kater. (TamTam, da hast du gleich einen Spielgefährten!)

Ist das Bier im Manne ist der Verstand in der Kanne. TamTam, dann gehörst auch du zu den alkoholisierten Dummschwätzern!

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Leonie und ich gehen jetzt im Fotoblog auch einen trinken.